DD249561A5 - Vorrichtung zur photographischen ueberwachung von kreuzungen - Google Patents
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Abstract
Zur photographischen Ueberwachung von Kreuzungen ist eine Kreuzung (10) erfassende Kamera (26 oder 28) vorgesehen. Ein erster Fuehler (22) spricht an, wenn ein Fahrzeug (30 oder 32) waehrend der Sperrphase der Ampelanlage (16) eine Haltelinie ueberfaehrt, wodurch eine erste Aufnahme der Kamera (26 oder 28) ausgeloest wird. Ein zweiter Fuehler (24) ist in Geradeausrichtung hinter dem ersten Fuehler (22) im Gefahrenbereich der Kreuzung (10) und in optimaler Aufnahmeposition zu der Kamera (26 oder 28) angeordnet und loest beim Ueberfahren eine zweite Aufnahme aus. Dadurch wird das Fahrzeug (30 oder 32) unabhaengig von seiner Geschwindigkeit und stets in optimaler Aufnahmeposition erfasst. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur photographischen Überwachung einer mittels einer Ampelanlage gesteuerten Kreuzung, enthaltend:
(a) eine die Kreuzung erfassende photographische Kamera,
(b) einen ersten Fühler, der auf das Einfahren eines Fahrzeuges in die Kreuzung über eine erste Position hinaus anspricht und ein Fühlersignal liefert,
(c) Mittel zur Erzeugung eines Sperrphasensignals in Abhängigkeit von der Umschaltung der Ampelanlage auf eine Sperrphase,
(d) eine Kameraauslösevorrichtung, die durch Auslösesignale zur Auslösung von Aufnahmen der photographischen Kamera ansteuerbar ist,
(e) Signalverarbeitungsmittel, aufweiche das Fühlersignal und das Sperrphasensignal aufgeschaltet sind und durch welche bei Auftreten eines Fühlersignals während der Dauer des Sperrphasensignals ein erstes Auslösesignal zum Auslösen einer ersten Aufnahme der Kamera erzeugbar ist,
(f) Mittel zur Erzeugung eines zweiten Auslösesignals mit Verzögerung gegenüber dem ersten Auslösesignal zur Auslösung einer zweiten Aufnahme,
(g) und einen zweiten Fühler.
Es ist bekannt, ampelgesteuerte Kreuzungen photographisch zu überwachen. Zu diesem Zweck ist auf der Fahrbahn im Bereich der Ampel ein Fühler angebracht, der ein Fühlersignal liefert, wenn ein Fahrzeug darüberfährt. Erscheint ein solches Signal in der Sperrphase der Ampel, wenn also ein Fahrzeug verkehrswidrig in der Sperrphase in die Kreuzung einfährt, wird eine photographische Kamera ausgelöst, deren Gesichtsfeld die ampelgesteuerte Kreuzung erfaßt. Dadurch wird das verkehrswidrige Verhalten und außerdem das Kraftfahrzeugkennzeichen des betreffenden Fahrzeuges photographisch festgehalten (DE-A 683 658).
Es ist auch bekannt, durch das Fühlersignal nacheinander mehrere photographische Aufnahmen in einstellbaren Zeitabständen auszulösen, wenn eine Fühleranordnung ein verkehrswidriges Verhalten eines Fahrzeugs feststellt. Dieses verkehrswidrige Verhalten kann darin bestehen, daß das Fahrzeug während der Sperrphase in eine Kreuzung einfährt. Dann wird die photographische Kamera durch ein Signal beim Überfahren einer in der Fahrbahn verlegten Kontaktschwelle ausgelöst. Das verkehrswidrige Verhalten kann auch darin bestehen, daß das Fahrzeug zu schnell fährt. In diesem Fall wird die photographische Kamera dadurch ausgelöst, daß zwei in festem Abstand hintereinander in der Fahrbahn verlegte Kontaktschwellen innerhalb eines vorgegebenen, der zulässigen Höchstgeschwindigkeit entsprechenden Zeitraumes überfahren werden (DE-A 1 078 797 oder AT-A 225 077).
Die zwei in Fahrtrichtung hintereinander in der Fahrbahn verlegten Kontaktschwellen dienen dabei ausschließlich der Geschwindigkeitsmessung.
Durch die DE-C 2 356 331 ist eine Vorrichtung zur photographischen Überwachung von ampelgesteuerteg Kreuzungen mit einer die Kreuzung erfassenden photographischen Kamera und einem Fühler bekannt, der auf das Einfahren eines Fahrzeuges in die Kreuzung anspricht und mittels einer Detektorschaltung ein Fühlersignal liefert. Eine Kameraauslösevorrichtung ist durch ein von dem Fühlersignal über eine erste Torschaltung ausgelöstes erstes Auslösesignal zur Auslösung einer ersten Aufnahme ansteuerbar. Dabei ist die erste Torschaltung durch ein Signal von der Ampel während deren Sperrphase durchschaltbar. Bei Auslösung der ersten Aufnahme wird ein Zeitglied angestoßen, das für eine vorgegebene Verzögerungszeit schaltet. Durch das Zeitglied wird nach Ablauf der Verzögerungszeit ein zweites, die Kameraauslösevorrichtung beaufschlagendes Auslösesignal zur Auslösung einer Aufnahme erzeugt. Dabei ist die erste Torschaltung von der Auslösung der ersten Aufnahme bis zur Beendigung der zweiten Aufnahme gesperrt. Auf diese Weise kann ein zweites, kurz nach dem ersten auslösenden Fahrzeug in die Kreuzung einfahrendes Fahrzeug nicht unmittelbar ein Auslösesignal hervorrufen, bevor der aus erster und zweiter Aufnahme bestehende, durch das erste Fahrzeug eingeleitete Zyklus beendet ist. Es liegt das Fühlersignal jedoch gleichzeitig an einer zweiten Torschaltung an, die während der Sperrzeit der ersten Torschaltung ist über ein signalsverzögerndes Zeitglied mit einer Verzögerungszeit, die länger als die für die beiden Aufnahmen benötigte Zeit ist, ebenfalls auf die Kameraauslösevorrichtung geschaltet. Der Fühlerimpuls des zweiten Fahrzeugs wird dadurch gewissermaßen gespeichert, bis die ersten beiden Aufnahmen einschließlich Filmtransport mit Sicherheit beendet sind. Dann wird eine dritte Aufnahme gemacht. Das zweite Fahrzeug ist dann mit Sicherheit auf einer der beiden durch das erste Fahrzeug ausgelösten Aufnahmen und zusätzlich auf der dritten Aufnahme sichtbar, so daß auch von dem zweiten Fahrzeug zwei Aufnahmen gemacht werden.
Diese Vorrichtung ist auch beschrieben in der US-A 3 858 223. Die US-A 3 858 223 sowie die DE-B 2 307 217 zeigen weiterhin eine Vorrichtung zur photographischen Überwachung von ampelgesteuerten Kreuzungen, bei welcher ein Fahrzeug beim Einfahren in die Kreuzung nacheinander zwei Aufnahmen auslöst. Dabei ist ein zweiter Fühler in einer zu der zu überwachenden Fahrbahn gekreuzten Fahrbahn vorgesehen, durch den die Kameraauslösevorrichtung über eine Torschaltung ansteuerbar ist, die während der Verzögerungszeit zwischen erster und zweiter Aufnahme durchgeschaltet ist. Dadurch werden schnell fahrende Fahrzeuge erfaßt, die bei Sperrphase in die Kreuzung einfahren und sofort in eine zu der gesperrten Fahrbahn gekreuzte Fahrbahn einbiegen, bevor die Verzögerungszeit des Zeitgliedes abläuft und die zweite Aufnahme ausgelöst wird. In diesem Falle wird über den zweiten Fühler vor Ablauf der vorgegebenen Verzögerungszeit eine zusätzliche Aufnahme ausgelöst. Diese Aufnahme erfaßt dann das abbiegende Fahrzeug. Bei dieser Vorrichtung liegen zwei Fühler in zueinander gekreuzten Fahrbahnen. Die Verwendung des zweiten Fühlers (Kontaktschwelle oder Induktionsschleife) hat den speziellen Zweck, abbiegende Fahrzeuge zu erfassen. Geradeausfahrende Fahrzeuge bringen den zweiten Fühler nicht zum Ansprechen und werden durch die nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit ausgelöste Aufnahme erfaßt.
Kameras zur photographischen Überwachung von ampelgesteuerten Kreuzungen sind weiterhin beschrieben in der US-A 2 871 088, der US-A 3 849 784 und der US-A 3 866 165.
Bei den vorerwähnten bekannten Vorrichtungen werden die Fahrzeuge von hinten photographiert, wobei das hintere Nummernschild auf der Aufnahme erscheint. Der Fahrer des Fahrzeugs ist bei solchen Aufnahmen im allgemeinen nicht erkennbar. Es ist daher bekannt (DE-A 2 129 984 und DE-C 2 802 448) die Kamera so anzuordnen, daß eine sogenannte „Frontalphotographie" erfolgt, die Fahrzeuge also von vorn entgegen der Fahrtrichtung photographiert werden. Eine solche Frontalphotographie erfordert, wenn sie mit Blitzbeleuchtung erfolgt, besondere Vorkehrungen, um ein Blenden des Fahrers zu vermeiden und außerdem sicherzustellen, daß der Fahrer durch die vordere Windschutzscheibe des Fahrzeugs hindurch erkannt werden kann. Es wird deshalb üblicherweise vor Blitz und Kamera ein Rotfilter angeordnet und mit einem rot empfindlichen Film gearbeitet. Die bekannten Vorrichtungen, bei denen durch ein während der Sperrphase in die Kreuzung einfahrendes Fahrzeug nacheinander zwei in festen zeitlichen Abstand voneinander erfolgende Aufnahmen ausgelöst werden, haben noch gewisse Nachteile. Es kann geschehen, daß ein sehr schnell fahrendes Fahrzeug während der Verzögerungszeit zwischen erster und zweiter Aufnahme aus dem Bildfeld geradeaus herausgefahren ist. Bei Photographie von hinten ist dann das Fahrzeug so weit entfernt, daß auf der zweiten Aufnahme sein Nummernschild nicht mehr erkennbar ist, wodurch der Beweiswert der zweiten Aufnahme zweifelhaft wird. Bei Frontalphotographie kann es geschehen, daß ein schnell fahrendes Fahrzeug während der Verzögerungszeit schon an der Kamera vorbeigefahren ist und überhaupt nicht mehr erfaßt wird. Fahrzeuge, die eine Kreuzung während der Sperrphase mit hoher Geschwindigkeit überfahren, stellen jedoch eine besondere Gefahrenquelle dar. Es ist daher wichtig, daß gerade solche Fahrzeuge erfaßt werden.
Aber auch bei langsam fahrenden Fahrzeugen können die bekannten Vorrichtungen versagen. Wenn das Fahrzeug in langsamer Fahrt den Fühler zum Ansprechen gebracht hat und damit die Verzögerungszeit zu laufen beginnt, dann kann es geschehen, daß zum Zeitpunkt der zweiten Aufnahme dieses Fahrzeug sich noch nicht im Gefahrenbereich befindet. Das Fahrzeug kann dann während der Sperrphase über die Kreuzung weiterfahren, ohne daß ihm dies anhand der Aufnahmen nachgewiesen werden könnte.
Schließlich ist bei den bekannten Vorrichtungen der Abstand des photographierten Fahrzeugs von der Kamera abhängig von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Das ist besonders nachteilig bei der Frontalphotographie, wo es gilt, bei häufig ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen eine Person hinter der Windschutzscheibe auf dem Bild zu identifizieren.
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile, die die bekannten Vorrichtungen aufweisen, zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sowohl Fahrzeuge, die sehr schnell während der Sperrphase über die Kreuzung fahren als auch sehr langsam während der Sperrphase über die Kreuzung fahrende Fahrzeuge beweiskräftig im Gefahrenbereich photographiert werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
(h) die Mittel zur Erzeugung des zweiten Auslösesignals den zweiten Fühler enthalten, der auf die Durchfahrt des Fahrzeuges durch eine in Geradeausrichtung hinter der ersten Position liegende zweite Position anspricht und durch den ein zweites Fühlersignal auf die Signalverarbeitungsmittel aufschaltbar ist.
Es ist auf diese Weise sichergestellt, daß die Fahrzeuge unabhängig von ihrer Geschwindigkeit auch mit der zweiten Aufnahme jeweils an einer genau definierten Stelle photographiert werden. Es können auf diese Weise die Aufnahmeverhältnisse optimiert werden. Die Kamera kann scharf auf die zugehörige Entfernung eingestellt sein. Der schnelle wie der langsame Fahrer werden innerhalb des Gefahrenbereiches, wo der zweite Fühler angeordnet ist, photographiert. Beiden kann daher ein Verkehrsverstoß in beweiskräftiger Form nachgewiesen werden.
Im Gegensatz zu der zweiten Ausführungsform der DE-A 1 078 797 wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Kamera in Abhängigkeit auch von einem Sperrphasensignal gesteuert, das von einer Ampelanlage abgenommen wird. Es erfolgt je eine Kameraauslösung bei Ansprechen des ersten und des zweiten Fühlers, während bei der DE-A 1 078 797 eine Kameraauslösung erst erfolgt, nachdem beide Fühler innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne angesprochen haben und damit eine überhöhte Geschwindigkeit signalisieren.
Im Gegensatz zu der US-A 3 858 223 und der DE-B 2 307 217 spricht der zweite Fühler auf die Durchfahrt des Fahrzeuges durch ei» ί in Geradeausrichtung hinter dem ersten Fühler liegende Position an. Der zweite Fühler liegt also nicht in einer zu der überwachten Fahrbahn gekreuzten Fahrbahn. Aufgabe der Erfindung ist die Erfassung auch sehr langsam und sehr schnell fahrender Fahrzeuge, nicht wie bei der DE-B 2 307 217 und der US-A 3 858 223 die Erfassung von Abbiegern.
Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die photographische Kamera für die Frontalphotographie des Fahrzeuges eingerichtet und angeordnet ist. Vorzugsweise ist der zweite Fühler erst durch das erste Fühlersignal des ersten Fühlers aktivierbar.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist durch die Signalverarbeitungsmittel bei Ansprechen des ersten Fühlers während der Dauer des Sperrphasensignals ein Auslösesignal zur Auslösung einer zweiten Aufnahme nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit erzeugbar, wenn der zweite Fühler nicht innerhalb der vorgegebenen Verzögerungszeit anspricht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt folgende Mittel:
- eine Zeitmeßeinrichtung zur Messung des Zeitabstandes zwischen dem Auftreten des ersten und des zweiten Fühlersignals,
- Mittel zur Bildung eines Geschwindigkeitsmeßwertes aus dem Zeitabstand und dem bekannten räumlichen Abstand der ersten und der zweiten Position und
- eine von der photographischen Aufnahme mit erfaßte Anzeigeeinrichtung zur Anzeige dieses Geschwindigkeitsmeßwertes.
Ein Ausführungsbeispiel ist nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1: ist eine schematische Darstellung einer ampelgesteuerten Kreuzung mit einer photographischen
Überwachungsvorrichtung; Fig. 2: zeigt ein Schaltbild der Signalverarbeitungsmittel bei einer Überwachungsvorrichtung nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist mit 10 eine Straßenkreuzung bezeichnet, in welcher sich zwei Straßen 12 und 14 kreuzen. Die Straßenkreuzung 10 ist durch eine Ampelanlage gesteuert, von welcher nur eine Ampel 16 vor der Kreuzung in der Straße 12 dargestellt ist. Im Bereich der Ampel 16 ist ein Fußgängerüberweg 18 markiert. Außerdem ist eine Straßenmarkierung 20 für zwei Fahrbahnen mit Haltelinie auf der Straße 12 vor dem Fußgängerweg 18 aufgebracht.
Ein erster Fühler in Form einer Induktionsschleife oder dergleichen 22 ist in Fahrtrichtung hinter der einfahrtseitigen Markierung des Fußgängerüberwegs 18 und hinter der Straßenmarkierung 20 in die Fahrbahndecke eingelassen. Ein zweiter in die Fahrbahndecke eingelassener Fühler 24 ist im Gefahrenbereich der Kreuzung 10 in Geradeausrichtung hinter dem ersten Fühler 22 angeordnet. Mit 26 ist eine photographische Kamera bezeichnet, die über Signalverarbeitungsmittel von Fühlersignalen der Fühler 22 und 24 sowie einem Sperrphasensignal der Ampelanlage 16 gesteuert ist. Wenn ein Fahrzeug während der Sperrphase, wenn ein Sperrphasensignal erzeugt wird, die Induktionsschleife 22 überfährt, wird die Kamera 26 zu einer ersten Aufnahme ausgelöst. Eine zweite Aufnahme wird dann ausgelöst, wenn das Fahrzeug über die zweite Induktionsschleife 24 fährt, also sich im Gefahrenbereich der Kreuzung 10 befindet. Diese Auslösung der zweiten Aufnahme erfolgt allerdings nur, wenn vorher durch Überfahren der Induktionsschleife 22 die erste Aufnahme ausgelöst worden ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß eine Kameraauslösung durch den Querverkehr in der Straße 14 stattfindet. Es wird also der zweite Fühler 24 erst durch das erste Fühlersignal des ersten Fühlers aktiviert.
In Fig. 1 ist eine zweite Alternative angedeutet. Statt der hinter den Fahrzeugen angeordneten Kamera 26 kann auch eine für die Frontalphotögraphie des Fahrzeugs eingerichtete photographische Kamera 28 so angeordnet sein, daß sie das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung von vorn photographiert.
Wenn ein Fahrzeug 30, wie in Fig. 1 angedeutet, mit sehr hoher Geschwindigkeit während der Sperrphase über die Kreuzung 10 fährt und nach dem Stand der Technik die erste und die zweite Aufnahme in festem zeitlichen Abstand hintereinander ausgelöst werden, dann kann das Fahrzeug 30 schon so weit von der Kamera 26 entfernt sein, daß eine einwandfreie Identifizierung des Fahrzeugs auf der zweiten Aufnahme nicht mehr möglich ist. Das Fahrzeug ist in der dargestellten Lage schon aus dem Gesichtsfeld der Kamera 28 herausgefahren, so daß es bei einer Frontalphotögraphie mit der zweiten Aufnahme überhaupt nicht mehr erfaßt würde. Ebenso könnte ein sehr langsam in die Kreuzung 10 einfahrendes Fahrzeug 32, wie in Fig. 1 angedeutet, zwar den ersten Fühler 22 zum Ansprechen bringen, aber während der fest vorgegebenen Verzögerungszeit noch nicht in den eigentlichen Gefahrenbereich der Straße 14 gelangen. Auf den beiden aufeinanderfolgenden Aufnahmen würde dann das Fahrzeug 32 einmal im Bereich des Fühlers 22 photographiert und zum anderen im Bereich der Straßenecke, aber noch außerhalb des eigentlichen Gefahrenbereiches der Straße 14. Das Fahrzeug 32 könnte dann anschließend während der Sperrphase weiter über die Kreuzung 10 fahren, ohne daß man ihm dies nachweisen könnte.
Das Fahrzeug 30 würde bei Frontalphotögraphie von der Kamera 28 gar nicht, das Fahrzeug 32 unter Umständen in einer ungünstigen Entfernung erfaßt. Bei der beschriebenen Anordnung, bei welcher die zweite Aufnahme bei Überfahren des Fühlers 24 ausgelöst wird, wurden sowohl der Wagen 30 als auch der Wagen 32 im wesentlichen in der gleichen Position im Gefahrenbereich der Kreuzung 10 und in optimalem Abstand von der Kamera 26 oder 28 photographiert.
Fig. 2 zeigt die zugehörigen Signalverarbeitungsmittel. In Fig. 2 ist der erste Fühler, der eine (nicht dargestellte) Detektorschaltung enthält, mit einem Eingang 34 verbunden. Zwischen dem Eingang 34 und den signalverarbeitenden Mitteln ist ein Optokoppler vorgesehen. Dieser Optokoppler bewirkt eine Inversion des Signals: Ein positiver Impuls wird in einen negativen Impuls umgewandelt. Der Optokoppler ist daher durch einen Inverter 36 symbolisiert. Das invertierte Fühlersignal wird durch einen Impulsformer 38 in einen einwandfrei verarbeitbaren Rechteckimpuls umgewandelt. Das ist bekannte Technik (vergl. US-A 358 223) und daher hier nicht im einzelnen beschrieben. Das so erhaltene Fühlersignal liegt an einem Eingang 40 eines Flipflops 42 an. Das Flipflop 42 ist in üblicher Weise aus zwei NAND-Gliedern 44 und 46 aufgebaut. Der Ausgang des NAND-Gliedes 44 ist mit einem Eingang 48 des NAND-Gliedes 46 verbunden. Der Ausgang des NAND-Gliedes 46 ist mit einem Eingang 50 des NAND-Gliedes 44 verbunden. Der Eingang 40 bildet einen weiteren Eingang des NAND-Gliedes 44. Das NAND-Glied 46 weist einen zweiten Eingang auf, über den das Flipflop 42 in noch zu beschreibender Weise rücksetzbar ist. Schließlich hat das NAND-Glied 46 einen dritten Eingang 54, der mit einem Eingang 56 für ein Sperrphasensignal verbunden ist. Das an dem Eingang 50 des NAND-Gliedes 44 anliegende Signal ist auf einen Reset-Eingang 56 eines Zählers 58 geschaltet. Der Zähler 58 ist in bekannter Weise als elektronischer Vorwahlzähler ausgebildet, der bei einem vorgegebenen Zählerstand ein Ausgangssignal an einem Ausgang 60 abgibt. Dieses Signal ist über einen Widerstand 62 und einen Inverter 64 auf den zweiten Eingang 52 des NAND-Gliedes 46 im Flipflop 42 geschaltet.
Das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 46, das an dem Eingang 50 anliegt, ist weiterhin mit einem Eingang 66 eines NOR-Gliedes verbunden.
Der zweite Fühler 24, der eine (nicht dargestellte) Detektorschaltung enthält, liegt an einem Eingang 70. Das zweite Fühlersignal ist über einen als Inverter 72 dargestellten Optokoppler und einen Impulsformer 74 auf den zweiten Eingang 76 des NOR-Gliedes 68 geschaltet. Der Ausgang des NOR-Gliedes 68 liegt an einem Eingang 78 eines NOR-Gliedes 80.
Das am Eingang 50 des NAND-Gliedes 44 anliegende Signal ist weiterhin auf einen Eingang 82 eines Exklusiv-ODER-Gliedes 84 geschaltet. Das gleiche Signal liegt über ein RC-Glied, bestehend aus einem Widerstand 86 und einem Kondensator 88 an dem zweiten Eingang 90 des Exklusiv-ODER-Gliedes 84. Der Ausgang des Exklusiv-ODER-Gliedes 84 liegt an dem zweiten Eingang 92 des NOR-Gliedes 80. Der Ausgang des NOR-Gliedes 80 steuert eine Schaltung 94 zur Erzeugung eines Auslösesignals für die Kamera.
Der Ausgang des NOR-Gliedes 68 ist über eine Leitung 96 und einer Diode 98 ebenfalls mit dem Eingang des Inverters 64 verbunden.
Der Zähler 58 enthält zwei Zählstufen 100 und 102 zur Zählung von Sekunden und Zehntelsekunden. Die Zählstufe 100 erhält ein Eingangssignal mit der doppelten Netzfrequenz von 100 Hz. Über Diodenanordnungen 104 und 106 wird der Zählerstand mit vorgegebenen Zahlen in digitalen Komperatoren 108 und 110 verglichen. Bei Erreichen einer vorgewählten Zahl wird ein Ausgangssignal an dem Ausgang 60 erzeugt. Es können auf diese Weise an dem Zähler Verzögerungszeiten von 0,5 bis 9,9 Sekunden eingestellt werden.
Die unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschriebenen Signalverarbeitungsmittel arbeiten wie folgt:
Es sei zunächst der Zustand betrachtet, in welchem die Ampel 16 (Fig. 1) auf Grün steht und dementsprechend kein Sperrphasensignal auftritt. Es liegt dann am Eingang 56 der Schaltung und am Eingang 54 des NAND-Gliedes das Signal „L" (low), der Zähler 58 liefert am Ausgang 60 kein Ausgangssignal. Infolgedessen liegt am Ausgang des Inverters 64 und am Eingang 52 des NAND-Gliedes 46 das Signal „H" (high). Solange der erste Fühler 22 kein Signal abgibt, liegt an dem Eingang 34 das Signal „L", welcher durch den Inverter 36 in ein Signal „H" am Eingang 40 des NAND-Gliedes 44 umgewandelt wird. Der Ausgang des NAND-Gliedes 46 ist im Zustand „H", und dieses Signal liegt auch am Eingang 50 des NAND-Gliedes 44 an. Da beide Eingänge 40 und 50 des NAND-Gliedes 44 im Zustand „H" sind, ist der Ausgang des NAND-Gliedes 44 und damit der Eingang 48 des NAND-Gliedes 46 im Zustand „L". Dies ist ein stabiler Zustand des Flopflops 42.
Erscheint jetzt ein positiver Impuls von dem ersten Fühler 22 am Eingang 34, so wird dieser durch den Inverter 36 zu einem negativen Impuls am Eingang 40 des NAND-Gliedes 44 invertiert. Der Eingang 40 geht in den Zustand „L". Damit geht der Ausgang des NAND-Gliedes 44 für die Dauer des das Fühlersignal bildenden Impulses in den Zustand „H". Der Ausgang des NAND-Gliedes 46 bleibt jedoch ebenfalls im Zustand „H", so daß das Flipflop 42 nicht umgeschaltet wird, sondern nach Beendigung des Impulses in seinen Ausgangszustand zurückkehrt. Das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 46, also „H", liegt auch am Reset-Eingang 57 des Zähler 58. Der Zähler 58 wird daher auf dem Zählerstand Null gehalten.
Wenn ein Sperrphasensignal erscheint, also der Eingang 56 der Schaltung und der Eingang 54 des NAND-Gliedes 46 in den Zustand „H" übergeht, ändert sich zunächst an dem Schaltzustand des Flopflops 42 nichts. Der Ausgang des NAND-Gliedes 44 und damit der Eingang 48 des NAND-Gliedes 46 im Zustand „H" ist. Wenn an dem Eingang 34 ein Fühlerimpuls erscheint, wird dieser durch den Inverter 36 zu einem negativen Impuls invertiert. Der Eingang 40 des NAND-Gliedes 44 geht vorübergehend in den Zustand „L".
Dadurch geht der Ausgang des NAND-Gliedes 44 in den Zustand „H" und damit auch der Eingang 48 des NAND-Gliedes 46. Es sind jetzt alle drei Eingänge 48, 54 und 52 des NAND-Gliedes 46 im Zustand „H". Der Ausgang des NAND-Gliedes 46 geht daher in den
Zustand „L"· Man erkennt, daß dies ein zweiter stabiler Zustand des Flipflops 42 ist. Da der Ausgang des NAND-Gliedes 46 auf den Reset-Eingang 57 des Zählers 58 geschaltet ist, beginnt der Zähler 58 zu zählen, da das Signal „H" an dem Reset-Eingang 57 in ein Signal „L" übergeht.
Gleichzeitig wird über das Exklusiv-ODER-Glied 84 und das NOR-Glied 80 die Schaltung 94 angesteuert, so daß diese ein Auslösesignal abgibt. Der Ausgang des Exklusiv-ODER-Gliedes 84 ist normalerweise Null, da im statischen Zustand bei aufgeladenem Kondensator 88 beide Eingänge 82 und 90 des Exklusiv-ODER-Gliedes 84 auf dem gleichen Potential liegen. Sie sind beide mit dem Ausgang des NAND-Gliedes 46 verbunden, wobei allerdings dem Eingang 90 ein RC-Glied 86, 88 vorgeschaltet ist. Wenn der Ausgang des NAND-Gliedes 46 vom Zustand „H" in den Zustand „L" übergeht, sind vorübergehend die Eingänge 82 und auf verschiedenem Potential. Der Eingang 82 geht sofort in den Zustand „L", während der Eingang 90 wegen des aufgeladenen Kondensators 88 noch eine Weile in dem Zustand „H" bleibt. Das Exklusiv-ODER-Glied 84 gibt daher beim Umschalten des Flipflops 42 einen Ausgangsimpuls ab.
Wenn das Fahrzeug über den zweiten Fühler 24 fährt, erscheint ein zweites Fühlersignal in Form eines positiven Impulses am Eingang 70. Dieser positive Impuls wird durch den Inverter 72 in einen negativen Impuls umgesetzt. Der Eingang 76 des NOR-Gliedes 68 geht daher vorübergehend in den Zustand „L". Wenn vorher der erste Fühler 22 angesprochen hat, dann ist, wie geschildert, der Ausgang des NAND-Gliedes 46 ebenfalls im Zustand „L". Dieses Signal „L" liegt auch an dem zweiten Eingang des NOR-Gliedes 68 an. Wenn auch der Eingang 76 in den Zustand „L" geht, geht der Ausgang des NOR-Gliedes 68 in den Zustand „H". Es wird also ein zweiter Impuls über das NOR-Glied 80 auf die Schaltung 94 gegeben, so daß ein zweites Auslösesignal zum Auslösen einer zweiten Aufnahme der Kamera erzeugt wird. Gleichzeitig wird über die Leitung 96, die Diode 98 und den Inverter 64 der Eingang 52 des NAND-Gliedes 46 vorübergehend in den Zustand „L" gebracht. Das Flipflop 42 schaltet daher in seinen Ausgangszustand zurück. Der Ausgang des NAND-Gliedes 46 geht in den Zustand „H". Dadurch geht der Ausgang des NAND-Gliedes 44 in den Zustand „L". Der Ausgang des NAND-Gliedes 46 bleibt daher „H", auch nach Beendigung des Impulses am Ausgang des NOR-Gliedes 68, wenn der Eingang 52 wieder in den Zustand „H" zurückkehrt. Über den Reset-Eingang 57 wird der Zähler 58 wieder auf Null gestellt. Es wird also beim Überfahren des ersten wie des zweiten Fühlers 22 bzw. 24 je ein Auslösesignal erzeugt und je eine Aufnahme gemacht. Das ist die normale Betriebsweise. Im Anschluß an die zweite Aufnahme befinden sich die Signalverarbeitungsmittel wieder in ihrem Ausgangszustand.
Wenn ein Fühlersignal von dem zweiten Fühler 24 erscheint, ohne daß der erste Fühler 22 vorher ein Fühlersignal geliefert hat, dann ist die Signalverarbeitungsschaltung bei Erscheinen des zweiten Fühlersignals in ihrem Ausgangszustand, das heißt, der Ausgang des NAND-Gliedes 46 ist im Zustand „H". Der Ausgang des NOR-Gliedes 68 ist daher im Zustand „L". Das ist unabhängig davon, in welchem Zustand der Eingang 76 des NOR-Gliedes 68 ist. Wenn also das zweite Fühlersignal erscheint und demgemäß der Eingang 76 des NOR-Gliedes 68 in den Zustand „L" übergeht, wird der Zustand des Ausganges des NOR-Gliedes 68 nämlich „L", davon nicht berührt. Ein Ansprechen des zweiten Fühlers 24 ohne vorheriges Ansprechen des ersten Fühlers führt daher nicht zu einer Auslösung der Kameras 26 oder 28.
Bei einem langsam fahrenden Fahrzeug, wie dem Fahrzeug 32, wird die zweite Aufnahme ausgelöst, sobald das Fahrzeug den Fühler 24 überfährt. Wenn jedoch das Fahrzeug 32 nach Betätigen des Fühlers 22 in der in Fig. 1 dargestellten Position stehen bleibt, also noch außerhalb des Gefahrenbereiches der Kreuzung 10, dann geschieht folgendes: Das zweite Fühlersignal erscheint nicht. Infolgedessen wird nicht in der beschriebenen Weise über Leitung 96, Diode 98 und Inverter 64 des Flipflop 42 zurückgesetzt und der Zähler 58 auf Null zurückgestellt. Der Zähler 58 zählt daher weiter, bis der vorgewählte Zählerstand, der einer bestimmten Verzögerungszeit entspricht, erreicht ist. Dann wird über den Ausgang 60, den Widerstand 62 und wieder den Inverter 64 der Eingang 52 des Flipflops 42 in den Zustand „L" gebracht. Dadurch geht der Ausgang des NAND-Gliedes 46 in den Zustand „H", wodurch wieder der Ausgang des NAND-Gliedes 44 in den Zustand „L" geht. Das Flipflop 42 schaltet also in seinen zweiten stabilen Zustand. An dem Eingang 82 des Exklusiv-ODER-Gliedes 84 und an dem RC-Glied 86, 88, das dem Eingang 90 des Exklusiv-ODER-Gliedes 84 vorgeschaltet ist, springt daher die Signalspannung von „L" auf „H". Diese Änderung wird wieder an dem Eingang 82 ohne Verzögerung wirksam, während der Kondensator 88 entladen ist und über den Widerstand 86 erst aufgeladen werden muß, so daß der Eingang 90 des Exklusiv-ODER-Gliedes vorübergehend im Zustand „L" bleibt. Es liegen daher unterschiedliche Signale an den Eingängen 82 und 90, so daß auch in diesem Falle das Exklusiv-ODER-Glied 84 einen Ausgangsimpuls abgibt, der über das NOR-Glied 80 ein Auslösesignal hervorruft.
In einem solchen Fall wird also das Fahrzeug 32 in seiner Position vor dem zweiten Fühler nochmals photographiert. Es kann daher nachgewiesen werden, daß das Fahrzeug 32 nicht in den Gefahrenbereich der Kreuzung 10 eingefahren, sondern, zwar hinter der Haltelinie, aber noch vorder Straßenecke stehengeblieben ist.
Auch nach diesem Vorgang befinden sich die Signalverarbeitungsmittel wieder in ihrem Ausgangszustand. Die beschriebene Anordnung kann in verschiedenerweise abgewandelt werden.
Es kann, wie oben gesagt, entweder eine Kamera 26 in Fahrtrichtung vor der Kreuzung angeordnet werden, welche die Fahrzeuge von hinten photographiert, oder es kann auch eine Kamera 28 in Fahrtrichtung hinter der Kreuzung für die Frontalphotographie vorgesehen sein. Es kann aber auch zweckmäßig sein, beide Kameras 26 und 28 gleichzeitig zu installieren, um Aufnahmen sowohl von hinten als auch von vorn machen zu können. Dabei kann die Kamera 28 gegebenenfalls so gesteuert werden, daß sie nur von dem zweiten Fühlersignal ausgelöst wird.
Statt de. in Fig. 2 dargestellten, fest verdrahteten Logik kann als Signalverarbeitungsmittel auch ein mit geeigneter Software programmierter Mikroprozessor verwendet werden.
Schließlich ist es möglich, die beschriebene Vorrichtung in Kombination mit anderen Maßnahmen, wie sie beispielsweise in der US-A 3 885 223 beschrieben sind, zu verwenden.
Claims (5)
- Patentansprüche:1. Vorrichtung zur photographischen Überwachung einer mittels einer Ampelanlage gesteuerten Kreuzung, enthaltend:(a) eine die Kreuzung erfassende photographische Kamera,(b) einen ersten Fühler, der auf das Einfahren eines Fahrzeuges in die Kreuzung über eine erste Position hinaus anspricht und ein Fühlersignal liefert,(c) Mittel zur Erzeugung eines Sperrphasensignals in Abhängigkeit von der Umschaltung der Ampelanlage auf eine Sperrphase.(d) eine Kameraauslösevorrichtung, die durch Auslösesignale zur Auslösung von Aufnahmen der photographischen Kamera ansteuerbar ist,(e) Signalverarbeitungsmittel, aufweiche das Fühlersignal und das Sperrphasensignal aufgeschaltet sind und durch welche bei Auftreten eines Fühlersignals während der Dauer des Sperrphasensignals ein erstes Auslösesignal zum Auslösen einer ersten Aufnahme der Kamera erzeugbar ist,(f) Mittel zur Erzeugung eines zweiten Auslösesignals mit Verzögerung gegenüber dem ersten Auslösesignal zur Auslösung einer zweiten Aufnahme.(g) und einen zweiten Fühler.
dadurch gekennzeichnet, daß(h) die Mittel zur Erzeugung des zweiten Auslösesignals den zweiten Fühler (24) enthalten.- der auf die Durchfahrt des Fahrzeuges (30; 32) durch eine in Geradeausrichtung hinter der ersten Position liegende zweite Position anspricht und- durch den ein zweites Fühlersignal auf die Signalverarbeitungsmittel aufschaltbar ist. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die photographische Kamera (28) für die Frontalphotographie des Fahrzeugs (30; 32) eingerichtet und angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Fühler (24) erst durch das erste Fühlersignal des ersten Fühlers (22) aktivierbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Signalverarbeitungsmittel bei Ansprechen des ersten Fühlers (22) während der Dauer des Sperrphasensignals ein Auslösesignal zur Auslösung einer zweiten Aufnahme nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit erzeugbar ist, wenn der zweite Fühler (24) nicht innerhalb der vorgegebenen Verzögerungszeit anspricht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch,(a) eine Zeitmeßeinrichtung zur Messung des Zeitabstandes zwischen dem Auftreten des ersten und des zweiten Fühlersignals.(b) Mittel zur Bildung eines Geschwindigkeitsmeßwertes aus dem besagten Zeitabstand und dem bekannten räumlichen Abstand der ersten und aer zweiten Position und(c) eine von der photographischen Aufnahme mit erfaßte Anzeigeeinrichtung zur Anzeige dieses Geschwindigkeitsmeßwertes.
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