DD259033A1 - Pendelkompensator - Google Patents

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DD259033A1
DD259033A1 DD30140787A DD30140787A DD259033A1 DD 259033 A1 DD259033 A1 DD 259033A1 DD 30140787 A DD30140787 A DD 30140787A DD 30140787 A DD30140787 A DD 30140787A DD 259033 A1 DD259033 A1 DD 259033A1
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DD
German Democratic Republic
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pendulum
compensator
base
measuring
lens
Prior art date
Application number
DD30140787A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Heinze
Peter Mueller
Juergen Lorenz
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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Filing date
Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C25/00Manufacturing, calibrating, cleaning, or repairing instruments or devices referred to in the other groups of this subclass
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/12Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using a single pendulum

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Pendelkompensator, der in Theodoliten und Tachymetern zur Beseitigung des Fehlereinflusses der Stehachsenschiefe auf die Messergebnisse des Horizontal- und Vertikalkreises vorgesehen und so gestaltet ist, dass dadurch die Kompensation vervielfacht und gleichzeitig eine gute Luftdaempfung erhalten wird. Das wird dadurch erreicht, dass als Pendelkompensator ein Messlinsenpaar so angeordnet ist, dass eine Messlinse ueber ein Pendel, die andere Messlinse direkt mit einer geraetefesten Basis verbunden ist und die einander gegenueberliegenden sphaerischen Linsenflaechen zur Daempfung dienen. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Pendelkompensator, der mit einer Basis fest verbunden ist und bei Veränderung der Basisneigung eine neue Gleichgewichtslage einnimmt. Er ist in geodätischen Geräten, wie Theodoliten und Tachymetern zur Beseitigung des Fehlereinflusses der Stehachsenschiefe auf die Meßergebnisse des Horizontal- und Vertikalkreises anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist allgemein bekannt, zur Beseitigung der Stehachsenschiefe von geodätischen Geräten Neigungskompensatoren, wie mechanische Pendel, Flüssigkeitshorizonte oder Libellen zu verwenden. Die Nachteile der bekannten Neigungskompensatoren bestehen darin, daß bei mechanischen Pendeln genaue Vor- und Zwischenhorizontierungen vorgenommen werden müssen und daß bei Libellen und Flüssigkeitshorizonten Fehler wie Bildverzeichnung durch die Flüssigkeit und Flüssigkeitstrübungen entstehen.
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung sollen die aufgezeigten Mängel beseitigt sowie ein dämpfungssicherer und mit erhöhter Kompensation arbeitender Eindrahtkompensator erhalten werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen optisch-mechanischen Pendelkompensator so zu gestalten, daß die Kompensation vervielfacht und gleichzeitig eine gute Luftdämpfung erhalten wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als Pendelkompensator ein Meßlinsenpaar so angeordnet ist, daß eine Meßlinse über ein Pendel, die andere Meßlinse direkt mit der Basis fest verbunden ist und die mit einem geringen Luftspalt einander gegenüberliegenden sphärischen Linsenflächen zur Dämpfung dienen.
Durch die Erfindung ist es damit möglich, mit einem Eindrahtkompensator die Kompensation zu vervielfachen und gleichzeitig die Funktion einer Dämpfung zu übernehmen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1: einen erfindungsgemäßen Pendelkompensator
g.1 ist an einer gerätefesten Basis 1 ein Pendelkompensator 2 fest angeordnet. An dem Pendeldraht 2 hängt ein Pendelkörper 3, an ine Positivlinse 4 (Radius + R und «) befestigt ist. Der Pendeldraht 2, der Pendelkörper 3 und die Positivlinse 4 bilden damit die gesamte Pendeleinheit. Mit der Basis 1 ist außerdem eine Dämpfungseinheit 5, an der eine Negativlinse 6 (Radius-R und <») befestigt ist, fest verbunden. Die einander gegenüberliegenden Linsenflächen des Meßlinsenpaares 4 und 6 sind auf einen geringen Luftspalt 8 eingestellt.
Erfolgt eine Basisneigung α gegen eine Horizontale, so stellt sich die Dämpfungseinheit 5 gegen die Basis 1 mit einem Winkel γ ein. Der Winkel γ wird ermittelt aus dem Winkel α mal einem Pendelfaktor η. Die Positivlinse 4 und die Negativlinse 6, die gleiche Brennweiten mit umgekehrten Vorzeichen enthalten, stellen in der Nullstellung eine planparallele Platte dar mit dem gleichen Winkel γ. Der Abtaststrahl 7, der ebenfalls basisfest ist, erfährt damit eine Kompensation, die hervorgerufen wird durch den Eintritt in die Negativlinse 6, in die Positivlinse 4 und an deren Rückseite vorgesehene Reflexionsfläche 9, mit einem Winkel 3 · η · α, bei gleichzeitig wirkender Dämpfung.

Claims (2)

1. Pendelkompensator, der mit einer Basis fest verbunden ist und bei Veränderung der Basisneigung eine neue Gleichgewichtslage einnimmt, gekennzeichnet dadurch, daß als Pendelkompensator ein Meßlinsenpaar so angeordnet ist, daß eine Meßlinse über ein Pendel, die andere Meßlinse direkt mit der Basis fest verbunden ist und die einander gegenüberliegenden sphärischen Linsenflächen zur Dämpfung dienen.
2. Pendelkompensator nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Meßlinsenpaar eine vervielfachte Kompensation hervorruft.
DD30140787A 1987-04-02 1987-04-02 Pendelkompensator DD259033A1 (de)

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