DD262008A5 - Betaetigungsvorrichtung fuer einen elektrischen kettenflaschenzug - Google Patents
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Abstract
Eine Betaetigungsvorrichtung fuer einen elektrischen Kettenflaschenzug mit einem Elektromotor umfasst einen Zylinderkoerper, der zwischen einem Ende einer Kette zum Anheben und Absenken eines Gegenstandes und einem Haken zum Aufhaengen des Gegenstandes liegt, sowie einen zylindrischen Griff, der am Zylinderkoerper angebracht und aufwaerts und abwaerts ueber eine vorgegebene Strecke relativ zum Zylinderkoerper verschiebbar ist; ferner eine Bewegungsermittlungsvorrichtung im Zylinderkoerper, um die Aufwaerts- und Abwaertsbewegung des zylindrischen Griffes zu ermitteln, eine Erfassungsvorrichtung zur Erfassung der durchlaufenen Strecke der Aufwaerts- und Abwaertsbewegung des zylindrischen Griffes und eine Steuervorrichtung zur Einschaltung des Elektromotors zwecks Umlauf desselben in Normal- bzw. Umkehrrichtung, abhaengig vom Ausgangssignal der Bewegungsermittlungsvorrichtung und zur Steuerung der Drehzahl des Elektromotors, abhaengig vom Ausgangssignal der Erfassungsvorrichtung fuer die durchlaufene Strecke. Fig. 1
Description
Hierzu 8 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für einen elektrischen Kettenflaschenzug zur Änderung der Aufwickel- und Abwickelvorgänge und zur Steuerung der Aufwickel- und Abwickelgeschwindigkeiten.
Es wurden bereits Betätigungsvorrichtungen für elektrische Kettenflaschenzügefürden obigen Vorgang und obige Steuerung vorgeschlagen. Im allgemeinen umfaßt eine bisher verwendete Betätigungsvorrichtung ein Betätigungskästchen, das sich unabhängig von der Bewegung einer Kette oder eines Hakens bewegt. In dem Betätigungskästchen sind Druckknöpfe für den Aufwickel- und Abwickelvorgang sowie eine Geschwindigkeitssteuervorrichtung einschließlich eines Potentiometers und dergleichen zur Festlegung der Aufwickel- und Abwickelgeschwindigkeit in Stufen oder stufenlos. Ein Benutzer betätigt die Druckknöpfe und die Geschwindigkeitssteuervorrichtung zur Änderung des Aufwickel-und Abwickelvorganges und zur Steuerung der Aufwickel- und Abwickelgeschwindigkeit, ohne unmittelbare Verbindung zur Bewegung der Kette oder des Hakens.
In jüngster Zeit wurden die Arbeitsbedingungen verbessert. Beispielsweise wurden die Gewichte schwerer Gegenstände, die von Arbeitern getragen werden sollen, erheblich begrenzt und eine Vorschrift verbietet es, daß ein Arbeiter dazu gezwungen wird, einen Gegenstand zu tragen, der ein vorbestimmtes Gewicht überschreitet. Unter diesen Umständen ist ein Bedarf für einen elektrischen Kettenflaschenzug entstanden, der einen einfachen Aufbau aufweist und leicht zu bedienen ist, als ob der Flaschenzug die Hände und Füße eines Arbeiters ersetzen würde.
Im Hinblick auf die Einfachheit des Betriebes des Kettenflaschenzuges ist es für den Arbeiter günstig, den Flaschenzug in der gleichen Weise zu bedienen, wie wenn er einen schweren Gegenstand selbst heben würde. Um einen derartigen idealen elektrischen Flaschenzug zu realisieren, wird in Betracht gezogen, den elektrischen Kettenflaschenzug in solcherweise aufzubauen, daß, falls ein Anheben oder Absenken eines schweren Gegenstandes gewünscht wird, der Kettenflaschenzug unmittelbar das Aufwickeln oder Abwickeln einleitet, indem lediglich ein Betätigungskästchen vom Benutzer angehoben oder abgesenkt wird. Darüber hinaus ist es günstiger, die Aufwickel- und Abwickelgeschwindigkeit mittels der Anheb- und Absenkstrecke des Betätigungskästchens zu steuern, um die Betätigung des elektrischen Kettenflaschenzuges zu vereinfachen.
Jedoch werden bei den bisher verwendeten Betätigungsvorrichtungen für elektrische Kettenflaschenzüge die Aufwickel- und Abwickelvorgänge geändert und die Aufwickel- und Abwickelgeschwindigkeiten gesteuert, ohne daß, wie vorausgehend erwähnt wurde, eine Beziehung zur Bewegung der Kette oder des Hakens vorhanden ist. Daher betätigt ein Benutzerden elektrischen Kettenflaschenzug in einer sehr unterschiedlichen Weise, wie wenn er einen schweren Gegenstand selbst hochhebt. Aus diesem Grunde ermangelt es den bisher verwendeten elektrischen Kettenflaschenzügen an einer einfachen Betriebsweise.
Ziel der Erfindung ist es, die vorstehend genannten Nachteile zu überwinden.
Der Erfindung liegt die Hauptaufgabe zugrunde, eine verbesserte Betätigungsvorrichtung für einen elektrischen Kettenflaschenzug zu schaffen, der alle Nachteile des Standes der Technik beseitigt und der geeignet ist, die Aufwickel- oder Abwickelvorgänge zu ändern und die Aufwickel- und Abwickelgeschwindigkeiten in der gleichen Weise zu steuern, wie wenn ein Benutzer einen schweren Gegenstand selbst anhebt oder absenkt.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung ist die Betätigungsvorrichtung für einen elektrischen Kettenflaschenzug, der einen Elektromotor für den Aufwickel- und Abwickelvorgang umfaßt, erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Zylinderkörper, der zwischen einem Ende einer Kette zum Anheben und Absenken eines Gegenstandes und einem Haken zum Aufhängen des Gegenstandes angeordnet ist, einen am Zylinderkörper angebrachten zylindrischen Griff, der gegenüber dem Zylinderkörper über eine vorgegebene Strecke nach oben und unten verschiebbar ist, eine Bewegungsermittlungsvorrichtung, die im Zylinderkörper angebracht ist, um die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes zu ermitteln, eine im Zylinderkörper angebrachte Erfassungsvorrichtung für die durchlaufene Strecke zur Erfassung der bei der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes durchlaufenen Strecke, und eine Steuervorrichtung zur Einschaltung des Elektromotors zum Umlauf in Normal- und Umkehrrichtung, abhängig vom Ausgangssignal der Bewegungsermittlungsvorrichtung entsprechend jeweils der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes, und zur Steuerung der Drehzahl des Elektromotors, abhängig vom Ausgangssignal der Ermittlungsvorrichtung für die durchlaufene Strecke.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Bewegungsermittlungsvorrichtung Endschalter, die jeweils durch die Aufwärts-und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes betätigt werden und die Erfassungsvorrichtung für die durchlaufene Strecke umfaßt ein Lichtsenderelement, ein Lichtempfängerelement und eine Lichtänderungsvorrichtung zur Änderung der Lichtmenge, die im Lichtempfängerelement, abhängig von den Strecken der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes.
Die Lichtänderungsvorrichtung ist vorzugsweise ein plattenartiger Körper, der ein Paar trapezförmiger Schlitze aufweist und zusammen mit dem zylindrischen Griff bewegbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfaßt die Erfassungsvorrichtung für die durchlaufene Strecke ein Potentiometer und einen Hebel zur Betätigung des Potentiometers oder sie umfaßt Magnetelemente und ein Hall-Element.
Zum besseren Verständnis der Erfindung werden bevorzugte Ausführungsformen derselben in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: einenLängsschnittdurcheineerfindungsgemäßeBetätigungsvorrichtungfüreinenelektrischen
Kettenflaschenzug,
Fig. 2: einen Aufriß, der die Betätigungsvorrichtung als ganzes von vorne darstellt,
Fig. 3: eine Schnittdarstellung der Betätigungsvorrichtung längs der Linie IH-III in Fig. 1,
Fig. 4: einen Grundriß, der ein Schlitzelement darstellt, das in der Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 verwendet"
wird, Fig. 5: eine Darstellung eines Kettenflaschenzuges, der mit der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
ausgestattet ist,
Fig. 6: eine Schnittdarstellung einer Betätigungsvorrichtung gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung,
Fig. 7: eine Schnittdarstellung einer Betätigungsvorrichtung gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen
Ausführung,
Fig. 8: ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung zur Steuerung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung,
Fig. 9 a und 9 b: Wellenformen des Eingangs und Ausgangs einer Phasensteuerschaltung, die jeweils in der Schaltung nach Fig.8verwendetwird,
Fig. 10a und 10 b: Wellenformen bei Drehung des Elektromotors jeweils im Normalbetrieb und im Umkehrbetrieb, Fig. 11: eine Schaltung für die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 6, und
Fig. 12: eine Schaltung für die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 7.
Es wird nunmehr auf die bevorzugten Ausführungsformen Bezug genommen. Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine Darstellung der Betätigungselemente einer Betätigungsvorrichtung für einen erfindungsgemäßen elektrischen Kettenflaschenzug. Fig. 5 stellt den elektrischen Kettenflaschenzug in seiner Gesamtheit dar.
Wiesich aus Fig. 5 ergibt, umfaßt der elektrische Kettenflaschenzug einen Elektromotor 1 für den Aufwickel-und Abwickelvorgang, ein Gehäuse 2 zur Aufnahme verschiedener elektrischer Anlageelemente, einen Haken 3 zur Aufhängung des elektrischen Kettenflaschenzuges an einer Decke befestigten Halterung, ein schraubenförmig aufgewickeltes Kabel 4, eine Kette 5, einen Betätigungsabschnitt 6, einen Haken 7 zum Aufhängen einer Last, und dergleichen. Wie nachfolgend beschrieben wird, kann mit der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung ein schwerer, am Haken hängender Gegenstand frei angehoben oder abgesenkt werden, indem lediglich ein Griff des Betätigungsabschnittes6von einem Benutzer angehoben oderabgesenkt wird. Ein Aufbau des Betätigungsabschnittes 6 wird anschließend im einzelnen erläutert.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt des Betätigungsabschnittes 6, dessen Umriß in der Aufrißdarstellung nach Fig. 2 gezeigt ist. Fig. 3 ist ein Querschnitt längs einer Linie MI-III in Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 ist ein Zylinderkörper 11 aus starrem Werkstoff, wie beispielsweise Stahl, an einem oberen Abschnitt mit einer daran befestigten Halterung 12 versehen, damit der Zylinderkörper 11 mit dem Ende der Kette 5 verbunden werden kann. Die Halterung 12 ist an einem oberen Abschnitt mit zwei Flanschen 12a, 12b ausgestattet, um das Ende der Kette 5 zwischen diesen aufzunehmen. Die Flansche 12 a, 12b sind in ihrer Mitte mit Stiftaufnahmeöffnungen 12c und 12d versehen. Nachdem das Ende der Kette 5 zwischen die Flansche 12a und 12 beingebracht wurde, wird ein Befestigungsstift durch die Stiftaufnahmeöffnungen 12c und 12d gesteckt, die in der Mitte der Flansche vorhanden sind, und dort gesichert, wodurch die Halterung 12 fest mit dem Ende der Kette verbunden wird.
Der Zylinderkörper 11 ist an seinem Außenumfang mit einem zylindrischen Griff 13 versehen, der an ihm vertikal verschiebbar angeordnet ist. Im Zylinderkörper 11 sind ein Teile-Befestigungselement 14 zur Befestigung jeweiliger Teile angebracht, sowie ein angelenktes Element 15, das abhängig von Vertikalbewegungen des zylindrischen Griffes 13 vertikal bewegbar ist, und ein Schlitzelement 16, dessen eines Ende mit dem angelenkten Element 15 verbunden ist, sowie dergleichen. Der Zylinderkörper 11 hat an seinem oberen Abschnitt eine Öffnung 17, in die eine Dichtung 18 eingepaßt ist. Die Dichtung 18 hat eine Mittelöffnung, in die ein Ende des Kabels 4 eingeführt ist. Der Zylinderkörper 11 weist an einem Mittelabschnitt zwei diametral einander gegenüberliegende, längliche Öffnungen oder Schlitze 19 und 20 auf, um den vertikal bewegbaren zylindrischen Griff zuführen. Der zylindrische Griff 13 und das angelenkte Element 15 sind aneinander mittels Befestigungsschrauben 21 und 22 verbunden. Wird der zylindrische Griff 13 vertikal bewegt, so bewegen sich die Schäfte der Befestigungsschrauben 21 und 22 vertikal in den länglichen Öffnungen oder Schlitzen 19 und 20.
Das angelenkte Element 15 weist an seinem oberen Abschnitt einen einstückig damit ausgebildeten Vorsprung 23 auf, der in eine längliche Öffnung oder einen Schlitz 14a eingreifen kann, der im Teile-Befestigungselement 14 vorhanden ist. Das Schlitzelement 16, dessen Ausbildung in Fig.4 dargestellt ist, ist an einem Ende des Vorsprunges 23 befestigt. Wird der zylindrische Griff 13 aufwärts und abwärts bewegt, so wird der Vorsprung 23 des angelenkten Elementes 15 aufwärts und abwärts in dem Schlitz 14a zusammen mit dem Schlitzelement 16 geführt.
Endschalter 24 und 25 zur Erfassung der Vertikalbewegung des angelenkten Elementes 15 sind in dem Teile-Befestigungselement 14 an Stellen in der Nachbarschaft des oberen und unteren Endes des angelenkten Elementes 15 befestigt, wenn sich dieses in einer Mittelstellung relativ zum Zylinderkörper 11 befindet. Die Endschalter 24 und 25 haben Hebel 24a und 25a, die betätigt oder freigegeben werden, um die Endschalter 24 und 25 bei der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des angelenkten Elementes 15 ein- oder auszuschalten.
Ein Lichtsenderelement 26, wie beispielsweise eine Leuchtdiode, ist an einem mittleren Abschnitt des Teile-Befestigungselementes 14 angebracht und ein Lichtempfängerelement 27, wie beispielsweise ein CdS-Element (Cadmiumsulfit-Element) oder dergleichen, ist gegenüber dem Lichtsenderelement 26 angebracht, um die Lichtstrahlen desselben aufzunehmen. Das Schlitzelement 16 ist zwischen dem Lichtsenderelement 26 und dem Lichtempfängerelement 27 angeordnet. Das Schlitzelement 16 besteht aus einem plattenartigen Körper, der mit einem Paar trapezförmiger Schlitze 16a und 16b in einem mittleren Abschnitt seiner Längserstreckung gemäß Fig.4 versehen ist. Wird das angelenkte Element 15 aufwärts und abwärts bewegt, so wird das Schlitzelement 16 ebenfalls in der gleichen Richtung bewegt, wie dies durch einen Pfeil B angegeben ist. Der Anteil des Lichtes, der vom Lichtsenderelement 26 abgegeben und am Lichtempfängerelement 27 aufgenommen wird, wird durch die Schlitze 16a und 16 b reguliert und verändert, wenn das Schlitzelement vertikal bewegt wird, wie noch erläutert wird. Das Teile-Befestigungselement 14 ist an seinem oberen und unteren Ende am Zylinderkörer 11 mit Hilfe von Befestigungselementen 28 und 29 befestigt. Schraubenfedern 32 und 33 sind im Zylinderkörper 11 derart angeordnet, daß ihr eines Ende jeweils gegen die Befestigungselemente 28 und 29 und ihr anderes Ende jeweils gegen i-ederhalterungen 34 und 35 anliegt. Die Federhalterungen 34 und 35 sind ringförmig und werden im Zylinderkörper 11 zusammen mit dem angelenkten Element 15 vertikal bewegt. Das angelenkte Element 15 wird durch die Schraubenfedern 32 und 33 derart belastet, daß er im mittleren Abschnitt des Zylinderkörpers 11 gehalten wird. .
Die Adern 4a des Kabels 4 erstrecken sich durch den Zylinderkörper 11 und das Teile-Befestigungselement 14 und sind an die Endschalter 24 und 25, das Lichtsenderelement 26 und das Lichtempfängerelement 27 angeschlossen.
Obgleich der Zylinderkörper 11 aus einem starren Werkstoff, wie beispielsweise Stahl, hergestellt ist, sind Isolatoren 30 und 31 an den Innenflächen des oberen und unteren Abschnittes des Zylinderkörpers 11 befestigt und die Befestigungselemente 28 und 29, der Griff 13, das Teile-Befestigungselement 14 und das angelenkte Element 15 sind aus isolierenden Werkstoffen gefertigt, so daß der Zylinderkörper 11 in einem isolierten Zustand gehalten wird. Der Haken 7 ist am unteren Ende des Zylinderkörpers 11 gemäß Fig. 5 befestigt.
Bei dem vorausgehend beschriebenen Aufbau der Betätigungsvorrichtung für den elektrischen Kettenflaschenzug werden das angelenkte Element 15, das Schlitzelement 16 und der Griff 13 mittels der Federkraft der Schraubenfedern 32 und 33 im Mittelabschnitt des Zylinderkörpers 11 gehalten, wobei in diesem Zustand die Endschalter 24 und 25 ausgeschaltet sind und gleichzeitig die vom Lichtsenderelement 26 abgegebenen Lichtstrahlen von einem Mittelabschnitt des Schlitzelementes abgedeckt werden, so daß sie nicht am Lichtempfängerelement 27 ankommen. Bei diesem Betriebszustand ist der Elektromotor 1, wie später beschrieben wird, ausgeschaltet.
Wird unter diesen Umständen der zylindrische Griff 13 gegen die Kraft der Schraubenfeder 32 angehoben, so wird der Hebel 24 a des Endschalters 24 durch das angelenkte Element 15 niedergedrückt, um den Endschalter 24 einzuschalten. Der Endschalter 24 ist für den Aufwickelvorgang des elektrischen Kettenflaschenzugs vorgesehen, wie später beschrieben wird. Der Elektromotor 1 wird zur Drehung in Normalrichtung eingeschaltet, wenn der Endschalter 24 eingeschaltet wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der vom Lichtsenderelement 26 abgegebene Lichtstrahl durch den Schlitz 16b des Schlitzelementes 16 auf das Lichtempfängerelement 27 übertragen. Die Größe des im Lichtempfängerelement 27 empfangenen Lichtstrahls wird durch die Breite des Schlitzes 16b reguliert, wobei die Größe des empfangenen Lichtstrahls umso kleiner ist, je enger die Schlitzbreite ist und umso größer, je weiter die Schlitzbreite ist. Je kleiner die angehobene Strecke des zylindrischen Griffes 13 ist, desto kleiner ist entsprechend die Größe des empfangenen Lichtstrahls und je größer die angehobene Strecke ist, desto größer ist die Menge des empfangenen Lichtstrahls.
Wird dagegen der zylindrische Griff 13 gegen die Wirkung der Schraubenfeder 33 abgesenkt, so wird der Endschalter 25 eingeschaltet. Der Endschalter 25 ist für den Abwickelvorgang des elektrischen Kettenflaschenzugs vorgesehen, wie noch beschrieben wird. Wird der Endschalter 25 eingeschaltet, so wird der Elektromotor 1 zur Drehung in Umkehrrichtung eingeschaltet. Nunmehr wird der vom Lichtempfängerelement 26 abgegebene Lichtstrahl durch den Schlitz 16a des Schlitzelementes 16 auf das Lichtempfängerelement 27 übertragen. Je kleiner die abgesenkte Strecke des zylindrischen Griffes 13 ist, desto kleiner ist die Größe des empfangenen Lichtstrahls und sie ist umso größer, je größer die abgesenkte Strecke ist. Die Größe des im Lichtempfängerelement 27 empfangenen Lichtstrahls steht in Beziehung zur Drehzahl des Elektromotors in Normal- oder Umkehrrichtung, wie noch erläutert wird. Je kleiner die Größe des empfangenen Lichtstrahls ist, desto niedriger ist die Drehzahl des Elektromotors 1. Anders ausgedrückt, die Drehzahl des Elektromotors 1 in Normal- oder Umkehrrichtung, die durch die Aufwärts-oder Abwärtsbewegung des Griffes 13 veranlaßt wird, hängt von der angehobenen oder abgesenkten Strecke des Griffes 13 ab. Je kleiner die durchlaufene Strecke des Griffes 13 ist, umso geringer ist die Drehzahl und sie ist umso größer, je größer die durchlaufene Strecke ist.
Fig. 6 stellt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung dar, in welcher gleiche oder äquivalente Bauelemente durch die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4 bezeichnet sind und nicht näher beschrieben werden. In Fig. 6 sind die Schraubenfedern 32 und 33 und ein Kabel 4 der Übersichtlichkeit wegen weggelassen. Ein Potentiometer 37 ist an einem Teile-Befestigungselement 14 im wesentlichen an dessen mittlerem Abschnitt angebracht. Ein Hebel 38 ist an seinem oberen Abschnitt an einem Vorsprung 23 des angelenkten Elementes 15 zur Betätigung des Potentiometers 37 befestigt. Bei der in Fig. 6 dargestellten Betätigungsvorrichtung wird ein Griff 13 aufwärts oder abwärts bewegt, um den Endschalter 24 oder 25 in gleicher Weise wie bei den Fig. 1 bis 4 ein- oder auszuschalten. Die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von jener gemäß den Fig. 1 bis 4 durch das Merkmal, daß, wenn der Griff 13 aufwärts oder abwärts bewegt wird, um den Ausgang des Potentiometers 37 zu verändern. Wird beispielsweise die angehobene oder abgesenkte Strecke des Griffes 13 größer, so ist der positive oder negative Ausgang des Potentiometer 37 groß. Daher wird die Drehzahl des Elektromotors 1 in Normal-oder Umkehrrichtung durch den Ausgang des Potentiometers 37 verändert.
Fig.7 stellt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung dar, in welcher gleiche oder äquivalente Bauelemente durch die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4 bezeichnet sind und nicht näher erläutert werden. In Fig.7 sind die Schraubenfedern 32 und 33, der Griff 13 und das Kabel 4 aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen.
Ein Magnethalteelement 39 ist an seinem oberen Ende an einem Vorsprung 23 des angelenkten Elementes 15 befestigt, so daß das Magnethalteelement 39, abhängig von der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des angelenkten Elementes 15, aufwärts und abwärts bewegt wird. Magnete 40 und 41, die in einem vorgegebenen Abstand voneinander liegen, sind am Magnethalteelement 39 befestigt. Ein Hall-Element 42, das auf eine Änderung des Magnetfeldes der Magnete 40 und 41 anspricht, ist an einem Teile-Befestigungselement 14 über ein Befestigungselement 43 an einer Stelle befestigt, die der Mittenstellung zwischen den Magneten 40 und 41 gegenüberliegt. Wird bei der vorausgehend beschriebenen Betätigungsvorrichtung der (nicht dargestellte) Griff 13 aufwärts oder abwärts bewegt, so wird ein Endschalter 24 oder 25 in gleicher Weise wie bei der Anordnung der Fig. 1 bis 4 ein-oder ausgeschaltet. Bei dieser Ausführungsform wird das Magnethalteelement 39 zusammen mit dem Griff 13 aufwärts oder abwärts bewegt und veranlaßt die Magnete 40 und 41 zu einer Bewegung in gleicher Richtung, wodurch sich das Ausgangssignal des Hall-Elementes 42 ändert. Die Drehzahl des Elektromotors in Normal- oder Umkehrrichtung wird abhängig vom Ausgangssignal des Hall-Ei-imentes 42 verändert. Obgleich die Magnete 40 und 41 am Magnethalteelement 39 und das Hall-Element 42 am Teile-Befestigungselement 14 angebracht wurden, können die Magnete selbstverständlich am Teile-Befestigungselement 14 und das Hall-Element 42 kann am Magnethalteelement 39 angebracht werden. Fig.8 stellt eine Steuerschaltung zur Steuerung des Elektromotors 1 durch Signale aus der in den Fig. 1 bis 4 angegebenen * Betätigungsvorrichtung dar. In Fig. 8 werden gleiche Teile durch die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4 bezeichnet. Die Schaltung umfaßt eine Phasensteuerschaltung 44 und eine Vollweg-Gleichrichterschaltung 45. Ein Relais MU für den Aufwickelvorgang umfaßt ein normalerweise offenes Kontaktpaar MU-1 und MU-2, sowie ein normales geschlossenes Kontaktpaar MU-3 und MU-4. Ein Relais MD für den Abwickelvorgang umfaßt ein normalerweise offenes Kontaktpaar MD-1 und MD-2 und ein normalerweise geschlossenes Kontaktpaar MD-3 und MD-4. Ein dynamischer Bremswiderstand wird mit DBR bezeichnet.
Ein Wechselstrom mit einer Wellenform gemäß Fig. 9 a wird in die Phasensteuerschaltung 44 eingegeben und in dieser, abhängig vom Ausgang des Lichtempfängerelementes 27, phasengesteuert. Der phasengesteuerte Wechselstrom in der Schaltung 44, der von dieser abgegeben wird, hat die in Fig. 9 b gezeigte Wellenform.
Wird bei der vorausgehend beschriebenen Steuerschaltung der Griff 13 des Betätigungsabschnittes 6 angehoben, so wird der Endschalter 24 eingeschaltet und betätigt das Relais MU für den Aufwickelvorgang, womit das normalerweise offene Kontaktpaar MU-I und MU-2 geschlossen und das normalerweise geschlossene Kontaktpaar MU-3 und MU-4 geöffnet werden. Der Lichtstrahl vom Lichtsenderelement 26 wird durch den Schlitz 16b des Schlitzelementes 16 reguliert und zum Lichtempfängerelement 27 geleitet. Der Ausgang des Lichtempfängerelementes 27, der von der Größe des empfangenen Lichtstrahls abhängt, wird in die Phasensteuerschaltung 44 eingegeben. Der Wechselstrom mit einer Wellenform gemäß Fig. 9 b, der abhängig von der Größe des empfangenen Lichtstrahls phasengesteuert ist, wird von der Phasensteuerschaltung in die Vollweg-Gleichrichterschaltung 45 abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt wird, da das normalerweise offene Kontaktpaar MU-1 und MU-2 des Relais MU für den Aufwickelvorgang geschlossen ist, der Ausgang der Vollweg-Gleichrichterschaltung 45 ein Gleichstrom mit einer Wellenform gemäß Fig. 10a, die dem Elektromotor 1 dann zugeführt wird. Infolgedessen wird der Elektromotor 1 zur Drehung in Normalrichtung eingeschaltet, wobei die Drehzahl der Größe des im Lichtempfängerelementes 27 aufgenommenen Lichtstrahls oder der angehobenen Strecke des Griffes 13 entspricht. Je kleiner die angehobene Strecke ist, desto kleiner ist die Drehzahl des Elektromotors und sie ist umso größer, je größer die angehobene Strecke ist. Wird dagegen der Griff 13 abgesenkt, so wird der Endschalter 25 eingeschaltet und betätigt das Relais MD für den Abwickelvorgang, womit das normalerweise offene Kontaktpaar MD-1 und MD-2 geschlossen und das normalerweise geschlossene Kontaktpaar MU-3 und MU-4 geöffnet werden. Der Lichtstrahl vom Lichtsenderelement 26 wird durch den Schlitz 16a des Schlitzelementes 16 reguliert und zum Lichtempfängerelement 27 geleitet. Der Ausgang des Lichtempfängerelementes 27, der von der Größe des empfangenen Lichtstrahls abhängt, wird in die Phasensteuerschaltung 44 eingegeben. Zu diesem Zeitpunkt wird, da das normalerweise offene Kontaktpaar MD-1 und MD-2 des Relais MD für den Abwickelvorgang geschlossen ist, der Ausgang derVollweg-Gleichrichterschaltung45ein Gleichstrom mit einer Wellenform gemäß Fig. 10b, die anschließend dem Elektromotor zugeführt wird. Infolgedessen wird der Elektromotor eingeschaltet, um in Umkehrrichtung mit einer Drehzahl entsprechend der abgesenkten Strecke des Griffes 13 umzulaufen. Je kleiner die abgesenkte Strecke ist, desto kleiner ist die Drehzahl und sie ist umso größer, je größer die abgesenkte Strecke ist.
Fig. 11 stellt eine Schaltung für die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 6 dar. Wie in Fig. 11 angegeben ist, wird der Ausgang des Potentiometers 37 in die Phasensteuerschaltung 44 eingegeben, in welcher der Wechselstrom entsprechend dem Ausgang des Potentiometers 37 phasengesteuert wird.
Fig. 12 zeigt eine Schaltung für die Betätigungsvorrichtung nach Fig.7. Gemäß Fig. 12 wird das Ausgangssignal des Hall-Elementes 42 in die Phasensteuerschaltung 44 eingegeben, in welcher ein Wechselstrom entsprechend dem Ausgangssignal des Hall-Elementes 42 phasengesteuert wird.
Wie aus der vorausgehenden Erläuterung ersichtlich ist, werden, wenn ein Benutzer einen schweren Gegenstand durch den erfindungsgemäßen elektrischen Kettenflaschenzug anheben will, der Aufwickel-oder Abwickelvorgang und die Drehzahlsteuerung desselben mittels des einfachen Vorganges der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Griffes durchgeführt. Daher hat der elektrische Kettenflaschenzug den bedeutsamen Vorteil, daß die Änderung des Aufwickel- und Abwickelvorganges und deren Steuerung durch den Benutzerin gleicher Weise erfolgen, wie wenn er einen schweren Gegenstand selbst anhebt oder absenkt.
Es ist für den Fachmann offensichtlich, daß die vorausgehende Beschreibung lediglich bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung darstellen und daß Abänderungen derselben im Rahmen der anliegenden Ansprüche möglich sind.
Claims (5)
1. Betätigungsvorrichtung für einen elektrischen Kettenflaschenzug, der einen Elektromotor für den Aufwickel- und Abwickelvorgang aufweist, gekennzeichnet durch einen Zylinderkörper (11), der zwischen einem Ende einer Kette (5) zum Anheben und Absenken eines Gegenstandes und einem Haken zum Aufhängen des Gegenstandes angeordnet ist, einen am Zylinderkörper (11) angebrachten zylindrischen Griff (13), der gegenüber dem Zylinderkörper über eine vorgegebene Strecke nach oben und unten verschiebbar ist, eine Bewegungsermittlungsvorrichtung (15; 24; 25), die im Zylinderkörper (11) angebracht ist, um die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes zu ermitteln, eine im Zylinderkörper angebrachte Erfassungsvorrichtung (16; 23; 26; 27; 37; 40; 41; 42) für die durchlaufene Strecke zur Erfassung der bei der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes (13) durchlaufenen Strecke, und eine Steuervorrichtung (44; 45) zur Einschaltung des Elektromotors zum Umlauf in Normal- und Umkehrrichtung, abhängig vom Ausgangssignal der Bewegungsermittlungsvorrichtung entsprechend jeweils der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes, und zur Steuerung der Drehzahl des Elektromotors, abhängig vom Ausgangssignal der Ermittlungsvorrichtung für die durchlaufene Strecke.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Bewegungsermittlungsvorrichtung Endschalter (24; 25) aufweist, die jeweils durch die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes (13) betätigt werden.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Erfassungsvorrichtung (16; 23; 26; 27) ein Lichtsenderelement (26), ein Lichtempfängerelement und eine Lichtänderungsvorrichtung (16) aufweist, um die im Lichtempfängerelement aufgenommene Lichtmenge, abhängig von der bei der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes (13) durchlaufenen Strecke zu ändern.
4. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Lichtänderungsvorrichtung (16) ein plattenförmiger Körper ist, derein Paar trapezförmige Schütze aufweist und zusammen mit dem zylindrischen Griff (13) bewegbar ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Erfassungsvorrichtung für die durchlaufene Strecke ein Potentiometer (37) und einen Hebel (38) zur Betätigung desselben aufweist, daß entweder das Potentiometer oder der Hebel gegenüber dem Zylinderkörperfestliegen und eines dieser Elemente zusammen mit dem zylindrischen Griff (13) bewegbar ist, um die Strecke der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des zylindrischen Griffes mittels des Ausgangssignals des Potentiometers zu erfassen.
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