DD268003A1 - Verfahren zur regenerierung von thermisch ueberbeanspruchten laufflaechen von eisenbahnraedern - Google Patents

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DD268003A1
DD268003A1 DD31042487A DD31042487A DD268003A1 DD 268003 A1 DD268003 A1 DD 268003A1 DD 31042487 A DD31042487 A DD 31042487A DD 31042487 A DD31042487 A DD 31042487A DD 268003 A1 DD268003 A1 DD 268003A1
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tread
regeneration
heat source
takes place
railway
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DD31042487A
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Inventor
Walter Rode
Guenter Schulz
Hans-Otto Holland
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Verkehrswesen Forsch Inst
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regenerierung von thermisch ueberbeanspruchten Laufflaechen von Eisenbahnraedern. Die Aufgabe und das Ziel ist darin zu sehen, mittels einer geeigneten Waermebehandlung die auf der Laufflaeche des Eisenbahnrades vorhandenen partiellen Strukturaenderungen so zu behandeln, dass der Radsatz ueber die volle normative Nutzungsdauer einsatzfaehig bleibt. Erfindungsgemaess erfolgt die Regenerierung in einer Vorwaermstufe bei homogener Erwaermung der gesamten Laufflaeche des Eisenbahnrades und einer nachfolgenden Erwaermung der partiellen Strukturaenderung bei pendelnder Waermequelle. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet Anwendung bei der Regenerierung der Laufflächen von Eisenbahnrldern, die mittels Scheibenbremsen abgebremst wurden und infolge kurueitigen Gleitens der Rider auf den Schienen partielle Strukturinderungen in den Laufflachen aufweisen.
CharaLieristik des Standes der Technik
Es ist bekannt, daß ein Radsatz, dessen Lauf fliehen partielle Strukturinderungen aufweisen, aus dem Verkehr gemommen wird. Die Laufflachen müssen bis zur Beseitigung der entsprechenden Stellen spanend bearbeitet und neu profiliert werden. Die Nachteile der Neuprofilierung sind ökonomische Verluste durch Verminderung der Lebensdauer des Radsatzes.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Beseitigung des Mangels des Standes der Technik, um so den Radsatz über die volle normative Nutzungsdauer verwendbar zu machen.
Darlegung des Wesens der Erfindung Die technisch· Aufgabe. 'JIe durch die Erfindung geltst wird Der Erfindung liegt die Aifgab zugrunde, mittels eines geeigneten Wlrmebehandlungsverfahrens die Lauffllchen an Radsätzen
so zu regenerieren, daß einer Weiterverwendung des Radsatzes nichts entgegensteht.
M^ikrr.-i der Erfindung Erfindungsgemlß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lauffläche des rotierenden Eisenbahnrades mittels mindestens
einer Wlrmequelle über den gesamten Umfang gleichmißig und die partielle Strukturinderung nachfolgend unter einer
Pendelbewegung auf eine über den Umwandlungspunkt der vorliegenden Struktur höheren Temperatur erwärmt wird und
anschließend die Abkühlung mit einer Geschwindigkeit von 50*C/h erfolgt.
Die gleichmäßige Erwärmung der Lauffläche erfolgt im Temperaturbereich zwischen 25O*C und 300'C bis zu einer Tiefe von
20mm. Die Strukturumwandlung der partiellen Strukturinderung erfclgt bei einer Tempeiatur von 600*C bis zu einer Tiefe von5 mm innerhalb der Lauf fliehe.
Vorteilhafterweise erfolgt die Erwärmung der partiellen Strukturinderung so, daß die Pendelbewegung zwischen Wlrmequelle
und der entsprechenden Stelle tangential zur Lauffläche des Eisenbahnrades erfolg* und sich der Abstand der Wlrmequelle zur
Lauffläche in der Randzone der partiellen Strukturinderung vergrößert. Ausfuhrungstolspl·! Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel nfiher erläutert. Die zeichnerischen Darstellungen zeigen in
Fig. 1: Eisenbahnredausschnitt mit partieller Strukturänderung und Erwärmungszonen Fig. 2: Draufsicht auf partielle Strukturänderung
Die Figuren zeigen die partielle Strukturänderung 3 in der Lauffläche 2 des Eisenbahnrados 1. Mittels einer geeigneten Vorrichtung wird der Radsatz in eine rotierende Bewegung versetzt. Oberhalb der Lauffläche 2 sind mindestens eine Wärmequelle 4 angeordnet. Die durch die Wärmequelle 4 erzeugte Wärme
beaufschlagt zunächst die Lauffläche 2 des rotierenden Eisenbahnrades 1 gleichmäßig über der Umfang. Zur Verbesserung derhomogenen Erwärmung kann die Wärmezufuhr in der LaufflKcho 2 ejch zwei um 180* versetzt angeordnete Wärmequellen 4erfolgen.
Die gleichmäßige Erwärmung erfolgt bis in eine Tiefe a von 20mm innerhalb der Lauffläche 2 im Temperaturbereich von 250 bis Dutch anschließende Pendelbewegung der Wärmequelle 4 über der partiellen Strukturänderung 3 erfolgt bis zu einer T'efe b
von 5mm eine Erwärmung auf 600'C und eine Temperaturerhöhung in der Randzone. Die nachfolgende Abkühlung erfolgt miteiner Abkühlungsgeschwindigkeit von 50'Ch.

Claims (3)

1. Verfahren zur Regenerierung von thermisch überbeanspruchten Laufflächen von Eisenbahnrädern, mit dem Strukturänderungen unter Wärmeeinwirkung rückgängig gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (2) de? rotierenden Eisenbahnrades (!) mittels mindestens einer Wärmequelle (4) über den gesamte,» Umfang gleichmäßig und die partielle Strukturänderung (3) nachfolgend unte einer Pendelbewegung auf eine über den Umwandlungspunkt der vorliegende Struktur höheren Temperatur erwärmt wird und anschließend die Abkühlung mit einer Geschwindigkeit von 50°C/h erfolgt.
2. Verfahren nach Anupruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichmäßige Erwärmung der Lauffläche (2) im Temperaturbereich zwischen 2500C und 3000C bis zu einer Tiefe (a) von 20 mm und die nachfolgende Strukturumwandlung in der partiellen Strukturänderung (3) bei einer Temperatur von 600X bis zu einer Tiefe (b) von 5mm innerhalb der Lauffläche (2) erfolgt.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelbewegung zwischen Wärmequelle (4) und der partiellen Strukturänderung (3) tangential zur Lauffläche (2) des Eisenbahnrades (1) so erfolgt, daß sich der Abstand der Wärmequelle (4) zur Lauffläche (2) in der Randzone (5) der partiellen Strukturänderung (3/ vergrößert.
DD31042487A 1987-12-14 1987-12-14 Verfahren zur regenerierung von thermisch ueberbeanspruchten laufflaechen von eisenbahnraedern DD268003A1 (de)

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