DD263730A1 - Bogenleiteinrichtung zur unterstuetzung der bogenfuehrung - Google Patents

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DD263730A1
DD263730A1 DD30304187A DD30304187A DD263730A1 DD 263730 A1 DD263730 A1 DD 263730A1 DD 30304187 A DD30304187 A DD 30304187A DD 30304187 A DD30304187 A DD 30304187A DD 263730 A1 DD263730 A1 DD 263730A1
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sheet
cylinder
sheet guiding
turning cylinder
bogenleitstäbe
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DD30304187A
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Karlheinz Fischer
Hans Zimmermann
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Polygraph Leipzig
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F22/00Means preventing smudging of machine parts or printed articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines

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  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bogenleiteinrichtung zur Unterstuetzung der Bogenfuehrung in Bogendruckmaschinen, die wahlweise im Schoendruck oder Schoen- und Widerdruck einsetzbar sind und in denen der Bogen nach dem Prinzip der Bogenhinterkantenwendung gewendet wird und die einen oder drei Bogenfuehrungszylinder zwischen den Druckwerken aufweisen, wobei unterhalb des Bogenfoerderweges zwischen Wendezylinder und vorgeordnetem Zylinder mehrere Bogenleitstaebe und darunter liegende Blaskaesten mit Luftaustrittsoeffnungen vorgesehen sind. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Bogenleitstaebe vom Bogenfoerderweg aus gesehen zwischen Wendezylinder und vorgeordnetem Zylinder eine konvexe Form aufweisen.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Bogenleiteinrichtung zur Unterstützung der Bogenführung in Bogeridruckmaschinen, die wahlweise im Schöndruck oder Schön- und Widerdruck einsetzbar sind und in denen der Bogen nach dem Prinzip der Bogenhintfcrkantenwendung gewendet wird und die einen oder drei Bogenführungszylinder zwischen den Druckwerken aufweisen, wobei unterhalb des Bogenförderweges zwischen Wendezylinder und vorgeordnetem Zylinder mehrere Bogenleitstäbe und darunterliegende Riaskästen mit Lufiaustrittsöffnungen vorgesehen sind.
Bei derartigen Marohinen liegt in der Betriebsart Schön- und Widerdruck die im Schöndruck bedruckte Seite des Bogens während bzw. nach dem Wenden unten, wabei es infolge einer Relativbewegung zwischen Bogen und Maschinenteilen zu einem Abschmieren riar Farbe kommen kann.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist allgemein üblich, an abschmiergefährdeten Stellen in Bogendruckmaschinen Bogenleiteinricntungen vorzusehen. Eine bekannte Bogenleiteinrichtung besteht aus Blaskästen mit gegen den Bogenfördei-weg weisenden Luftaustrittsöffnungen. Die Blaskästen erstrecken sich über die gesamte Breite der Maschine. Über den Blaskästen sind quer zur Bogenlaufrichtung einstellbare Bogenleitstäbe vorgesehen. Die Bogenleitstäbe werden auf druckfreie Korridore im Druckbild eingestellt. Während des Bogentransportes wird der Bogen auf den Bogenleitstäben geführt, wobei aus den Blaskästen zusätzlich Luft gegen den Bogen geblasen wird.
Nachteilig an einer derartigen Bogenleiteinrichtung ist, daß es infolge der Instabilität des Bogens zu einem Durchhängen ri :s Bogens zwischen den Bogenleitstäben und dadurch zu einem Abschmieren des Bogens an dem Blaskasten kommen kann. Hinsichtlich des Blasluftstromes erfordern derartige Bogenleiteinrichtungen eine diffizile Einstellung, die abhängig ist vom verarbeiteten Papiergewicht und von der Druckgeschwindigkeit.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Bogenleiteinrichtung zu schaffen, mit der der Bogen im Schön- und Widerdruck abschmierfrei durch die Maschine gefördert werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der E rf ingung, eine Bogenleiteinrichtung zu sch äff en, die dem Bogen quer zu rßogenlauf richtung eine Krümmung aufzwingt, die ihm über die Breite eine stabile Form verleiht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Bogenleitstäbe vom Bogenförderweg aus gesehen zwischen Wendezylinder und vorc,eordnetem Zylinder eine konvexe Form aufweisen.
Die Erfindung geht vor. der Erkenntnis aus, daß ein quci zur Bewegungsrichtung gekrümmter Bogen eine hinsichtlich Durchhängen stabilere Form erhält.
Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß der Bogen infolge der ihm quer zur Bogenlaufrichtung aufgezwungenen Form in sich eine Stabilität erhält. Dadurch wird ein Durchängen des Bogens zwischen den Bogenleitstäben vermieden, wodurch der Bogen abschmierfrei durch die Maschine gefördeit werden kann. Die öogenleiteinrichtung ist auch hinsichtlich der Einstellung der aus den Blaskäcten geblasenen Luft einfach zu handhaben.
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausiührungsbeispieles soll nachfolgend die Erfindung näher beschrieben werden. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Schematische Darstellung zweier Druckwerke einer BogenrotationscJruckmaschine mit einem Bogenführungszylinder
zwischen den Druckwerken Fig. 2: Schematische Darstellung zweier Druckwerke einer Bogenrotationsdruckmaschine mit drei Bogenführungszylindern zwischen den Druckwerken
In Figur 1 ist das Schema einer Bogenrotationsdruckmaschine ausschnittsweise dargestellt.
Die Maschine besteht aus einem Anlegtisch 1, einem ersten Druckwerk 2 mit dem Vorgreifer 3, der Anlegtrommel 4, dem ersten Druckzylinder 5 und dem Bogenführungszylinder 6, der als Wendezylinder 6 ausgebildet ist, sowie einem zweiten Druckwerk 7 mit einem zweiten Druckzylinder 8.
Am Wendezylinder 6 sind ein Saugersystem 10 und ein Greifersystem 9 angeordnet. Die Druckzylinder 5,8 sowie der Wendezylinder 6 haben einen doppeltgroßen Durchmesser.
Figur 2 zeigt das Schema einer Bogenrotationsdruckmaschine mit d>\ji Bogenführungszylindern 14,15,6 zwischen den Druckwerken 2,7. Der zweite Bogenführungszylinder 15 ist als Speichertrommel ausgebildet und weist einen doppeltgroßen Durchmesser auf.
Am Wendezylinder 6 ist ein Greifersystem 9 angeordnet, das auf bekannte Art und Weise als Zangengreifer ausgebildet ist.
Unterhalb des Bogenförderweges zwischen Wendezylinder 6 und vorgeordnotem Zylinder 5,15 ist die Bogenleiteinrichtung angeordnet, die aus Blaskäston 11 und darüber liegenden Bogenleitstäben 12 besteht. In den Blaskästen 11 sind Luftaustrittsöffnungen 17 vorgesehen, die in Bogenförderrichtung weisen. Die Blaskästen 11 sind an nicht dargestellten Luftversorgungseinrichtungen angeschlossen. Die Bogenleitstäbe 12 sind an Traversen 16 angeordnet und quer zur Bogenförderrichtung auf druckfreie Korridore im Druckbild auf bekannte Art und Welse einstellbar. Die Bogenleiteinrichtung ist unter dem Zylinder 6 gemäß Fig. 1 kreisbogenförmig ausgebildet. Zwischen Hen Zylindern 6, Z sind die Bogenleitstäbe vom Bogenförderwsg aus gesehen konvex gebogen.
Gemäß Figur 1 ist die ßogenleiteinrichtung mit den konvex ausgebildeten Bogenleitstäben 12 auch vordem ersten Druckzylinder 5 angeordnet.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Lösung in der Betriebsart Schön- und Wiederdruck ist folgende:
Über dem Anlegtisch 1, dem Vorgreifer 3 und der Anlegtrommel 4 wird der Bogen 13 dem ersten Druckzylinder 5 zugeführt, bedrucKt und mit der Hinterkante voran dem Wendezylinder 6 übergeben. Dies erfolgt gemäß Figur 1 dadurch, daß der Bogen 13 den Tangentenpunkt 18 zwischen ersten Druckzylinder 5 upd Wendezylinder 6 mit der Vorderkante passiert und an der Hinterkante vom Saugersystem 10 ergritfen wird. Vom Saugersystem 10 wird der Bogen an das Greifersystem 9 übergeben und danach dem zweiten Druckzylinder 8 zugeführt.
Gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der im ersten Druckwerk 2 bedruckte Bogen 13 vom ersten Bogenführungszylinder 14 an den zweiten Bogenführungszylinder 15 übergeben und im Tartgentenpunkt 18 vom Greifersystem 9 an der Hinterkante ergriffen.
Im kritischen Bereich hinsichtlich des Abschmierens zwischen dem Zylinder 5,15 und dem Wendezylinder 6 wird dem Bogen 13 infolge der konvexen Ausbildung der Bogenleitstäbe 12 eine quer zur 3ogenlaufrichtung gekrümmte Form aufgezwungen.
Dadurch wird der Bogen 13 in sich stabil und ein Durchhängen zwischen den Bogenleitstäben 12 vermieden.
Gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Bogenleiteinrichtung auch vor dem ersten Druckzylinder 6 angeordnet.
Der Einsatz der Bogenleiteinrichtung ist nicht auf die dargestellten Ausführungen begrenzt. Sie kann überall dort eingesetzt werden, wo der Bogen mit der bedruckten Seite nach unten liegt und infolge Berührung mit Maschinenteilen zum Abschmieren neigt.

Claims (2)

1. Bog&nleiteinrichtung zur Unterstützung der Bogenführung in Bogendruckmaschinen, die wahlweise im Schöndruck oder Schön- und Widerdruck einsetzbar sind und in denen der Bogen nach dem Prinzip der Bogenhinterkantenwendung gewendet wird und die einen oder drei Bogenführungszylinder zwischen den Druckwerken aufweisen, wobei unterhalb des Bogenförderweges zwischen Wendezylinder und vorgeordnetem Zylinder mehrere Bogenleitstäbe und darunter liegende Blaskästen mit Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Bogenleitstäbe (12) vom Bogenförderweg aus gesehen zwischen Wendezylinder (6) und vorgeordnetem Zylinder (5,15) eine konvexe Form aufweisen.
2. Bogenleiteinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Bogenleitstäbe (12) bei nur einem Bogenführungszylinder (6) zwischen den Druckwerken (2, 7) vor dem ersten Druckzylinder (5) vom Bogenförderweg aus gesehen eine konvexe Form aufweisen.
DD30304187A 1987-05-22 1987-05-22 Bogenleiteinrichtung zur unterstuetzung der bogenfuehrung DD263730A1 (de)

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DE19728104B4 (de) * 1997-07-02 2007-03-08 Man Roland Druckmaschinen Ag Vorrichtung zur Bogenführung an einer Bogendruckmaschine
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