DD267206A1 - Hydraulischer blechhalter fuer einfachwirkende pressen - Google Patents

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DD267206A1
DD267206A1 DD31123987A DD31123987A DD267206A1 DD 267206 A1 DD267206 A1 DD 267206A1 DD 31123987 A DD31123987 A DD 31123987A DD 31123987 A DD31123987 A DD 31123987A DD 267206 A1 DD267206 A1 DD 267206A1
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DD
German Democratic Republic
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pressure
hydraulic
hydraulic cylinder
acting
piston
Prior art date
Application number
DD31123987A
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English (en)
Inventor
Wieland Petter
Gregor Geist
Klaus Duenisch
Eckhard Menger
Original Assignee
Warnke Umformtech Veb K
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Abstract

Das Ziel ist, bei einfachwirkenden Pressen grosse Blechhaltekraefte mit geringem Energieaufwand zu erzeugen bei Aufrechterhaltung der Ziehkissenfunktion. Die Aufgabe besteht darin, waehrend des Ziehvorganges einer einfachwirkenden Presse ein Verspannen des Werkstueckes gegen den Stoessel und damit die Blechhaltung zu erreichen, ohne dass der Stoessel gegen diese Kraft arbeiten muss. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass unterhalb der Druckbolzenplatte ein fest mit derselben verbundener Kolben angeordnet ist, der in einem Hydraulikzylinder gefuehrt ist, dessen Wirkausgang des Druckmittelraumes einerseits mit einem Druckuebersetzer und andererseits ueber Verbindungsleitungen mit mindestens zwei fest im Maschinenkoerper angeordneten Arbeitszylindern in Wirkverbindung steht, wobei die Kolbenstange des jeweiligen Arbeitszylinders mit dem Pressenstoessel verbunden ist. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen hydraulischen Blechhalter für einfachwirkende Presson, Insbesondere für mechanische Pressen zur Blechumformung, zum Gegenhalten während des Umformvorgi nges, zum Auswerfen der Blechtoile nach Beendigung des Umformvorganges mit der Hauptfunktion der energiearmen Blechhaltung für große Kräfte.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die klassische Lösung zur Realisierung großer Blechhaltekräfte wird, wie z. B. bekannt nach dem DD-WP 139112, durch den Blechhalterstößel bei zweifachwirkenden Pressen dargestellt. Die Nachteile dieser Lösung werden nicht in der Einzelmaschine, sondern beim Einsatz de; zweifachwirkenden Presse als Kopfpresse in der mechanisierten Pressenlinie bzw. vor der Transferpresse sichtbar, da durch die Werkzeuggestaltung für ein- und zwoifachwirkende Pressen ein Wondevorgang des Werkstückes erforderlich ist.
Eine weitere Lösung zur Erzeugung großer Blechhaltekräfte ist nach der DE-OS 3424262 bekannt.
Hierbei erfolgt das Tiefziehen mittels eines Ziehwerkzeuges, das einon an Druckzylindern eines Ziehkissens abgestützten Blechhalter besitzt und dessen Ziehstempel infolge Beaufschlagung eines Druckzylinders mit beim Ziehvorgang aus den der Blechhalterabstützung dienenden Druckzylindern abströmenden Druckmedium in Ziehrichtung angetrieben ist, greift während des Ziehvorganges am Ziehstempel der Zieheinrichtung entgegengerichtet eine gesteuerte Gegenkraft an, so d&ß der Antrieb des Ziehstempels die aufzuwendend« Umformkraft und diese Gegenkraft überwinden muß.
Entscheidender Nachteil diecer Lösung ist der hoho Energieverbrauch, insbesondere bei großen Blechhaltekröften, deren Abführung bzw. Rückführung zusätzlich« Probleme bereitet.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist, bei einfachwirkenden Pressen große Blechhaltekräfte mit geringem Energieaufwand zu erzeugen bei Aufrechterhaltung der Ziehkissenfunktion.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Auegehend vom Ziel aer Erfindung ergibt sich die Aufgabe, während des Ziehvorganges einer einfachwirkenden Presse ein Verspannen des Werkstückes gegen den Stößel und damit die Blechhaltung zu erreichen, ohne daß der Stößel gegen diese Kraft arbeiten muß.
Erfi.idunysgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß unterhalb der Druckbolzenplatte ein fest mit derselben verbundener Kolben angeordnet ist, der in einem Hydraulikzylinder geführt ist, dessen Wirkausgang des Druckmittelraumes olnorseits mit einem Druckübersetzer und andererseits über Verbindungsleitungen mit mindestens zwei fest im Maschinenkörper angeordneten Arbeitczylindern in WirWerbindung steht, wobei die Kolbenstange des jev» eiligen Arbeitszylinders mit dem Pressenstößel verbunden ist. Zwischen Wirkausgang des Hydraulikzylinders und Druckübersetzer ist ein ontsperrbaros Rückschlagventil angeordnet. In der Verbindungsleitung zwischen Wirkausgang des Hydraulikzylinders und des Druckübersetzers ist Ober ein entsperrbares Rückschlagventil und ein dazu parallel geschaltetes Druckbegrenzungsventil ein Druckmittolausgleichsbehälter zugeschaltet. Durch die Wirkverbindung der am Pressenstößel angeordneten Arbeitezylinder sowie dos Hydraulikzylinders wirkt während des Ziehvorganges eine Blechhaltekraft zwischen Oberwerkzeug des
Pressen Stößels und Ziehring, Druck- und Zwischenboden der Druckbolzenplatte auf die Platine. Beim Vorlauf des Pressenstößels aus der oberen Totpunktlage fließt das Druckmittel aus dem Druckmittelausgleichsbehälter in die Arbeitszylinder. Mit Ziehbeginn wird zusätzlich das aus dem Druckmittelraum des Hydraulikzylinders verdrängto Druckmittel in den Arbeitszylindern aufgenommen. Die Fläche dos Kolbens ist geringfügig größer als die Summe der Fläche der Arbeitskolben. Die dadurch bedingte Volumer Differenz des Druckmittels bei Bewegungsbeginn der Druckbolzenplatte wird in den Druckübersetzer verdrängt. Damit erfolgt eine hydraulische Verspannung zwischen Druckbolzenplatte und Pressenstößel, die als Blechhaltekraft an der Platine wirksam wird. Nach dem unteren Totpunkt des Pressenstößels im Stößelrücklauf kann wahlweise die Blechhaltekraft im Auswerfbereich erhalten oder aufgehoben werden, was durch die gerennte oder gemeinsame öffnung der entsperrbaren Rückschlagventile erfolgt. Nach Erreichen der mechanisch begrenzton oberen Arbeitslage des Kolbens wird das Druckmittel aus den Arbeitszylindern über das ontsporrte Rückschlagventil in den Druckmittelausgleichsbehälter verdrängt, (Jossen Druck regelbar ist und als Auswerferdrück am Kolben due Hydraulikzylinders genutzt werden kann.
Ausfuhrungsbeispiel Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert worden. DIo zugehörige Figur zeigt eine Schnittdarstellung des hydraulischen Blechhalters mit den Steuerungseinrichtungen. Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Lösung, bei dem ein Hydraulikzylinder 12 im Pressentisch und mindestens z» ji Arbeitszylinder in1 Bereich des Pressenstößels 1 über hydraulische Verbindungsleitungen 22 so in Wirkverbindung stehen, daß
während des Ziohvorgangeselno Blechhaltekraft zwischen Pressenstößel 1 undDruckbolzonplatte 10überdas Oberwerkzeug 5,die Druck- und Zwischenbolzen 9,8 sowie den Ziehring 7 auf die Platine 6 wirkt.
Die im Maschinenkörper fest angeordneten Arbeitszylinder 2 sind jeweils mit der Kolbenstange 4 am Prossenstößel 1 befestigt. Die elnsoitlg mit Druckmittel boaufschlagten Arbeltskolben 3 sind dabei so angeordnet, daß bei Druckbeaufschlagung des Druckmittels eine in Ziehrichtung auf den Pressenstößel wirkende Kraft entsteht. Beim Vorlauf des Pressenstößels 1 aus der oberen Totpunktlage fließt das Druckmittel aus dem Druckmittelausgleichsbehälter 16 über das entsporrbaro Rückschlagventil 17 und die Verbindungsleitungen 23 und 22 in die Arbeitszylinder 2. Mit Ziehbeginn wird zusätzlich zu den Arbeitskolben 3 der mit der Druckbolzenplatte 10 über die Kolbonstange 11 verbundene Kolbon 13 vom Pressenstößel 1 angetrieben. Dabei wird das aus dem Druckmittolraum 14 verdrängte Druckmittel über den Wlrknuegnng 21 und die Vorbindungsleitungen 22 in don Arbeitszylinder 2 aufgenommen. Die Fläche des Kolbens 13 ist
geringfügig größer als die Summe dor Fläche der Arbeitskolben 3. Die dadurch bedingte Volumendifferenz dos Druckmittels bei
Bewegungsbeginn der Druckbolzenplatto 10 wird in den Druckübersetzer 19 verdrängt. Damit erfolgt eine hydraulische Verspannung zwischen Druckbolzenplatte 10 und Prossonotößol 1, die als Blechhaltekraft an der Piatino 6 wirksam wird. Deran der Druckregeleinrichtung 18 veränderbare Druck im Druckübersetzer 19 bestimmt den Druck im Druckmittelraum 14 und
den Arbeltszylindern 2 und damit die Blechhaltekraft.
Nach unterem Totpunkt des Pressenstößels 1 im Stößelrücklauf kann wahlweise die Blechhaltekraft im Auswerfbereich erhalten
ο for aufgehoben werden, was durch die getrennte oder gemeinsame Öffnung der entsperrbaren Rückschlagventile 17 und 20ei folgt. Nach Erreichen dor mechanisch begrenzten oberen Arbeitslage cos Kolbens 13 wird das Druckmittel aus don
Arbeltszylindern 2 über das ontsporrte Rückschlagventil 17 in den Druckmittelausgleichsbehälter 16 verdrängt, dessen Druck
regelbar Ist und als Ausworferdruck am Kolben 13 genutzt werden kann. Das Druckbegrenzungsventil 15 hat eine
Sicherheitsfunktion, wenn der Öffnungszeitpunkt dos entsporrbaren Rückschlagventils 17 falsch gewählt wurde.

Claims (3)

1. Hydraulischer Blechhalter für einfachwirkende Pressen, bei dem die Druckboizenplatte über Druck- und Zwischenbolzen mit dem Ziehring des Unterwerkzeuges in Wirkverbindung steht, gekennzeichnet dadurch, daß unterhalb der Druckbolzenplatte (10) ein fest mit derselben verbundener Kolben (13) angeordnet ist, der in einem Hydraulikzylinder (12) geführt ist, dessen Wirkeusgang (21) des Druckmittelraumes (14) einerseits mit einem Druckübersetzei (19) und andererseits über Verbindungsleitungen (22) mit mindestens zwei Test im Maschinenkörper angeordneten Arbeitszylindern (2) in Wirkverbindung steht, wobei die Kolbenstange (4) des jeweiligen Arbeitszylinders (2) mit dem Pressenstößel (1) verbunden ist.
2. Hydraulischer Blechbehälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen Wirkausgang (21) des Hydraulikzylinders (12) und Druckübersetzer (19) ein entsperrbares Rückschlagventil (20) angeordnet ist.
3. Hydraulischer Blechhalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß in der Verbindungsleituno zwischen Wirkausgang (21) des Hydraulikzylinders (12) und des Druckübersetzer (19) über ein entsperrbares Rückschlagventil (17) und ein dazu parallel geschaltetes Druckbegrenzungsventil (15) ein Druckmittelausgleichsbehälter (16) zugeschaltet ist.
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