DD266732A1 - Dentalimplantat - Google Patents

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DD266732A1
DD266732A1 DD30796987A DD30796987A DD266732A1 DD 266732 A1 DD266732 A1 DD 266732A1 DD 30796987 A DD30796987 A DD 30796987A DD 30796987 A DD30796987 A DD 30796987A DD 266732 A1 DD266732 A1 DD 266732A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
dental implant
iridium
titanium
transfixation
fractured
Prior art date
Application number
DD30796987A
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English (en)
Inventor
Bernhard Lutterberg
Hermann Matschiner
Wolfgang Zobel
Hans-Detlef Haberland
Original Assignee
Univ Halle Wittenberg
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Dentalimplantat fuer die Transfixation. Frakturierte Frontzaehne oder einzelne traumatisch periodontal-geschaedigte Zaehne koennen noch ueber einen bestimmten Zeitraum erhalten werden, wenn die frakturierten Teile im Wurzelkanal mit einem Stiftmaterial stabilisiert werden. Erfindungsgemaess werden als Dentalimplantat Stifte mit Gewinde aus Titan eingesetzt, welche nach einer Aufrauhung mit Edelmetallen, insbesondere Iridium, beschichtet sind. Dabei soll die Masse des aufgetragenen Iridiums wenigstens 30 mg/dm2 betragen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Dentalimplantat für die Transfixation. rrakturiorte Fror.tzähne oder einzelne traumatisch porlodontalgeschädigte Zähne können noch über einen bestimmten Zeitraum erhalten werden, worin die frakturierten Teile im Wurzelkanal mit einem Stiftmaterial stabilisiert werden.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Es ist bereits eine Vielzahl von Materialien zur Verwendung als Dentalimplantate vorgeschlagen worden. In der Praxis werden eine Reihe von Materialien eingesetzt, an die die Forderung nach hoher Korrosionsbeständigkeit und niedrige/ elektrophyslologischer Reizung des umgebenden biologischen Materials gestellt werden. So fanden und finden als Implantatmaterialien Metalle, wie Chrom-Kobald-Molybdän bzw. deren Legierungen, Tantal und Titan neben aktiver Biokeramik und Aluminiumoxid, Anwendung. (Heutiger Stand der Implantologio, Franke, J„ Hauser-Verlag, 1979; Parodontologie, Implantologie und Prothetik, Lange, Q. W., Quintessenz-Verlag, 1985) Darüber hinaus ist bekannt, daß zur Verbesserung ihrer Bioeigenschaften Implatatmnterialien beschichtet werden. Für Metalle wurde bishor vorgeschlagen, diese mit Schichton von Kohlenstoff, Polymeren, Keramik, Glimmer und Oxiden zu versehen (DD-PS 156462, DD-PS 210607). Sie weisen jodoch Nachteile wie ungenügende Stabilität, zu geringe Oberfläche, Ablösen der Beschichtung oder nicht ausreichende Biokontabilität auf.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfinding sind einfach herstellbare, billige Stiftmaterialien zur Transfixation mit hoher Korrosionsfestigkeit und guter Bioverträglichkeit.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein geeignetes Material für Dentalimplantat«) zur Transfixation von frakturierten oder perlodontal geschädigten Zähnen zu finden, das eine genügende mechanische Stabilität und ein gutes Oborflächenprofil zur Vergrößerung der Oberfläche des Stiftanteils, der im Knochen verankert wird, aufweist. Erfindungsgomäß werden als Dentalimplantat Stifte mit Gewinde aus Titan eingesetzt, welche nach einer Aufrauhung mit Edelmetallen, insbesondere Iridium, beschichtet sind.
Dazu wird der Stift aus Tital bzw. Reinsttitan durch Sandstrahlen oder Beizen bis zu einer Rauhtiefo vorzugsweise von 10-20Mm aufgerauht, anschließend gereinigt bzw. entfettet und danach das Iridium entweder thermisch beschichtet oder durch eine Plasma- oder galvanische Beschichtung aufgebracht.
Diese Masse des aufgetragenen Iridiums soll wenigstens 30mg/dm2 botragon, günstige beschichtungsdicken liegen zwischen
dem Gewinde des Stiftes trägt die Oberflächenstruktur der erfindungsgemäßen Implantate zu einer g'iton Verankerung im Knochen bei und begünstigt das Einwachsen.
Die Implantate zeichnon sich durch gute Biokompatibilität und mechanische Stabilität aus und gewährleisten dadurch einen dauerhaften Erfolg der dentalen Transfixation.
Ausführungsbeispiel
Ein Dentalstift aus Reinsttitan (EMO-Titan 110) mit einer Länge von 26mm und einem Durchmesser von 1,6 mm, welcher einseitig mit etwa 16mm langem Feingewinde versehen ist, wi, J zunächst durch Sandstrahlen aufgerauht, gereinigt unG antfettet. Durch Tauchen der Titanstifte in eine 25Ma.-%ige Natriumiridium(IV)-Chlorid-LÖ8ung in Ethanol werden unmittelbar danach feinste Iridiumpartikel bei einer Temperatur von 0000C in 8 Zyklen thermisch aufgebracht.
Die Schichtdicke beträgt nach Beendigung des Beschichtungsprozesses 20Mm und die Masse der Iridiumschicht 30mg/dm2. Die fest haftende Iridiumschicht besitzt eine homogene MikroStruktur. Die so hergestellten Stifte lassen sich nunmehr nach entsprechender Sterilisation direkt zur Transfixation einsetzen.

Claims (3)

1. Dentalimplantat, gekennzeichnet durch mit Gewinde versehene Stifte aus Titan, welche nach einer Aufrauhung mit Edelmetallen, insbesondere Iridium, beschichtet sind.
2. Dentalimplantat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse der Edelmetallschicht wenigstens 30 mg/dm2 beträgt,
3. Dentalimplantat gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauhtiefe durch die Aufrauhung 10-20μιη beträgt.
DD30796987A 1987-10-15 1987-10-15 Dentalimplantat DD266732A1 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
IF04 In force in the year 2004

Expiry date: 20071016