DD263276B5 - Spannstation fuer gurtbandfoerderer - Google Patents

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DD263276B5
DD263276B5 DD30611487A DD30611487A DD263276B5 DD 263276 B5 DD263276 B5 DD 263276B5 DD 30611487 A DD30611487 A DD 30611487A DD 30611487 A DD30611487 A DD 30611487A DD 263276 B5 DD263276 B5 DD 263276B5
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DD30611487A
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Werner Kiessling
Horst Dipl-Ing Jurisch
Juergen Zeidler
Original Assignee
Lauchhammer Schwermaschinen
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  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
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Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Spannstation für Gurtbandförderer. Vorzugsweise findet diese Anwendung bei heb- und senkbaren Gurtbandförderern auf Tagebaugeräten z. B. Schaufelradbaggern, wo in die Übergabestelle vom Förderer 1 auf den Förderer 2 zum Beispiel eine Brecheranlage zum Zerkleinern des gewonnenen Fördergutes ständig oder zeitweilig eingefahren werden
Diese Spannstationen werden an Gewinnungsgeräten z. B. im Bergbau zum Abtragen von Abraum bzw. zum Abbau eines Kohleflözes oder anderer Mine, alien eingesetzt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Spannstationen bekannt, wie sie bei Gurtbandförderern auf Schaufelradbaggern, Abraumförderbrücken, Absetzern, Bandanlagen oder anderen Gewinnungsgeräten Anwendung finden. Bei diesen Spannstationen wird die Spanntrommel mittels Schiebelager innerhalb der Tragkonstruktion auf einer Gleitbahn oder auf einem fahrbaren Spannwagen gelagert und mittels Spindel, Hydraulikzylinder, Spannwinde oder einem Spanngewicht verschoben. Die Länge der Gleitbahn für die Spanntrommel ist abhängig von dem erforderlichen Spannweg und dem notwendigen Nachlaßweg, welcher zum Beispiel für das Endlosmachen des Fördergurtes erforderlich ist. Nach dem Endlosmachen des Fördergurtes wird zum Einstellen der erforderlichen Gurtspannung die Spanntrommel in Richtung des Spannweges verschoben, wobei annähernd der Anfang des Spannweges erreicht wird. Der eigentliche Spannweg wird im Laufe der Betriebszeit des Förderers auf Grund der bleibenden Dehnung des Fördergurtes durch Nachspannen aufgebraucht.
Ein entscheidender Nachteil der erwähnten Ausführungen ist, daß die Führungsbahn der Spanntrommel und damit auch die umliegende Verlagerungskonstruktion während des größten Teils der Betriebszeit über die eigentliche Gurtbandförderlänge hinausragt und durch die Hoch- bzw. Tiefstellung des Gurtbandförderers, zum Beispiel bei Radauslegern von Schaufelradbaggern, noch einen bestimmten Raum durchschwenkt. Dadurch kann eine Brecheranlage nicht weit genug in den Fördergutstrom eingefahren werden und die Aufgabeverhältnisse für die Brecheranlage sind unbefriedigend. Das heißt, bei den Übergabestellen mit bisher bekannten Spannstationen sind größere Übergabehöhen und verlängerte, raumgreifende Schurren erforderlich, um das Fördergut in jeder Trommelstellung zu erfassen, weiterzuleiten sowie die Verschmutzung und damit die Funktionsbeeinträchtigung daneben befindlicher Anlagen- und Geräteteilo zu verhindern. Höhere und materialaufwendigere Baggeroberbauten, längere Schaufelradausleger und damit größere erforderliche Antriebsleistungen sind die Folge. Ähnliche und weitere Nachteile bedingt auch die Anordnung der Spannstation z. B. an Bandschleifen auf Radauslegern.
Da bei Schaufelradbaggern die Fördergurte überwiegend nur über zwei Gurttrommeln umgelenkt werden und diese zweite Gurttrommel im Bereich der Verlagerung der Schaufelradwolle angeordnet ist, sind die erforderlichen Platzverhältnisse bzw. ist die entsprechende Zugängigkeit zum Einbau einer Sp innstation nicht vorhanden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Untertrum des Fördergurtes an geeigneter Stelle durch eine zusätzliche Gurtschlaufe umzulenken. Das erfordert aber den Einbau von mindestens zwei bzw. drei Gurttrommeln zusätzlich, was eine Erhöhung der Masse des Radauslegers und des Dienstgewichtes des Tagebaugerätes zur Folge hat.
Ein weiterer wesentlicher Nachteil bei dieser Anordnung ist, daß das Untertrum des Fördergurtes mit der verschmutzten Tragseite über eine bzw. zwei Gurttrommeln läuft. Dies führt an den Gurttrommeln zu Anbackungen und damit in diesem Bereich zu erheblichen Verschmutzungen. Gleichzeitig wird der Gurtlauf durch die Anbackungen beeinflußt und es kommt zum Schieflauf, was wiederum eine vorzeitige Zerstörung des Fördergurtes zur Folge haben kann.
-2- 2ϋ3 276
Eine Lösung für eine Spannvorrichtung für Förderbänder, ist z.B. in der DD-PS Nr. 241726 B 65 G 23/44 beschrieben, bei der die Abwurftrommel an einer Schwinge angeordnet ist, deren Drehpunkt dem Mittelpunkt des Grundkreises der Abwurfparabel des Fördergurtes entspricht.
Ein Nachlaßweg, z. B. für das Endlosmachen des Fördergurtes, ist an dieser Stelle aufgrund der Schwenkbewegung der Spanntrommel nicht bzw. nicht in der erforderlichen Größe realisierbar.
v2 Da die Lage des Drehpunktes der Schwinge nach der Beziehung r = — bestimmt wird und die Fördergurtgeschwindigkeiten im
allgemeinen bei Geräteförderern zwischen 4 und 5m/s gewählt werden, liegt dieser weit außorhalb der tragenden Konstruktion und ist somit in den seltensten Fällen realisierbar. Beim Spannen wird die Trommeloberkante gleichzeitig abgesenkt, was sich nachteilig auf die erforderliche Länge der Ein- bzw. Ausmuldungsstrecke und auf die zulässige Randdehnung des Fördergurtes auswirkt.
Des weiteren ist in der FR-EB Nr. 2.465.662, IPK B 65 G 21/14 eine Spannstation beschrieben, wie sie in der Lebensmittelbranche Anwendung findet. Mittels eines Handhebels mit Ritzel erfolgt über eine Zahnstange die Einstellung des Nachlaßweges durch Bewegen eines Verschiebeelementes in einem Kastenträger Zusätzliche Vorrichtungen spannen die Transportbandtrommel im Verschiebeelement.
Abgesehen von den für Transportbänder im Tagebaubetrieb oder dgl. erforderlichen Kräfteverhältnissen und Anwendungsbedingungen weist die Erfindung mit den getrennten Einrichtungen zum Spannen und Nachlassen des Transportbandes sowie mit den über die Umlenk- bzw. Spanntrommel hinausragenden Konstruktionsteile, aufgrund des Spannweges innerhalb des Verschiebeelementes, wesentliche Nachteile aus. Außerdem ist bei dieser Erfindung die Trommel über eine Antriebsweile mit Verzahnung durch den Eingriff in die Zahnstange immer parallel geführt und jegliche Korrektur des Bandschieflaufes sowie Erhöhung der Bandspannung muß durch eine zusätzliche Vorrichtung erreicht werden. Durch die zusätzliche Spannvorrichtung im Verschiebeelement ist beim Einsatz größerer Lager, resultierend aus größeren Bandzügen, die Freigängigkeit des Verschiebeelementes gegenüber anschließenden Konstruktionsteilen nicht gegeben. Diese Erfindung ist für Bandanlagen in und auf Förderanlagen ungeeignet, da große Kräfte zum Spannen der Transportbänder aufzuwenden sind. Diese sind nur durch elektromechanische Antriebe oder durch den Einsatz von hydraulischen Arbeitszylindern zu realisieren.
Deshalb ist für den Einsatzfall in Förderanlagen das Spannen und gleichzeitige Sichern mit einem Handhebel nicht realisierbar. Weiterhin ist eine Verknüpfung beider Systeme, Nachlassen und Spannen nicht gegeben.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, für Tagebaugeräte, vorzugsweise für die Gurtbandförderer an Schaufelradbaggern eine Ausführungsform der Spannstation zu finden, bei der neben dem Spannweg zusätzlich ein Nachlaßweg, zum Beispiel für das Endlosmachen des Fördergurtes umstellbar ist, dadurch bedingt keine Konstruktionsteile der Führungsbahn in den Übergabebereich des Fördergutes hineinragen und somit ein uneingeschränktes Einfahren einer Brecheranlage ermöglicht wird. Dabei sollen die Übergabehöhe und somit die Höhe der Baggeroberbauten, die dadurch erforderliche Schaufelradauslegerlänge und die entsprechende Antriebsleistung sowie der Materialaufwand minimiert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es besteht deshalb die Aufgabe, die Spannstation für den Gurtbandförderer so auszubilden, daß neben dem Spannweg ein Nachlaßweg z. B. für das Endlosmachen des Fördergurtes einstellbar ist, raumgreifende, die Fördergutübergabe und somit das Tagebaugerät beeinträchtigende Konstruktionsteile vermieden werden, und das Einfahren einer Brecheranlage in die Fördergutübergabestelle ohne jegliche Einschränkung möglich ist.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Spanntrommel mittels Schiebelager in einem verschiebbaren Spannrahmen verlagert, und dieser in seiner Länge so bemessen ist, daß die Spanntrommel um den vorgesehenen Nachlaßweg innerhalb dos Spannrahmens verschoben werden kann. Ist nach dem Endlosmachen des Fördergurtes oder dergleichen der Anfang des Spannweges durch Verschieben der Spanntrommel erreicht, liegt das Schiebelager im vorderen Bereich des Spannrahmens an und die Spanntrommel bildet die vordere Begrenzung des Gurtbandförderers. In diesem Zustand wird das Schiebelager gegenüber des Spannrahmens zum Beispiel mittels Knaggen arretiert.
Wird nun durch weiteres Verschieben der Spanntrommel die erforderliche Gurtspannung für den Förderer eingestellt bzw. wird im Laufe der Betriebszeit die eingetretene Gurtlängung durch Nachspannen ausgeglichen, so wird der Spannrahmen durch das Schiebelager der Spanntrommel mitgenommen und die Lage der Spanntrommel zum Spannrahmen verändert sich im gesamten Bereich des vorgesehenen Spannweges nicht mehr, das heißt, die Spanntrommel stellt stets die vordere Begrenzung des Gurtbandförderers dar.
Ausführungsbeispiel
Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt und nachfolgend wird die Spannstation als Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigen die
Fig. 1: die Fördergutübergabestelle in Mitte Bagger mit der Spannstation des zufördernden Gurtbandförderers und der
eingefahrenen Brecheranlage
Fig. 2: eine Ansicht der Spannstation mit eingeschobener Spanntrommel in der Stellung zum Endlosmachen des Fördergurtes Fig. 3: eine Ansicht der Spannstation mit der Stellung der Spanntrommel am Anfang des Spannweges Fig. 4: eine Ansicht der Spannstation mit der Stellung der Spanntrommel am Ende des Spannweges.
, -3- 26? 276
Im Bereich der Spanntrommel 1 ist die Tragkonstruktion 2 des Zuförderers gabelförmig ausgebildet und zur Führung bzw. zur Aufnahme des Spannrahmens 3 mit Führungsschienen 4 versehen, aufweichen die Führungsschienen 5 des Spannrahmens 3
gleiten (Figur 1).
Im Spannrahmen 3 ist die Spanntrommel 1 mit den Schiebelagern 6 ebenfalls in Führungsschienen 7 um den vorgesehenen Nachlaßweg verschiebbar gelagert (Figur 2). Nach dem Ausschub des Nachlaßweges liegt das Schiebelager 6 mit seiner Vorderkante am Spannrahmen 3 an und wird
gegenüber diesem mit Knaggen 9 verriegelt (Figur 3).
Das Verschieben der Spanntrommel 1 zum Einstellen der erforderlichen Gurtspannung bzw. zum Entspannen bei Fördergurtwechsel erfolgt mittels Hydraulikzylinder 8. Entlastet wird der Hydraulikzylinder 8 durch die Stellspindeln 10. Beim Einfahren der Spanntrommel 1 um den Spannweg wird
der Spannrahmen 3 durch die Knaggen 9 wieder in seine Ausgangsstellung gebracht. Danach werden die Knaggen 9 entferntund die Spanntrommel 1 wird jetzt ohne den Spannrahmen 3 um den Nachlaßweg weiter zurückgezogen.

Claims (3)

1. Spannstation für Gurtbandförderer bei beweglichen Zuförderern und wobei die Abwurftromrrel des Gurtbandförderers gleichzeitig Spanntrommel ist, zum Beispiel auf Tagebaugeräten, bei denen in die Übergabestelle eine Brecheranlage oder dergleichen ständig oder zeitweilig eingefahren werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanntrommel (I) mit den Schiebelagern (6) in einem Spannrahmen (3) um den vorgesehenen Nachlaßweg und aie Spanntrommel (1) mit den Schiebelagern (6) und dem Spannrahmen (3) in der Tragkonstruktion (2) um den erforderlichen Spannweg verschieblich gelagert ist.
2. Spannstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanntrommel (1) mit den Schiebelagern (6) im Spannrahmen (3) nach dem Verschieben um den vorgesehenen Nachlaßweg und vor der Verschiebung um den erforderlichen Spannweg am vorderen Ende des vorzugsweise gabelförmigen Spannrahmens (3) angeordnet und durch Knaggen verriegelt ist sowie den Gurtbandförderer vom begrenzt.
3. Spannstation nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannrahmen (3) in seiner Länge so bemessen ist, daß die Spanntrommel (1) um den vorgesehenen Nachlaßweg innerhalb des Spannrahmens (3) und der Spannrahmen (3) um den erforderlichen Spannweg in der Tragkonstruktion (2) verschiebbar ist.
DD30611487A 1987-08-17 1987-08-17 Spannstation fuer gurtbandfoerderer DD263276B5 (de)

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DD263276A1 DD263276A1 (de) 1988-12-28
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DD263276A1 (de) 1988-12-28

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