DD267695A1 - Arretiereinrichtung an portal-entnahmeroboter - Google Patents

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DD267695A1
DD267695A1 DD31023187A DD31023187A DD267695A1 DD 267695 A1 DD267695 A1 DD 267695A1 DD 31023187 A DD31023187 A DD 31023187A DD 31023187 A DD31023187 A DD 31023187A DD 267695 A1 DD267695 A1 DD 267695A1
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DD31023187A
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Gernot Bormann
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Freital Plastmaschinen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Arretiereinrichtung an Portal-Entnahmerobotern fuer Spritzgieszmaschinen. Das Ziel der Erfindung ist es, den Ersatzteil- und Reparaturaufwand an Portal-Entnahmerobotern zu verringern sowie Betriebsstoerungen im Spritzgieszbetrieb einzuschraenken. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verschleiszschaeden bzw. die Wirkungen aus Verschleiszschaeden im Antriebsbereich des Portal-Entnahmeroboters zu vermeiden. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz der Aufhaengebolzen fuer den Bremshebel der Arretiereinrichtung mit seiner Lagerbohrung in dem magnetbetaetigten Bremshebel als selbsthemmende Rollreibungslagerung ausgebildet ist. Fig. 1{Industrieroboter; Portalentnahmeroboter; Roboterantrieb; Entnahmeeinrichtung; Arretiereinrichtung; Positionierung; Spritzgieszmaschine; Handhabetechnik}

Description

Titel der Erfindung Arretiereinrichtung an Portal-Entnahmeroboter Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Arretiereinrichtung an Portal-Entnahmeroboter für Spritzgießmaschinen zur Arretierung des des Y-Triebes (horizontal) in definierten Haltepositionen.
Charakteristik dor bekannten technischen Lösungen
Die Arretierung versahrbarer Einrichtungen, beispieleweise auf Portalkrane, erfolgt in der Regel durch auf Bremsscheiben oder -räder wirkende Bremsbacken, die im Fahrbetrieb mittels Bremslüftermagnet außer Wirkung gebracht werden. Die Betätigung der Bremsbacken erfolgt dabei über einen einfachen, um einen Aufhängebolzen schwenkbaren Bremshebel« Hierbei sind besondere, eine hohe Bremskraft gewährleistende Bauelemente wie die Bremsbacken und Bremsscheiben oder -räder erforderlich, wobei die Positionierung einer Anhängeeinrichtung bzw. von Anschlagmitteln in relativ großen Toleranzbereichen liegen kann. Für Portal-Entnahmeroboter, beispielsweise an Spritzgießmaschinen kOmmt es dagegen auf eine sehr genaue Positionierung der Spritzteil-Greifelemente an und die aufzubringenden Bremskräfte sind nur in geringer Größe nötig. Arretiereinrichtungen zur Festlegung des Y-Triebes an Entnahmerobotern sind beispielsweise nach diesem bekannten Prinzip aufgebaut, wobei jedoch die Bremsk-raft einfacherweise auf eines der Rollräder
des Y-Triebes ausgeübt wird« Das Schwenken des magnetbetätigten Bremshebel orfolgt unter Gleitreibung um seinen Aufhängebolzen· Durch eine hohe, vom Spritzzyklus der Spritzgießmaschine abhängige Betriebsfrequenz kommt es relativ schnell zu Verschleiß der betreffenden Rollräder auf ihrer Lauffläche und in dem Gleitlager des Aufhängebolzens, wodurch die Positionierfähigkeit beeinträchtigt wird und Hehlpositionen des Entnahmeroboters den Betriebsablauf der Spritzgießmaschine erheblich stören.
Ziel der Erfindung
Dös Ziel der Erfindung ist es, den Ersatzteil- und Reparaturaufwand für Portal-Entnahmeroboter zu verringern sowie Betriebsstörungen im Spritzgießbetrieb weitestgehend einzuschränken·
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verschleißschäden auf der Lauffläche der Lauf räder bzw. die Wirkungen aus Verschleißschäden im Lager des Aufhängebolzens zu vermeiden· Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Aufhängebolzen mit seiner Lagerbohrung in dem magnetbetätigten Bremshebel als selbsthemmende Rollreibungslagerung ausgebildet ist und daß die Bremsflächen am Laufrad des Y-Triebes in konischer Ausführung zwischen der Lauffläche und den Seitenflächen des Laufrades und am Bremskörper in ebensolcher Weise, mit den Bremsflächen des Laufrades korrespondierend, angeordnet sind. Das Lagerspiel zwischen dem Aufhängebolzen für den Bremshebel und der Lagerbohrung für den Aufhängebolzen ist so gestaltet, daß die aus dem gemeinsamen Berührungspunkt entstehende Tangente durch die Berührungspunktveränderung bei Betätigung des Bremshebels den Winkel von 5° nicht übersteigt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
- 3 - a«
Die zugehörige Zeichnung zeigt in Fig. 1: den prinzipiellen Aufbau der Arretiereinrichtung,
Fig. 2: ein Laufrad des Y-Triebee mit Bremskörper und Anordnung der Bremsflächen,
Fig. 3: einen Querschnitt des Bremshebellagers,
Fig. 4: die Y-Trieb-Einrichtung am Portal des Entnahmeroboters.
Die Arretiereinrichtung besteht gemäß Fig. 1 im wesentlichen aus einem Bremshebel 1 und an diesem angeordneten Bremsbacken 2, einem Aufhängebolzen 3 für den Bremshebel 1, einem Magnet 4 zur betätigung des Bremshebels 1 sowie einer Druckfeder 5, die den Bremshebel 1 in Wirkstellung hält. Die gesamte Arretisreinrichtung ist als Baugruppe 6 an der an dem Portal 7 des Entnahmeroboters entlang bewegbaren Y-Trieb-Einrichtung 8 angeordnet. Der Aufhängebolzen 3 ist im Bremshebel 1 so angaordnet, daß sich bei einer Einteilung des Bremshebels 1 in Bremsarm la und Betätigungsarm Ib ein größeres Maß für den Betätigungsarm Ib ergibt. Der Magnet 4 zur Betätigung des Bremshebels 1 ist am Betätigungsarm Ib im Bereich der größten Entfernung vom Aufhängebolzen 3 angeordnet. Im äußeren Bereich des Brems>armes la, ebenso in der größten Entfernung vom Aufhängebolzen sind die je nach Ausführung mit beispielsweise mindestens einem Laufrad 9 der Y-Trieb-Einrichtung 8 zusammenwirkenden Bremsbacken 2 angeordnet. Der Bremsarm la steht im Ruhezustand in Bremsstellung unter der Wirkung der Druckfeder 5, die zwischen den Bremsbacken 2 und dem Aufhängebolzen 3 am Bremsarm la angreift. Die mit mindestens einem Laufrad 9 der Y-Trieb-Einrichtung 8 zusammenwirkenden Bremsbacken 2 sowie das Laufrad 9 selbst sind i^amäß Fig. 2 an ihrer Wirkungsfläche mit konisch gestalteten zusammen korrespondierenden Bremsflächen IO versehen, wobei die Bremsflächen 10 am Laufrad 9 in einem Winkel von etwa 30° zur Lauffläche 11 geneigt angeordnet sind. Dadurch wird sowohl eine Zentrierung der Wirkungsflächen
aufeinander als auch eine Schonung der Lauffläche 11 des betreffenden Laufrades 9 erreicht. Das Lagerspiel zwischen den Aufhängebolzen 3 und seiner Lagerbohrung 12 ist so gestaltet, daß gemäß Fig. 3 bei Betätigung des Bremshebels 1 durch den Magnet 4 eine Rollreibung entsteht und die durch Berührungspunktveränderung entstehende Tangente den Winkel von 5° nicht übersteigt.

Claims (3)

- 5 Patentansprüche:
1. Arretiereinrichtung an Portnl-Entnahmeroboter bestehend aus einem magnetbetätigten, einseitig mit Bremsbacken versehenen und um einen Aufhängebolzen schwenkbaren Bremshebel dessen Bremsbacken mit einem Laufrad einer als Y-Trieb des Portal-Entnahmerobotera wirkenden Horizontal-Bewegungoeinheit bei Betätigung im Bremslüftersystem zusammenwirken, gekennzeichnet dadurch, daß der Aufhängebolzen (6) mit seiner Lagerbohrung (12) in dem magnetbetätigten ßremshebel (1) als selbsthemmende Rollreibungslagerung ausgebildet ist und daß die Bremsflächen (10) am Laufrad (9) der Y-Trieb-Einrichtung in konischer Ausführung zwischen der Lauffläche (11) und den Seitenflächen des Laufrades (9) und an den Bremsbacken (2) in abelsolcher Weise, mit dem Bremsflächen (10) des Laufrades (9) korrespondierend, angeordnet sind.
2. Arretiereinrichtung an Portal-Entnahmeroboter gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Lagerspiel zwischen dem Aufhängebolzen (3) für den Bremshebel (1) und der Lagerbohrung (12) für dei Aufhängebolzen (3) so gestaltet ist, daß die aus dem gemeinsamen Berührungspunkt entstehende Tangente durch dio Berührungspunktveränderung bei der, Betätigung des Bremshebels (1) den Winkel von 5° nicht übersteigt.
Hierzu
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