DD267920A1 - Ventilatormuehle mit zusaetzlicher mahleinrichtung - Google Patents
Ventilatormuehle mit zusaetzlicher mahleinrichtung Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ventilatormuehle mit zusaetzlicher Mahleinrichtung, um den Anforderungen aschereicher Brennstoffe an die Muehle besser zu entsprechen. Sie kann vor allem bei Rekonstruktionsvorhaben angewendet werden, bei denen die Veraenderung der Braunkohlekennwerte zu beruecksichtigen sind. Die erfindungsgemaesse Ventilatormuehle ist dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schlagrades separat angetriebene, zusaetzliche Mahlelemente angeordnet sind.
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Ventilatormühle mit zusätzlicher Mahleinrichtung, um den Anforderungen aschereicher Brennstoffe an dje Mühle besser zu entsprechen. Sie kann vor allem bei Rekonstruktionsvorhaben angewendet werden, bei denen die Veränderung der Braunkohlenkennwerte zu berücksichtigen sind.
Um den mühlenleistungs"erringemden Auswirkungen der zunehmend aschereicher werdenden Brennstoffe bei gleichzeitig steinendem Bedarf an Mühlendurchsatzleistung infolge von Heizwertverringerung in bestehenden Kraftwerken mi! dir iktainblasenden Mühlenfeuerungen zu begegnen, ist es bereits bekannt, den Einsatz leistungsstarkerer Mühlengrößen vorzusehen. Diese Maßnahme kann bei Rekonstruktionsvorhaben überwiegend aus Platzgründen nicht realisiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht im sichterlosen Betrieb der Ventilatormühle, der häufig in Verbindung mit einer Vorschlägergruppe und/oder einem Nar'.ibrennrost zur Verbesserung der Mahlfeinheit bzw. Senkung des Ausbrandverlustus praktiziert wird. Beim sichterlosen Mühlenbetrieb mit einer Vorschlägergruppe besteht der Unterschied gegenüber dem ohne Vorschlägergruppe durin, daß bei etwas verringertem Mühlenfördervolumen die Ausmahlung der Kohle wesentlich verbessert wird. Jedoch genügen die erreichten Staubfeinheitskennwerte, vor allem beim Fehlen eines Nachbrennrostes, meist nicht den gestellten Anforderungen.
Ziel der Erfindung ist es, eine Ventilatormühle zur Verfügung zu stellen, mit der dan Anforderungen aschereicher Bronnstoffe besser entsprochen werden kann und die Nachteile vermieden werden, die mit dem Einsatz leistungsstarkerer bzw. sichtorloser Mühlen verbunden sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine intensivere Kohlezerkleinerung und damit eine bessere Staubfeinheit bei gleichzeitiger Steigerung des Mühlenfördervolumons zu erreichen.
irfinou..ä-ΰ"—äf5 wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß innerhalb des Schlagrades separat angetriebene, zusätzliche Mahlelemente angeordnet sind.
Nach einem weiterei' Merkmal der Erfindung rotieren die zusätzlichen Mahlelemente im Gegensinn zum Schlagrad. Somit worden für die durch aio zusätzlichen Mahlelemente vorzerkloinerte Kohle Aufprallgeschwindigkeiten im Schlagrad erreicht, die wesentlich über den üblichen, im Grenzfall etwa doppelt so hoch wie bisher liegen. Dies führt zu einer intensivierten Kohlezerkleinorung, die für Sichtermühlen charakteristische Feinheitskennwerte des Kohlenstaubes ermöglicht. Außerdem wird durch die Gegenläutigkoit dor Mahlelemente, die aus an Armen befestigten Platten, Balken oder Schlägerköpfen bostohen, ein Gegendrall erzeugt, der zu einer Steigerung der verfügbaren Druckhöhe dor Mühle führt.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die zusätzlichen Mahlclomente mit einer Antriebseinheit verbunden, die in oder vor der Mahlkammei'/ir angeordnet ist. Stoh! im Bereich der Mahlkammertür zur Unterbringung dos separaten Antriebes kein Platz zur Verfügung o-~er sprechen andere Gründe dafür, ist erfir dungsgomäß die das Schlagrad tragende Welle als Hohlwelle ausgebildet, die die Antriebswelle der zusätzlichen Mahiolomente aufnimmt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung ist die Ventilatormühle im Vertikalschnitt dargestellt.
Die Ventilatormühle besteht aus der Mahlkammer 1, welche das Schlagrad 2 mit den Schlagplatten 4 aufnimmt. Das Schlagrad 2 ist in einem Doppellager 3 fliegend gelagert und wird von einem nicht weiter dargestellten Motor angetrieben. In der Mahlkammertür 10 befindet sich eine separat angetriebene Welle 5, die in das Schlagrad 2 ragt und die zusätzlichen Mahlelemente (8) aufnimmt, die aus an Armen 6 befestigten Platten (7) bestehen, wie weiter aus der Zeichnung für das Ausführungsbeispiel hervorgeht. Diese zusätzlichen Mahlelenente 8 können in einer anderen Ausführung auch aus an den Armen 6 befestigten Balken oder Scnlägerköpfen bestehen. Die separat angetriebene Welle 5 ist mit der vor der Mahlkammertür 10 liegenden Antriebseinheit 11 verbunden.
Diese kann abweichend vom Ausführungsbeispiel auch integrierter Bestandteil der Mahlkammertür 10 »ein. Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Ventilatormühle ist folgende:
Die durch den nicht weiter dargestellten Rauchgasrücksaugungsschacht fallende und dabei gleichzeitig vortrocknende Kohle gelangt über den Zuteilquerschnitt 9 in der ».'ahlkammertür 10 in den Wirkungsbereich der zusätzlichen Mahlelemente 8 und wird beim Aufprall auf die Platten 7 vorzerkleinert. Von dort werden die Kohleteilchen mit einer Geschwindigkeitskomponente in Richtung des Drehsinns der zusätzlichen Mahlelnmente 8 in das gegensinnig laufende Schlagrad 2 geschleudert. Damit wird die Aufprallgeschwindigkeit des Kohlekorns auf die 'Schlagplalte 4 des Schlagrades 2 erheblich gesteigert und die Kohlemahlung in einem solchen Maße intensiviert, daß zur Erzielung vnn feuerungslechnisch günstigen Feinheitskennwerten des Staubes auf einen Sichter verzichtet werden kann. Eine weitere vorteilhafte Wirkung tritt durch den Gegendrall ein, den die zusätzlichen Mahlelemente 8 erzeugen. Hierdurch wird eine dementsprechend» Steigerung des Kohledurchsatzes bei gleichwertigen Staubkennwerten in bezug auf eine mit Sichter betriebene Mühle erzielt.
Claims (4)
1. Ventilatormühle mit zusätzlicher Mahleinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß innerhalb des Schlagrades (2) separat angetriebene, zusätzliche Mahlelemente (8) angeordnet sind.
2. Ventilatormühle nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die zusätzlichen Mahlelemente (8) im Gegensinn zum Schlagrad (2) rotieren und aus an Armen (6) befestigten Platten (7), Balken oder Schlägerköpfen bestehen.
3. Ventilatormühle nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die zusätzlichen Mahlelemente (8) mit einer Antriebseinheit (11) verbunden sind, die in oder vor der Mahlkammertür (10) angeordnet ist.
4. Ventilatormühle nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die das Schlagrad (2) tragende Welle als Hohlwelle ausgebildet ist, die die Antriebswelle der zusätzlichen Mahlelemente (8) aufnimmt.
Priority Applications (1)
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| DD31186387A DD267920A1 (de) | 1987-12-30 | 1987-12-30 | Ventilatormuehle mit zusaetzlicher mahleinrichtung |
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| DD267920A1 true DD267920A1 (de) | 1989-05-17 |
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1987
- 1987-12-30 DD DD31186387A patent/DD267920A1/de not_active IP Right Cessation
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