DD254518A5 - Verfahren und geraet zur verhinderung der infizierung von schweinslungen beim schlachten - Google Patents

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DD254518A5 DD29981787A DD29981787A DD254518A5 DD 254518 A5 DD254518 A5 DD 254518A5 DD 29981787 A DD29981787 A DD 29981787A DD 29981787 A DD29981787 A DD 29981787A DD 254518 A5 DD254518 A5 DD 254518A5
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DD29981787A
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Imre Farkas
Jozsef Balogh
Jozsef Benkoe
Laszlo Horvath
Imre Fal
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Zala Megyei Allatforgalmi Es Husipari Vallalat,Hu
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Verhinderung der Infizierung bzw. Beschaedigung von Schweinelungen beim Schlachten, insbesondere durch das Eindringen von Bruehwasser waehrend des Bruehprozesses ueber die Luftroehre in das getoetete Tier. Erfindungsgemaess wird vor dem Bruehen in das Maul des getoeteten Tieres eine Verschlusseinrichtung mit einem flexiblen, deformierbaren Verschlusskoerper eingefuehrt, der sein Volumen durch Einleitung eines Druckmediums vergroessert und durch allseitiges Ausfuellen der Rachenhoehle und Festklemmen in derselben die Luft- und Speiseroehre unabhaengig von der jeweiligen Anatomie des Kopfes sicher verschliesst. Nach dem Bruehen wird das Druckmedium abgelassen; die Verschlusseinrichtung herausgenommen und nach entsprechender Desinfizierung einer erneuten Verwendung zugefuehrt. Fig. 4

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verhinderung der beim Schlachtvorgang möglicherweise eintretenden Beschädigung bzw. Infizierung von Schweinelungen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekanntlich werden im Verlaufe des Schlachtvorganges die gestochenen und entbluteten Schweine zur Vorbereitung der Enthaarung in einen Brühbottich mit einer Wassertemperatur von ca. 6O0C getaucht. Während des Eintauchprozesses kann über die Luftröhre heißes Wasser in die Lunge des Tieres eindringen, das zuvor mit den an den Tierhaaren und der Hautoberfläche befindlichen Krankheitserregern in Kontakt kam und verunreinigt wurde. Dieses verunreinigte Brühwasser löst eine irreversible Infizierung der Schweinelunge aus, die für die menschliche Ernährung unbrauchbar wird und höchstens zu Fütterungszwecken verwendet werden kann.
Um das Eindringen von Brühwasser in die Lunge zu verhindern, sind bereits verschiedene Verfahren und Einrichtungen wie Kehlkopf klemmen, Rachenholz, in der Brusthöhle erzeugter Überdruck, Ausfüllen der Rachenhöhle mit Polyurethanschaum und Rachenstopfen bekannt. Eine Übersicht hierzu ist in der ungarischen Zeitschrift „Fleischindustrie" „Rachenstopfen gegen Kesselwasser-Lungen" zu finden („Husipar", Juli-September 1984, Seiten 119-121).
Die aus gebogenem, elastischem Metalldraht hergestellte, mit einer Spiralfeder versehene Kehlkopfklemme dient zum Zusammendrücken und Verschließen der Luftröhre. Die knorpeligen Wände der Luftröhre lassen jedoch oftmals ein vollständiges Zusammendrücken nicht zu. Wird mit Hilfe der Klemme ein so großer Druck ausgeübt, der die Luftröhre vollständig zusammendrückt, kommt es zu einem Bruch der Knorpelspangen und zu einer Verletzung der Schleimhaut. Über diese Verletzungen kann wiederum Kesselwasser in die Lunge eindringen. Ein weiterer Nachteil der Kehlkopfklemme besteht darin, daß das Aufsetzen relativ schwer und zeitaufwendig ist und erst nach Ausschneiden der Luftröhre auf eine Länge von ca. 20-25cm überhaupt möglich ist. Im Verlauf dieser Arbeiten kommt es an den freigelegten Abschnitten zu Verunreinigungen des Speckgewebes durch das Kesselwasser und durch die Hand der stechenden Person, so daß die Qualität dieser Speckgutteile vermindert wird.
Das früher verwendete längliche, kegelförmige Rachenholz wird in die Luftröhre gedruckt, um den Weg des Kesselwassers in Richtung der Lunge zu verschließen. Diese Verfahrensweise hat den Nachteil, daß die Rachenhölzer nicht der Form und Größe des jeweiligen Rachens entsprechen bzw. sich nicht der jeweiligen Form und Größe des Rachensanpassen. Die Gefahr, das verunreinigtes Wasser in die Lunge eindringen kann, ist dadurch nicht ausgeschlossen. Beim Einsetzen der Rachenhölzer wird oftmals die Kehlhöhle verletzt. Andererseits können beim Eintauchen der geschlachteten Körper in den Brühbottich die Hölzer leicht herausgeschwemmt werden, wonach dann der Weg des Kesselwassers in die Lunge vollkommen frei ist. Durch das Einpressen von Luft unter das Zwerchfell wird in der Brusthöhle des Schweines ein Überdruck erzeugt, der die Lunge zusammenpreßt und theoretisch das Einsaugen von Luft und folglich das Eindringen von verunreinigtem Brühwasser verhindert. Da aber die Luftröhre bei Anwendung dieses Verfahrens nicht verschlossen wird, kann das Kesselwasser in die Lunge einsickern und dieselbe infizieren. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Überdruck das vollständige Ausbluten des Schlachtkörpers verhindert. Wird die Kanüle zur Luftzuführung im Bereich einer infizierten Hautoberfläche eingestochen, werden in der Einstichzone dadurch weitere Körperteile infiziert.
Beim Einpressen eines sich schnell verfestigenden Kunststoffschaumes in die Rachenhöhle ist neben dem großen Geräte- und Materialaufwand und den daraus resultierenden hohen Kosten auch der Umstand nachteilig, daß das Erstarren des Schaumes ungewiß verläuft und für die Gesundheit schädliche Kunststoffteilchen in die Lunge gelangen können. Der verfestigte Schaumstoff läßt sich nur schwer wieder aus dem Kopf des Schweines entfernen, wobei ebenfalls Verunreinigungen zurückbleiben können.
Um die aufgezeigten Mängel zu beseitigen, wurden Rachenstopfen mit aufgerauter Oberfläche und Vollkunststoffgriff eingesetzt, die entsprechend der Form und Größe der Rachenhöhlen ausgebildet sind. Ihr Nachteil besteht darin, daß auf Grund der Größenunterschiede der Schlachttiere die Luftröhre in sehr vielen Fällen nur unzulänglich verschlossen wird und man sich nicht einmal mit mehreren unterschiedlichen Größen Rachenstopfen an die unterschiedlichen Größen der Rachenhöhle anpassen kann. Sehr oft dringt daher Kesselwasser ein und infiziert die Lunge.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die durch den Schlachtprozeß verursachten Infizierungen des Schlachtkörpers und die daraus resultierenden Qualitätsminderungen und Verluste auszuschließen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Eindringen von Verunreinigungen in die Lunge und den Körper des Schlachttieres zu verhindern und durch eine leicht zu handhabende Lösung auch bei unterschiedlichsten Formen und Größe der Rachenhöhle sicher zu verschließen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in die Rachenhöhle des Schweines ein Verschlußkörper mit veränderlichem Volumen aus elastischen, deformierbarem Material eingeführt, und durch Vergrößerung seines Volumens in der Rachenhöhle eingeklemmt und gleichzeitig die Eintrittsöffnung der Luftröhre des Schweines verschlossen wird. Danach erfolgt das Brühen des Schlachtkörpers, wobei der Verschlußkörper mit erhöhtem Volumen in der Rachenhöhle eingeklemmt gehalten wird. Nach Abschluß des Brühprozesses wird das Volumen des Verschlußkörpers wieder vermindert und der Verschlußkörper aus dem Kopf des Schweines herausgenommen. Erfindungsgemäß wird ein innen hohler Verschlußkörper verwendet, dessen Volumen mit Hilfe eines eingeführten Druckmediums vergrößert und durch Herauslassen des Mediums wieder vermindert wird. Im allgemeinen wird für die Vergrößerung des Volumens und das Einklemmen des Verschlußkörpers in der Rachenhöhle — in Abhängigkeit von der Größe des geschlachteten Tieres — ein Druckmedium mit einem Druck von mindestens 2,0bar eingesetzt. Als Druckmedium wird vorzugsweise ein Gas(z. B. Druckluft^erwendet, wobei jedoch auch eine Flüssigkeit als Druckmedium eingesetzt werden kann.
Die Verschlußeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens verfügt über einen aus deformierbarem Material, zweckdienlicherweise aus Gummi hergestellten Körper mit elastischen Wandungen, in den ein Rohr eingeführt ist, dessen imHohlraum des Verschlußkörpers befindlicher Abschnitt ein oder mehrere Auslaßöffnungen für das Druckmedium enthält, während das äußere Ende des Rohres einen Anschluß an eine Druckquelle aufweist. Das starre, vorzugsweise aus rostfreiem Stahl hergestellte Zuführungsrohr für das Druckmedium schließt an dem im Innern des Verschlußkörpers befindlichen Ende mit einem abgerundeten Kopf ab. Vorteilhafterweise ist dieser Kopf als kugelförmiger Kopf ausgebildet, wobei der Kugeldurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des angeschlossenen Rohrabschnittes und die Kugel in der Nähe der Endwand des Verschlußkörpers angeordnet.
Das Zuführungsrohr für das Druckmedium ist unter Zwischenfügung eines elastischen, vorteilhafterweise aus Gummi hergestellten Rnges druckdicht in den Verschlußkörper eingesetzt, wobei der Ring mit seinem Außenmantel in der halsförmigen Öffnung des Verschlußkörpers eingepreßt ist.
In den außerhalb des Verschlußkörpers liegenden Rohrabschnitt ist eine geeignete Verschlußarmatur zum Zuführen und Ableiten des Druckmediums in bzw. aus der Verschlußeinrichtung angeordnet (z. B. ein Ventil oder ein Hahn). Im allgemein ist es zweckmäßig, den Verschlußkörper birnenförmig oder im wesentlichen birnenförmig auszubilden ist. Er kann jedoch auch zylindrisch oder kugelförmig sein.
Für eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist kennzeichnend, daß das äußere Ende des Rohres als Anschluß/ Verschlußorgan ausgeführt ist, das ein Ventil mit Ablaßhahn und einen mit Außengewinde versehenen Rohrstutzen enthält.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung der Verschlußeinrichtung,
Fig. 2: den Kopf eines gestochenen Schweines vor dem Einführen der Verschlußeinrichtung,
Fig.3: die in den Schweinekopf eingeführte Einrichtung vor Zuführung eines Druckmediums,
Fig.4: die Lage der mit einem Druckmedium beaufschlagten Verschlußeinrichtung im Schweinekopf.
Die Verschlußeinrichtung 1 nach Fig. 1 besteht aus einem hohlen Verschlußkörper 2 und einem Betätigungsglied 3. Das Betätigungsglied 3 ist beispielsweise ein rostfreies Stahlrohr 4, das mit seinem unteren Ende in den hohlen Verschlußkörper 2 eingeführt ist. An dem freien Ende des Stahlrohres ist ein Anschluß/Verschlußorgan 11 angeordnet, das aus einem Ventil oder Hahn 11 a und einem sich daran anschließenden mit Gewinde versehenen Rohrstutzen 11b besteht. Über den Rohrstutzen 11 b wird die Verschlußeinrichtung an eine Druckluftquelle angeschlossen. Der im Verschlußkörper 2 befindliche Abschnitt des Rohres 4 ist mit einer oder mehreren Bohrungen 5 versehen, die als Auslaßöffnungen für das Druckmedium dient. Das innere Ende des Rohres 4 schließt mit einem massiven, z. B. aus rostfreiem Stahl hergestellten kugelförmigen Kopf 6 ab, dessen Durchmesser d2 größer ist als der Außendurchmesser di des Rohres 4. Der Kopf 6 ist unmittelbarer Nähe der Endwand 7 a des Verschlußkörpers 2 angeordnet, wobei der Abstand d zweckdienlicherweise kleiner ist als der Durchmesser d2 des kugelförmigen Kopfes.
Der hohle Verschlußkörper 2 ist aus elastisch deformierbaren, d. h. einem erweiterungs- und kontraktionsfähigen Material, z. B. aus Gummi, hergestellt. Aus dem gleichen Material ist auch die abschließende Endwand 7a gefertigt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Verschlußkörper 2 birnenförmig ausgebildet, wobei jedoch auch andere Ausüfhrungen, z. B. Kugelbzw. Zylinderformen möglich sind. In der Öffnung 8 gegenüber der Endwand 7 a ist das Zuführungsrohr 4 angeordnet, das durch einen elastischen Ring 10, z. B. einen Gummiring, festgehalten wird. Der Ring 10 ist in die halsförmige Öffnung 8 eingepreßt und dichtet so gleichzeitig auch das Rohr 4 ab.
Nach dem Stechen kommen die ausgebluteten Tiere kontinuierlich zum Eintauchen in das Brühwasser. Unmittelbar vor diesem Arbeitsgang erfolgt das Verschließen der Luft- und Speiseröhre nach der Erfindung.
Die an eine nicht dargestellte Druckquelle angeschlossene, jedoch noch nicht aufgeweitete, d. h. noch nicht mit dem Druckmedium beaufschlagte, Verschlußeinrichtung wird gemäß Fig.3 durch das geöffnete Maul 13 des Schweinekopfes 12 in die Rachenhöhle 14 eingeführt. Das Ventil 11a für die Zuführung des Druckmediums ist geschlossen.
Das starre Rohr 4 des Betätigungsgliedes 3 erleichtert das Einsetzen des relativ lockeren Verschlußkörpers 2, da mit seiner Hilfe der Verschlußkörper 2 gut geführt werden kann und durch den kugelförmigen Kopf 6 die mit Rohr 4 in Kontakt kommenden Wandungen? (Fig.1) des Verschlußkörpers 2 nicht beschädigt werden können. Wie aus Fig.3 hervorgeht, wird das untere Ende des Verschlußkörpers 2 in die unmittelbare Nähe der Eintrittsöffnung 16a der Luftröhre 16 bzw. der Eintrittsöffnung 15a der Speiseröhre 15 gebracht. In dieser Lage wird das Ventil 11 der Verschlußeinrichtung 1 geöffnet und über das Rohr 4 in den Verschlußkörper 2 eingeleitet. Unter Einwirkung der Druckluft vergrößert sich das Volumen des Verschlußkörpers 2, wobei in Abhängigkeit von der Größe der geschlachteten Tiere mit einem Gasdruck von 2 bar gearbeitet wird.
Nach entsprechender Druckluftzuführung und Volumenzunahme füllt der Verschlußkörper 2 die Rachenhöhle 14 vollkommen aus, preßt sich an deren Wände und verschließt gleichzeitig die Eintrittsöffnung 15a der Speiseröhre 15. Dieser Zustand ist in Fig.4 dargestellt. Nun wird das Ventil 11 geschlossen und das Schwein zusammen mit der aufgeblasenen und im Rachen 14 festgeklemmten Verschlußeinrichtung 1 in das Brühwasser getaucht. Nach Abschluß des Brühens bzw. vor oder nach dem Enthaaren wird das Ventil 11 geöffnet und das Druckmedium entweicht aus dem Verschlußkörper 2 in die freie Atmosphäre. Im Innenraum 9 schwindet der Überdruck und der Verschlußkörper 2 nimmt wieder seine in Fig. 3 dargestellte Ausgangsform an, wonach die Verschlußeinrichtung leicht aus dem Maul des Schweines herausgezogen werden kann. Nach dem Herausziehen wird die Verschlußeinrichtung 1 durch Abwaschen desinfiziert und kann dann erneut eingesetzt werden. Durch die Erfindung wird auf einfache und kostengünstige Weise und mit hoher Sicherheit die Gefahr ausgeschlossen, daß das Brühwasser während des Brühprozesses in die Lunge des Schweines eindringen kann und diese infiziert. Der sichere Verschluß ist auch von der Größe der Schweine unabhängig, da die anatomisch bedingten Maßabweichungen durch die Erhöhung des Druckes im Verschlußkörper 2 und die Flexibilität desselben kompensiert werden, wobei Verletzungen des Kehlkopfes bzw. der Luftröhre ausgeschlossen sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann problemlos in die technologischen Arbeitsgänge beim Schlachten von Schweinen eingeführt werden, ohne daß der kontinuierliche Arbeitsprozeß negativ beeinflußt wird. Die Verschlußeinrichtung ist technisch einfach und preiswert und kann leicht mit einem geringen Aufwand an lebendiger Arbeit gehandhabt werden.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zur Verhinderung der Infizierung von Schweinelungen beim Schlachten, indem vordem Brühen und/oder nach dem Ausbluten ein Verschlußkörper in die Rachenhöhle des Schweines eingeführt, dieser während des Brühens in der Rachenhöhle gehalten und nach dem Brühen wieder entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Rachenhöhle (14) des Schweines ein Verschlußkörper (2) mit veränderlichem Volumen aus einem elastisch deformierbaren Material eingeführt, durch Vergrößerung seines Volumens in der Rachenhöhle (14) festgeklemmt und so die Eingangsöffnung der Luftröhre (16) des Schweines verschlossen wird, danach das Brühen vorgenommen wird, wobei der festgeklemmte Verschlußkörper (2) mit dem vergrößerten Volumen in der Rachenhöhle (14) verbleibt und nach dem Brühen das Volumen des Verschlußkörpers (2) wieder vermindert und der Verschlußkörper (2) aus dem Kopf (12) des Schweines herausgezogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Hohlraum (9) versehener Verschlußkörper (2) verwendet wird, dessen Volumen durch ein eingeleitetes Druckmedium vergrößert und durch Ablassen des Druckmediums vermindert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vergrößerung des Volumens des Verschlußkörpers (2) zum Festklemmen in der Rachenhöhle (14) ein Druckmedium mit einem Druck von ca. 2,0 bar eingesetzt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein gasförmiges Druckmedium, z. B. Druckluft, verwendet wird.
  5. 5. Einrichtung zur Verhinderung der Infizierung von Schweinelungen beim Schlachten, das einen in die Rachenhöhle des Schweines einsetzbaren Verschlußkörper besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (2) ein aus einem deformierbaren Material hergestellter Körper ist, in den ein Rohr (4) eingeführt ist, dessen Hohlraum (9) des Verschlußkörpers (2) befindlicher Abschnitt Ein- und Auslaßöffnungen (5) für ein Druckmedium besitzt, während das äußere Ende des Rohres (4) einen Anschluß an eine Druckquelle aufweist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) ein starres, aus rostfreiem Stahl hergestelltes Druckmedium-Zuführungsrohr (4) ist, dessen im Innenraum (9) des Verschlußkörpers (2) befindliches Ende einen Kopf (6) mit einer abgerundeten Oberfläche besitzt.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (6) kugelförmig und sein Durchmesser (d2) größer als der Außendurchmesser (di) des angeschlossenen Abschnittes des Rohres (4) ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (6) in der Nähe der Endwand (7 a) des Verschlußkörpers (2) angeordnet ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) unter Zwischenfügung eines elastischen Ringes (10) in den Verschlußkörper (2) eingeführt ist, wobei der Ring (10) mit seinem Außenmantel in die Öffnung (8) des Verschlußkörpers (2) eingepreßt ist und das Rohr (4) druckdicht umschließt.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den außerhalb des Verschlußkörpers (2) befindlichen Abschnitt des Rohres (4) ein geeignetes Verschlußelement zum Zuführen und Ableiten des Druckmediums, z. B. ein Ventil (11a) oder ein Hahn, eingebaut ist.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (2) birnenförmig bzw. im wesentlichen birnenförmig ausgebildet ist.
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Rohres (4) als Anschluß- und Verschlußorgan (11) ausgebildet ist, das ein Ventil (11a) oder einen Hahn, und einen mit Außengewinde versehenen Rohrstutzen (11 b) enthält.
    Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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