DD250512A1 - Rollentransportbahn - Google Patents
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Abstract
Rollentransportbahn zur Uebernahme und zum reihenweisen Ueberfuehren von auf einem endlosen Ofenband in mehreren Reihen liegend ankommenden flachen Dauerbackwaren. Bezweckt wird, bei staendiger Veraenderung der Lage der Umlenkrolle des Ofenbandes, einen stoerungsfreien Produktionsablauf zu sichern. Aufgabe ist, staendige Lageveraenderungen der Umlenkrolle, ohne Veraenderung der Anschlussbedingungen der Rollentransportbahn im Uebernahme- und Uebergabebereich auszugleichen. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass die Achse einer Umlenkrolle des Ofenbandes ueber Zugstangen mit einer antriebsseitigen Fuehrungsschiene und einer aeusseren Fuehrungsschiene der Rollentransportbahn verbunden ist, wobei die antriebsseitige Fuehrungsschiene, eine innere Fuehrungsschiene und die aeussere Fuehrungsschiene verschiebbar angeordnet und miteinander verbunden sind, eine Uebernahmerolle fest auf der antriebsseitigen Fuehrungsschiene und der aeusseren Fuehrungsschiene gelagert ist, eine Abgaberolle mit dem Gestell der Rollentransportbahn fest verbunden und Transportrollen auf den Fuehrungsschienen verschiebbar gelagert sind, wobei Rollenaussenlager oberhalb der Rollen und Rollenstuetzlager unterhalb der inneren Fuehrungsschiene miteinander verbunden sind und an der antriebsseitigen Fuehrungsschiene ein Kettenrad drehbar gelagert ist. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Rollentransportbahn zur Übernahme und zum reihenweisen Überführen von auf einem endlosen Ofenband in mehreren Reihen liegend ankommenden flachen Dauerbackwaren in schräg abfallende Stapelschächte.
Es sind bereits Rollentransportbahnen bekannt, von denen die auf einem Ofenband in mehreren Reihen liegend ankommenden flachen Dauerbackwaren übernommen, quer ausgerichtet und in schräg abfallende Stapelschächte überführt werden. Eine derartige Lösung ist in der DD-PS 228229 dargestellt. Nachteilig bei diesen Rollentransportbahnen ist, daß sie nur zur Übernahme von flachen Dauerbackwaren an Ofenbändern mit feststehenden Umlenkrollen geeignet sind, da Veränderungen der Länge des Ofenbandes und damit Lageveränderungen der Umlenkrolle nicht ausgeglichen werden können. Weiterhin sind Lösungen bekannt, bei denen am Ende des Ofenbandes eine angetriebene Abnahmerolle mit griffiger Oberfläche vorgesehen ist. Auf diese Abnahmerolle fallen die Lebkuchen beim Verlassen des Ofenbandes und sie werden dort gesammelt und verhältnismäßig gleichmäßig an ein weiteres Fördermittel übergeben. Eine derartige Lösung ist in der DE-OS 2420487 beschrieben.
Nachteilig an dieser Lösung ist, daß die Abnahmerolle am Umfang Ausparungen aufweist, die weitestgehend der Form der zu transportierenden Lebkuchen bzw. Backwaren entsprechen und somit bei Zwieback, bedingt durch die erforderliche große Teilungslänge am Umfang der Abnahmerolle, zu einem sehr großen Durchmesser der Abnahmerolle führen würde. Eine derartige Ausbildung der Abnahmerolle ergibt, bedingt durch den großen Durchmesser, einen großen Abstand zum Ofenband und zur Übernahmerolle oder Rollentransportbahn. Dieser große Abstand würde die Funktion der Übernahme vom Ofenband und die Übergabe zur Rollentransportbahn nicht mehr gewährleisten.
Weiterhin ist bei ständiger Veränderung der Länge des Ofenbandes an Öfen, wo die Umlenkrolle als Ausgleichsrolle ausgebildet ist, keine automatische Verstellung der Übergabeeinrichtung möglich.
Die Erfindung bezweckt, auch bei ständiger Veränderung der Lage der Umlenkrolle des Ofenbandes einen störungsfreien Produktionsablauf zu sichern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ständige Lageveränderungen der Umlenkrolle des Ofenbandes, ohne Veränderung der Anschlußbedingungen der Rollentransportbahn im Übernahme- und Übergabebereich, auszugleichen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Achse einer Umlenkrolle des Ofenbandes über Zugstangen mit einer antriebsseitigen Führungsschiene und einer äußeren Führungsschiene der Rollentransportbahn verbunden ist, wobei die antriebsseitige Führungsschiene, eine innere Führungsschiene und die äußere Führungssschiene verschiebbar angeordnet und miteinander verbunden sind, eine Übernahmerolle fest auf der antriebsseitigen Führungsschiene und der äußeren Führungsschiene gelagert ist, eine Abgaberolle mit dem Gestell der Rollentransportbahn fest verbunden und Transportrollen auf den Führungsschienen verschiebbar gelagert sind, wobei Rollenaußenlager oberhalb der Rollen und Rollenstützlager unterhalb der inneren Führungsschiene miteinander verbunden sind und an der antriebsseitigen Führungsschiene ein Kettenrad drehbar gelagert ist.
Die Zugstangen sind an der antriebsseitigen Führungsschiene und an der äußeren Führungsschiene schwenkbar angeordnet, und die Führungsschienen sind mit einer Spille schwenkbar verbunden. Die Rollenaußenlager weisen oberhalb der Rollen Lagerzapfen auf und die Rollenstützlager weisen unterhalb der inneren Führungsschienen Lagerzapfen auf, die mit Scherengitter verbunden sind. Die Scherengiter sind mit den Mittellagern an den Lagerzapfen der Rollenaußenlager bzw. an den Lagerzapfen der Rollenstützlager schwenkbar angeordnet. Damit können ständige Veränderungen der Länge des Ofenbandes automatisch, ohne Funktionsstörungen, ausgeglichen werden.
In dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel ist die Erfindung näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Draufsicht der Rollentransportbahn Fig.2: einen Schnitt A-A der Rollentransportbahn Fig.3: einen Schnitt B-B der Rollentransportbahn
Die Rollentransportbahn besteht in ihren wesentlichen Elementen aus der antriebsseitigen Führungsschiene 1 mit Kettenrad 2, der inneren Führungsschiene 3 und der äußeren Führungsschiene 4. Die Führungsschienen 1 und 4 stehen über Zugstangen 5; 5', welche mit einer Spille 6 befestigt sind, mit der Achse 7 der Umlenkrolle 8 des Ofenbandes 9 in Verbindung, wobei die Spille 6 auch an der inneren Führungsschiene 3 befestigt ist. Auf den Führungsschienen 1; 4 sind die Rollenaußenlager 10; 10'und auf der inneren Führungsschiene 3 das Rollenstützlager 11 der Übernahmerolle 12 befestigt. Die RoIlenaußenlager 10; 10' und das Rollenstützlager 11 der Abgaberolle 13 sind fest mit dem Gestell 14 der Rollentransportbahn verbunden. Die Transportrollen 15 sind ebenfalls in Rollenaußenlagern 10; 10' und in Rollenstützlagern 11 gelagert, welche auf den Führungsschienen 1; 3; 4 verschiebbar angeordnet sind. Die Rollenaußenlager 10; 10' ragen mit den Lagerzapfen 16; 16' über die Rollen 12; 13; 15, an denen die Mittellager 17; 17" der Scherengitter 18; 18" schwenkbar befestigt sind. Die Lagerzapfen 19 der Rollenstützlager 11 ragen über die innere Führungsschiene 3, an denen die Mittellager 17' der Scherengitter 18' schwenkbar befestigt sind. An den Rollen 12; 13; 15 sind für den Antrieb jeweils Kettenräder 20 befestigt, die vom Kettenrad 21 über die Antriebskette 22 angetrieben werden, wobei die Antriebskette 22 über das Kettenrad 2 der antriebsseitigen Führungsschiene 1 läuft. In Ofenbandrichtung ist noch die Übernahmeförderrolle 23 mit dem Zahnrad 24 angeordnet, welches mit dem Zahnrad 25 der Übernahmerolle 12 in Eingriff steht.
Die Wirkungsweise der Rollentransporteinrichtung ist folgende: Die auf dem Ofenband 9 in mehreren Reihen nebeneinanderliegenden flachen Dauerbackwaren werden von der Übernahmeförderrolle 23 in bekannter Weise ausgerichtet, in Förderhöhe der Rollen 12; 13; 15 angehoben und in ebenfalls bekannter Weise über die Transportrollen 15 und der Abgaberolle 13 in die schräg abfallenden Stapelschächte transportiert.
Bei Veränderung der Länge des Ofenbandes 9 und damit der Veränderung der Lage der Umlenkrolle 8, wird die Lageveränderung über die Zugstangen 5; 5' auf die Führungsschienen 1; 4 und über die Spille 6 auf die innere Führungsschiene 3 übertragen und diese ebenfalls um das Maß der Lageveränderung der Umlenkrolle 8 verschoben. Über die Übernahmerolle 12 und die an den Lagerzapfen 16; 16' der Rollenaußenlager 10; 10' und an den Lagerzapfen 19 der Rollenstützlager 11, mit den Mittellagern 17; 17'; 17" befestigten Scherengitter 18; 18'; 18" wird das Maß der Lageveränderung der Umlehkrolle 8 so übertragen, daß sich zwischen allen Rollen 12; 13; 15 der Rollentransportbahn immer gleiche Abstände ergeben. Damit ist auch bei einer ständigen Längenveränderung des Ofenbandes 9 und damit der Lage der Umlenkrolle 8 eine einwandfreie Funktion der Rollentransportbahn gegeben. Durch die schwenkbare Anordnung der Zugstangen 5; 5' an den Führungsschienen 1; 4, sowie die schwenkbare Anordnung der inneren Führungsschiene 3 über die Spille 6, werden unterschiedliche Längenveränderungen des Ofenbandes 9 über die gesamte Breite ebenfalls innerhalb der Rollentransportbahn ausgeglichen.
Claims (5)
1. Rollentransportbahn zur Übernahme und zum reihenweisen Überführen von auf einem endlosen Ofenband in mehreren Reihen liegend ankommenden flachen Dauerbackwaren in schräg abfallende Stapelschächte, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (7) einer Umlenkrolle (8) des Ofenbandes (9) über Zugstangen (5; 5') mit einer antriebsseitigen Führungsschiene (1) und einer äußeren Führungsschiene (4) der Rollentransportbahn verbunden ist, wobei die antriebsseitige Führungsschiene (1), eine innere Führungsschiene (3) und die äußere Führungsschiene (4) verschiebbar angeordnet und miteinander verbunden sind, eine Übernahmerolle (12) fest auf der antriebsseitigen Führungsschiene (1) und der äußeren Führungsschiene (4) gelagert ist, eine Abgaberolle (13) mit dem Gestell (14) der Rollentransportbahn fest verbunden und Transportrollen (15) auf den Führungsschienen (1; 3; 4) verschiebbar gelagert sind, wobei Rollenaußenlager (10; 10') oberhalb der Rollen (12; 13; 15) und Rollenstützlager (11) unterhalb der inneren . Führungsschiene (3) miteinander verbunden sind und an der antriebsseitigen Führungsschiene (1) ein Kettenrad (2) drehbar gelagert ist.
2. Rollentransportbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstangen (5; 5') an der antriebsseitigen. Führungsschiene (Dundan der äußeren Führungsschiene (4) schwenkbar angeordnet sind.
3. Rollentransportbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (1; 3; 4) mit einer Spille (6) schwenkbar verbunden sind.
4. Rollentransportbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenaußenlager (10; 10') oberhalb der Rollen (12; 13; 15) Lagerzapfen (16; 16') aufweisen und die Rollenstützlager (11) unterhalb der inneren Führungsschiene (3) Lagerzapfen (19) aufweisen, die mit Scherengittern (18; 18'; 18") verbunden sind.
5. Rollentransportbahn nach Anspruch 1 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherengitter (18; 18") mit ihren Mittellagem (17; 17") an den Lagerzapfen (16; 16') der Rollenaußenlager (10; 10') und die Scherengitter (18') mit ihren Mittellagem (17') an den Lagerzapfen (19) der Rollenstützlager (11) schwenkbar angeordnet sind.
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