DD264720A1 - Vorrichtung fuer das anarbeiten von flaechengebilden aus fasermaterial - Google Patents

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DD264720A1
DD264720A1 DD30825487A DD30825487A DD264720A1 DD 264720 A1 DD264720 A1 DD 264720A1 DD 30825487 A DD30825487 A DD 30825487A DD 30825487 A DD30825487 A DD 30825487A DD 264720 A1 DD264720 A1 DD 264720A1
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DD
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nonwoven
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needles
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DD30825487A
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English (en)
Inventor
Siegfrid Ploch
Heinz Zschunke
Manfred John
Original Assignee
Textiltech Forsch Inst
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Anarbeiten zur Herstellung von Polvlies-Naehgewirken aus Fasermaterial ohne Verwendung von Faeden oder eine zusaetzliche Grundbahn auf einer Naehwirkmaschine. Die Aufgabe besteht darin, einen fuer das Anarbeiten erforderlichen Textilstreifen bis unmittelbar an die Wirknadeln sicher zu fuehren. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass zwischen den Abschlagplatinen und der Vlieszufuehreinrichtung zwei ueber die gesamte Arbeitsbreite reichende mit haftenden Mitteln versehene Rueckhalteelemente trichterfoermig angeordnet sind, wobei das vordere Element auf den Streifen aufliegt. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Anarbeiten bei der Herstellung von textlien Flächengebilden aus Fasermnterial ohne Vorwendung von zusätzlichen Fäden oder einer vorgefertigten Grundbahn auf Kettenwirk-, insbesondere Nähwirkmaschinen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, Polvlies-Gowitke oder Polvlies-Nähgewirke aus 100% Fasermaterial herzustellen. Beim Anarbeiten derartiger Flächengebilde besteht jedoch die Problematik in der Erzielung der erforderlichen Abzugsspannung bei den aus Fasern gebildeten Maschen, die abgeschlagen, jedoch von de' üblichen Abzugseinrichtung noch nicht erfaßt werden können. Aus diesem Grund wird bei der Herstellung von Polvlies-Gew>ken bzw. Polvlies-Nähgewirken ein Streifen eines vorgefertigten • -xtihn Flächengebildes untergelegt, in den die ersten Maschenreihen eingenäht werden und der den Abzug dieser Maschen bewirkt, bis diese auf der Abzugseinrichtung angelangt sind.
Bei der Zuführung eines Faservlieses wird der erforderliche Stoffstreifen gemeinsam mit dem Vlies kontinuierlich über ein Abdecktuch den Wirknadeln zugeführt, wobei das Vlies auf dem Stoffstreifen aufliegt (DD-PS 59897). Dadurch wird das Streifenende bis zur Wirkstelle durch das Abdeckblech bzw. die Abschlagplatinen und das Faservlies bis kurz über die Wirknadeln geführt.
Bei der Herstellung von Polvlies-Gewlrken, bei denen ein Faservlies im üblichen Sinne nicht vorgolegt wird, sondern bei denen die Wirknadeln Fasern aus einer Zuführeinrichtung übernehmen (WP D 04 H/303521.2), ist eine solche Verfahrensweise nicht möglich. Der Stoffstrelftn wird bei diesem Verfahren unabgedeckt vor der Vlieszuführeinrichtung zugeführt. Dabei tritt häufig der Nachteil ein, daß das Ende des Stoffstreifens von der Vlieszuführeinrichtung erfaßt und infolge der Drehung umgeschlagen wird. Dadurch kommt das Ende des Stoffstreifens auf den Wirknadeln zu liegen und deckt die Haken der Nadeln ab, so daß keine Fasern in die Haken eingelegt werden können. Es kommt zum Abriß der Maschenbildung, ein Loch entsteht und damit kann kein Abzug mehr erfolgen und die Flächenbildung wird unterbrochen.
j Ziel der Erfindung ι
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die aufgezeigten Nachteile zu beseitigen und Polvlies-Gewirke bzw. Polvlies-Nähgewirke - ι durch ein problemloses Anarbeiten ökonomischer und in besserer Qualität herzustellen. !
Darlegung des Wesens der Erfindung ;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung an Kettenwirk-, insbesondere Nähwirkmaschinen zu schaffen, mit der insbesondere das Ende des für das Anarbeiten erforderlichen Streifens eines textlien Flächengebildes bis unmittelbar an die j
Wirknadeln sichor geführt wird.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß zwischen den Abschlagplatinen und der Vlieszuf ühreinrichtuny zv;ei über die gesamte Arbeitsbreite reichende mit haftenden Mitteln vollflächig oder streifenweise versehene Rückhaitee'dmotv.o trichterförmig angeordnet sind, zwischen denen der Streifen des textlien Flächengebildes geführt wird. Das der Vlieszuführeinrichtung zugewandte Rückhalteelement ist so angeordnet, daß es auf dem Streifen aufliegt und einstellbar belastet wird. Beide Rückhalteelemente sind lösbar angeordnet. Als haftende Mittel können Schleifleinen, Stifte, Nadeln od. dgl. verwendet werden.
Es entspricht auch der Erfindung, wenn auf das den Abschlagplatinen zugewandte Rückhalteelement verzichtet wird. : \
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der für das Anarbeiten bei der Herstellung von textlien Flächengebilden aus 100% Fasarmaterial erforderliche Stoffstreifen bis zur vollständ'gon Einarbeitung unter Spannung gehalten und somit verhindert wird, daß das Ende durch die rotierende Vlieszuführeinrichtung umgeschlagen und die Haken der Wirknadeln verdeckt worden.
Alisführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. I die schematische Darstellung der Arbeitsstelle einer Nähwirkmaschine mit zwei Rückhalteelementen; Fig. 2 die Anordnung von nur einem Rückhalteelement.
Die in Fig. 1 dargestellte Arbeitsstelle einer Nähwirkmaschine besteht im wesentlichen aus einer Reihe Schiebernadeln 1, deren Haken 2 mittels Schließdrähten 3 verschließbar sind. Die Schiebernadeln 1 werden zwischen den Abschlagplatinen 4, die in der Barre 5 gehaltert sind, bewegt. Für die Zuführung des Fasermaterials 6 ist gegenüber dor Schiebernadelreihe 1 eine Zuführeinrichtung 7 angeordnet, die beispielsweise aus einer Bürstenwalze besteht. Die Zuführeinrichtung 7 kann sowohl eine schwingende als auch rotierende Bewegung ausführen. Unterhalb der Schiebernadelreihe 1 ist eine Gegonhalteschiene 8 angebracht, durch die das Aufschieben der Maschen 9 erfolgt. Unterhalb der Abschlagbarre 5 befindet sich die Abzugswalze 10, mit der die fertige Ware 11 abgezogen und anschließend aufgewickelt wird. Da sich beim Anarbeiten zwischen der Abzugswalze 10 und der Wirkstelle noch keine Ware befindet, wird der Streifen 12 eines textlien Flächengebildes eingelegt, dessen freies Endo 12a über den Abschlagplatinen 4 endet. Damit die Vlieszuführeinrichtung 7 das freie Ende 12 a nicht erfassen und auf die Schiebernadeln 1 legen kann, sind zwei Rückhalteelemente 13,14 trichterförmig angeordnet, durch den der Streifen 12 geführt . wird. Das vordere Rückhalteelement liegt dabei auf dem Streifen 12 auf und wird zur Erhöhung der Bremswirkung mittels '
Federkraft einstellbar belastet. Beide Rückhalteelemente 13,14 sind an ihrer Innenseite vollflächig oder streifenweise mit haftenden Mitteln 15, beispielsweise Schleifleinen, Nadeln, Stiften od. dgl. versehen. Damit wird gewährleistet, daß der Streifen j 12 bis unmittelbar über den Schiebernadeini geführt und unter Spannung verarbeitet werden kann. Die Rückhalteelemente sind J , an der Maschine lösbar angeordnet, so daß sie nach erfolgter Anarbeitung entfernt werden können. Die Fig. 2 zeigt eine weitere Variante der Führung des erforderlichen Streifens 12 eines textlien Flächengebildes, in der nur das vordere Rückhalteelement 13 angeordnet ist und auf dem Streifen 12 aufliegt. Auf das den Abschlagplatinen 4 zugewandte Rückhalteelement 14 wird in diesem Fall verzichtet.

Claims (5)

1. Vorrichtung für das Anarbeiten bei der Herstellung von textlien Flächengebilden aus Fasermaterial ohne Verwendung von zusätzlichen Fäden oder einer vorgefertigten Grundbahn auf Kettenwirk-, insbesondere Nähwirkmaschinen, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Abschlagplatinen und der Vlieszuführeinrichtung zwei über die gesamte Arbeitsbreite reichende mit haftenden Mitteln vollflächig oder streifenweise versehene Rückhalteelemente trichterförmig angeordnet sind, zwischen denen der Streifen des textlien Flächengebildes geführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dad ireh, daß die Rückhalteelemente lösbar angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das der Vlieszuführeinrichtung zugewandte Rückhalteelement auf dem Streifen aufliegt und einstellbar belastet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß als haftende Mittel Schleifleinen, Stifte, Nadeln oder dgl. verwendet werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das den Abschlagplatinen zugewandte Rückhalteelement entfallen kann.
DD30825487A 1987-10-26 1987-10-26 Vorrichtung fuer das anarbeiten von flaechengebilden aus fasermaterial DD264720A1 (de)

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