DD264574A3 - Einrichtung zur lagegenauen eingabe von werkstuecken mit spannvorrichtungen - Google Patents
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Abstract
Einrichtung zur lagegenauen Eingabe von Werkstuecken mit Spannvorrichtungen. Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf spanende Werkzeugmaschinen, wie Fertigungsstrassen mit linear angeordneten Bearbeitungsstationen. Ein horizontal und vertikal aufgenommener Wagen ist mit einer Spanneinrichtung durch ein Joch, Zahnraeder, Zahnstangen, Schwenkhebel und Schwenkteil verbunden. In der Spanneinrichtung befinden sich federnde Bolzen zur Aufnahme einer Buchse mit einer federnden Pinole und einem Spannfutter. Der Pinole gegenueber ist eine Gegenfuehrungsplatte mit einer Zunge zwischen Federbolzen gelagert. Nach dem Einfahren des Wagens mit der Spanneinrichtung in die Transportstellung wird diese ueber das Joch in die genaue vertikale Lage zum Eingabe- bzw. Entnahmevorgang gebracht. Die Doppelkegelbolzen fahren nahe dem unteren Totpunkt in die Gegenfuehrungsbuchsen. Die federnde Buchse ermoeglicht die genaue Lage zu erreichen. Der Transport der Werkstuecke erfolgt auf der Kreisbahn der Schwenkhebel. Fig. 2
Description
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf spanende Werkzeugmaschinen, wie Fertigungsstraßen mit linear angeordneten Bearbeitunysstationen für gleiche oder ähnlich geartete Teile in großen Stückzahlen.
Bei Fertigungsstraßen sind nebeneinander angeordnete Bearbeitungseinheiten durch eine horizontal angeordnete Transportbahn miteinander verbunden. Dabei liegt die Transportbahn auf der Höhe der Bearbeitungseinheiten, an doren Spannvorrichtungen ein Quersupport die Wer <stücke übergibt.
Nach DE-OS 2031170 ist eine Transporteinrichtung bokannt, boi der über einen Kettentrieb und einen Kniehebel sowie zwei hydraulisch bewegter Zylinder die Aufnahme und die Bewegung eines Werkstückes erfolgt.
Nachteilig ist ciahoi die ungenaue Aufnahme und Abgabe des Werkstückes sowie der erhöhte Aufwand durch dio erforderlichen hydraulischen Funktionen und die Anlonkung um einen Punkt des parallel verschiebbaren Gestänges, da somit das Arbeiten nahe dor Totpunktlagen nicht realisiert werden kann. Weiterhin ist der große Platzbedarf nachteilig, der durch die Funktion des Kniehebels vom Greifer weitere Bewegungsfreiheit benötigt.
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden. ·.!<! S der Aufwand für die hydraulischen und elektrischen Einrichtungen verringert sowie die Einrichtungen und die Durchlaufzoi; verkürzt werden.
Dio in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Mängel sind unter anderem darauf zurückzuführen, daß dio Transportbahn unterhalb den Boarbo turgseinheiten angeordnet ist und die Werkstückeingabe durch eine Vertikalhubeinrichtung und eine Querhubeiniichtung erfolgt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, bei der sich die Transportbahn über den Bearbeitungsstellen befindet und dio eine vereinfachte Werkstückeingabeo inrichtung und einen reduzierten Aufwand für die hydraulischen Funktionen aufwoist.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß ein Wagen horizontal und vertikal Rollen sowie einen Zylinder besitzt, der in Lagern beweglich aufgenommen und mit einem Joch verbunden ist, dom beidorse>ts Zahnstangen mit Zahnrädern i.nd Schwenkhebel mit Schwonkteil und Spannei !richtung zugeordnet sind. An der Spanneinrichtung sind beiderseitig Flansche, in denen horizontal und vertikal fudernde Bolzen zur mittigen Aufnahme einer Buchse eingosetzt sind und daß eine in dieser Buchse federnd gelagerte Pinolo mit der Buchse und ein Spannfutter aufweist, verbunden ist. Die Pinolo mit dem Spannfutter und einer Gegenführungsplatte wird durch eine Zunge zwischen Federbolzen aufgenommen, während am Schwen'deil justierbare Festanschlägo angeordnet sind.
Ausführungsbeispiol
Der Erfindungsgegenstand wird an einem Ausführungsbeispiel in don Zeichnungen dargestellt. Es zeigen
Fig. 1: Vorderansicht der Werkstücktransportvorrichtung
Fig.2: Seitenansicht nach Fig. 1
Fig.3: Schnitt A-A nach Fig. 1
Fig.4: Schnitt B-B nach Fig. 1
Fig. 5: Schnitt C-C noch Fig. 1
Fig.6: Schnitt D-D nach Fig. 1
Fig.7: Schnitt E-E nach Fig. 1
Auf einer horizontal und hochkant angeordneten Transportschiene 1 ist durch vier Rollen 2 mit Wälzlagern 3 in der Horizontalen und durch acht Rollen 4 mit Wälzlagern 5 in der Vertikalen ein Wagen 6 verschiebbar gelagert. An der Vorderseite vom Wagen ist ein Zylinder 7 in zwei Lagern 8 aufgenommen und seine Kolbenstange 9 ist mit einem Joch 10 verbunden. Das Joch 10 wird , durch vier Rollen 11 vertikal zum Wagen 6 geführt. Mit dem Joch 10 sind durch Differentialschrauben 13 und 14 justierbare Zahnstangen 15 und 16 fest verbunden. In die Zahnstangen 15 und 16 gieifen Zahnräder 17 ein, die von Wälzlagern 18 aufgenommen werden. Mit den Zahnrädern 17 sind Schwenkhebel 19 starr verbunden, während entgegengesetzt dazu ein Schwenkteil 20 beweglich angeordnet ist. Das Schwenkteil 20 nimmt eine Spanneinrichtung 21 auf. Die Spanneinrichtung 21 besteht aus einom Grundkörper 22, an dem beidseitig je ein Flansch 23 angeschrpubt ist, in denen, jeweils um 90° versetzt, mehrere Holzen 24 von Druckfedern 25 vorgespannt sind. Somit wird erreicht, daß die Bolzen 24 die Buchse 26 zentrisch mittig zu den Flanschen 23 halten. An dor Buchse 26 ist einerseits eine Flanschbuchse 27 mit einer Gegenführungsplatte 28 angeschmubt und andererseits eine Buchse 29 in der Buchse 26 durch Sicherungsringe 30 befestigt. Zwischen den Buchsen 27 und 29 ist über eine Feder 31 und ein Drucklager 32 eine Pinole 33 axial federnd gelagert. Die Pinole 33 besitzt ander Flanschseite ein Spannfutter 34 mit seitlichen Nocken 35, denen federnde Bolzen 36 an der Gegenführungsplatte 28 gegenüberstehen. In der Pinole 33 ist an einer Zugschraube 37 des Spannfutters 34 ein Kolben 38 befestigt, der an einer Seite zwei Druckfedern 39 und an der anderen Seite einen Hydraulikanschluß 40 aufweist. Ein Stift 41 sichert den Hydraulikanschluß 40 gegenüber der Buchse 26. An der Gogonführungsplatto 28 sind je ein Rundbolzen 42 und ein Schwertdoppelkegelbolzen 43 und eine Zunge 44 fest angeschraubt. Mit der Zunge 44 stehen zwei Federbolzen 45 ·η Verbindung, die an dem Grundkörper 22 befestigt sind. Die gestrichelten Linien in Figur 2 zeigen die Transpor'stellung dos Werkstückes 47. Weiterhin wird in Figur 2 gezeigt, daß in der Werkstückspannstellung don Rundbolzen 42 bzw. den Schwortdoppelkegelbolzen 43 der Spannfutter 34 jeweils eine Gegenführungsbuchse 46 gegenübersteht. In dem Spannfutter 34 befindet sich ein Werkstück 47, das entsprechend einem Radius 48 bewegt wird. Von dom Schwenkteil 20 werdon ein einstellbarer Bolzen 49 und in dom Wagen 6 zwei weitere einstellbare Bolzen 50 und 51 aufgenommen. Nach dem erfolgten Längstransport der Werkstücktransportvorrichtungen auf der Transportschiene 1 stehen diese über den jeweiligen geöffneten Spannvorrichtungen der einzelnen Bearbeitungsstationen in ihrer Transportstellung. In dieser Lage wird der Zylinder 7 kolbenstangensei'.ig beaufschlagt und bewegt über das Joch 10, die Zahnstangon 15 und 16, die Schwenkhebel 19 sowie das Schwenkteil 20 und mi'ihm die Spanneinrichtung 21 in genauer vertikaler Lage auf dom Radius 48. Nahe der unteren Totpunkt des Schwenkhebel 19 befindet sich die Endlage der Spanneinrichtung 21, deren Rundbolzen 42 und Schwertdoppelkegelbolzen 43 in Gegenführungsbuchsen 46 aufgenommen werden. Dabei wird das Werkstück 47 gegen die Werkstückanlagenflächen der Spanneinrichtung 21 entgegon der vorgespannten Fedar 31 gepreßt. Die genaue Zentrierung der Rund- und Schwertdoppelkogolbolzen 42 und 43 in den Gegonführungsbuchsen 46 wird durch die Lagerung dur Buchse 26 in den federnden Bolzen 24 erreicht, da entsprech end der genauen erforderlichen Lage ein Ausgleich in dem System Rund- und Schwertdoppelkegelbolzen 42 und 43, Gegenführungsplatte 28, Buchse 26, Pinole 33 und Spannfutter 34 ermöglicht wird. Die Druckfeder 31 läßt zusätzlich eine axiale Relativbewegung des Spannfutters 34 zu der Lage der Rund- und Schwertdoppelkegelbolzen zu und kompensiert axiale Differenzen an den Werkstücken 47, die aus der Bearbeitungsfolge resultieren. In der Gogonführ jngsplatte 28 werden die radialen Differenzen dos Spannfutters 34 zu dem Grundkörper 22 über die Zunge 44 und die beidan Federbolzen 45 sowie über die federnden Bolzen 36 und Nocken 35 ausgeglichen.
Nach der Spannung dos Werkstückes 47 in der Spanneinrichtung 21 wird über den Hydraulikanschluß 40 der Kolben 38 beaufschlagt und öffnet das Spannfutter 34. Jetzt erfolgt die Beaufschlagung des Zylinders 7, der über das Joch 10, d e Zahnstangen 15 und 16, die Schwenkhebel 19, dos Schwenkten 20 und die Spanneinrichtung 21 in die Werkstücktrar.t. oortstellung 46 zurück bewegt. Entsprechend dem Eingabevorgang erfolgt nach dem Rücktransport der tntnahmevorgi ng der Werkstücke 47 aus den Spannvorrichtungen. Befinden sich keine Werkstücke 47 in don Spannvorrichtungen, so werden die Bolzen 49, 50 und 51 botätigt.
Claims (4)
1. Einrichtung zur lagegenauen Eingabe von Werkstücken mit Spannvorrichtungen in linear angeordnete Bearbeitungsstationen mit schrittweisem Transport über den Bearbeitungsstationen, gekennzeichnet dadurch, daß ein Wagen (6) horizontal und vertikal angeordnete Rollen (2; 4) und einen Zylinder (7) besitzt, der in Lagern (8) beweglich aufgenommen und mit einem Joch (10) verbunden ist, dem beiderseits Zahnstangen (15; 16) mit Zahnrädern (17) und Schwenkhebel (19) mit Schwenkteil (20) und Spanneinrichtung (21) mit Rund- und Schwertdoppelkegelbolzen (42; 43) zugeordnet sind.
2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Spanneinrichtung (21) beidseitig Flansche (23) besitzt, in denen horizontal und vertikal federnde Bolzen (24) zur mittigen Aufnahme einer Buchse (26) eingesetzt sind und daß eine in einer Buchse (29) federnd gelagerte Pinole (33) mit der Buchse (26) verbunden ist und ein Spannfutter (34) aufweist.
3. Einrichtung nach Patentanspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Pinole (33) mit dem Spannfutter (34) und °iner Gegenführungsplatte (28) durch eine Zunge (44) zwischen Federbolzen (45) aufgenommen werden.
4. Einrichtung nach Patentanspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß dem Schwenkteil (20) justierbare Festanochläge (51; 52; 53) zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29413586A DD264574A3 (de) | 1986-09-04 | 1986-09-04 | Einrichtung zur lagegenauen eingabe von werkstuecken mit spannvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD264574A3 true DD264574A3 (de) | 1989-02-08 |
Family
ID=5582220
Family Applications (1)
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| DD29413586A DD264574A3 (de) | 1986-09-04 | 1986-09-04 | Einrichtung zur lagegenauen eingabe von werkstuecken mit spannvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD264574A3 (de) |
-
1986
- 1986-09-04 DD DD29413586A patent/DD264574A3/de not_active IP Right Cessation
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