DD260252A1 - Einrichtung zum anfeuchten und gleichzeitigen mischen pulverfoermiger und/oder koerniger gueter - Google Patents

Einrichtung zum anfeuchten und gleichzeitigen mischen pulverfoermiger und/oder koerniger gueter Download PDF

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Abstract

Einrichtung zum kontinuierlichen Anfeuchten und gleichzeitigen Mischen pulverfoermiger bis koerniger, zu Anbackungen neigender Gueter, wie Trockenaschen, Baustoffe und Formsande, mit einer geringfuegig geneigten, um eine horizontale Asche zwischen einem feststehenden Einlauf- sowie Abwurfgehaeuse drehbaren Mischtrommel, wobei der Innenmantel der Trommel mit einer aus einem elastischen Material, vorzugsweise Gummi, ausgebildeten Auskleidung versehen und die Anfeuchtfluessigkeit ueber Spruehduesen in das Innere der Trommel gefuehrt ist. Die Aufgabe besteht darin, die Einrichtung so auszubilden, dass bei kontinuierlicher Zu- und Abfuehrung der zu mischenden Komponenten diese so lange in der Mischtrommel zurueckgehalten und bewegt werden, bis die Feststoffe in der Anmachfluessigkeit restlos geloest sind, ein abrasiver Verschleiss in der Mischeinrichtung vermieden wird und fuer das Abloesen des anzufeuchtenden Gutes von der Trommelwand keine zusaetzlichen Mittel erforderlich sind. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass die Wasserrohre im unteren Bereich des Einlaufgehaeuses in den vorderen Teil der Trommel gefuehrt und die Spruehduesen in Form laenglicher Schlitze nach unten gerichtet sind, die elastische Auskleidung durch eine bzw. mehrere, laengsverlaufende Bahnen gebildet ist, die am Einlauf, im hinteren Drittel und am Auslauf der Trommel unter Bildung eines freien Raumes zum Auslauf hin an der Innenflaeche der Trommel befestigt sind, an der Befestigungsstelle der Bahnen im hinteren Drittel ein Sieb mit einer mittigen Durchlassoeffnung senkrecht stehend eingebaut ist, am Auslauf der Trommel eine Ueberlaufscheibe mit einer mittigen Auswurfoeffnung angeordnet ist, in den Raum an sich bekannte Mahlkoerper eingelegt sind und am Einlaufgehaeuse ein Einlaufrohr in die Trommel hineingefuehrt ist. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kontinuierlichen Anfeuchten und gleichzeitigen Mischen pulverförmiger bis körniger, zu Anbackungen neigender Güter, wie Trockenaschen, Baustoffe und Formsande, mit einer geringfügig geneigten, um eine horizontale Achse zwischen einem feststehenden Einlauf- sowie Abwurfgehäuse drehbaren Mischtrommel, wobei der Innenmantel der Trommel mit einem elastischen Material, vorzugsweise Gummi, ausgebildeten Auskleidung versehen und die Anfeuchtflüssigkeit über Sprühdüsen in das Innere der Trommel geführt ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zum Anfeuchten von Trockenaschen aus der Entaschung in Wärmekraftwerken zum Zwecke der staubfreien Verladung sind Mischschnecken bekannt. Durch diese Mischschnecken soll die Anfeuchtung während des Förderprozesses erfolgen.
Trotz einer Vielzahl von Maßnahmen hinsichtlich der gesteuerten Aufgabe von Trockenasche und Wasser sowie der Drehzahlregelung bilden sich Zonen von nicht angefeuchteter Trockenasche aus, die bei der Verladung zur Staubbildung führen.
Außerdem unterliegen diese Mischschnecken einem hohen Verschleiß. Durch den kombinierten Misch- und Förderprozeß ist außerdem ein hoher Eigenbedarf an Elektroenergie erforderlich. Trotz dieser Mängel werden auch neue Wärmekraftwerke wieder mit Mischschnecken ausgerüstet.
Auch der Versuch, die Anfeuchtung über Granuliervorrichtungen durchzuführen, erbrachte keinen verbesserten Effekt.
Zum Mischen von Bindemitteln, z. B. Zement, mit Füll- und Zuschlagstoffen und dem Anmachwasser ist es üblich, in einem senkrecht angeordneten Behälter rotierende Mischwerkzeuge anzuordnen.
Diese Mischvorrichtungen sind jedoch zur Anfeuchtung von Trockenasche nicht geeignet, da aufgrund der geringen Wassermenge bei derTrockenascheanfeuchtung eine Durchwanderung des Behälters mit nicht angefeuchteter Trockenasche eintreten würde, so daß bei der Verladung eine hohe Staubbildung entsteht.
Weiterhin sind Etagen-Rührwerke, z. B. zur Herstellung von flüssigen Farbdispersionen, bekannt, bei denen das Farbpulver in die Anmachflüssigkeit eingerührt wird.
Auch diese Vorrichtungen eignen sich aufgrund des geringen Wasserbedarfs für eine Trockenascheanfeuchtung nich, da hier ebenfalls durchwandernde Zonen nicht angefeuchteter Trockenasche entstehen.
Um eine Duchfeuchtung des gesamten Aufgabegutes zu gewährleisten und den Verschleiß an verschiedenen Baugruppen zu senken, ist bereits eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Anfeuchten staubender Güter bekannt (DD 135169), bei der in einem senkrechten Behälter eine mit Flügeln versehene umlaufende Welle sowie eine Wasserzuführung angeordnet sind.
Mit dieser Vorrichtung wird zwar eine gute Durchfeuchtung des Aufgabegutes erreicht, durch die große Bauhöhe ist jedoch viel Platz für die Vorrichtung erforderlich.
Wäßrige Suspensionen können mit Rührwerken und Mischschnecken nur chargenweise hergestellt werden, indem diese gefüllt, die Mischung zubereitet und anschließend die Entleerung vorgenommen wird. Bei einer Unterbrechung des Mischprozesses
sedimentiert der Feststoff mitunter sehr schnell, was zur Blockierungijzw. Beschädigung der Mischeinrichtung führt. Nur mit einem großen Aufwand an Reinigungsarbeiten ist die Funktionsfähigkeit der Mischeinrichtung wieder herzustellen.
Zur kontinuierlichen Anfeuchtung von Schüttgut ist auch schon ein Trommelmischer mit einer um eine horizontale oder mindestens horizontalen Achse drehbaren Trommel mit mindestens einer Kammer bekannt (DE 2641361), bei der die Trommel mit einer solchen Drehzahl umläuft, daß das Schüttgut aus einer Ansammlung im unteren Bereich der Trommel durch die Zentrifugalkraft bis zu einer im oberen Bereich feststehenden angeordneten Ablenkeinrichtung getragen wird, wo es durch diese von der Innenwand der Trommel zur Bildung eines Fallstrahles abgestreift wird, im Bereich des Fallstrahlesein rotierender Prallrotor angeordnet ist und die Befeuchtung des Schüttgutes durch Einsprühen der Flüssigkeit in den Fallstrahl bzw. die Schleuderstrahlen erfolgt.
Für die Herstellung wässriger Suspensionen ist dieser Trommelmischer auch nicht einsetzbar, da die Komponenten zwar staubarm, aber nur ungenügend gemischt die Trommel verlassen.
Außerdem unterliegen die Einbauten in der Trommel einem starkem Verschleiß.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, kontinuierlich eine wäßrige Suspension aus pulverförmigen bis körnigen, zu Anbackungen neigenden Gütern und einer Anmachflüssigkeit herzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung aus einer geneigten, um eine horizontale Achse drehbaren Trommel, die mit mischenden Komponenten diese so lange in der Mischtrommel zurückgehalten und bewegt werden, bis die Feststoffe in der Anmachflüssigkeit restlos gelöst sind, ein abrasiver Verschleiß in der Mischeinrichtung vermieden wird und für das· Ablösen des anzufeuchtenden Gutes von der Trommelwand keine zusätzlichen Mittel erforderlich sind.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Wasserrohre im unteren Bereich des Einlaufgehäuses in den vorderen Teil der Trommel geführt und die Sprühdüsen in Form länglicher Schlitze nach unten gerichtet sind, die elastische Auskleidung durch eine bzw. mehrere, längsverlaufende Bahnen gebildet ist, die am Einlauf, im hinteren Drittel und am Auslauf der Tommel unter Bildung eines freien Raumes zum Auslauf hin an der Innenfläche der Trommel befestigt sind, an der Befestigungsstelle der Bahnen im hinteren Drittel ein Sieb mit einer mittigen Durchlaßöffnung senkrecht stehend eingebaut ist, am Auslauf der Trommel eine Überlaufscheibe mit einer mittigen Auswurföffnung angeordnet ist, in den Raum an sich bekannte Mahlkörper eingelegt sind und am Einlaufgehäuse ein Einlaufrohr in die Trommel hineingeführt ist.
Die Bahn bzw. die Bahnen sind im hinteren Drittel der Trommel etwa ein Drittel der Trommellänge vom Auslauf entfernt befestigt.
In weiterer Ausbildung sind die Bahn bzw. Bahnen im Bereich ihrer Befestigungsstellen auf kreisförmig fluchtend und mit Abstand zueinander angeordneten Formstücken lose aufliegend von zwischen den Formstücken an der Wand der Trommel befestigten, längs verlaufenden Halteleisten gehalten.
Die Durchlaßöffnung des Siebes beträgt etwa zwei Drittel und die Auswurföffnung der Überlaufscheibe etwa die Hälfte des Querschnittes der Trommel.
Am Abwurfgehäuse ist eine Glattstrahldüse angebracht und auf den oberen Bereich des Siebes gerichtet.
Das in die Trommel hineinragende Endstück des Einlauf rohres ist flexibel ausgebildet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Einrichtung in schematischer Darstellung Fig. 2: die Trommel in Vorderansicht und im Schnitt ohne Einbauten
In Fig. 1 ist eine schematisch dargestellte Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung zu sehen. In einer Trommel 1 wird das Gut mit der Flüssigkeit gemischt und von dort weitergeleitet. Die Trommel 1 ist mit einer von der Waagerechten abweichenden, dazu vorzugsweise unter einem spitzen Winkel angeordneten Achse auf Rollen 16, die auf einer Unterlage angeordnet sind.
mittels Lauf ringen 20 gelagert. An dem Vorderteil derTrommel 1 ist an einem Einlaufgehäuse 12 ein Einlauf rohr 13 vorgesehen, durch das das zu befeuchtende Gut in die Trommel 1 geführt wird. An dem anderen Ende der Trommel 1 istdasAbwurfgehäuse
8 ausgebildet, über das die Ableitung des bereits angefeuchteten Gutes zur weiteren Verarbeitung oder Verladung erfolgt. Den wesentlichsten Teil der erfindungsgemäßen Einrichtung bildet die Trommel 1, insbesondere deren innere Ausgestaltung. Die Trommel 1 ist mit zwei Lauf ringen 20 versehen, die auf den Rollen 16 gelagert sind. Der Antrieb derTrommel 1 kann z. B. über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes, in der Mitte oder am Ende derTrommel 1 angeordnetes Kettenrad erfolgen.
In Fig.2istdie innere Ausbildung derTrommel 1 ausführlicher veranschaulicht. Daraus ist ersichtlich, daß entlang der Innenfläche derTrommel !,vorzugsweise symmetrisch, mehrere, in der vorliegenden Ausführungsform elliptisch ausgebildete Formstücke 2 an den Mantel derTrommel 1 angepaßt derart angeordnet sind, daß zwischen den Formstücken 2 in jedem Fall jeweils ein Zwischenraum bleibt.
Auf den einzelnen Formstücken 2 sind lose aufliegend, vorzugsweise aus Gummi bestehende elastische Bahnen 3 angeordnet, wobei die Bahnen 3 an Halteleisten 4, die in den Zwischenräumen zwischen den Formstücken 2 angeordnet sind, befestigt sind.
Die Halteleisten 4 sind vorzugsweise entlang der gesamten Länge des Mantels der Trommel 1 aufliegend angeordnet, während die Bahnen 3 nur am Einlauf, hinteren Drittel und Auslauf der Trommel 1 befestigt sind.
Die elastischen Bahnen 3 liegen lose auf den Formstücken 2 auf, sind jedoch zwischen den beiden Enden der Trommel 1 und im hinteren Drittel entsprechend gespannt befestigt.
Zwischen den Befestigungsstellen der elastischen Bahnen 3, d.h. zwischen den Stellen, wo die elastischen Bahnen 3 an den Halteleisten 4 befestigt sind, sind in der Wand 5 der Trommel 1 mehrere Öffnungen ausgebildet.
Am Auslauf derTrommel 1 ist die elastische Auskleidung nicht bis an das Ende derTrommel 1 geführt, sondern dort ist ein freier Raum 17 gebildet, in den an sich bekannte Mahlkörper 10 eingelegt sind. Der Auslauf derTrommel 1 ist von einer Überlaufscheibe
9 mit einer mittigen Auswurföffnung 19 abgeschlossen. Die Auswurföffnung 19 beträgt etwa die Hälfte des Querschnittes der Trommel 1. Die Bahnen 3 sind irri hinteren Drittel derTrommel 1 etwa ein Drittel derTrommellänge von Auslauf entfernt befestigt. An dieser Befestigungsstelle der Bahnen 3 ist ein Sieb 11 mit einer mittigen Durchlaßöffnung 18 senkrecht stehend eingebaut, wobei die Durchlaßöffnung 18 etwa zwei Drittel des Querschnittes der Trommel 1 beträgt.
Die Wasserrohre 7 zur Zuführung der Anfeuchtflüssigkeit sind im unteren Bereich des Einlaufgehäuses 12 in den vorderen Teil derTrommel 1 geführt. Die Sprühdüsen 6 sind in Form länglicher Schlitze ausgebildet und nach unten auf den Grund der Trommel 1 gerichtet. Das in die Trommel 1 hineinragende Endstück 14 des Einlaufrohres 13 ist flexibel ausgebildet. Am Abwurfgehäuse 8 ist eine Glattstrahldüse 15 angeordnet und auf den oberen Bereich des Siebes 11 gerichtet.
Die Einrichtung funktioniert folgendermaßen:
Das anzufeuchtende Gut wird über das Einlauf rohr 13 in den vorderen Teil derTrommel 1 eingeleitet. Gleichzeitig wird die für das Anfeuchten und Mischen erforderliche Flüssigkeitsmenge über die Wasserrohre 7 und die Sprühdüsen 6 der Trommel 1 in der gewünschten Menge gleichmäßig zugeführt. Damit fällt das Schüttgut in ein Wasserbad und die Bildung größerer Klumpen wird verhindert. Die flexible Ausbildung des Endstückes 14 des Einlaufrohres 13, z. B. aus Gummi oder Weichplaste, verhindert ein Zusetzen der Zulauföffnung. Bei Drehung derTrommel 1, dadurch erfolgt bei Betrieb das Mischen, bewegen sich die auf den Formstücken 2 aufliegenden Bahnen 3, verhindert das Anhaften des angefeuchteten Gutes an diesen Bahnen 3, d. h. an den Innenmantel derTrommel 1 und erzeugen eine zusätzliche Mischbewegung.
Die über die in der Wand 5 derTrommel 1 ausgebildeten Öffnungen eingeführte Luft unterstützt die entsprechende Bewegung der elastischen Bahnen 3.
Durch die am Auslauf der Trommel 1 angeordnete Überlaufscheibe 9 wird ein ständiges Wasserbad mit einem bewegten Flüssigkeitsspiegel in derTrommel 1 gewährleistet, wodurch das Schüttgut und die Anfeuchtflüssigkeit zu einer Suspension gemischt werden.
Bei einem höheren Füllungsgrad wird dann die Suspension durch die Auswurföffnung 19 und das Abwurfgehäuse 8 ausgetragen. Das im hinteren Drittel derTrommel 1 angeordnete Sieb 11 zerreibt bei der Drehung derTrommel 1 in der Flüssigkeit enthaltene Klumpen, läßt jedoch durch die Sieblöcher und die Durchlaßöffnung 18 die fertige Suspension zum Trommelende durchtreten. Durch die Glattstrahldüse 15 am Abwurfgehäuse 8 wird das Sieb 11 im oberen Bereich ständig gesäubert. Noch übriggebliebene kleinere und härtere Bestandteile werden in dem Raum 17 am Ende der Trommel 1 durch die
Mahlkörper 10 entgültig zerkleinert.
Die Zuführung der zu mischenden Stoffe wird in Abhängigkeit von der gewünschten Konsistenz der herzustellenden Suspension mittels bekannter Steuersysteme vorgenommen.
Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird kontinuierlich eine wäßrige Suspension aus pulverförmigen bis körnigen, zu Anbackungen neigenden Gütern und einer Anmachflüssigkeit hergestellt, wobei die zu mischenden Komponenten so lange in der Mischtrommel verbleiben, bis die Feststoffe in der Anmachflüssigkeit restlos gelöst sind. Durch die besondere konstruktive Ausbildung der Einrichtung wird ein abrasiver Verschleiß in der Mischeinrichtung vermieden und für das Ablösen des anzufeuchtenden Gutes von der Trommelwand sind keine zusätzlichen Mittel erforderlich.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß selbst nach einer längeren Unterbrechung des Mischprozesses, d. h. bei Ausfall des Drehantriebes für die Mischtrommel, diese weiter in Betrieb genommen werden kann, wobei sich der sedimentierte Feststoff von den elastischen Bahnen 3 ablöst und im Flüssigkeitsbad am Grund der Trommel wieder zur Suspension gemischt wird.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum kontinuierlichen Anfeuchten und gleichzeitigen Mischen pulverförmiger bis körniger, zu Anbackungen neigender Güter, wie Trockenasche, Baustoffe und Formsande, mit einer geringfügig geneigten, um eine horizontale Achse zwischen einem feststehenden Einlauf- sowie Abwurfgehäuse drehbaren Mischtrommel, wobei der Innenmantel der Trommel mit einer aus einem elastischen Material, vorzugsweise Gummi, ausgebildeten Auskleidung versehen und die Anfeuchtflüssigkeit über Sprühdüsen in das Innere der Trommel geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserrohre (7) im unteren Bereich des Einlaufgehäuses (12) in den vorderen Teil der Trommel (1) geführt und die Sprühdüsen (6) in Form länglicher Schlitze nach unten gerichtet sind, die elastische Auskleidung durch eine bzw. mehrere, längslaufende Bahnen (3) gebildet ist, die am Einlauf, im hinteren Drittel und am Auslauf der Trommel (1) unter Bildung eines freien Raumes (17) zum Auslauf hin an der Innenflächen der Trommel (1) befestigt sind, an der Befestigungsstelle der Bahnen (3) in hinteren Drittel ein Sieb (11) mit einer mittigen Durchlaßöffnung (18) senkrecht stehend eingebaut ist, am Auslauf der Trommel (1) eine Überlaufscheibe (9) mit einer mittigen Auswurföffnung (19) angeordnet ist, in den Raum (17) an sich bekannte Mahlkörper (10) eingelegt sind und am Einlaufgehäuse (12) ein Einlaufrohr (13) in die Trommel (1) hineingeführt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn (3) bzw. die Bahnen (3) im hinteren Drittel der Trommel (1) etwa ein Drittel der Trommellänge vom Auslauf entfernt befestigt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn (3) bzw. die Bahnen (3) im Bereich ihrer Befestigungsstellen auf kreisförmig fluchtend und mit Abstand zueinander angeordneten Formstücken (2) lose aufliegend von zwischen den Formstücken (2) an der Wand (5) der Trommel (1) befestigten, längs verlaufenden Halteleisten (4) gehalten sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßöffnung (18) des Siebes (11) etwa zwei Drittel des Querschnittes der Trommel (1) beträgt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurföffnung (19) der Überlaufscheibe (9) etwa die Hälfte des Querschnittes der Trommel (1) beträgt.
6 Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Abwurfgehäuse (8) eine Glattstrahldüse (15) angebracht und auf den oberen Bereich des Siebes (11) gerichtet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Trommel (1) hineinragende Endstück (14) des Einlaufrohres (13) flexibel ausgebildet ist.
DD87302258A 1986-04-30 1987-04-29 Einrichtung zum anfeuchten und gleichzeitigen mischen pulverfoermiger und/oder koerniger gueter DD260252A1 (de)

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DE102008030286A1 (de) * 2008-06-30 2010-01-07 Flsmidth Mvt Gmbh Vorrichtung zum Beladen von Transportmitteln, insbesondere Großraumtransportmitteln, mit Schüttgut sowie Belademodul

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