DD262634A1 - Gedeckter, oeffnungsfaehiger gueterwagen - Google Patents

Gedeckter, oeffnungsfaehiger gueterwagen Download PDF

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DD262634A1
DD262634A1 DD30378787A DD30378787A DD262634A1 DD 262634 A1 DD262634 A1 DD 262634A1 DD 30378787 A DD30378787 A DD 30378787A DD 30378787 A DD30378787 A DD 30378787A DD 262634 A1 DD262634 A1 DD 262634A1
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DD
German Democratic Republic
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covered
roof segment
open
anstellwände
segment
Prior art date
Application number
DD30378787A
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English (en)
Inventor
Siegbert Wenke
Werner Berndt
Karl-Heinz Krueger
Original Assignee
Niesky Waggonbau Veb
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Abstract

Gedeckter, oeffnungsfaehiger Gueterwagen mit einem Mittenportal, wobei oeffnungsfaehige Verdecke ueber Laufschienen in Wagenlaengsrichtung verschiebbar sind, die bei geschlossenem Gueterwagen eine gemeinsame Ebene bilden. Ziel der Erfindung ist es, die Wirtschaftlichkeit grossflaechig oeffnungsfaehiger Gueterwagen durch kostenguenstige und die Beladebedingungen des freizuegigen Gueterumschlages beruecksichtigende Verdecke weiter zu verbessern. Nach der Erfindung sind zwei fest mit dem Gueterwagen verbundene Anstellwaende angeordnet, die sich jeweils von einer Stirnwand bis zum Mittenportal erstrecken und einander diagonal gegenueberstehen. Den Anstellwaenden sind oeffnungsfaehige Verdecke zugeordnet, die aus einem Dachsegment und einem Seitenwandsegment bestehen und ueber zwischen Dachsegment und Anstellwand angeordnete Spreizelemente sowie ueber am Dachsegment, an der Anstellwand und am Langtraeger des Untergestelles angeordnete Laufschienen mittels Laufrollen verschiebbar sind. Fig. 1

Description

Hierzu 7 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Gedeckter, öffnungsfähiger Güterwagen mit einem Mittenportal, wobei öffnungsfähige Verdecke über Laufschienen in Wagenlängsrichtung verschiebbar sind, die bei geschlossenem Güterwagen eine gemeinsame Ebene bilden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach der DE-PS 2832353 sind bereits öffnungsfähige Güterwagenverdecke bekannt, bei denen mindestens ein Längsobergurt vorhanden ist, an dem die verschiebbaren Segmente im geschlossenen Zustand des Güterwagens anliegen und der die verschiebbaren Segmente im geöffneten Zustand des Güterwagensführt. Das Problem der Funktion des Öffnungsmechanismus wird hierbei nicht gelöst.
Die Anordnung eines Längsobergurtes hat den Nachteil, daß dieser sämtliche Dach- und Seitenwanddkräfte aufnehmen muß, was sich auf Grund seiner erforderlichen Dimensionierung ungünstig auf die Güterwagenmasse auswirkt. Darüber hinaus wird durch den in Fahrzeugmitte angeordneten Längsobergurt die Bekranbarkeit und durch den an der Rampenseite über der Seitenwand befindlichen Längsobergurt die Befahrbarkeit durch Gabelstapler behindert. Diese Ausführung hat weiterhin den Nachteil einer fehlenden Anstellwand für das Ladegut, so daß das Lagegut genau zu positionieren ist, um Beschädigungen der verschiebbaren Wandteile oder deren Blockierung sowie Beschädigung des Ladegutes zu vermeiden. Zur Umgehung dieses Nachteiles wurden bei verschiebbaren Haubenverdecken beliebig am Güterwagen ansetzbare Anstapelwände vorgeschlagen, die eine genaue Positionierung der Ladegüter und somit eine optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Laderaumes ermöglichen. Diese Anstapelwände haben den Nachteil eines zusätzlichen technischen Aufwandes. Ferner lassen sich bei den beschriebenen Ausführungen Spannbänder für die Ladegutsicherung nur am Fußboden anordnen, so daß durch die auftretenden Querbeschleunigungen das Ladegut nicht ausreichend zentriert werden kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Wirtschaftlichkeit großflächig öffnungsfähiger Güterwagen durch kostengünstige und die Beladebedingungen des freizügigen Güterumschlages berücksichtigende Verdecke weiter zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den aus Seitenwänden und Dach bestehenden öffnungsfähigen Fahrzeugaufbau neu zu gestalten und zu vereinfachen, wobei eine ungehinderte Be- und Entladung mittels Kran und Stapler gesichert und Anstapelflächen für das Ladegut vorhanden sein sollen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei fest mit dem Güterwagen verbundene Anstellwände angeordnet sind, die sich jeweils von einer Stirnwand bis zum Mittenportal erstrecken und einander diagonal gegenüberstehen, daß den Anstellwänden öffnungsfähige Verdecke zugeordnet sind, die aus einem Dachsegment und einem Seitenwandsegment bestehen, welche über zwischen Dachsegment und Anstellwand angeordnete Spreizelemente sowie über am Dachsegment, an der Anstellwand und am Langträger des Untergestells angeordnete Laufschienen mittels Laufrollen verschiebbar sind. Nach weiteren Merkmalen der Erfindung sind auf einer im oberen Bereich der festen Anstellwände verlaufenden Antriebswelle Hebelpaare angeordnet, die an ihrem der Antriebswelle abgewandten Ende jeweils ein Laufschienenstück tragen. Das Laufschienenstück ist von einer Halteklaue horizontal verschiebbar umschlossen und die Halteklaue trägt eine Laufrolle und ist mit einem am Dachsegment angelenkten Schwenkhebel verbunden. Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß im oberen Bereich der Innenseite der Anstellwände und am Fußboden entlang der Beladeseite des Güterwagens Halteelemente für Ladegutsicherungsmittel angeordnet sind. Des weiteren ist der untere Bereich der Anstellwände und der untere Bereich der Seitenwandteile keilförmig verjüngt.
Ausführungsbeispiel
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: eine Ansicht des geöffneten Güterwagens,
Figur 2: den Schnitt durch die Figur 1 mit Anordnung der Ladegutsicherungsmittel, Figur 3: den Schnitt durch die Figur 1 mit Anordnung von Rungen mit Ladegutsicherungsmittel, Figur 4: einen Ausschnitt aus der Seitenansicht des Güterwagens bei Spreizstellung eines der öffnungsfähigen Verdecke, Figur 5: einen Ausschnitt aus der Seitenansicht des Güterwagens bei geschlossener Stellung eines der öffnungsfähigen Verdecke,
Figur 6: einen Schnitt durch die Figur 4, Figur 7: einen Schnitt durch die Figur 5 und Figur 8: eine Einzelheit der Figur 6.
Wie in Figur 1 und 2 dargestellt, besteht der Güterwagen 1 aus einem Untergestell 2, zwei Stirnwänden 3 und einem Mittenportal 4. Zwischen dem Mittenportal 4 und jeweils einer Stirnwand 3 sind zwei fest mit dem Güterwagen 1 verbundene Anstellwände 5 angeordnet, die einander diagonal gegenüberstehen. Den Anstellwänden 5 sind öffnungsfähige Verdecke 6, bestehend aus einem Dachsegment 7 und einem Seitenwandsegment 8, zugeordnet. Die Verdecke 6 sind durch Spreizelemente 9, die sich am Dachsegment 7 befinden und die von an den Stirnwänden 3 angeordneten Kettentrieben 10 aus betätigbar sind, von den Anstellwänden 5 abspreizbar und anschließend über am Dachsegment 7 und am Langträger 11 des Untergestelles 2 befindliche Laufschienen 12,12'und 13 über Laufrollen 14 und 15 verschiebbar.
In den Figuren 5 und 7 ist ein Spreizelement 9 bei geschlossenem Verdeck 6 dargestellt. Durch einen Kurbelantrieb 16 ist über den Kettentrieb 10 und einen Schneckentrieb 17 eine im oberen Bereich der Anstellwände 5 angeordnete Antriebswelle 18 drehbar. Der Antriebswelle 18 sind Hebelpaare 19 zugeordnet, die an ihrem der Antriebswelle 18 abgewandten Ende jeweils ein Laufschienenstück 12'tragen. Auf dem Laufschienenstück 12' befindet sich eine Laufrolle 14, die mittels einer Halteklaue 20, welche an einem am Dachsegment 7 angelenkten Schwenkhebel 21 angeordnet ist, geführt und bei geschlossenem Verdeck 6 durch die Hebelpaare 19 auf dem Laufschienenstück 12'gehalten wird.
Die Figuren 4 und 6 zeigen ein Spreizelement 9 bei geöffnetem Verdeck 6 in der Spreizstellung. Das Aufspreizen eines der Verdecke 6 erfolgt, indem das Hebelpaar 19 über die Antriebswelle 18 ausschwenkt und dabei über den Schwenkhebel 21 das Dachsegment 7 anhebt. In der angehobenen Stellung des Dachsegmentes 7 gibt gemäß Figur 8 das Hebelpaar 19 die Halteklaue 20, den Schwenkhebel mit der Laufrolle 14 und damit das Verdeck 6 zum Längsverschieben frei. Die Laufrolle 14 fährt von Laufschienenstück 12' auf die an der Anstellwand 5 und am Dachsegment 7 des benachbarten geschlossenen Verdeckes 6 fortgeführte Laufschiene 12 über. Gemäß Figur 2 und 3 ist der untere Bereich der Anstellwände 5 und der untere Bereich der Seitenwandsegmente 8 der Verdecke 6 keilförmig verjüngt, um den Spreizweg möglichst gering zu halten. Im oberen Bereich der Innenseite der Anstellwände 5 und am Fußboden 22 entlang der Beladeseite des Güterwagens 1 befinden sich Halteelemente 23 für Ladegutsicherungsmittel 24zur Ladegutsicherung in Wagenquerrichtung. Dabei können die Halteelemente 23 im Fußboden 22, wie aus Figur 3 ersichtlich, auch zur Aufnahme von Steckrurigen 25 zur Sicherung rollenförmiger Ladegüter ausgebildet sein.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird mit einfachen und robusten technischen Mitteln ein öffnungsfähiger Güterwagen geschaffen, bei welchem die Beladung mittels Kran und Stapler möglich ist und durch das Vorhandensein von Anstapelwänden die Beladung und Ladegutsicherung bei gleichzeitiger Reduzierung der Unfallgefahren beschleunigt wird.

Claims (4)

1. Gedeckter, öffnungsfähiger Güterwagen mit einem Mittenportal, wobei öffnungsfähige Verdecke über Laufschienen in Wagenlängsrichtung verschiebbar sind, die bei geschlossenem Güterwagen eine gemeinsame Ebene bilden, gekennzeichnet dadurch, daß zwei fest mit dem Güterwagen (1) verbundenen Anstellwände (5) angeordnet sind, die sich jeweils von einer Stirnwand (3) bis zum Mitte η portal (4) erstrecken und einander diagonal gegenüberstehen, daß den Anstellwänden (5) öffnungsfähige Verdecke (5) zugeordnet sind, die aus einem Dachsegment (7) und einem Seitenwandsegment (8) bestehen, welche über zwischen Dachsegment (7) und Anstellwand (5) angeordnete Spreizelemente (9) sowie über am Dachsegment (7), an der Anstellwand (5) und am Langträger (11) des Untergestelles (2) angeordnete Laufschienen (12,12' und 13) mittels Laufrollen (14 und 15) verschiebbar sind.
2. Gedeckter, öffnungsfähiger Güterwagen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf einer im oberen Bereich der Anstellwände (5) verlaufenden Antriebswelle (18) Hebelpaare (19) angeordnet sind, die an ihrem der Antriebswelle (18) abgewandten Ende jeweils ein Laufschienenstück (12') tragen, daß das Laufschienenstück (12') von einer Halteklaue (20) horizontal verschiebbar umschlossen ist und daß die Halteklaue (20) eine Laufrolle (14) trägt und mit einem Dachsegment (7) angelenkten Schwenkhebel (21) verbunden ist.
3. Gedeckter, öffnungsfähiger Güterwagen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im oberen Bereich der Innenseite der Anstellwände (5) und am Fußboden (22) entlang der Beladeseite des Güterwagens (1) Halteelemente (23) für Ladegutsicherungsmittel (24) angeordnet sind.
4. Gedeckter, öffnungsfähiger Güterwagen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der untere Bereich der Anstellwände (5) und der untere Bereich der Seitenwandsegmente (8) keilförmig verjüngt ist.
DD30378787A 1987-06-15 1987-06-15 Gedeckter, oeffnungsfaehiger gueterwagen DD262634A1 (de)

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