DD268159A1 - Herstellungsverfahren eines therapeutikums mit hilfe zellulaer-partikulaerer resistenzfaktoren - Google Patents

Herstellungsverfahren eines therapeutikums mit hilfe zellulaer-partikulaerer resistenzfaktoren Download PDF

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DD268159A1
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cellular
resistance factors
particulate
cell culture
particulate resistance
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DD27914785A
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Inventor
Peter Solisch
Willi Wazel
Original Assignee
Adl D Ddr Friedrich Loeffler I
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Abstract

Herstellungsverfahren eines Therapeutikums mit Hilfe zellulaer-partikulaerer Resistenzfaktoren ist eine Erfindung auf dem Gebiet der Zytologie mit dem Ziel, die durch die Einwirkung von zellulaer-partikulaeren Resistenzfaktoren auf Zellkulturen induzierten zellulaeren Sekretions- bzw. Stoffwechselprodukte zu gewinnen und ihre virusprotektiven, sofortwirksamen Eigenschaften fuer Zellen als Therapeutikum in der Human- und Veterinaermedizin zu nutzen.

Description

Herstellungsverfahren eines Therapeutikum mit Hilfe zellulärpartikuläror Resistenzfaktoren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Therapeutikum zur Behandlung von Virusinfektionen in der Human- und Veterinärmedizin.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß aus selektierten Zellinien RlV-Partikeln gewonnen werden, die mittels bekannter Reinigungsverfahren direkt als Therapeutikum gegen Virus- und Tumorkrankheiten Vorwendung finden· Die Anwendung des so hergestellten Therapeutikums hat jedooh den Naohteil, daß bis zum vollen Wirkungseintritt ein Zeitintervall bis zu 2 Tagen erforderlich ist und daß der Allgemeinzustand des behandelten Organismus eine für die Wirksamkeit des Therapeutikums notwendige reaktiv-zelluläre Antwort ermöglichen muß.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung 1st es, ein für den technischen Betrieb geeignetes Verfahren zur Herstellung hoohwertiger Therapeutika zur Behandlung von Viruserkrankungen zu finden, das eine gleichbleibende Qualität besitzt, frei von sohädliohen Nebenwirkungen ist und einen sofortigen Wirkungseintritt garantiert*
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den therapeutischen Effekt, der duroh das zellulär-partikuläre Resistenzfaktoren enthaltene Therapeutikum ausgelöst wird, der aber bis Wirkungseintritt eine latenzphase enthält und an funktionell intakte zelluläre Wirkungspartner gebunden ist, dahingehend zu ändern, daß die genannten begrenzenden Bedingungen als Wirksamkeitsvoraussetzung entfallen* Es wurde gefunden, daß der virusprotektive Effekt von zellulär-partikulären Reslszenzfaktoren nicht erklärbar ist unter der Annahme, daß eines dieser Partikel jeweils eine Zielzelle vor der experimentell erzeugten Virusinfektion sohtltz.to Die Zahl der zum Einsatz gelangten Partikeln war zu gering im Vergleioh zu den als Zielzellen im animalen Organismus in Frage kommenden und experimentell erfolgreich gesohützten empfänglichen Zellen. In vitro wurde festgestellt, daß ZellkulturUberstände naoh vorheriger Einwirkung von zellulär-partikulären Resistenzfaktoren in äußerst geringen Dosen ihrerseits Zellkulturen vor VirusInfektionen wirkungsvoll sohützen. Die Wirkung trat sofort kurzfristig (Stundenfristen) auf« Die sich aufgrund der experimentellen Daten ergebende teohnisoh umsetzbare Schlußfolgerung lautet: Zellulär-partikuläre Resistenzfaktoren treten entsprechend ihrer applizlerton Anzahl mit Zellen in Kontakt, lösen eine bisher unbekannte Stoffweohsellelstung aus, in deren Verlauf Sooffweohselprodukte von der Zelle abgegeben werden, den gesamten Organismus Überschwemmen und eine kurzfristige passive ι Protektion der Zellen dec Organismus bewirken. Erfindungsgemäß werden au3 Organen von Wirbeltierembryonen Zellkulturen angelegt, Zeillnien mit größter Vermehrungspotenz und auf Anwesenheit von RIV-PartikeIn selektiert, im mittleren Passagebereich (15. bis 30. Passage) in großen Mengen produziert, geerntet und ein RIV-Partikel-Präparat hergestellt. Dieses wird dem Zellkulturüberstand einer anderen geeigneten Zellkultur dosiert beigegeben, 12 bis 24 h kann eine zusätzliche Infektion mit niohttier- oder mensohenpathogenen Viren erfolgen, nach variablen Zeitraum von 20 bis 30 h Gewinnung des Zellkulturüberstandes und physikalische Abtrennung aller partikulären Bestandteile und Gewinnung zurückbleibenden Überstandes, der das Präparat darstellt und zelluläre Sekretionsprodukte mit für Zellen protektiven Eigenschaften enthält.
Anwendungsbeispiel
Eine Zellkultur aus selektierten, diploiden Zellen wird angelegt und naoh geschlossenem Zellrasen mit zellulär-partikulären Resistenzfaktoren (RIV-Partikel) inkubiert» Naoh 12 bis 24 h unterbleibt oder kann eine Infektion mit niohtpathogenen Viren erfolgen· Naoh einer weiteren Frist bis zu 30 h wird der ZellkulturUberstand vorsiohtig gewonnen und duroh physikalische Trennverfahren von allen partikulären Stoffen befreit, geprüft auf Erregerfreiheit, auf Unschädlichkeit und auf Wirksamkeit im Zellkultur/Virus/System.

Claims (2)

  1. ,26*3 453
    Erfindungsanspruoh
    1. Herstellungsverfahren eines Therapeutikums mit Hilfe zellulär-partikulärer Resiatenzfaktoren, daduroh gekennzeichnet, daß die zellulär-partikulären Resistenzfaktoren in ein Erhaltungsmedium einer Zellkultur gegeben worden, daß fallweise die Zellkultur naoh einer Latenzzeit (12-24 h) mit einem niohtpathogenem Virus infiziert wird, daß naoh einer weiteren Latenzzeit (12-40 h) der Zellkulturüberstand steril gewonnen und mit an öioh bekannten physikalisoh-ohemischen Me-
    thoden duroh Filtration vom partikulären Beimengen duroh Zentrifugation gereinigt und der verbleibende Überstand konfektionier+ wird.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, daduroh gekennzelohnet, daß fallweise Virus eliminiert oder inaktiviert wird.
DD27914785A 1985-07-19 1985-07-19 Herstellungsverfahren eines therapeutikums mit hilfe zellulaer-partikulaerer resistenzfaktoren DD268159A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0702955A1 (de) 1994-09-20 1996-03-27 Solisch, Peter, dr.med.habil. Arzneimittel zur Therapie von AIDS
DE10306331A1 (de) * 2003-02-11 2004-09-02 Varicula Life Science Ag Verfahren zur Herstellung von BK-RiV-spezifischen Präparaten und deren Anwendung in der Human- und Veterinärmedizin

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