DD255158A5 - Verfahren zum auftrennen von isomeren dichlortoluolen - Google Patents

Verfahren zum auftrennen von isomeren dichlortoluolen Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftrennen der isomeren Dichlortoluole. Das Verfahren wird mittels Adsorption an Zeolithe vom Typ Mordenit durchgefuehrt. Es ermoeglicht eine sehr wirksame Trennung der Isomeren.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftrennen der isomeren Dichlortoluole mittels Adsorption an Zeolithen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Dichlortoluole werden allgemein durch Chlorieren von Toluol oder Monochlortoluolen in Gegenwart einer Lewis-Säure, wie Aluminiumtrichorid, Eisentrichlorid und/oder Antimontrichlorid, allein oder kombiniert mit einem Cokatalysator, wie beispielsweise Schwefel oder Schwefelchloriden, hergestellt.
Die Chlorierungsreaktion führt zu Gemischen, die die 2,4-, 2,5-, 2,6-, 3,4- und 2,3-Dichlortoluole enthalten. Diese Gemische können durch Destillation von den anderen Chlorierungsprodukten des Toluols oder der Monochlortoluole—Monochlortoluol und Trichlortoluole—getrennt werden. Die genannten fünf Isomeren werden in unterschiedlichen Anteilen erhalten, je nach den Ausgangsprodukten bzw.-verbindungen für die Chlorierungsreaktion.
Man kann die Dichlortoluol-Gemische auch mittels Destillation inzwei Fraktionen trennen, die bei etwa 2010C bzw. bei 209°C sieden. Die erste Fraktion umfaßt die 2,6-, 2,4- und 2,5-lsomeren; die zweite Fraktion setzt sich aus den 3,4- und 2,3-lsomeren zusammen.
Es wird allgemein davon ausgegangen, daß man mit Hilfe der gebräuchlichen Arbeitsweisen der Destillation oder der fraktionierten Kristallisation nicht alle verschiedenen Isomeren unter wirtschaftliichen Bedingungen in reinem Zustand erhalten kann. Mit Hilfe der Destillation lassen sich vor allem nicht die Komponenten der beiden bei etwa 2010C und 2090C siedenden Fraktionen trennen, aufgrund des sehr geringen Unterschiedes zwischen den Siedepunkten der Isomeren. Nur das 2,3-Dichlortoluol kann mittels Destillation abgetrennt werden, vorausgesetzt, daß von o-Toluol ausgegangen wird. Die fraktionierte Kristallisation wiederum ist wegen der zahlreichen vorhandenen bzw. auftreten eutektischen Gemische allgemein nicht anwendbar.
Unter Berücksichtigung dieser Überlegungen sind andere Trennverfahren entwickelt worden. Vor allem in der US-PS 4254062 wird ein Verfahren zum Auftrennen von isomeren Dichlortoluolen beschrieben, bei dem von Zeolithen vom Typ X oder Y Gebrauch gemacht wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens zum Auftrennen von isomeren Dichlortoluolen, das auf Gemische unterschiedlicher Zusammensetzung angewandt werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Auftrennen von isomeren Dichlortoluolen umfaßt die folgenden Arbeitsgänge bzw. Stufen:
a) Man leitet ein Gemisch, das die isomeren Dichlortoluole enthält, über einen Zeolith vom Typ Mordenif, der der folgenden Zusammensetzung (in Molverhältnissen) entspricht
aH2O:bM2/nO:AI2O3:(10-400SiO2) (I)
wobei M mindestens ein Kation ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Alkalimetall oder einem Erdalkalimetall, ausgenommen Cäsium und Rubidium ist, η die Wertigkeit von M angibt und 0,7 S a + b S 1,1 undo SbS 0,2;
b) man trennt die nicht adsorbierten Dichlortoluole ab;
c) man bringt den Mordenit, der die adsorbierten Isomeren enthält, mit einem Eluens in Verbindung; und
d) man trennt die Isomeren von dem Eluens ab.
In der Formel (I) bedeutet M vorzugsweise Natrium.
Die vorzugsweise beim erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Mordenite zeichnen sich durch eine röhrenartige Struktur bzw. Hohlstruktur und eine orthorhombische Symmetrie aus und weisen folgende Gitter-Parameter (Röntgenbeugungsdiagramm) auf: a = 1,81 nm, b = 2,02 bis2,04nm undc = 0,74 bis 0,75 nm, mit zur Achse c parallel verlaufenden Kanälen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in flüssiger Phase oder in Dampfphase ausgeführt werden. Dieses Adsorptions-Desorptionsverfahren kann bei Temperaturen von 25 bis 3500C und in einem weiten Bereich von Drücken, beispielsweise von 1 bar bis etwa 30 bar, ausgeführt werden.
Das Gemisch der isomeren Dichlortoluole kann mit dem Mordenit ineiner für die Trennung mittels Adsorption gebräuchlichen Vorrichtungen zusammengebracht werden. Geeignet sind hierfür vor allem Vorrichtungen für kontinuierliche oder diskontinuierliche Arbeitsweise. Die Form und die Abmessungen derartiger Vorrichtungen können vom Fachmann optimiert werden und machen nicht Teil der vorliegenden Erfindung aus.
Allgemein liegt der in der Vorrichtung für Adsorption-Desorption, beispielsweise in einer Adsorptionssäule eingesetzte Mordenit in Form von Teilchen vor, deren mittlere Abmessungen 0,1 bis 10 mm, vorzugsweise 0,5 bis 5 mm betragen. Der genannte Mordenit wird mit dem Gemisch der isomeren Dichlortoluole zusammengebracht. Das Adsorptionsvermögen dieser Art von Zeolith gegenüber den genannten fünf Isomeren ermöglicht zwar bereits eine Trennung ausgehend von allen fünf Isomeren; man kann aber den Mordenit auch mit einem Gemisch zusammenbringen, das nur einen Teil dieser Isomeren enthält. Man kann also nach destillativem Abtrennen der 2,3- und 3,4-lsomeren, die bei etwa 2090C sieden, die Trennung mittels Adsorption-Desorption nur mit den vorgenannten Fraktionen durchführen, wobei der Mordenit auf unterschiedliche Weise einmal die 3,4- und 2,3-lsomeren und zum anderen die 2,3-, 2,5- und 2,6-lsomeren adsorbiert. Man kann das erfindungsgemäße Verfahren natürlich auch auf Gemische anwenden, die zuvor hinsichtlich des einen oder anderen genannten Isomeren konzentriert worden sind.
Das Isomerengemisch, Gesamtgemisch oder Teilgemisch,wie vorstehend näher erläutert, wird teilweise an den Mordenit adsorbiert. Die nicht adsorbierten Dichlortoluole können am Ausgang der Adsorption-Desorptionsvorrichtung aufgefangen bzw. zurückgewonnen werden. Der Mordenit wird dann mit einem Elutionsmittel bzw. Eluens zusammengebracht, d. h. mit einer Verbindung, mit deren Hilfe die Isomeren verdrängt und anschließend aufgetrennt werden. Vorzugsweise wird eine Verbindung gewählt, die gegenüber Mordenit eine Wirkung gleicher Größenordnung ausübt wie die in Betracht gezogenen Dichlortoluole. Als Beispiel für beim erfindungsgemäßen Verfahren brauchbare Elutionsmittel werden vor allem Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, CO2, Helium, Kohlenwasserstoff und vor allem Alkane wie Methan, Ethan, Propan, η-Hexan, n-Heptan, n-Octan, iso-Octan, Cycloalkane und insbesondere Cyclohexan, aromatische mono- oder polycyclische Verbindungen, die gegebenenfalls substituiert und/oder halogeniert sind, wie Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Cumol, Tetrahydronaphthalin, Decahydronaphthalin, Mono- und Dichlorbenzole genannt.
Bevorzugt werden beim erfindungsgemäßen Verfahren iso-Octan, Benzol, Monochlorbenzol oder die Dichlorbenzole eingesetzt.
Nach der Wirkung der desorbierenden oder eluierenden Mittel können die Isomeren ihrerseits von den genannten Mitteln mit Hilfe üblicher Verfahren, beispielsweise durch Destillation, getrennt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht ganz allgemein, die Zusammensetzung von Gemischen aus den fünf isomeren Dichlortoluolen zu verändern, aufgrund der bemerkenswerten Selektivität des Mordenite. Diese Selektivität wird folgendermaßen definiert:
Molfraktion des Isomeren i im Desorbat Molfraktion des Isomeren j im Desorbat
Molfraktion von i im Ausgangsgemisch Molfraktion von j im Ausgangsgemisch
Dieses Verfahren ermöglicht vor allem die Auftrennung der bei 201 °C bzw. 2090C siedenden Fraktionen in ihre Komponenten, und in der bei 2010C siedenden Fraktion, die aus den 2,4-, 2,5- und 2,6-lsomeren besteht, ermöglicht es, in sehr wirksamer Weise das 2,6-lsomer zu erhalten.
Ausführungsbeispiele
In den folgenden Beispielen wird die Erfindung näher erläutert. In diesen Beispielen wurde als Zeolith ein Mordenit der folgenden molaren Zusammensetzung verwendet: 0,1 Na2O:0,9H2O:AI2O3:18SiO2; dieser Mordenit lag in Form von Teilchen mit einem (mittleren) Durchmesser von 3mm vor. Er ist im Handel unter der Bezeichnung ALITE 180 der Firma Societe Chimique de la Grande Parosse erhältlich.
Das eingesetzte Gemisch von isomeren Dichlortoluolen bestand entweder aus dem technischen Produkt, das durch Chlorierung von Toluol erhalten wird (Beispiel 1) oder aus Fraktionen dieses technischen Produktes, die bei etwa 209°C und etwa 2010C sieden, oder auch aus Gemischen mit unterschiedlichen Anteilen der Komponenten bzw. Bestandteile; die Versuche wurden in Dampfphase (Adsorptionstemperatur 22O0C) oder in flüssiger Phase (25°C) ausgeführt.
Die Versuche wurden weiterhin in einer 1 m hohen Säule mit Durchmesser 1 cm ausgeführt, die 10g Mordenit enthielt. Vor den Versuchen wurde der Mordenit bei 450°C während 16 h mit Stickstoff gespült und dann mit Monochlorbenzol gesättigt. In die Säule wurden 10 ml des Gemisches der isomeren Dichlortoluole mit einer Geschwindigkeit von 0,5ml/min eingebracht. Dann wurden auf die Säule mit der gleichen Geschwindigkeit von 0,5 ml/min 15 ml Monochlorbenzol aufgegeben. Die Lösung der isomeren Dichlortoluole in Monochlorbenzol wurde aufgefangen und die molare Zusammensetzung des Desorbates bzw. Eluats bestimmt.
Beispiel 1 (Dampfphase)
Das oben beschriebene Verfahren wurde auf ein technisches Gemisch von isomeren Dichlortoluolen angewandt. In der nachfolgenden Tabelle bedeuten:
— Mol-% beim Eintritt: molarer Anteil des betreffenden Isomeren in dem Ausgangsgemisch, das der Adsorption-Desorption unterworfen wird,
— Mol-% beim Austritt: molarer Anteil des betreffenden Isomeren in dem Desorbat,
— Selektivität/2,6-: Selektivität des betreffenden Isomeren, bezogen auf das 2,6-lsomer.
Die Selektivität wurde hier nur mit Bezug auf das 2,6-lsomer angegeben, um die Tabelle nicht zu überladen; natürlich kann man aber auch die Selektivität leicht zwischen allen Isomeren jeweils paarweise unter Anwendung der obigen Formel berechnen — wie im folgenden Beispiel 2. .
Isomer
Mol-% bei Eintritt
Mol-% bei Austritt
Selektivität /2,6-
2,5-2,6- 2,4-3,4- 2,3-
36,95
8,34
33,55
12,92
7,62
38,92
6,13
34,73
14,23
6,00
1,43 1,0
1,41 1,50 1,07
Beispiel 2 (Dampfphase) Das oben beschriebene Verfahren wurde auf die bei 2,4- 2010C siedende Fraktion des technischen 2,4 Produktes angewandt.
Zusammensetzung bei Beginn (Mol-%) 2,5- 2,6- 33,23 Zusammensetzung des Desorbats (Mol-%) 2,5- 2,6- 37,27 Selektivität 2,4-/2,6- 2,4-/2,5- 2,5-/2,6-
33,40 33,19 39,11 23,62 1,58 1,64 1,04
Beispiel 3 bis 5 (Dampfphase)
Das beschriebene Verfahren wurde auf Gemische angewandt, die jeweils 2 der 3 Isomeren der bei 2010C siedenden Fraktion enthielten.
Zusammensetzung 2,6- 2,4- Zusammensetzung 2,6- 2,4- Selektivität
bei Beginn 50,05 des Desorbats 36,22 (S)
Beispiel (Mol-%) 50,00 50,00 (Mol-%) 36,49 63,51
2,5- - 49,65 2,5- - 48,95
3 49,95 63,78 S2,5-/2,6- = 1 »76
4 - - S2.4-/2.6-=1,74
5 50,35 51,05 S2,5-/2.4-=1.03
Beispiele 6 bis 8 (Dampfphase)
Das Verfahren wurde auf Gemische aus 2,4- und 2,6-lsomeren in unterschiedlichen Anteilen angewandt.
2,4- Zusammensetzung 2,4- Zusammensetzung Selektivität
Beispiel 10,70 bei Beginn 21,70 des Desorbats
17,13 (Mol-%) 27,12 (Mol-%)
39,72 2,6- 55,72 2,6- 2,4-/2,6-
6 89,30 78,30 2,31
7 82,87 72,88 1,80
8 60,28 44,28 1,91
Beispiele 9 und 10 (Dampfphase)
Das Verfahren wurde auf Gemische aus 2,5- und 2,6-lsomeren in unterschiedlichen Anteilen angewandt.
Beispiel
Zusammensetzung bei Beginn (Mol-%) 2,5- 2,6-
Zusammensetzung
des Desorbats
(Mol-%)
2,5- 2,6-
Selektivität
2,5-/2,6-
9 10
25,03 59,72
74,97 40,28
57,58 27,25
2,21 1,80
Beispiele 11 und 12 (Dampfphase)
Der Versuch der Trennung der Gemische aus 2,4-, 2,5- und 2,6-lsomeren wurde in flüssiger Phase in Lösungen in iso-Octan bei
250C wiederholt.
Beispiel Isomere % Isomere in der End relativer Anteil am Ende
Anfangs lösung der Isomeren, % 46,30
lösung 5,05 zu Beginn 53,70
11 2,4- 5,73 6,00 50 46,30
und2,6- 5,74 5,16 50 53,70
12 2,5- 5,76 5,99 50
und2,6- 5,77 50
Diese Tabelle zeigt, daß der absolute prozentuale Anteil an 2,6-lsomerem praktisch identisch ist mit dem prozentualen Gehalt zu Beginn, während die Abnahme der Konzentration der 2,4- und 2,5-lsomeren deutlich ist. Man beobachtet somit eine starke Selektivität ebenfalls in flüssiger Phase.
Beispiel 13 und 14
Der Flüssigphasenversuch des Beispiels 11 wurde mit einem ternären Gemisch (Beispiel 13) bzw. mit dem handelsüblichen Produkt (Beispiel 14) wiederholt. Erzielt wurden folgende Ergebnisse:
Beispiel
Isomere
% Isomere in der Anfangslösung
Endlösung
relativer Anteil der Isomeren, % zu Beginn
am Ende
2,5-2,6- 2,4-2,5- 2,6-2,4- 3,4-2,3-
3,81 3,32
3,79 3,90
3,78 3,35
4,24 3,87
0,96 0,98
3,85 3,54
1,48 1,31
0,87 0,92
33,48 31,41
33,30 36,90
33,22 31,65
37,19 36,44
8,42 9,23
33,77 33,33
12,98 12,34
8,07 8,66

Claims (10)

1. Verfahren zum Auftrennen von isomeren Dichlortoluolen mittels Adsorption an einen Zeolith, gekennzeichnet dadurch, daß man
a) ein Gemisch, das die isomeren Dichlortoluole enthält, über einen Zeolith vom Typ Mordenit leitet, der die molare Zusammensetzung
aH2O:bM2/nO:AI2O3:(10-400SiO2) (D
aufweist, wobei M ein Kation aus der Gruppe der Alkalikationen und Erdalkalikationen mit Ausnahme von Cäsium und Rubidium ist, η die Wertigkeit von M angibt und 0,7 ^ a + b ^ 1,1 und 0 g b g 0,2,
b) die nicht adsorbierten Dichlortoluole abtrennt,
c) den Mordenit mit den daran adsorbierten Isomeren mit einem Elutionsmittel in Berührung bringt; und
d) die Isomeren von dem Elutionsmittel abtrennt.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der für den Mordenit angegebenen Formel (I) M für ein Natriumkation und/oder Wasserstoff steht.
3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Mordenit eine röhrenartige Struktur und eine orthorhombische Symmetrie aufweist, sowie die folgenden Gitter-Parameter (Röntgenbeugung): a = 1,81 nm; b = 2,02 bis 2,04nm undc = 0,74 bis 0,75 nm, mit zur Achse c parallel verlaufenden Kanälen.
4. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß man das Gemisch der isomeren Dichlortoluole mit dem Mordenit in flüssiger Phase oder in Gasphase, bei einer Temperatur von 25 bis 35O0C und unter einem Druck von 1 bis 30 bar zusammenbringt.
5. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das mit dem Mordenit zusammengebrachte Gemisch die 2,3-, 3,4-, 2,4-, 2,5- und 2,6-lsomeren von Dichlortoluol enthält.
6. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß man ein Gemisch, das einen Teil der isomeren Dichlortoluole enthält, mit dem Mordenit zusammenbringt.
7. Verfahren nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß das mit dem Mordenit in Berührung gebrachte Gemisch aus den 2,3- und 3,4-Dichlortoluolen besteht.
8. Verfahren nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß das mit dem Mordenit in Berührung gebrachte Gemischa us den 2,4-, 2,5- und 2,6-Dichlortoluoien besteht.
9. Verfahren nach einem der Punkte 5 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß man ein Gemisch mit dem Mordenit in Berührung bringt, das zuvor hinsichtlich einer seiner Komponenten konzentriert worden ist.
10. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß man das Elutionsmittel unter Wasserstoff, Stickstoff, den Kohlenwasserstoffen und den gegebenenfalls substituierten und/oder halogenierten aromatischen mono- oder polycyclischen Verbindungen auswählt.
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