DD258399A1 - Antrieb fuer mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen - Google Patents

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DD258399A1
DD258399A1 DD30083487A DD30083487A DD258399A1 DD 258399 A1 DD258399 A1 DD 258399A1 DD 30083487 A DD30083487 A DD 30083487A DD 30083487 A DD30083487 A DD 30083487A DD 258399 A1 DD258399 A1 DD 258399A1
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synchronräderzug
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DD30083487A
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Victor Hefftler
Arndt Jentzsch
Johannes Boettger
Hans Johne
Herbert Doliner
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Polygraph Leipzig
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen, bei denen die Druckwerke über einen geschlossenen Synchronräderzug miteinander verbunden sind, der durch mindestens zwei Krafteingabestellen mit einer parallel zum Synchronräderzug verlaufenden Hauptwelle verbunden ist, wobei zur Kopplung der Hauptwelle mit dem Synchronräderzug Drehstabfedern angeordnet sind. Die Aufgabe der Erfindung, einen Antrieb zu schaffen, der bei Gewährleistung der stetig definierten Zahnflankenanlage im Synchronräderzug sowie einer optimalen Leistungsverzweigung und Schwingungsfilterung die wahlweise Umstellung für Schön- und Widerdruck in einem Bogendurchlauf gestattet, ohne dass zusätzliche Verspannmomente auf den Antrieb gebracht werden, wird dadurch gelöst, dass vor einer einem einer Bogenwendetrommel folgenden Druckzylinder zugehörigen Drehstabfeder eine kraftschlüssig verbundene, stufenlos verdrehbare Schaltkupplung auf der Hauptwelle angeordnet ist. Fig. 1{Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschine, Antrieb, Synchronräderzug, Hauptwelle, Drehstabfeder, Kupplung, Leistungsverzweigung, Schwingungsdämpfung, Umstellung auf Schön- und Widerdruck}

Description

Die Hauptwelle 1 wird durch einen nicht dargestellten Motor über die Keilriemenscheibe 2 angetrieben. Über die Getriebestufen 3 und die Drehstabfedern 4 und 5 werden über die Zahnräder 6 und 7, die Teil des nicht vollständig dargestellten Synchronräderzuges sind, die Druckzylinder 8 und 9 angetrieben. Die Drehstabfedern 4,5 haben unterschiedliche Federkonstanten, die z. B. durch unterschiedliche Durchmesser realisiert sind. Dadurch wird eine optimale Leistungsverzweigung zum Zwecke der stetigen, definierten Zahnflankenanlagen im Antriebsräderzug erreicht und die Schwingungen, die durch nicht zu vermeidende Verzahnungsfehler oder Fehler durch Umlauf von Wellen oder Rädern entstehen, werden so ausgefiltert, daß sie nicht auf die Druckzylinders, 9 oder die Übergabetrommel 10 trägt die gleich großen Zahnräder 11 und 12, die durch eine Kupplung 13 drehstarr verbunden sind. Für die Durchführung von Schön-und Widerdruck in einem Bogendurchlauf ist die normale Übergabetrommel 1OaIs nicht näher erläuterte Bogenwendetrommel mit zwei zusätzlichen Saugersystemen ausgerüstet, die zum Fassen der Bogenhinterkante bei Widerdruck dienen. Beim Betriebsartwechsel von Schöndruck auf Schön- und Widerdruck wird die Kupplung 13 gelöst, so daß im Stillstand der Maschine das Zahnrad 11 gegenüber dem Zahnrad 12 um den Winkel der wirksamen Bogenlänge gedreht wird. Um die Drehstabfeder 5 durch das Drehen der Zahnräder 11 und 7 gegenüber der Getriebestufe 3 und der Hauptwelle 1 durch eine kraftschlüssig verbundene, stufenlos verdrehbare Schaltkupplung 14 geteilt ausgeführt. Eine derartige Kupplung 14 kann beispielsweise eine Elektromagnetkupplung sein.
Durch diese Lösung wird es möglich, den vorteilhaften Antrieb mit Drehstabfedern für auf Schön- und Widerdruck umstellbare Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen zu verwenden. Die erfindungsgemäße Lösung ist selbstredend auch auf solche Antriebe anwendbar, bei denen die durchgehende Hauptwelle 1 durch einen beliebigen Stirnräderzug ersetzt ist. Dann ist erfindungsgemäß die Kupplung 14 in einem zwischen den Eintriebsstellen zu den Druckzylindern 8 und 9 liegendem Stirnrad angeordnet.

Claims (1)

  1. Antrieb für Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen, bei denen die Druckwerke über einen geschlossenen Synchronräderzug miteinander verbunden sind, der durch mindestens zwei Krafteingabestellen mit einer parallel zum Synchronräderzug verlaufenden Hauptwelle verbunden ist, wobei zur Kopplung der Hauptwelle mit dem Synchronräderzug Drehstabfedern dienen, dadurch gekennzeichnet, daß vor einer einem einer Bogenwendetrommel (10) folgenden Druckzylinder (9) zugehörigen Drehstabfeder (5) eine kraftschlüssig verbundene und stufenlos verdrehbare Schaltkupplung (14) auf der Hauptwelle (1) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung *
    Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen, bei denen die Druckwerke über einen geschlossenen Synchronräderzug miteinander verbunden sind, der durch mindestens zwei Krafteingabestellen mit einer parallel zum Synchronräderzug verlaufenden Hauptwelle verbunden ist, wobei zur Kopplung der Hauptwelle mit dem Synchronräderzug Drehstabfedern angeordnet sind.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Es ist bekannt, im Antrieb von Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen zur Kopplung der durchgehenden Hauptwelle mit dem Synchronräderzug Drehstabfedern anzuordnen, wobei die Drehstabfedern durch entsprechende konstruktive Gestaltung in einfacher Weise eine optimale Leistungsverzweigung bei stetiger, definierter Zahnflankenanlage im Synchronräderzug gewährleisten und Schwingungen aus dem Antrieb herausfiltern, so daß dynamische Störungen von der Hauptwelle und den im Leistungsfluß liegenden Wellen und Zahnrädern nicht auf die Zylinder und Trommeln übertragen werden können (DD 140 225).
    Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, daß derartige vorteilhafte Antriebe nicht für Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen mit umstellbarer Schön- und Widerdruckeinrichtung verwendet werden können, bei denen zur Umstellung eine Verdrehung der Bogenwendetrommel gegenüber dem davorliegenden Druckzylinder um die wirksame Bogenlänge erforderlich ist. Das würde infolge der durchgehenden Hauptwelle zu einer unzulässigen Verformung oder Zerstörung der Drehstabfeder bzw. zu einer unzulässig hohen Zahnradbelastung führen.
    Es ist auch bekannt, für derartige Antriebe zur Schwingungsfilterung Torsionsfedern oder elastische Kupplungen und zur Leistungsverzweigung Differentiale zu verwenden (DD 140224). Diese Antriebe sind für umstellbare Schön- und Widerdruckmaschinen geeignet, aber wegen der Differentiale sehr aufwendig. *
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, einen Antrieb zu schaffen, der in einfacher Weise und mit einfachen Mitteln für die Betriebsarten Schöndruck sowie Schön- und Widerdruck verwendbar ist.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb zu schaffen, der bei Gewährleistung der stetig definierten Zahnflankenanlage im Synchronräderzug sowie einer optimalen Leistungsverzweigung und Schwingungsfilterung die wahlweise Umstellung für Schön- und Widerdruck in einem Bogendurchlauf gestattet, ohne daß zusätzliche Verspannmomente auf den Antrieb gebracht werden.
    Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß vor öinem einer Bogenwendetrommel folgenden Druckzylinder zugehörigen Drehstabfeder auf der Hauptwelle eine kraftschlüssig verbundene, stufenlos verdrehbare Schaltkupplung angeordnet ist.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
    Fig. 1: Die schematische Darstellung eines Ausschnittes des Antriebs einer Mehrfarbenbogenrotationsoffsetdruckmaschine mit einer umstellbaren Schön- und Widerdruckeinrichtung.
DD30083487A 1987-03-16 1987-03-16 Antrieb fuer mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen DD258399B5 (de)

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DD258399B5 DD258399B5 (de) 1993-06-24

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DE4435011C2 (de) * 1994-09-30 1997-04-30 Roland Man Druckmasch Verfahren zur Antriebsspielbeseitigung im Antrieb einer Bogendruckmaschine und Vorrichtung zu seiner Durchführung
DE102009046746A1 (de) * 2009-11-17 2011-05-26 Manroland Ag Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial

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