DD267227B3 - Steuereinrichtung an buchbindereimaschinen - Google Patents
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Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung an Buchbindereimaschinen, insbesondere zur Steuerung der elektromechanischen Kupplungen in Zusammentragmaschinen.
Charakteristik der bekannton technischen Lösungen
Bekannt ist nach der DD-PS 248775 eine Warn- und Anlaufsteuereinrichtung an Buchbinderoimaschinen mit einer zur Steuerung der Antriebe und des Anfahrregimes mittels einer mikroelektronischen Steuereinrichtung drehenden Einrichtung sowie mit einer dieser zugeordneten und zur Kontrolle der Funktion der zeitbestimmenden Baugruppen, des Antriebsstromkreises, der Warnsignaleinrichtung und der Schaltzustände der Befehlskontakte dienenden Kontrolleinrichtung. Durch diese Einrichtung wird eine Kontrollmöglichkeit aller die Sicherheit beeinflussenden Bauelemente geschaffen. Die Steuereinrichtung kann die Kupplung der Maschine während des „Tipp"-Betriebes (kurzzeitiger Betrieb) nur innerhalb einer durch die Einrichtung vorgegebenen Bereitschaftszeit steuern. Ist die Bereitschaftszeit vorbei und es erfolgte kein Einschaltsignal, dann muß der Anlaufvorgang von vorn anfangen. Durch die Einrichtung wird die Sicherheit für das Bedienpersonal und der Maschine erhöht. Der sogenannte „Tipp"-Betrieb wird überwiegend während des Einrichtevorganges der Maschine genutzt. Er dient zur Erreichung einer definierten Maschinenstellung, Nachteilig an der derzeitigen Ausführung des Einrichtvorganges ist, daß die benötigte Zeit von der subjektiven Verfassung des Einrichters abhängt und entsprechend hoch sein kann. Da aufgrund des Kompliziertheitsgrades der Maschinen ein mehrmaliges Wiederholen des Einrichtvorganges bei der manuellen Einrichtung dor Maschine erforderlich ist, ontsteht Makulatur. Weiterhin ist es von Nachteil, daß bestimmte Fehlstellungen in der Maschine nach dem Einrichtvorgang durch das Bedienpersonal manuell beseitigt werden und dadurch ein gewisses Sicherheitsrisiko entsteht.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Steuereinrichtung an Buchbindereimaschinen, mit der die Einricht- und Umrüstzeiten gesenkt, der Makulaturanfall verringert und die Sicherheit für das Bedienpersonal erhöht wird, Die technische Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die Steuereinrichtung so zu gestalten, daß der Einrichtvorgang unabhängig von den subjektiven Einflüssen des Bedionpersonals durchgeführt werden kann, die definierten Maschinenzustände durch eine einmalige Ausführung des Einrichtvorganges erreicht werden und manuelle Nacheinstellungen nicht mehr erforderlich sind. Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß einem Einchiprechner ein Taktgeber, ein mit der Antriebswelle gekoppelter Drehimpulsgeber, eine mit dem Taktgeber und dem Drehimpulsgeber verbundene Dekodier- und Zählschaltung,
cine Schalteinrichtung und eine über einem Verstärker und der Kupplungsspule mit der Maschine verbundene Spoichor- und Subtrahierschaltung nachgeordnet sind, daß die Schalteinrichtung aus den betriebsauslösendon Tastschaltern (6,7,8) sowie aus den zur Auswahl der Meschinenposition dienenden Tastschaltern (10,11,12) besteht, daß die Speicher- und Subtrahierschallung aus einem einem EPROM-Bnustein nachgeordnoten Elnchip-Rechner besteht und der Einchip-Rechnor dor Schalteinrichtung nach- sowie dom Verstärker vorgoordnet Ist, daß die Dekodier- und Zähleinrichtung einen Zählbaustein aufweist, der mit einen Schieberegister verbunden Ist.
Effektvoll wird die Einrichtung auch dadurch, daß die Speicher- und Subtrahiereinrichtung aus dem Schieberegister der Dekodier- und Zählschaltung nachgeordneten und mit den negierten Eingängen verbundenen UND-Gliedern besteht, deren zweiter Elngnng jeweils über einen bistabilen Multivibrator mit den Tastschaltern verbunden sind und der Ausgang der UND-Glieder jeweils an den negierten Rücksetzoingang des jeweils vorgeschalteten bistabilen Multivibrators geschaltet sind und daß die Ausgänge der UND-Glieder über den Verstärker an die Kupplungsspule geschaltet sind.
Ausführungsbelsplfl
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt die dort dargestellte einzige Figur das Blockschaltbild einor beispielsweisen Ausführung der Erfindung. Der Elnchip-Roohner 1 erzeugt bei der eingestellten Betriebsart „Schleichgang" ein Signal, das die nachfolgend beschriebenen Baugruppen der erfindungsgemäßen Einrichtung über eine konjunktlve Verknüpfung „in Betrieb" setzt. Diese Verknüpfung gewährleistet, daß der durchzuführende Einrichtvorgang nur bei niedrigen Drehzahlen der Zusammentragmaschine durchgeführt wird. Die nachfolgend beschriebenen l-inrichtvorgänge können dadurch genauer ausgeführt werden.
Der Tnktgeber 2 gibt dann ein Signal an die Dekodier- und Zählschaltung 4 ab, wenn die einzelnen Maschinenaggregate ihre Nullgradposition einnehmen. Durch dieses Signal wird der Zähvorgang der Woginkremente des mit der Antriebswelle gekoppelten Drehimpulsgebers 3 ausgelöst. Aus der Abhängigkeit zwischen dem Kettenteilungsabstand, dem Format und dem festen Abstand zwischen den Anlogerbaugruppen ergibt sich ein schrittweise aufgeteilter Abstand von 120° als technologisch sinnvoll. Inder Dekodier- und Zählschaltung 4 Ist doshalb ein Zählbaustein angeordnet, der die Weginkremonte zählt und bei der Erreichung von jeweils 120° Maschinenposition ein Signal erzeugt. Dem Zählbaustein ist ein Schieberegister nachgeordnet, daß wiedorum bei 0°, 480°, 720° Maschinenposition ein Signal erzeugt. Realisiert wird dies durch die entsprechende Beschallung am Ausgang des Schieberegisters.
Die entsprechend beschatteten Ausgänge des Schieberegisters sind mit einer Speicher- und Subtrahiorschaltung 13 verbunden. Diese Speicher- und Subtrahierschaltung 13 ist ale Einchip-Rechner ausgebildet. Über eine Schalteinrichtung 5 werden die Maschinenpositionen vorgewählt und die entsprechende Betriebsart der Maschine eingeschaltet. So kann über den Tastschalter 6 die Maschine eingeschaltet und deren stetige Funktion kontrolliert werden. Durch den Tastschalter 7 wird der Kurzzeittippbotrieb der Maschine Jusgelöst. Mit jedem Tippvorgang wird bei dieser Betriebsart unabhängig von der Betätigungszeit dus Tastschalters 7 eine minimale definierte Vorschubbewegung ausgeführt. Die Vorschubbewegung ist dabei so definiert, daß sie die vorgegebene Einrichttoleranz der Maschinenposition nicht überschreiten kann. Mit dem Tastschalter 8 wird aus jeder der Betriebsarten der Maschinen deren Stopp ausgelöst. In der Vorwahlschalteinrichtung 9 werden durch die Tastschalter 10,11,12 wahlweise die Maschinenpositionen 0°, 480°, 720° vorgewählt. Die Maschinenposition (Kettenteilungsabstand) 480° entspricht dabei der Α-Betriebsart und die 720° Maschinenposition der B-Betriebsart. Der Elnchip-Rechner in der Speicher- und Subtrahierschaltung 13 vergleicht die durch nie Dekodier- und Zählschaltung 4 ermittelten Signale der Ist-Stellung mit den Signalen der Soll-Stellung, und bei Gleichheit beider Signalfolgen wird über den Verstärker 14 und die Kupplungsspule 15 die Maschine zum Stillstand gebracht.
Claims (5)
1. Steuereinrichtung an Buchbindereimaschinen zur Steuerung der Maschinenkupplung, insbesondere, während des Einrichtvorganges der Maschine mit betriebsauslösenden Tastschaltern und mit zur Auswahl der Maschinenposition dienenden Tastschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß einem Einchip-Rechner (1) ein Taktgeber (2), ein mit der Antriebswelle gekoppelter Drehimpulsgeber (3), eine mit dem Taktgeber (2) und dem Drehimpulsgeber (3) verbundene Dekodier- und Zählschaltung (4), eine Schalteinrichtung (5) und eine über einen Verstärker (14) und der Kupplungsspule (15) mit der Maschine verbundene Speicher- und Subtrahierschaltung (13) nachgeordnet sind.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (5) aus den betriebsauslösenden Tastschaltern (6,7,8) sowie aus den zur Auswahl der Maschinenposition dienenden Tastschaltern (10,11,12) besteht.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher- und Subtrahierschaltung (13) aus einem einem EPROM-Baustein nachgeordneten Einchip-Rechner besteht und der Einchiprechner der Schalteinrichtung (1J) nachgeordnet sowie dem Verstärker (14) vorgeordnet ist
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekodier- und Zählschaltung (4) einen Zählbaustoin aufweist, der mit einem Schieberegister verbunden ist.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher- und Subtrahierschaltung (13) aus einem Schieberegister der Dekodier- und Zählschaltung (4) nacbgeordneten und mit den negierten Eingängen verbundenen UND-Gliedern besteht, deren zweiter Eingang jeweils über einen bistabilen Multivibrator mit den Tastschaltern (10,11,12) verbunden und der Ausgang der UND-Glieder jeweils an den negierten Rücksetzeingang des jeweils vorgeschalteten bistabilen Multivibrators geschaltet sind und daß die Ausgänge der UND-Glieder über den Verstärker (14) an die Kupplungsspule (15) geschaltet sind.
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