DD265606A1 - Nonstopeinrichtung an bogenbe- und bogenverarbeitenden maschinen - Google Patents
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Abstract
Nonstopeinrichtung an bogenbe- und bogenverarbeitenden Maschinen zum voruebergehenden Aufnehmen der aus der Maschine gefoerderten Bogen mittels eines ueber den Bogenstapel ausfahrbaren Nonstoprollos oder zur endgueltigen Aufnahme der Bogen mittels einer ueber den Bogenstapel einschiebbaren Stapelplatte. Ausgehend von der Aufgabe der Erfindung - eine Nonstopeinrichtung zu schaffen, die es ermoeglicht, die abzulegenden Bogen wahlweise auf einem Nonstoprollo oder auf einer Stapelplatte bei gleicher Anfangsfallhoehe zu stapeln, wird dadurch geloest, indem der unteren Fuehrungsschiene des Nonstoprollos eine Anbaueinrichtung zum Einschieben von Stapelplatten anbaubar zugeordnet ist. Fig. 2
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichrungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Nonstopeinrichtung an bogenbe· und bogenverarbeitenden Maschinen zum vorübergehenden Aufnehmen der aus der Maschine geförderten Bugen mittels eines über den Bogenstapel ausfahrbaren Nonstoprollos oder zur endgültigen Aufnahme der Bogen mittels einer übor den Bogenstapel einschiebbaren Stapelplatte.
Aus der DE-AS 1231721 ist eine Zwischenstapelvorrichtung an einer bogenverarboitenden Maschine bekannt. Wenn der Bogenstapel die gewünschte Höhe erreicht hat, macht es sich erforderlich, einen Stapolwechsel zu vollziehen. Dabei wird zwischenzeitlich Ober dem Bogenstapel ein Nonstoprollo ausgefahren, auf welchem die Bogen vorübergehend abgelegt werden. Nach erfolgtem Stapelwechsel wird dar leere Stapeltisch' '« unter das Nonstoprollo gefahren. Diesos wird danach roMoartig aus dem Bogenablegabereich heraus aufgewickelt und der ge ete Zwischonstapel senkt sich auf die Stapelplatte ab. Dabei erfolg! eine Relativbewegung der Bogen zueinander, bedingt durch das unterschiedliche Höhenniveau von Nonstoprollo und Stapelplatte, was sich negativ auf empfindliche farbintensive Druckmotivo auswirkt, indem diese abschmieren oder verwischen.
Des weiteren ist aus der DR 864400 eine Vorrichtung zum Auswechseln von Bogenstapeln, während dos Laufes der Maschine bekannt. Es werden möglichst in Nähe der Stapeloberkante Stäbe zwischen einer Bogenlage eingeschoben. Dunach werden Auflagetraversen gegen diesen Rechen angehoben, so daß ein kleiner Stapel auf diesem Rechen zur Ablage kommt. Zwischenzeitlich wird die volle Stapelplatte gegen nine leere gewechselt und wieder bis unter den Rechen gefahren bis dieser auf der Stapelplatte aufliegt und die einzelnen Stäbe entfernt werden können.
Es besteht als weitore Variante die Möglichkeit, die als Rechen gebildeten Stäbe gegen eine Stapelplatte einzutauschen. Nachteil beider Einrichtungen ist es, daß entweder nur eine der Varianten eingebaut werden kann oder bei Einbau beider Varianten sich für jede Variante unterschiedliche Anfangifallhör· an ergeben, die eine Anpassung aller zeitlichen Stapelbegrenzungselemente und Sichorungsschaltungon erforcrlich macht. Es kann stets nur eine Variante der optimalen Anfangtifallhöhe angepaßt werden.
Ziel der Erfindung ist es, eine Nonstopeinrichtung on bogenbe· und began'Mrarbeitenden Maschinen zu schaffen, die eine abschmierfreie und qualitätsgerechte Bogenablage gewährleistet sowie >jKien goringen Aufwand bei Umrüstungen bedarf.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Nonstopeinrichtung an bogenbe- und bogan verarbeitend, η Manch:nen zu schaffen, die es ermöglicht, die abzulegenden Bogen wahlweise auf einem NonstoproMo oder auf einer Stapelplatte bei gleicher Anfangsfallhöhe zu stapeln.
Erfindurigsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Nonstopeinrichtung an bogenbe- und bogenverarbeitenden Maschiren zum vorübergehenden Aufnehmen der aus der Maschine geförderten Bogen mittels eines über den Bogenstapel einfahrbaren Nonstoprollos, welches beidseitig in Führungsschienen geführt wird, der unteren Führungsschiene des Nonstoprollos eine Anbaueinrichtung zum Einschieben von Stapelplatten anbaubar zugeordnet ist. Die Anbaueinrichtung ist zwischen der unterem und oberen Führungsschiene angeordnet.
Des weiteren besteht die Anbaueinrichtung aus der Aufnahmeschiene der Schraube, der Grundp'atte, dem ersten und zweiten Winkelhebel, der Koppel, dem Antriebshobel, der Kolbenstange, dem Pneumatikzylinder, der Zugfeder sowie dem Federwldorlager.
Als weiteres ist die Aufnahmeschiene aus dem Stapelplattenbereich heraus verschiebbar angeordnet. Vorteil dieser Einrichtung ist, daß die zur Stapelbildung erforderlichen Stapelbegrenzungselemente sowie Sicherungsschaltungen keiner Anpassung bedürfen, da die Anfangsfailhöhe unverändert bleibt.
In der Normalausführung ist beim Nonstopatapelwechsel dar Bogenausleger mit einem Nonstoprollo 23 ausgerüstet. Die Anordnung und der Bewegungsablauf sind nicht näher erläutert, da dies allgemein bekannt ist und in der OE-AS 1231721 bereits erläutert wurde. Für farbempfindliche Bedruckstoffe, für welche der eingeschobene Hilf&tisch die endgültige Stapelplatte ist, wird die Anbaueinrichtung 21 zum Einschieben von Stapelplatten 5; 5.1 angeschraubt.
Die Fi-)Ur 1 zeigt die Seitenonsicht des Bogenausleger mit der an Ketten 1 hängenden Stapelgrundplatte 2, auf welcher die Bogen 3 zu einem Bogenstapel 4 abgelegt werden.
Des woiteren zeigt die Figur 1 einen Teil der erfindungsgemäßen Anbaueinrichtung 21. Die über dem Bogenstapel 4 ausgefahrene Stapelplatte 5 ist beidseitig mit Führungshüllen 7.1; 7.2 versehen und wird in der Aufnahmeschiene 9 geführt. Über dem Bogenstapel 4 sind Hilfsfinger 22 angeordnet. Arßerhall· des Bogenablegeberoiches ist eine weitere Stapelplatte angeordnet, die sich in Bereitschaftsstellung befindet. Dieser ist wiederum eine beidseitig angeordnete Führungsschiene 8 zugeordnet. Weiterhin ist die Welle 6 mit den darauf angebrachten Vcrrtaranschlägen 20 in abgeklappter Stellung dargestellt. Die Figur 2 zeigt die Draufsicht der Anbaueinrichtung 21, welche mit Schrauben 10 an der unteren Führungsschiene 8.1 : ngonctvo'vibt ist und zur Aufnahme der Stapelplatte 5 dient. Diese Anbaueinrichtung 21, bestehend aus den Teilen 9-19 ist beidseitig des Stapelbereiches zwischen den dds Nonstoprollo 23 aufnehmenden Führungsschienen 8, welche sich aus einer oberen und einer unteren Führungsschiene 8.2; 8.1 zusammensetzen, als komplette Baueinhuit an- und abschrnubbar angeordnet. Die Aufnehmeschiene 9 für die Stapelplatte 5 und deren Führungsbolzen 7.1; 7.2 sind zwischen den Führungsschienen 8 nach auß >n, aus dem Führungsbereich der Stapelplatte heraus verschiebbar angeordnet. Dabei ist die Aufnahmeschiene 9 als Koppel einer Doppelschwinge mit den Gestellbolzen 12.2; 13.2, den Hebeln 12.1; 13.1 als Teildeserston Winkelhebels 12 und zweiten Winkelhebels 13 sowie den Gelenkbogen 12.3 unc* 13.3 ausgebildet. Die Gestellbolzen 12.2 und 13.2 sind fost mit der Auflageplatte 12.4 und 13.4 für die Aufnahmeschiene 9 verbunden. Der erste und zweite Winkelhebel 12 und 13 ist mittels der dazugehörigen Gelenkbolzen 12.5 und 13.5 mit der Koppel 14 und mit dem Antriebshebel 15 über den Gelenkbolzen 15.1 drehbar um den Gestellbolzen 15.3 verbunden. Am zweiten Gelenkbogen 15.2 ist die Kolbenstange 16des einseitig arbeitenden Pneumatikzylinders 17 angeordnet. An der Koppel 14 ist die entgegen dem Pneumatikzylinder 17 wirkende Zugfeder 18 angebracht. Die Gestellbolzon 12.2 und 13.2 der Doppelschwinge sind mittels der Auf Ingoplatten 12.4 und 13.4, der Gestellbalzen 15.3, des Antriebshebels 15 mittels des Lagerklotzes 15.4, der Gestellbolzen 17.1 des Pneumatikzylinders 17 mittels des Halters 17.2 sowie des Federwiderlagers 19 sind an der gemeinsamen Grundplatte 11 angeordnet. Die Grundplatte 11 ist mit Schrauben 10 en der unteren Führungsschiene 8.1 des Nonstoprollos befestigt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
l)ie beiruckten Bogen 3 werden von den Greifern ^z Bogenausleger zur Auslage gefördert und auf dem Bogenstapel 4 abgelegt. Hat der Bogenstapel 4 die gewünschte Höhe erreicht, wird durch einen Impuls ein begrenzter Senkschriu des Bogenstapel 4 eingeleitet, die Hilfsfinger 22 werden eingeschwungon und die geförderten Bogen 3 legen sich darauf ab. Die Vorderanschläge 20 werden in die Arbeitsstellung dar Probebogenentnahme gc3ch»venkt. danach wird die in Bereitschaftsstelluiig befindliche Stapelplatte 5.1 mittels der seitlich engebrachten Führungsbolzen 7.1; 7.2 durch die Führungsschienu 8 in die Aufnahmeschiene 9 geschoben. Die Vorderenschläge 20 werden in ihre Grundstellung zurückgeschwungen und die Hilfsfinger 22 geben die zwischenzeitlich aufgenommenen Bogen 3 frei. Diese legen sich auf der eingeschobenen Stapelplatte 5 ab. Die geleerte Stapelgrundplatte 2 wird wieder 'iach oben gefahren bis die in der Aufnahmoschiene 9 liegende Stapelplatte mit dem sich gebildeten Bogenstapel Λ ausgehoben wird. Der Stapelhub wird über eine nichtdargestelltu Abtastung gestoppt.
Anschließend wird die Aufnahmeschiene 9 aus dem Stapelplattenbereich heraujgezogen. Dazu wird die Pneumatik des Zylinders 17 abgeschaltet und es wirkt die Zugfeder 18, welche die Aufnahmeschie.ie 9 über ein in Figur 2 dargestelltes Getriebe, aus dem Stapelplattenbereich zieht. Über eine nichtdargestellte Stapelhöhenab'.astu.tg wird der sich bildende Bogenstapel 4 abgesenkt.
Du'ch das Einschalten der Pneumatik wird die Aufnahmeschiene 9 zurück in die Ausgangsstellung zum Einschieben der Stapelplatte 5 gebracht. Dabei wird die Kolbonstange 16 des Pneumatikzylindurs 17 ausgoi'aiiren, der Winkelhebol 15 wird um den Gestellbolzen 15.3 gedreht und die Koppel 14 wird in Pfeilrichtung, siehe Figur 2, verschoben, wobei dies die dargestellte Endlage ist. Der erbte Winkolhebel 12 und der zweite Winkelhebel 13 werden um die Gestellbolzen 12.2 und 13.2 gedreht und schieben die auf dor Anlayeplatte 12.4- 13.4 aufliegende Aufnahmeschiene 9 in den Aufnahmebereich der Stapelplatte 5. Dia Zugfeder 18 wird dabei gespannt.
Claims (4)
1. Nonstopeinrichtung an bogenbe- und bogenverarbeitenden Maschinen zum vorübergehenden Aufnehmen der aus der Maschine geförderten Bogen mittels eines über den Bogenstapel üinfahrbaren Nonstoprollos, welches beidseitig in Führungsschienen geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der unteren Führungsschiene (8.1) des Nonstoprollos (23) eine Anbaueinrichtung (21) zum Einschieben von Stapelplatten (5) anbaubar zugeordnet ist.
2. Nonstopoinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbaueinrichtung (21) zwischen der unteren und oberen Führungsschiene (8.1; 8.2) angeordnet ist.
3. Nonstopeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbauoinrichtung (21)aus der Aufnahmeschiene (9), der Schraube (10), der Grundplatte (11), dem ersten und zweiten Winkelhebel (12; 13), der Koppel (14), dem Antriebshebel (15), der Kolbenstange (16), dem Pneumatikzylindor (17), der Zugfeder (18) sowie dem Federwiderlager (19) besteht.
4. Nonstopeinrichtung nar.ii Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschiene (9) aus dem Stapalplattenbereich heraus verschiebbar angeordnet ist.
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