DD262524A1 - Adressgenerator zur fehlerortung auf pcm-trakten - Google Patents

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DD262524A1
DD262524A1 DD29082986A DD29082986A DD262524A1 DD 262524 A1 DD262524 A1 DD 262524A1 DD 29082986 A DD29082986 A DD 29082986A DD 29082986 A DD29082986 A DD 29082986A DD 262524 A1 DD262524 A1 DD 262524A1
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DD
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pcm
loop
generator
circuit
cycle
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DD29082986A
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Waldemar Doering
Volker Rogasch
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Greifswald Nachrichtenelekt
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Adressgenerator zur Fehlerortung auf PCM-Leitungstrakten mit adressierbaren Zwischenstellen mittels Schleifenschlussverfahren. Dieser liefert mit geringem technischen Aufwand und leichter Handhabung des Fehlerortungsgeraetes bei Vorwahl einer Adresse mittels einer Zyklussteuerungsschaltung automatisch den Zyklus der vier Zustaende waehrend des Ortungsverfahrens in der Reihenfolge "Loeschen aller geschlossenen Schleifen", "Vorbereiten als Schutz gegen zufaelliges Erkennen einer Adresse einer Schleife", "Schleifenschluss der adressierten Zwischenstelle" und "Aussenden eines Quittierungssignals" in Form eines Steuersignals aus vier zeitlich hintereinander folgenden, unterschiedlich langen Impulsgruppen, die durch konstante Pausen getrennt sind. Die Zyklussteuerungsschaltung ist mit der Torschaltung der Endstufe, einer Generatorsteuerlogik mit nachgeordnetem Generator und mit dem Steuereingang und den Dateneingaengen eines Datenmultiplexers verbunden. Die Multiplexerausgaenge sind wiederum ueber eine Auswertelogik an den Steuereingang der Zyklussteuerungsschaltung gefuehrt. Eine Zyklusanlaufschaltung steuert die Torschaltung der Endstufe und die Generatorsteuerlogik. Eine Quittierungsschaltung registriert die geschlossene Schleife. Fig. 1

Description

ί
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Adreßgenerator zur Fehlerortung defekter Regeneratoren in adressierbaren Zwischenstellen von PCM-Leitungstrakten mittels Schleifenverfahren automatisch den Zyklus der Zustände während des Ortungsverfahrens in der Reihenfolge „Löschen aller geschlossenen Schleifen", „Vorbereiten als Schutz gegen ungewolltes, zufälliges Erkennen einer Adresse einer Schleife", „Schleifenschluß der adressierten Zwischenstelle" und „Aussenden eines Quittierungssignals" in Form eines Steuersignals aus vier zeitlich hintereinander folgenden, aber unterschiedlich langen Impulsgruppen, die durch konstante Pausen getrennt sind, an den Leitungssignalkoder der PCM-Anlage liefert. Dieses erfolgt im Adreßgenerator mittels einer Zyklussteuerungsschaltung, die aus einem Johnson-Zähler mit nachgeordneten logischen Gattern zur Auswertung des Zählerzustandes besteht Der Ausgang dieser Zyklussteuerungsschaltung ist einerseits mit dem Steuereingang eines Datenmultiplexer, an dem der Adressenwahlschalter angeschlossen ist, und mit den Dateneingängen des Datenmultiplexers verbunden. Dabei ist die Anzahl der Dateneingänge eine Funktion der erforderlichen Adressenzahl für die zu ortenden Zwischenstellen. Die Datenausgänge des Datenmultiplexers sind an den Rückwärtszähler mit nachgeschalteter Auswertelogik geführt. Der Ausgang der Auswertelogik ist wiederum an den Ladeeingang des Rückwärtszählers als auch an den Zähleingang der Zyklussteuerungsschaltung angeschlossen. Ein weiterer Ausgang der Zyklussteuerungsschaltung ist mit dem ersten Eingang einer Generatorsteuerlogik, deren zweiter Eingang mit dem ersten Ausgang einer Zyklusanlaufschaltung, und deren Ausgang mit dem Steuereingang eines RC-Generators verbunden sind. Der zweite Ausgang der Zyklusanlaufschaltung ist über die Torschaltung geführt, die mit der Endstufe des erfindungsgemäßen Adreßgenerator verkoppelt ist. Das vom Adreßgenerator ausgesendete und über die aufgebaute Schleife in der angewählten Zwischenstelle zur ortenden PCM-Anlage zurückgeleitete Quittierungssignal wird von einer Quittierungsschaltung im Adreßgenerator registriert.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Dazu zeigt die dazugehörige Zeichnung in
Fig. 1: eine Anordnung des erfindungsgemäßen Adreßgenerators zur Fehlerortung defekter Regeneratoren im PCM-
Leitungstrakt. „
Gemäß Fig. 1 werden nach einmaliger Auslösung des Ortungszylusses einer adressierten Zwischenstelle mittels Starttaste ST automatisch nacheinander vier verschiedene Impulsgruppen, die durch definierte Pausen getrennt sind, vom erfindungsgemäßen Adreßgenerator erzeugt, die als Steuersignal für den Leitungssignalkoder in der PCM-Übertragungseinrichtung dienen. Dabei ist der Generator G, der aus drei logischen Gattern und einem RC-Glied aufgebaut ist, mit dem ersten Eingang der Torschaltung T, der die Endstufe EST des Adreßgenerators nachgeordnet ist, und mit dem Zähleingang des Rückwärtszählers Z verbunden. Der zweite Eingang der Torschaltung T ist mit dem ersten Ausgang der Anlaufschaltung AS, die aus einem getriggertem Gatter mit nachgeschaltetem D-Flipflop realisiert ist, verknüpft. Der zweite Ausgang der Anlaufschaltung AS ist an den ersten Eingang der Generatorsteuerlogik GS geführt, die aus einem D-Flipflop mit nachgeordneten logischen Gattern besteht und die am Steuereingang des Generators G angeschlossen ist. Außerdem sind der zweite Eingang der Generatorsteuerlogik GS mit der prellfreien Starttaste ST und der dritte Eingang der Generatorsteuerlogik GS mit dem ersten Ausgang der Zyklussteuerungsschaitung ZST verschaltet. Diese Zyklussteuerungsschaltung ZST besteht aus einem Johnson-Zähler mit nachgeschalteten logischen Gattern zur Auswertung des Zählerzustandes. Der zweite Ausgang der Zyklussteuerungsschaitung ZST ist mit dem dritten Eingang derTorschaltungTund der dritte Ausgang der Zyklussteuerungsschaitung ZST mit dem Steuereingang des Datenmultiplexers DM verkoppelt. Des weiteren ist der erste Dateneingang des Datenmultiplexers DM mit dem Datenausgang der Zyklussteuerungsschaitung ZST verbunden, wobei die Anzahl der verbindenden Datenleitungen von der angestrebten Adressenzahl abhängig ist. Der zweite Dateneingang des Datenmultimlexers DM ist mit den Ausgangsdaten des vorgeschalteten Adressenwahlschalters 5 beschaltet. Der Ausgang des Datenmultiplexers DM ist wiederum über Datenleitungen mit den Ladeeingängen des Rückwärtszählers Z verbunden. Die Ausgänge dieses Rückwärtszählers Z sind mit den Eingängen der Auswertelogik AL, die aus mehreren logischen Gattern aufgebaut ist, verknüpft. Der Ausgang der Auswertelogik AL ist sowohl mit dem Ladeeingang des Rückwärtszählers Z als auch mit dem Zähleingang derZykulussteuerungsschaltung ZST verschaltet. An dem Eingang E des erfindungsgemäßen Adreßgenerators ist der erste Eingang der Quittierungsschaltung Q, bestehend aus RS-Flipflop mit LED-Anzeige, angeschlossen, deren zweiter Eingang mit dem fünften Ausgang der Zyklussteuerungsschaitung ZST verkoppelt.
Nachstehend soll nun die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Adreßgenerators beschrieben werden:
Der RC-Generator G liefert eine Impulsfrequenz von etwa 2,4kHz. Über die Generatorsteuerlogik GS wird der Generator G an- bzw. abgeschaltet. Die Steuerung des Adressierungsvorganges erfolgt durch die Zyklussteuerung ZST, die sich in den Zuständen 0 bis 7 befinden kann. Nach dem Einschalten der Betriebsspannung bewirkt die Anlaufschaltung AS, daß bei gesperrter Torschaltung T die Zyklussteuerungsschaitung ZST in den Ruhe- und Ausgangszustand 0 läuft.
Mit dem Erreichen dieses Zustandes 0 des Zykluses wird der Generator G abgeschaltet. Durch Betätigung der Starttaste S erfolgt die Aktivierung und die Zyklussteuerungsschaitung ZST gelangt in den Zustand 1.
Zu Beginn des Zustandes 1 wird der Rückwärtszähler Z über den Datenmultiplexer DM mit der Binärzahl vierzehn geladen und mit den Impulsen des Generators G auf null heruntergezählt. Es wird null am Ausgang des Rückwärtszählers Z erkannt und die Zyklussteuerungsschaitung ZST in den Zustand 2 geschaltet.
Im Zustand 1 war die Torschaltung T geöffnet und fünfzehn Impulse (vierzehn plus eins) gelangen an den Ausgang A des Adreßgenerators. Diese Impulsgruppe wird von allen Zwischenstellen des PCM-Traktes als Löschbefehl aller vorher geschlossenen Schleifen verstanden.
Während des Zustandes 2 ist die Torschaltung T gesperrt. Zu Beginn dieses Zyklusses wird der Rückwärtszähler Z wieder mit der Binärzahl vierzehn geladen und anschließend heruntergezählt. Gleichzeitig erfolgt die Rücksetzung der Quittierungsschaltung Q, wodurch sie für eine weitere Quittierung einer geschlossenen Schleife zur Fehlerortung vorbereitet ist.
Der Zustand 2 realisiert am Ausgang A des Adreßgenerators eine Pause des Steuersignals für die Zeitdauer von fünfzehn Impulsen. Die Auswerteschaltung AL setzt die Zyklussteuerung ZST danach in den nächsten Zustand 3.
Zu Beginn dieses Zustandes 3 wird der Rückwärtszähler Z mit der Binärzahl fünfzehn geladen. Dabei gelangen, wie bereits
beschrieben, sechzehn Impulse auf den Ausgang Ades Adreßgenerator. In allen Zwischenstellen wird diese Impulsgruppe des Zyklussesvon der Adreßerkennungsschaltung zum Schleifenschließen als Vorbereitungsbefehl erkannt.
Im Zustand 4 wird die Torschaltung Tfür die Zeitdauer von fünfzehn Impulsen gesperrt. Es wird wieder eine Pause ausgesendet.
Im Zustand 5 des Zyklusses wird die vom Adressenwahlschalter S des Adreßgenerators eingestellte Binärzahl in den
Rückwärtszähler Z geladen. Dabei gelangen über die geöffnete Torschaltung T die Adressenzahl plus ein Impuls an den Ausgang A des Adreßgenerators. Auf dem PCM-Trakt kommt es zum gewollten Schleifenschluß in der Zwischenstelle, die auf die
entsprechende Adresse eingestellt war.
Im Zustand 6 wird die Torschaltung T wiederum für die Zeitdauer von fünfzehn Impulsen gesperrt und Pause am Ausgang A des Adreßgenerators gesendet. "
Im nachfolgenden Zustand 7 wird mindestens ein Impuls ausgesendet, der über die geschlossene Schleife zur ortenden PCM-Endstelle zurückgelangt und mittels der Quittierungsschaltung Q eine geschlossene Schleife signalisiert.
Nach der Abarbeitung dieses Zustandes wird wieder der Zustand 0 des Zyklusses erreicht, der über die
Generatorsteuerungslogik GS zur Abschaltung des Generators G führt.
Der Zyklus einer neuen Schleifenschließung kann beginnen.

Claims (1)

  1. Adreßgenerator zur Fehlerortung auf PCM-Trakten mittels Schleifenschlußverfahren, der automatisch den Zyklus der Zustände während des Ortungsverfahrens einer adressierten Zwischenstelle in der Reihenfolge „Löschen aller geschlossenen Schleifen", „Vorbereiten als Schutz gegen ungewolltes, zufälliges Erkennen einer Adresse einer Schleife", „Schleifenschluß der adressierten Zwischenstelle" und „Aussenden eines Quittierungssignals" in Form eines Steuersignals aus vier zeitlich hintereinander folgenden, unterschiedlich langen Impulsgruppen, die durch konstante Pausen getrennt sind, realisiert, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zyklussteuerungsschaltung (ZST), die aus einem Johnson-Zähler mit nachgeordneten logischen Gattern zur Auswertung des Zählerzustandes besteht, ausgangsseitig an eine Generatorsteuerlogik (GS), an den Steuereingang und den Dateneingängen eines Datenmultiplexers (DM), dessen Datenausgänge über den Rückwärtszähler mit nachgeschalteter Auswertelogik an den Eingang der Zyklussteuerungsschaltung geführt sind, und an eine Torschaltung (T) der Endstufe des Adreßgenerators angeschlossen ist und ein Steuersignal für die vier Zustände an den Leitungssignalkoder in Form von vier, zeitlich hintereinander folgenden Impulsgruppen unterschiedlicher Länge, die durch konstante Pausen getrennt sind liefert, daß die Ausgänge einer Zyklusanlaufschaltung (AS) mit der Generatorsteuerlogik mit angeordneten RC-Generator und mit der Torschaltung der Endstufe verbunden sind und daß eine Quittierungsschaltung, die ebenfalls an der Zyklussteuerungsschaltung angekoppelt ist, das ausgesendete und über die aufgebaute Schleife zur ortenden PCM-Einrichtung zurückgeleitete Quittierungssignal registriert.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft einen Adreßgenerator zur Fehlerortung mittels Schleifenschlußverfahren auf PCM-Leitungstrakten mit adressierbaren Zwischenstellen.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, daß die Zwischenstellenregeneratoren der PCM-Leitungstrakte überwiegend in Kabelschächten oder im Erdreich angeordnet sind und ohne Bedienung und Wartung arbeiten. Die fehlerhaften Regeneratoren werden von einer bemannten PCM-Endstelle aus geortet. Eine Möglichkeit der Fehlerortung ist das Bilden einer Prüfschleife vom Ausgang eines Richtungsregenerators A-B zum Eingang eines Richtungsregenerators B-A der PCM- Übertragungsanlagen. Das setzt jedoch voraus, daß die Zwischenstellen genau adressiert angesprochen werden können. Durch DD-WP 229652 ist deshalb eine Anordnung zum adressierbaren Steuern des Prüfschleifenschalters in PCM-Leitungstrakten beschrieben worden, die drei voneinander unabhängige pulscodemodulierte Wahlimpulsfolgen aussendet. Die erste Impulsfolge bereitet die Adreßdekoder in den Zwischenstellenregeneratoren auf die Schleifenschließung vor. Die zweite Impulsfolge löst in genau einer vorher adressierten Zwischenstelle den Schleifenschluß aus. Die dritte Wahlimpulsfolge veranlaßt wiederum das Öffnen der vorher geschlossenen Schleifenschalter nach dem Fehlerortungsvorgang. Die Übertragungsfähigkeit der Wahlimpulse wird durch eine Pulscodemodulation realisiert, indem in einer Periode des Wahlimpulses ein spezielles leitungscodegerechtes PCM-Signal und in der zweiten Periode ein nicht ausgezeichnetes leitungscodegerechtes PCM-Signal übertragen wird.
    Nachteilig bei dieser Anordnung ist die umständliche manuelle Einstellung der drei Zustandsfolgen während des adressierbaren Steuerns der Prüfschleifenschalter zur Ordnung fehlerbehafteter PCM-Regeneratoren. Des weiteren erfordert ihre Realisierung einen relativ großen schaltungstechnischen Aufwand. Außerdem erfolgt keine Quittierung des erfolgten Schleifenschlusses.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung ist ein Generator zur sicheren Adressierung der Zwischenstellen und der erforderlichen Schleifenbildung für die Fehlerortung defekter Regeneratoren in PCM-Leitungstrakten, der trotz geringem technischem Aufwand und unkomplizierter Bedienbarkeit eine hohe Zuverlässigkeit garantiert.
    Dalegung des Wesens der Erfindung
    Die Aufgabe der Erfindung beinhaltet deshalb einen Adreßgenerator zu schaffen, der sich durch eine Automatisierung der für die Ortung defekter Regeneratoren im Leitungstrakt von PCM-Übertragungseinrichtungen notwendige Zyklen zur Steuerung des Prüfschleifenschalters und durch Quittierung des erfolgten Schleifenschlusses auszeichnet.
DD29082986A 1986-06-02 1986-06-02 Adressgenerator zur fehlerortung auf pcm-trakten DD262524A1 (de)

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