DD254606A1 - Verfahren zum spinnen oder zwirnen von garn oder zwirn auf ringspinn- oder ringzwirnmaschinen - Google Patents

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DD254606A1
DD254606A1 DD29755186A DD29755186A DD254606A1 DD 254606 A1 DD254606 A1 DD 254606A1 DD 29755186 A DD29755186 A DD 29755186A DD 29755186 A DD29755186 A DD 29755186A DD 254606 A1 DD254606 A1 DD 254606A1
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DD
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spinning
ring
twisting
spindle
speed
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DD29755186A
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Inventor
Martin Hoesel
Dietmar Grebner
Konrad Gerschler
Original Assignee
Textima Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spinnen oder Zwirnen von Garn oder Zwirn auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen, bei dem der Ring zwangslaeufig angetrieben wird, der zu verdrallende Faden ueber einen Spindelaufsatz gefuehrt wird und waehrend des Spinn- oder Zwirnverlaufes die Drehzahl des Ringes unter der Drehzahl der Spindel liegt. Die Erfindung besteht darin, dass die Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel und der Drehzahl des Ringes waehrend des Spinn- oder Zwirnverlaufes veraendert wird. Erfindungsgemaess wird die technische Wirkung erreicht, dass waehrend des gesamten Spinn- oder Zwirnverlaufes optimale Spinn- oder Zwirnbedingungen bestehen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spinnen oder Zwirnen von Garn oder Zwirn auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen, bei dem der Ring zwangsläufig angetrieben wird, der zu verdrallende Faden über einen Spindelaufsatz geführt wird und während des Spinn- oder Zwirnverlaufes die Drehzahl des Ringes unter der Drehzahl der Spindel liegt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei einem bekannten Verfahren zum Spinnen oder Zwirnen der eingangs genannten Art (DD-PS 120225 D01 h 1/02) wird die Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel und der Drehzahl des Ringes während des Spinn- oder Zwirnverlaufes konstant gehalten. Nachteilig ist hierbei, daß nicht während des gesamten Spinn- oder Zwirnverlaufes optimale Spinn- oder Zwirnbedingungen bestehen. Optimale Spinn- oder Zwirnbedingungen im Sinne einer hohen Leistung sind dann gegeben, wenn bei einer vertretbaren Anzahl von Fadenbrüchen mit möglichst hoher Drehzahl der Spindel produziert wird. Die Anzahl der Fadenbrüche erhöht sich, wenn sich die Fadenspannung und die auftretenden Fadenspannungspitzen vergrößern, was auch bei fortschreitendem Spinn-oder Zwirnverlauf durch die Geometrieänderung des Fadenstückes zwischen der Ebene des Ringes und dem Spindelaufsatz der Fall ist. Sowohl die Erhöhung der Anzahl der Fadenbrüche als auch die Senkung der Drehzahl der Spindel zur Verringerung der Anzahl der Fadenbrüche hat eine Verringerung der Leistung der Ringspinn-oder Ringzwirnmaschine zur Folge.
Ziel der Erfindung
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, daß die Leistung erhöht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß während des gesamten Spinn- oder Zwirnverlaufes optimale Spinn- oder Zwirnbedingungen bestehen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel und der Drehzahl des Ringes während des Spinn- oder Zwimverlaufes verändert wird.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Verfahren zum Spinnen von Garn auf Ringspinnmaschinen näher erläutert.
Zwischen dem Streckwerksausgang und der Spindel 1 ist konzentrisch zu dieser der Fadenführer 2 angebracht. Die Spindel 1 ist mit einem Spindelaufsatz 3 mit doppelseitigem Mitnehmer 4 versehen. Der zu verdrallende Faden 5 wird über den Spindelaufsatz 3 geführt, wodurch der Fadenballon in Verbindung mit der Läufermasse so beeinflußt wird, daß mit reduziertem Fadenballon oder ballonlos gearbeitet wird. Die Spindel 1 und der Ring 6 werden zwangsläufig in üblicher Weise angetrieben. Während des Spinnverlaufes liegt die Drehzahl des Ringes 6 unter der Drehzahl der Spindel 1. Die Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel 1 und der Drehzahl des Ringes 6 wird während des Spinnverlaufes verändert. Versuche haben ergeben, daß bei dieser Verfahrensweise an jeder Stelle des Spinnverlaufes optimale Spinnbedingungen erreichbar sind und bei hoher Drehzahl der Spindel 1 die Anzahl der Fadenbrüche gering ist.
Ein Beispiel der Realisierung der Erfindung besteht darin, daß die Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel 1 und der Drehzahl des Ringes 6 während des Ansatz- und Hauptspinnens konstant 60% beträgt und während des Spinnens an der Spitze gleichmäßig bis 100% verändertwird. Messungen haben ergeben, daß sich die Fadenspannung und die Fadenspannungsspitzen verringern.
Die Veränderung der Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel 1 und der Drehzahl des Ringes 6 ist auch an anderen Stellen oder während des gesamten Spinnverlaufes möglich.
Weiterhin kann die Erfindung auch beim Zwirnen von Zwirn auf Zwirnmaschinen angewendet werden.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Spinnen oder Zwirnen von Garn oder Zwirn auf Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen, bei dem der Ring zwangsläufig angetrieben wird, der zu verdrallende Faden über einen Spindelaufsatz geführt wird und während des Spinn- oder Zwirnverlaufes die Drehzahl des Ringes unter der Drehzahl der Spindel liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der Drehzahl der Spindel und der Drehzahl des Ringes während des Spinn- oder Zwirnverlaufes verändert wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD29755186A 1986-12-15 1986-12-15 Verfahren zum spinnen oder zwirnen von garn oder zwirn auf ringspinn- oder ringzwirnmaschinen DD254606A1 (de)

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