DD261558A5 - Sicherheitseinrichtung an druckmaschinen - Google Patents

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DD87305759A
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Claus D Barrois
Philipp A Dietrich
Erich G Wieland
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������@�K@�����@��k��
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/42Guards or covers, e.g. for preventing ingress or egress of foreign matter
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0018Protection means against injury to the operator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung an Druckmaschinen gegen das Einlaufen von Fremdkoerpern in die Beruehrungszone von rotierenden Zylindern. Erfindungsgemaess ist je Beruehrungszone eine Sicherheitsstange vorgesehen, die, je nach Stellung "Offen" oder "Geschlossen" einer Abdeckklappe, mittels eines Hebelwerkes nahe an die Oberflaechen der Zylinder an- bzw. von den Oberflaechen der Zylinder weggestellt wird. Figur

Description

Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die Figur zeigt eine schematische Seitenansicht der Sicherheitseinrichtung mit Hebelwerk zur An-und Abschaltung der Maschine und eine Verstelleinrichtung für die Sicherheitsstangen.
Die dargestellte Sicherheitseinrichtung enthält zwei als Vierkantrohre ausgebildete Sicherheitsstangen 1; 2, die jeweils achsparallel zu einem Walzenspalt zwischen einem Druckzylinder 4 und einem Formzylinder 6 bzw. Druckzylinder 4 und Übergabesystem 3 angeordnet sind. Da der Verstellmechanismus für die Sicherheitseinrichtung an beiden Seitenwänden der Rotationsmaschine seitensymmetrisch angeordnet ist, wird nur eine Seite beschrieben. Die Sicherheitsstange 1 sichert den Druckzylinder 4 im Bereich zwischen Druckzylinder 4 und Übergabesystem 3. Die Sicherheitsstange 1 ist mit einem ersten Ende der horizontalen Stange 7 verschweißt.
Die Stange 7 ist horizontal verschiebbar auf einem gestellfesten Zapfen 8 aufliegend gelagert. Eine obere Führung für die Stange 7 wird durch eine nach unten drückende Rolle 5 gebildet. Die RoIe 5 ist direkt über dem Zapfen 8 drehbar an einem federbelasteten Stößel 10 gelagert. Der Stößel 10 ist in einem Gehäuse 10.1 vertikal verschiebbar angeordnet. Das Gehäuse 10.1 ist an der Seitenwand der Druckmaschine befestigt. Die Stange 7 ist an ihrem zweiten Ende 9 gelenkig mit einem nach unten gerichteten Stellhebel 11 verbunden. Der Stellhebel 11 ist mittig auf einem gestellfesten Zapfen 12 schwenkbar gelagert. Der Stellhebel 11 ist an seinem unteren Ende gabelförmig mit zwei Zinken 13; 14 ausgebildet. Die Zinken 13; 14 umfassen in Spielpassung einen Zapfen 16 eines weiteren leicht abgewinkelten Stellhebels 18. Unterhalb des Zapfens 16 ist der Stellhebel 18 schwenkbar auf einem gestellfesten Zapfen 19 gelagert. In einem Oberteil 21 des Stellhebels 18 weist dieser eine Bohrung 22 auf. In die Bohrung 22 ist ein erstes Ende einer horizontalen Zugfeder 23 eingehängt. Ein zweites Ende der Zugfeder 23 ist links von der Bohrung 22 an einem gestellfesten Zapfen 25 befestigt. Das Oberteil 21 des Stellhebels 18 bildet einen Anschlag für einen Nocken 24 einer Abdeckklappe 26 für den Druckzylinder 4 bzw. den Formzylinder 6. Der Nocken 24 ist achsparallel zu dem Druckzylinder 4 und dem Formzylinder 6 angeordnet und erstreckt sich nahezu von einer Seitenwand zur anderen. Die Abdeckklappe 26 ist um Zapfen schwenkbar in den beiden Seitenwänden gelagert. Der Stellhebel 18 ist mit seinem Unterteil 27 gelenkig mit einer zweiten Stange 28 verbunden, die parallel zur Stange 7 angeordnet ist. Die Stange 28 ist an ihrem zu den Zylindern weisenden Ende mit der Sicherheitsstange 2, einen kleinen Winkel bildend, verschweißt und horizontal verschiebbar zwischen einem seitengestel!festen Lagerzapfen 29 und einer Rolle 31 gelagert. Die Rolle 31 greift vertikal von unten an einer Unterseite 32 der Stange 28 an. Die Stange 28 weist an ihrem vorderen Teil ihrer Unterseite 32 eine Vertiefung 33 auf. Die Rolle 31 ist auf einem federbelasteten vertikal verschiebbaren Stößel 34 drehbar gelagert. Der Stößel 34 weist an seinem unteren Ende 36 einen Absatz
37 und eine Schrägung 38 auf, die beide nacheinander mit einer Betätigungsrolle 39 eines Endtasters 42 in Kontakt stehen. Der Endtaster 42 ist an der Seitenwand der Druckmaschine befestigt. Der Endtaster 42 weist drei Schaltstufen auf.
Eine zweite Verbindung zwischen der Stange 7 und der Stange 28 wird durch ein Hebelgestänge, bestehend aus Koppel 43 und Hebel 44; 46 gebildet. Eine Koppel 43 ist mit seinem oberen Ende gelenkig mit der Stange 7 und mit dem unteren Ende gelenkig mit einem linken Arm 40 des doppelarmigen Hebels 44 verbunden. Der Hebel 44 ist mittig auf einem seitengestel !festen Zapfen 47 aus einer horizontalen Lage ausschwenkbar gelagert und mit seinem rechten Arm 45 gelenkig mit dem vertikal nach unten wirkenden Hebel 46 verbunden. Der Hebel46 wird links und rechts zwischen zwei gestellfesten Zapfen 48; 49 geführt und drückt mit seiner abgerundeten Spitze 5 auf eine Oberseite 54 der Stange 28.
In geschlossener Stellung der Abdeckklappe 26 befindet sich das Hebelwerk, bestehend aus den Sicherheitsstangen 1; 2 der Stange 7, den Stellhebeln 11; 18, der Stange 28, der Koppel 43 und den Hebel 44; 46, in der durch strichpunktierte Linien gekennzeichneten Stellung. Die Zugfeder 23 ist voll gespannt. Die Sicherheitsstangen 1; 2 sind aus dem Walzenspalt zwischen Druckzylinder 4 und Übergabesystem 3 herausgezogen, so daß der Abstand der Sicherheitsstangen 1; 2 zur Oberfläche des Druckzylinders 4 ca. 24 mm beträgt. Der Stößel 34 ist durch die Kraft einer Zugfeder 53 vollständig ausgeschoben. Die Betätigungsrolle 39 des Endtasters 42 steht in Berührung mit der Schrägung 38. Der Endtaster 42 steht in der Schaltstellung „Maschinen lauf frei".
Beim Öffnen der Abdeckklappe 26 schwenken die bewegten Sicherheitsstangen 1; 2 bzw. Stangen 7; 28 und Stellhebel 11; 18, die Koppel 43 sowie die Hebel 44; 46 in die durch durchgezogene Linien gekennzeichneten Stellungen.
Der Nocken 24 schwenkt mit der Abdeckklappe 26 aus und gibt das unter der Kraft der Zugfeder 23 stehende Oberteil 21 des Stellhebels 18 frei. Der Stellhebel 18 schwenkt um den Zapfen 19 gegen den Uhrzeigersinn. Der Zapfen 16 des Stellhebels 18 nimmt hierbei die ihn umgreifenden Zinken 13; 14 mit und verschwenkt den Stellhebel 11 um den Zapfen 12 im Uhrzeigersinn. Die an den Stellhebel 11 angelenkte Stange 7 wird horizontal nach rechts verschoben, so daß die an der Stange 7 befestigte Sicherheitsstange 1 soweit in den Walzenspalt zwischen den Gummizylinder des Übergabesystems 3 und Druckzylinder 4 geschoben wird, daß ein Abstand der Sicherheitsstange 1 zu der Oberfläche des Druckzylinders 4 drei bis vier Millimeter beträgt. Gleichzeitig wird die an das Unterteil 27 des Stellhebels 18 angelenkte Stange 28 horizontal nach rechts verschoben, so daß die Sicherheitsstange 2 in den Walzenspalt zwischen Druckzylinder 4 und Formzylinder 6 geschoben wird. Hierbei rollt die Rolle 31 über die Vertiefung 33 auf der Unterseite 32 ab und gelangt an die Vertiefung 33 und überrollt diese. Dadurch wird der Stößel 34 gegen die Kraft der Zugfeder 53 vertikal nach unten gedrückt und die Betätigungsrolle 39 des Endtasters 42 durch die Schrägung
38 horizontal nach links verschoben, so daß der Endtaster 42 betätigt wird. In dieser Stellung ist ein Maschinenlauf nur im „Tippbetrieb" möglich. Durch die horizontale Verschiebung der Stange 7 nach rechts wird die an diese angelenkte Koppel 43 verschwenkt. Der an die Koppel 43 angelenkte Hebel 44 verschwenkt dadurch um den Zapfen 47 im Uhrzeigersinn. Der an den Hebel 44 angelenkte Hebel 46 wird dadurch vertikal nach unten ausgelenkt und bleibt so in Kontakt mit einer Oberseite 54 der Stange 28.
Erfährt die Sicherheitsstange 1 oder die Sicherheitsstange 2 in dieser Stellung eine Auslenkung durch einlaufende Teile, so wird die Stange 28 nach unten ausgelenkt. Bei Auslenkung der Stange 7 erfolgt die Auslenkung der Stange 28 durch das Hebelgestänge, gebildet aus Hebeln 44; 46 sowie der Koppel 43. Durch die Auslenkung der Stange 28 wird der Stößel 34 mittels der Rolle 31 gegen die Kraft der Zugfeder 53 nach unten verschoben und betätigt über den Ansatz 37 den Endtaster 42. Die hierbei erreichte Stellung bedeutet Kommando „Maschine Stop".

Claims (1)

  1. Sicherheitseinrichtung an Druckmaschinen gegen das Einlaufen von Fremdkörpern in die Berührungszone von Druck- und Formzylinder mittels einer in geringem Abstand von der Druckzylinderoberfläche neben der Berührungszone federnd angeordneter Sicherungsstange, deren Auslenkung einen elektrischen Kontakt schließt, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Sicherheitsstange (1; 2) eine Abdeckklappe (26) vorgesehen ist, daß die Abdeckklappe (26) in mindestens eine „Offen"- und eine „Geschlossen"-Stellung bringbar ist, daß sich in der „Offen"-Stellung die Sicherheitsstange (1; 2) in einem geringen Abstand zur Oberfläche des Druck- bzw. Formzylinders (4; 6) befindet, daß sich in der „Geschlossen"-Stel!ung die Sicherheitsstange (1; 2) in einem großen Abstand zur Oberfläche des Druck- bzw. Formzylinders (4; 6) befindet.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung an Druckmaschinen gegen das Einlaufen von Fremdkörpern in die Berührungszone von Druck-und Formzylinder.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Sicherheitseinrichtungen an Rotationsmaschinen dienen der Sicherung von Gefahrenstellen insbesondere dort, wo sich rotierende Maschinenteile befinden, durch die sich das Bedienungspersonal verletzen könnte. Die Sicherheitseinrichtungen sind behördlich vorgeschrieben und dürfen z.B. einen Abstand von vier Millimetern zu den rotierenden Teilen nicht überschreiten. Eine Einrichtung dieser Art zeigt z. B. die DE-PS 1761258. Parallel zum Walzenspalt in geringem Abstand zur Berührungszone von Druck- und Gummizylinder oder Druck- und Formzylinder ist eine Sicherungsstange in Seitengestellen federnd gelagert. Eine von einer Berührung der Sicherungsstange her resultierende Auslenkung der Sicherungsstange löst im federnden Seitenlager einen elektrischen Kontakt aus, der den Antrieb der Zylinder stillsetzt.
    Eine weitere Einrichtung dieser Art zeigt die DE-PS 677210. Diese Sicherheitseinrichtung hat die Form eines kantigen, leicht zu bewegenden Auslösekörpers. Der Auslösekörper ragt soweit in den Walzenspalt zwischen zwei Zylinder hinein, daß zwischen den Kanten des Auslösekörpers und den Zylinderoberflächen nur ein kleiner Abstand entsteht. Der Auslösekörper ist so schwenkbar gelagert angeordnet, daß sein Schwenkradius nicht in Berührung mit einer Zylinderoberfläche gerät. Mit der Verschwenkung des Auslösekörpers ist die Betätigung eines Schalters verbunden, der den Antrieb der Zylinder stillsetzt. Nachteilig an den Sicherheitseinrichtungen in der DE-PS 1761 258 und DE-PS 766210 ist, daß ein vorgeschriebener Sicherheitsabstand zwischen Sicherheitseinrichtung und Zylinderoberfläche konstant ist. Insbesondere beim Bedrucken von stärkerem Papier, z.B. Kartonage, kann es bei diesen Einrichtungen zum Kontakt von Druckfläche und Schutzeinrichtung kommen, so daß ein Verschmieren der bedruckten Bogen unvermeidbar ist.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Sicherheitseinrichtung an Druckmaschinen gegen das Einlaufen von Fremdkörpern in die Berührungszone von Druck- und Formzylinder zur Verfügung zu stellen, mit welcher ohne Minderung der Druckqualität für das Bedienungspersonal während des Maschinenlaufens ein hoher Schutz gewährleistet ist.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitseinrichtung an Druckmaschinen gegen das Einlaufen von Fremdkörpern in die Berührungszone von Druck- und Formzylinder mittels einer in geringem Abstand von der Druckzylinderoberfläche neben der Berührungszone federnd angeordneter Sicherungsstange, deren Auslenkung einen elektrischen Kontakt schließt, zu schaffen, die bei einer geöffneten Sicherheitsabdeckung einen möglichst geringen Spalt zwischen rotierenden Teilen, z. B. Walzen oder Zylinder und Sicherheitsstange, gewährleistet und bei geschlossener Sicherheitsabdeckung einen möglichst großen Spalt zwischen rotierenden Teilen und Sicherheitsstange ermöglicht. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zusätzlich zur Sicherheitsstange eine Abdeckklappe vorgesehen ist, daß die Abdeckklappe in mindestens eine „Offen"- und eine „Geschlossen"-Stellung bringbar ist, daß sich in der „Offen"-Stellung die Sicherheitsstange in einem geringen Abstand zur Oberfläche des Druck- bzw. Formzylinders befindet, daß sich in der „Geschlossen"-Stellung die Sicherheitsstange in einem großen Abstand zur Oberfläche des Druck- bzw. Formzylinders befindet.
    Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß für das Bedienungspersonal sowohl während des Maschinenlaufes als auch bei Wartungs- oder Einstellarbeiten ein hoher Schutz gewährleistet ist, wobei die Druckbogen nicht die Sicherheitsstangen berühren können und so die Druckqualität beeinträchtigen.
DD87305759A 1986-08-08 1987-08-06 Sicherheitseinrichtung an druckmaschinen DD261558A5 (de)

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IT1224816B (it) 1990-10-24
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