DD268008A1 - Vorrichtung zur herstellung von polgewirken - Google Patents
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Abstract
Die Vorrichtung zur Herstellung von Polgewirken mit veraenderbarer Polhoehe auf Kettenwirkmaschinen, die zwei zueinander verstellbare Barren aufweist und an denen Fassungen mit die Nadelgassen durchgreifenden Polplatinen befestigt sind von denen eine die Einschliessfunktion und die andere die aeussere Begrenzung der Polhoehe darstellt, soll bei hohem Geschwindigkeitsniveau die Universalitaet der Kettenwirkmaschine bezueglich der Polhoehe erhoehen. Zur Loesung dieses Problems sind zwischen den Barren laengs der Barren verschiebbare, keilfoermige, selbsthemmende Distanzstuecke angebracht, die starr miteinander auf einer Schiene verbunden sind, ueber die gesamte Arbeitsbreite gefuehrt werden und damit die Einstellung der aeusseren zur inneren Polplatine realisieren, um die Polhoehe veraendern zu koennen. Fig. 3
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Polgewirken mit veränderbarer Polhöhe auf Kettenwirkmaschinen, die zwei zueinander verstellbare Barren aufweist, an denen Fassungen mit die Nadelgassen durchgreifenden Polplatinen befestigt sind, wobei die erste Platinengruppe die Einschließfunktion für das Gewirko und dio zweite die äußere Begrenzung der Polhöhe bildet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Durch die DE 1195426 ist bekannt, daß die Verstellung der Polhöhe mit einzeln verschiebbaren Platinen erfolgt, die stufenförmig verschieden hohe Abschnitte aufweisen und durch deren Verschiebung entlang ihrer Längsachse verschieden hohe Polschlingen gebildet werden.
Sehr nachteilig wirkt sich bei dieser Lösung aus, daß die Länge jedes Polplatinenabschnittes gleicher Höhe technologisch bedingt ist und damit die Gesamtlänge der Polplatine sehr groß wird Das führt insbesondere beim Arbeiten mit der kleinsten Polplatinenhöhe r.ur Instabilität und damit zu Schwingungen. Wird eine größere Polhöhe eingestellt, dann muß ein großer polfreier Bereich gewirkt werden, um die Polplatinen verstellen zu können. Dadurch entsteht ein erheblicher Verlust an Fadenmaterial.
Bekannt ist durch das DE 2421868 auch, daß für die Einstellung der Polhöhe eine zweiteilige Polplatine vorgesehen ist. Die dort dargestellten »Druckplatinen" — die erste Polplatinengruppe — besitzen eine .Einschließnase", die sich ständig innerhalb der Polschlinge befindet. Dazu rl eine die .Einschließnase" überlappende Polplatine—die zweite Polplatine—vorgesehen, die die Polhöhe außen begrenzt. Wahlweise unterschiedliche Polhöhen werden erreicht, wenn die äußeren Polplatinen in Achsrichtung der Nadeln verstell- oder st -uerbar sind. Auch diese Lösung weist einen wesentlichen Nachteil auf. Um die äußere Polplatine einstellen zu können, muß auch das „Lager" der „Druckplatine" verstellt werden.
Erfolgt die Verstellung in Abschlagrichtung der Nadel, kann der Maschenbildungsvorgang nicht mehr gewährleistet werden. Die Verstellung des „Lagers" der „ Druckpiatino * kann auch in Austrietjrichtung der Nadel erfolgen.
In diesem Falle ist die Führung der „Druckplatine" nicht mehr ausreichend gewährleistet. Bei maximaler Verstellung geht die Führung völlig verlorer..
Die Funktionssicherheit des Maschenbildungsvorganges ist damit bei den üblichen hohen Drehzahlen nicht mehr gewährleistet.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Universalität der Kettenwirkmaschine bezüglich der Polhöhe zu erhöhen und dabei das hohe Geschwindigkeitsniveau zu halten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die bei geringem Bedienaufwand das Einstellen der Polhöhe über die gesamte Arbeitsbreite der Maschine ermöglicht und die Polplatlner Im Bewegungsbereich der Nadel stabil führt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die erste Polplatinengruppe an einer Grundbarre, die zweite an einer Zwischenbarre fest verschraubt ist, wobei die Zwischenbarre wiederum verstellbar mit Hilfe von Befestigungsschrauben an der Grundbarre befestigt ist und sich auf mehrere längs der Barren verschiebbaren, keilförmigen, selbsthemmenden Distanzstücken abstützt, die über eine Schiene starr miteinander verbunden sind und über die gesamte Arbeitsbreite an einer der Barren geführt werden, wobei den Distanzstücken zugeordnete Stützbolzen in der anderen Barre gelagert sind.
Die einstellbare Verbindung zwischen Grund- und Zwischenbarre wird entweder durch zwei gleiche Distanzstücke, die im Abstand zueinander angeordnet sind und zwischen denen sich eine Befestigungsschraube befindet, hergestellt oder dadurch, daß sich die Zwischenbarre an einer Schulter der Grundbarre und davon im Abstand, in dem sich die Befestigungsschraube befindet, an den Distanzstücken abstützt.
Die Distanzstücke können einmal aus einem über die gesamte Arbeitsbreite verschiebbaren Stahlband und mehreren darauf befestigten, stufenförmigen Keilen bestehen bzw. in der Form einer Schiene, in die konisch abgestufte Bereiche definierter Höhe
z. B. eingeschliffen sind, vorliegen, was die Verstellung der Polplatinen zueinander bzw. das Einstellen der geforderten Polhöhe mit wenigen Arbeitsgängen für alle Polplatinen gleichzeitig realisiert und den Zeitaufwand durch die einfachere Bedienbarkeit deutlich senkt.
Außerdem wird mit dieser Vorrichtung eine bessere Gleichmäßigkeit des Gewirkes erreicht, da keine Einzeleinstellung der Polplatinen erfolgt und demzufolge von Polplatine zu Polplatine keine Ungenauigkeiten auftreten können.
Um die eingestellte Polhöhe überprüfen zu können, empfiehlt es sich, an einem Ende der Zwischenbarre einen Zeiger und an der Schiene bzw. an dem Stahlband eine Skala zum Ablesen der Position anzubringen.
Ausführungsbeisplel
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch die Polplatinenbarre,
Fig. 2: eine Vorderansicht der Polplatinenbarre gem. Fig. 1,
Fig. 3: οίηεη Querschnitt durch die Polplatinenbarre in einer zweiten Ausführungsvariante,
Fig. 4: ein Distanzstück zur stufenlosen Verstellung und
Fig. 5: ein Distsnzstück zur stufenförmigen Verstellung
Die Kettenwirkmaschine ist mit horizontal angeordneten und ebenso bdweglichen Schiebernadeln 1 ausgestattet, die im Beispiel durch einen Schließdraht 2 verschließbar sind. Dazu sind im rechten Winkel in Barren gelagerte, zweigeteilte Polplatinen 3,4 angeordnet, die zwischen den Schiebernadeln 1 hindurchgreifen. Die äußeren Polplatinen 4 bilden gleichzeitig den Abschlag, während die inneren Polplatinen 3 die Einschließfunktion übernehmen.
Eine Barre für die Polplatinen 3,4 besteht aus der Grund- und Zwischenbarre 5 bzw. 6. Im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) werden in der Grundbarre 5 die Bleie 3a mit den eingegossenen inneren Polplatinen 3 in bestimmten Abständen mit je einer Schraube befestigt. Außerdem sind mittig in den Aussparungen zwischen je zwei Bleien 3 a je ein Stützbolzen 7 in der Grundbarre 5 eingepreßt. Dieser dient als Anlage für die Distanzstücke 8, die die verstellbare Verbindung zwischen der inneren und äußeren Polplatine 3,4 darstellen.
Die Länge des großen Bundes des Stützbolzens 7 muß ein genau definiertes Maß haben, damit die Verstellung der Polplatinen 3, 4 zueinander an jeder Wirkstelle gleich ist.
An der Grundbarre 5 ist auch die Zwischenbarre 6 gelagert. Sie liegt an der Schulter der Grundbarre 5 an und wird in einem bestimmten Abstand senkrecht über jedem Stützbolzen 7 mit je einer Schraube 11 an der Grundbarre 5 befestigt. Auf der Zwischenbarre 6 sind wiederum die Bleie 4a mit den eingegossenen äußeren Polplatinen 4 angeschraubt. In der Zwischenba re 6 befindet sich über die gesamte Arbeitsbreite hinweg eine Nut als Führung für die Distanzstücke.
Um die Polhöhe verstellen zu können, müssen die Polplatinen 3,4 zueinander eingestellt werden.
Dazu müssen jeweils die Befestigungsschrauben 11, die die Zwischenbarre 6 an die Grundbarre 5 drücken, gelöst werden. Die über aie gesamte Arbeitsbreite reichende Schiene 8a — mit konisch abgestuften Bereichen — kann nun in der Führung längs verschoben werden, bis ein bestimmter Bereich der Schiene 8 a (Fig. 4) zwischen Stützbolzen 7 und Zwischenbarre 6 anliegt. Die Befestigungsschrauben 11 werden wieder angezogen. Damit wird die äußere zur inneren Polplatine verstellt und die Polhöhe ist je nach Ausbildung der Distanzstücke 8 in Stufen (Fig. 5) oder stufenlos (Fig.4) einstellbar.
An der Zwiochenbarre 6 ist ein Zeiger 9 und an dor Schiene eir.e Skala 10 angebracht (Fig. 2), wo jederzeit die eingestellte Polhöhe ablesbar ist.
die die Zwischenbarre β rr.!* der Grundbarre 5 verbindet.
befestigten stufenförmigen Keilen 8d (Fig. 5). Die Einstellung der Polhöhe erfolgt analog dem ersten Ausführungsbeispiel. Dasheißt, die Befestigungsschrauben 11 zwischen Zwischenbarre β und Grundbarre 5 werden gelöst und die beiden
erreicht ist.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur herstellung von Polgewirken mit veränderbarer Polhöhe auf Kettenwirkmaschinen, die zwei zueinander verstellbare Barren aufweist, an denen Fassungen mit die Nadelgassen durchgreifenden Polplatinen befestigt sind, wobei die erste Polplatinengruppe die Einschließfunktion für das Gewirke und die zweite die äußere Begrenzung der Polhöhe bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Polplatinengruppe (3) an einer Grundbarre (5), die zweite (4) an einer Zwischenbarre (6) fest verschraubt ist, wobei die Zwischenbarre (6) wiederum verstellbar mit Hilfe von Befestigungsschrauben (11) an der Grundbarre (5) befestigt ist und sich auf mehreren längs der Barren verschiebbaren, keilförmigen, selbsthemmenden Distanzstücken (8) abstützt, die über eine Schiene (8a) starr miteinander verbunden sind und über die gesamte Arbeitsbreite an einer der Barren geführt werden, wobei den Distanzstücken (8) zugeordnete Stützbolzen (7) in der anderen Barre gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Distanzstück (8) aus zwei nebeneinander im Abstand angeordneten Teildistanzstücken (8 b) gleicher Form besteht, zwischen denen sich eine Befestigungsschraube (11) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zwischenbarre (6) an einer Schulter der Grundbarre (5) und im Abstand davon an den Distanzstücken (8) abstützt, wobn sich zwischen der Schulter und den Distanzstücken (8) jeweils die Befestigungsschraube (11) befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (8) aus einem über die gesamte Arbeitsbreite verschiebbaren Stahlband (8c) und mehreren in regelmäßigen Abständen daran befestigten stufenförmigen Keilen (8d) bestehen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (8) Bestandteil einer Schiene (8a) sind, in die konisch abgestufte Bereiche definierter Höhe und definierter Abstände eingeschliffen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da an einem Ende der Zwischenbarre (6) ein Zeiger (9) und an der Schiene (8a) oder am Stahlband (8c) eine Skala angebracht ist.
Priority Applications (3)
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