DD257850A1 - Anordnung zum verstellen einer fahrerkabine mit fahrerstand - Google Patents
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Abstract
Anordnung zum Verstellen einer Fahrerkabine mit Fahrerstand. Verwendung findet die Anordnung bei Fahrerkabinen, die auf Erdbewegungsmaschinen, Kranen, insbesondere auf Universalbaggern angeordnet sind. Am Auslegerfussstueck ist eine Gleitschiene befestigt, in der sich ein Gleitstueck bewegt. Am Dach der Fahrerkabine ist eine Koppelvorrichtung angeordnet, die mit dem Gleitstueck verbunden werden kann. Die Fuehrung der Fahrerkabine erfolgt weiterhin ueber Koppeln, Fuehrungsschienen und Fuehrungen. Bei Betaetigung des Loeffelstielzylinders wird ueber ein Seil das Gleitstueck nach oben bewegt und nimmt die angekoppelte Fahrerkabine mit Fahrerstand mit. Durch eine Arretiervorrichtung kann die Fahrerkabine mit Fahrerstand in bestimmten Hoehenstellungen verriegelt werden. Werden der Loeffelstielzylinder und der Auslegerfusszylinder betaetigt, dann kann die Fahrerkabine mit Fahrerstand neben dem Geraet ohne fremde Hilfe abgesetzt und auch wieder auf die Oberwagengrundplatte aufgesetzt werden. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Anordnung findet Verwendung bei Fahrerkabinen, die auf Erdbewegungsmaschinen, Kranen, insbesondere auf Universalbaggern angeordnet sind.
Es ist bekannt, Fahrerkabinen in der Höhe zu verstellen durch hydraulische Zylinder oder durch einen extra angebrachten Ausleger. Diese Ausführungen sind sehr teuer, ein Absetzen der Fahrerkabine mit Fahrerstand neben dem Gerät ist nicht möglich. Für eine Transportstellung muß die Fahrerkabine abgebaut werden. Nach GB 1161 831 ist eine Anordnung bekannt, mit der die Fahrerkabine seitlich verkippt ist, um Lademaßüberschreitungen zu verhindern.
Mit der Lösung ist eine Höhenverstellung der Fahrerkabine nicht möglich. Es muß ein freier Raum vorhanden sein, in den die Fahrerkabine hineingekippt wird.
Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, die billig in der Herstellung ist und wo die Verstellung ohne größere zusätzliche Bauteile mit der vorhandenen Arbeitsausrüstung erfolgt. Der Transport der Geräte wird vereinfacht, weil die Transportstellung ohne fremde Geräte erreicht wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, mit der die Fahrerkabine mit Fahrerstand in der Höhe verstellbar ist und mit der die Fahrerkabine mit Fahrerstand von der Oberwagengrundplatte abgehoben und neben dem Gerät abgestellt werden kann.
Am Auslegerfußstück ist eine Gleitschiene befestigt, in der sich ein Gleitstück bewegt. Das Gleitstück kann über eine Koppelvorrichtung, die auf dem Dach der Fahrerkabine angebracht ist, mit der Fahrerkabine mit Fahrerstand verbunden werden. Die Führung der Fahrerkabine mit Fahrerstand erfolgt weiterhin über Koppeln, die an der Oberwagengrundplatte und an der Fahrerkabine angelenkt sind und über Führungsschienen, in denen Führungen gleiten und die obere Anschläge besitzen. Die Führungsschienen sind in der Oberwagengrundplatte gelagert und sie besitzen im unteren Bereich Anschläge, die in Langlöcher eingreifen, die in der Oberwagengrundplatte angebracht sind. Diese Langlöcher gestatten eine bestimmte Schwenkbewegung der Führungsschienen.
Durch Betätigung des Löffelstielzylinders kann über ein am Löffelstiel befestigtes Seil, das über die in der Gleitschiene gelagerte Seilrolle läuft, die Fahrerkabine in der Höhe verstellt werden, weil das Seil andererseits in einem Gleitstück befestigt ist, das sich in der Gleitschiene bewegt. Durch eine Arretiervorrichtung kann die Fahrerkabine mit Fahrerstand in bestimmten Höhen festgestellt werden.
Durch Betätigung des Löffelstielzylinders und des Auslegerfußzylinders kann die Fahrerkabine neben dem Gerät ohne fremde Hilfe abgesetzt und wieder aufgesetzt werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die erfindungsgemäße Lösung Fig.2: die Rückwand der Fahrerkabine
Die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 ist auf der Oberwagengrundplatte 2 befestigt. Zur Führung der Fahrerkabine 1 dienen an der Oberwagengrundplatte 2 im Gelenkpunkt 3 gelagerte Führungsschienen 4 und im Gelenkpunkt 5 gelagerte Streben 6, die weiterhin am Anlenkpunkt 10 an der Fahrerkabine mit Fahrerstand befestigt sind.
Die Führungsschienen 4 besitzen Anschläge 7, die in, in der Oberwagengrundplatte 2 eingebrachte Langlöcher 8 eingreifen und so eine bestimmte Schwenkbewegung der Führungsschienen 4 um die Gelenkpunkte 3 zulassen. Die Rückwand 26 der Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 wird weiterhin durch die oberen Anschläge 9 geführt. Am Auslegerfußstück 11 ist eine Gleitschiene 12 befestigt, an der im oberen Bereich eine Seilrolle 13 gelagert ist. In der Gleitschiene 12 gleitet das Gleitstück 14, das eine Bohrung 15 zum An enken eines Seiles 16 und eine Bohrung 17 zum Einschieben eines Bolzen 19 besitzt. Der Bolzen 19 ist in einer Koppelvorrichtung 20 gelagert, die auf dem Dach der Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 befestigt ist und durch einen Hebel 21 betätigt werden kann.
Das in der Bohrung 15 befestigte Seil 16 läuft über die Seilrolle 13 und ist am Löffelstiel 22 befestigt.
Durch die Einrichtung ist es möglich, die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 in der Höhe zu verstellen und mit der Arretiervorrichtung 23 in mehreren Stellungen zu arretieren. Zu diesem Zweck dienen in den Führungsschienen 4 angeordnete Bolzen 27 auf denen sich die Arretiervorrichtung 23 abstützt.
Es können somit optimale Sichtverhältnissefür den Gerätefahrer geschaffen werden. Das Gerät kann jetzt auch für Arbeiten wie Waggonbeladung, Waggonentladung, Schrottpressenbeschickung usw. eingesetzt werden.
Mittels der Einrichtung ist es auch möglich, den Transport des Gerätes zu vereinfachen. Die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 kann ohne fremde Hilfe von der Oberwagengrundplatte 2 abgehoben und vor dem Gerät abgestellt und auch wieder aufgesetzt werden. Langwierige Montagearbeiten zum Abbau und Aufbau der Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 entfallen.
Während des Einsatzes des Gerätes ist die Koppelvorrichtung 20 entriegelt, d.h. die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 ist nicht mehr mit der Gleitschiene 12 verbunden. Das Seil 16 wird am Löffelstiel 22 und am Gleitstück 14 ausgehakt und entfernt.
Sollen Arbeiten durchgeführt werden, wo eine erhöhte Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 erforderlich ist, dann wird mittels des Hebels 21 der Bolzen 19 der Koppelvorrichtung 20 in die Bohrung 17 des Gleitstückes 14 eingeschoben und so die Fahrerkabinemit Fahrerstand 1 mit der Gleitschiene 12 verbunden.
Das Seil 16 wird am Löffelstiel 22 befestigt, über die Seilrolle 13 gelegt und in die Bohrung 15 des Gleitstückes 14 eingehakt.
Durch Einfahren des Löffelstielzylinders 18 wird das Seil 16 angezogen und das Gleitstück 14 bewegt sich in der Gleitschiene 12 nach oben und nimmt die mit dem Gleitstück 14 verbundene Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 mit nach oben. Die an der Rückwand 26 angebrachten Führungen 24 gleiten in den Führungsschienen 4 ebenfalls nach oben. Durch die Arretiervorrichtung 23 kann die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 in verschiedenen Höhenstellungen festgestellt werden. Der Bolzen 19 könnte jetzt aus dem Gleitstück 14 herausgezogen und das Seil 16 entfernt werden und das Gerät könnte Arbeitsbewegungen mit der Ausrüstung und mit erhöhter Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 durchführen.
Soll die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 in die Transportstellung gebracht werden, dann wird durch weiteres Einfahren des Löffelstielzylinders 18 die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 so weit nach oben gefahren, bis die an der Rückwand 26 angebrachten Führungen 24 an den oberen Anschlägen 9 anliegen. Diese werden dann betätigt und die Führungen 24 können die Führungsschienen 4 verlassen. Jetzt erfolgt die Führung der Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 nur noch in der Gleitschiene 12 und durch die Streben 6. Durch Betätigung der Auslegerfußzylinder 25 und des Löffestielzylinders 18 kann die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 vor dem Gerät abgestellt werden, wie die gestrichelte Darstellung zeigt. Bei dieser Bewegung beschreiben die Streben 6 eine Bewegung um den Gelenkpunkt 5.
Die Fahrerkabine mit Fahrerstand 1 kann ohne fremde Hilfe durch Verrichtung der Arbeitsgänge in umgekehrter Reihenfolge wieder auf die Oberwagengrundplatte 2 aufgesetzt werden.
Claims (4)
1. Anordnung zum Verstellen einer Fahrerkabine mit Fahrerstand, in der Steuerglieder zum Steuern des Gerätes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslegerfußstück (11) eine Gleitschiene (12) angeordnet ist, in der sich ein Gleitstück (14) bewegt, das über eine Koppelvorrichtung (14) mit der Fahrerkabine mit Fahrerstand (1) verbunden werden kann, daß zur weiteren Führung der Fahrerkabine mit Fahrerstand (1) im Gelenkpunkt (5) angelenkte Koppeln (6) im Gelenkpunkt (3) angelenkte Führungsschienen (4) und in den Führungsschienen (4) gleitende Führungen (24) dienen, die Führungsschienen (4) obere Anschläge (9) besitzen und im unteren Bereich Anschläge (7) angeordnet sind, die in, in der Oberwagengrundplatte (2) eingebrachte Langlöcher (8) eingreifen.
2. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der Gleitschiene (12) eine Seilrolle (13) angeordnet ist:
3. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvorrichtung (20) mittels Hebel (21) betätigt wird.
4. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Fahrerkabine mit Fahrerstand (1) in bestimmten Höhen eine Arretiervorrichtung (23) dient, die sich auf, in der Führungsschiene (4) angeordnete Bolzen (27) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30009587A DD257850A1 (de) | 1987-02-23 | 1987-02-23 | Anordnung zum verstellen einer fahrerkabine mit fahrerstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30009587A DD257850A1 (de) | 1987-02-23 | 1987-02-23 | Anordnung zum verstellen einer fahrerkabine mit fahrerstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD257850A1 true DD257850A1 (de) | 1988-06-29 |
Family
ID=5586961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD30009587A DD257850A1 (de) | 1987-02-23 | 1987-02-23 | Anordnung zum verstellen einer fahrerkabine mit fahrerstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD257850A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT396797B (de) * | 1988-10-11 | 1993-11-25 | Menzi Ag Ernst | Bagger mit einem steuereinheiten enthaltenden fahrerhaus |
| AT396798B (de) * | 1988-10-11 | 1993-11-25 | Menzi Ag Ernst | Baumaschine mit einem anbauteil |
-
1987
- 1987-02-23 DD DD30009587A patent/DD257850A1/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT396797B (de) * | 1988-10-11 | 1993-11-25 | Menzi Ag Ernst | Bagger mit einem steuereinheiten enthaltenden fahrerhaus |
| AT396798B (de) * | 1988-10-11 | 1993-11-25 | Menzi Ag Ernst | Baumaschine mit einem anbauteil |
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