DD268164A5 - Kombinations-spielzeug - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Kombinations-Spielzeug in Gestalt eines Kugelkoerpers vorgeschlagen, wobei der Kugelkoerper in Grosskreis- und meridianschnittebenen unterteilt ist. An der aeusseren Kugelkoerper-Oberflaeche sind eine Vielzahl mit Halte- und Verbindungsgliedern in Wirkverbindung stehende Schiebeteile angeordnet. Das Kombinations-Spielzeug umfasst im wesentlichen einen inneren Kugelkoerper, einen aus mehreren Segmentteilen gebildeten mittleren Kugelkoerper und einen aus mehreren Segmentteilen gebildeten aeusseren Kugelkoerper. Der aeussere Kugelkoerper ist an seiner Aussenseite mit im Abstand zueinander angeordnete Taschen versehen, die in Richtung der Grosskreise orientierte Fuehrungsbahnen fuer die Schiebeteile bilden. Die einzelnen Schiebeteile haben aussenseitig aufgebrachte Bildabschnitte, welche zur Darstellung eines Bildes, einer Figur oder einer Spielkombination laengs der Grosskreise verschiebbar sowie laengs der Meridiane gegeneinander verstellbar sind. Fig. 3
Description
Die Erfindung bezieht eich auf ein Kombinations-Spielzeug, insbesondere auf ein als Kugelkörper ausgebildetes Spiel" £eug mit mehreren in Großkreis- und Meridianschnittebenen unterteilten und mit entsprechend zugeordneten und auegebildeten Halte- und Verbindungsgliedern in Eingriff stehenden Schiebeteilen, wobei die Schiebeteile zur Einnahme einer bestimmten Stellung gegeneinander an der Kugelkörper-Oberfläche längs der einzelnen Großkreise sowie der einzelnen Meridiane verstellbar sind.
Aus der WO 81/01636 lot ein Spielzeug bekannt, welches die äußere Form einer Kugel hat und durch Schnitte längs der Meridiane sowie Schnitte längs der Qroßkreise in eine Vielzahl von Schiebeteile aufgeteilt ist. Die einzelnen«, an der Kugeloberfläche angeordneten und mittels einer Funktionsvorrichtung miteinander wirkverbundenen Schiabeteile sind einerseits um eine fiktive Rotationoachse länys der Großkreise über die gesamte Kugelfläche verschiebbar und andererseits können die im unteren oder oberen Bereich liegenden Schiebeteile durch Festhalten der nicht zu verstellenden Schiebeteile längs der Meridiane« zur Erreichung einer gewünschten Spielkombination, gegeneinander verdreht werden. Die aus einzelnen« im Inneren des Kugelkörpers an-
geordneten Träger-, Verbindungen, Spreiz- und Halteglied'.rn gebildete Funktionevorrichtung let konstruktiv verhältnismäßig aufwendig.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Kombinations-Spielzeug zur Verfügung zu oiallen, welchos robust aufgebaut und ökonomisch günstig darstellbar ist.
' Darlegung des Wesens der Erfindung
Oer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kombinations-Spiolzeug, insbesondere als Kugolkörper ausgebildetes Spielzeug mit mehreren in Großkreis- und Meridianabschnitts· ebenen unterteilten und mit entsprechend zugeordneten und ausgebildeten Halte- und Verbindungsgliedern in Eingriff stehenden Schiebeteilen, welche Schiebeteile zur Einnahme einer bestimmten Stellung gegeneinander an der Kugelkörper-Oberfläche längs der einzelnen Großkreise sowie der einzelnen Meridiane verstellbar sind, zu schaffen, welches unter Beibehaltung einer nahezu unbegrenzten Anzahl von Kombinations- und Verschiebungsvarianten einen funktionssicheren Aufbau aufweist*
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Kombinations-Spielzeug im wesentlichen aus einem ersten, inneren Kugelkörper, einem zweiten, mittleren Kugelkörper, einem dritten, äußeren Kühlkörper und den daran verstellbar angeordneten Schiebeteile!, besteht, daß der mittlere Kugelkörper sowie der äußere Kugelkörper jeweils in eine gleiche Anzahl segmentartiger Teile unterteilt und zur
Durchführung der Veretellbewegung längs der Meridiane mittels entsprechender Halte- und Verbindungsglieder miteinander wirkverbunden sind* und daß jedes einzelne Teil des äußeren Kugelkörpers an seiner Außenseite mit im Abstand zueinander angeordneten Taschen versehen ist, die im zusammengebauten Zustand in Umfangsrichtung orientierte Führungsbahnen bilden, in welchen die längs der Großkreise verstellbaren Schiebeteile geführt sind.
Zweckmäßigerweiso ist der innere Kugelkörper als einstückiger Hohlkörper zur formschlüssigen Aufnahme des aus den segmentartigen Teilen gebildeten mittleren Kugelkörpers sowie des nus den segmentartigen Teilen gebildeten äußeren Kugelkörpers ausgebildet.
Ein weiteres erfinderisches Merkmal ist, daß die einzelnen Teile kugelschalenförmig ausgebildet und mittels entsprechend ausgebildeter, formschlüssig eingreifender Verbindungsglieder als mittlerer Kugelkörper zusammenfügbar sind.
Ebenso kann es sein, daß die einzelnen, den äußeren Kugelkörper bildenden Teile kugelschalenförmig ausgebildet und mittels schnappartig wirkender Rastelemente an den einzelnen Teilen des mittleren Kugelkörpers lösbar befestigt sind.
Weiterhin ist es möglich, daß das einzelne Teil beidseitig mit parallel zur äußeren Kontur orientierter Nut und Steg und das Verbindungsglied zum formschlüssigen Eingriff mit in die Nut eingreifendem Steg versehen ist.
glied halbkreisförmig und im Profilquerschnitt T-förmig ausgebildet und an seinem Teilumfang mit mindestens einem Rastelement versehen ist, welches in zusammengebautem Zustand in einen kerbenartig ausgebildeten Ginschnitt des Segmentteils einrastet.
Günstig ist es auch, wenn der innere Kugelkörper mit den aus den einzelnen» formschlüssig miteinander verbundenen segmentartigen Teilen gebildeten mittleren und äußeren Kugelkörper als eine Baueinheit ausgebildet ist*
Empfehlenswert ist es weiterhin» wenn die einzelnen Teile des äußeren Kugelkürpere auf der den Schiebeteilen zugewandten Seite mit im Abstand zueinander angeordneten Taschen versehen ist« welche im zusammengebauten Zustand im wesentlichen in sich geschlossene, in Richtung der Großkreise orientierte Führun^sbahnen bilden.
Die weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das einzelne Schiebeteil auf der dem äußeren Kugelkörper zugewandten Seite je zwei im Abstand zueinander angeordnete, formschlüssig in die Taschen der Segmentteile eingreifende Führungsglieder aufweist.
Es empfiehlt sich weiterhin, daß das am Schiebeteil angeformte Führungsglied im Profilquerschnitt L-förmig ausgebildet ist und mit dem größeren, stegartigen Teilstück in die Tasche des einzelnen Segmentteils formschlüssig eingreift.
Darüber hinaus hat es sich als günstig erwiesen} wenn die Schiebeteile innenseitig mit Kerben versehen sind und mit
einer an den Teilen des Kugelkörpers angeordneten( im wesentlichen aus Zungen mit Nocken gebildeten Rasteinrichtung in Eingriff stehen« derart» daß die Schiebeteile gegen die Rückstellkraft der federelaetisch wirkenden Teile in Form von Zungen bzw. Nocken in die Kerben einrastend von einem zum anderen Teil in Richtung der Großkreise verstollbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen« daß die einzelnen Teile aus Kunststoff im Spritzverfahren hergestellt sind.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1: ein in Ansichc dargestelltes« kugelförmig ausgebildetes Kombinations-Spielzeug;
Fig. 3: das teilweise in Ansicht und teilweise aufgeschnitten dargestellte Spielzeug gemäß Fig. 1;
Fig. 4s das teilweise aufgeschnitten in Draufsicht gemäß Fig. 2 dargestellte Spielzeug;
Fig. 5: eine im Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig. 3 dargestellte erste Einzelheit des Spielzeuge;
Fig. 6: einen in größerem Maßstab dargestellten Schnitt gemäß der Linie B-B in Fig. 4;
Fig. 7: einen in größerem Maßstab dargestellten Schnitt gemäß der Linie C-C in Fig. 6;
- ίο -
Fig. 8 ein in Aneicht und Draufsicht sowie im Schnitt bis 10j geroäß der Linie D-D in Fig. 8 dargestelltes Verbindungselement ;
einen Schnitt durch das Innenteil gemäß der Linie E-Ei
Fig. 13: eine in Ansicht gemäß Pfeilrichtung F in Fig. 11 dargestellte Einzelheit dee Innenteils;
Fig. 14 einen in Ansicht und Draufsicht dargestellten bis 15; inneren Kugelkörper und
dargestellte Einzelheit des inneren Kugelkörpers.
In Fig. 1 ist die Ansicht und in Fig. 9. die Draufsicht des beispielsweise als Kugelkörper 50 ausgebildetes Kombinations-Spielzeug 150 dargestellt. Der Kugelkörper 50 hat bei diesem Ausführungsbeispiel vier einzelne» Im wesentlichen durch parallel zueinander orientierte Schnittebenen E; E1; E" gebildete Kugelabschnitte Kai; Ka2; Ka3; Ka4 (Fig. 1) sowie acht einzelne Kugelausschnitte KsI; Ke2; Ks3j Ks4; Ks5; Ks6; Ks7; Ks8 (Fig. 2). Die bei der Unterteilung zwischen einem oboren Pol N und der Schnittebjne E sowie zwischen einem unteren Pol S und der Schnittebene En gebildeten Segmuntteile 2 sind etwa dreieckiger Gestaltf während .'in anderen« zwischen den Schnittebenen Ej E" gebildeten Segmentteile 1 etwa trapezförmige Gestalt besitzen. Die innere» im wesentlichen aus Halte- und Verbindungsgliedern gebildete Struktur des Kugelkörpers 50 ist so ausgebildet» daß die einzelnen Kugelabschnitte Kai bis Ka4 um eine fiktive Rotationsachse X-X in Pfeilrichtung X*
drehbar und die einzelnen Kugelausschnitte KsI bis Ks8 etwa um eine fiktive Achse Y-Y in Pfeilrichtung Y1 verstellbar sind.
Die einzelnen am Umfang des Kugelkörpers 50 angeordneten Segmentteile sind beispielsweise zur Darstellung eines Bildes, einer Figur oder dergleichen gegeneinander verschiebbar und werden nachstehend als Schiebeteile 1; 2 bezeichnet.
Der strukturelle und funktionelle Aufbau mit den entsprechenden konstruktiven Einzelheiten des Kugelkörpers 50 sowie der Halte- und Verbindungsglieder wird ohne Beachtung der numerischen Reihenfolge der Figuren nachstehend im einzelnen beschrieben ι
In Fig. 6 ist in größerem Maßstab und im Schnitt gemäß der Linie B-B ir Fig. 4 und in Fig. 7 gemäß der Linie C-C in Fig. 6 ein Teilstück des Kugelkörpers 50 dargestellt und es ist ein innerer Kugelkörper 6 angeordnet« sinen den inneren Kugelkörper 6 umschließenden und aus mehreren Teilen 14 gebildeten mittleren Kugelkörper 4 sowie einen den mittleren Kugelkörper 4 umschließenden und aus mehreren Teilen 30 gebildeten äußeren Kugelkörper 3« auf welchem die in in zusammengebauten Zustand eine kugelförmige Darstellungsfläche 10 (Fig. 3) bildenden Schiebeteile 1;2 angeordnet sind.
Der in den Fig. 14 und 15 in Ansicht und Draufsicht dargestellte erste, innere Kugelkörper 6 ist beispielsweise als ein- oder mehrteiliger, vorzugsweise als einstücki.ger Kohlkörper ausgebildet und aus transparentem Kunststoff oder
dergleichen hergestellt. Am Umfang dee Kugelkörpers 6 1st eine Anzahl etwa L-förmlg ausgebildeter Schlitze 7 gleichmäßig verteilt angeordnet« wobei Im dargestellten Ausführungsbeispiel Insgesamt acht Schlitze und zwar vier Schlitze oberhalb und vier Schlitze unterhalb« In Flg. 15 gestrichelt dargestellt, der Kugelmitte vorgesehen sind. Die L-förmigen Schlitze 7 können auch als Ausnehmung mit bestimmter Tiefe (nicht dargestellt) In der Kugelkörperwand 6* angeordnet sein oder aber« wie In Flg. 15 Im Schnitt gemäß der Linie 6-6 (Fig. 14) dargestellt« vorzugsweise die Kugelkörperwiand 6' durchdringen.
Der in Fig. (3 und Fig. 7 dargestellte mi.tiere Kugelkörper 4 umfaßt mehrere, kugelschalenförmig ausgebildete segmentartige Teile 14, welche mittels entsprechend ausgebildeter Verbindungsglieder 5« wie in Fig. 7 im Profilquerschnitt dargestellt« zu einer den mittleren Kugelkörper 4 bildenden Einheit miteinander verbunden werden.
In Fig. 11 ist ein einzelnes eegmentartiges Teil 14 des mittiüren Kugelkörpers 4 in Ansicht und in Fig. 12 im Profilquerschnitt gemäß der Linie E-E nach Fig. 11 dergestellt und man erkennt an beiden Seiten« parallel zu der äußeren Kontur verlaufende Nuten 15; 15' und Stege 16; 16'« sowie mindestens eine Ausnehmung 17« welche im dargestellten Ausführungsbeispiel etwa im mittleren Bereich nach Fig. 11 des Teils 14 angeordnet ist. Korrespondierend zur Ausnehmung 17 können noch weitere nicht dargestellte Ausnehmungen vorgesehen sein. Die Ausnehmung 17« die in dem Teil angeordnet ist« ist an der Segmentteil-Innenseite größer ausgebildet als an der Segmentteil-Außenseite (Fig. 12). Wie in Fig. 11 weiterhin dargestellt« ist an der einen
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Seite im oberen Bereich und an der anderen Seite im unteren Bereich ein kerbenartig ausgebildeter und gemäß Pfeilrichtung F in Fig. 13 in größerem Maßstab dargestellter Einschnitt 18; 18* vorgesehen.
In Fig. 8 und Fig. 9 ist als Einzelheit ein Verbindungsglied 5 in Ansicht und in Draufsicht dargestellt. Das entsprechend dem mittleren Kugelkörper 4 etwa halbkreisbogenförmig ausgebildete Verbindungsglied 5 hat, wie in Fig. IO im Schnitt gemäß der Linie D-O (Fig. 8) dargestellt, einen . etwa T-förmigen Profilquerschnitt, bei welchem zwei seitliche Stege 19; 19' so ausgebildet sind, daß sie in zusammengebautem Zustand, wie in Fig. 7 in größerem Maßstab dargestellt, in die Nuten 15; 15* der Teile 14 eingreifen, während ein mittlerer Steg 20 seitlich an den Stegen 16; 16* defl jeweiligen segmentartigen Teils 14 anliegend geführt ist. Zwischen den seitlichen Stegen 19; 19' i;nd dem mittleren Steg 20 ist je eine umlaufende Nut 24; 24* vorgesehen, in welche die Stege 16; 16* des jeweiligen Segmentteils 14 eingreifen (Fig: 7). Am äußeren Umfang des Verbindungsgliedes 5 sind mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete Rastelemente 25; 25' vorgesehen, wobei das einzelne Rastelement 25; 25' ein in einer entsprechend ausgebildeten Ausnehmung 23; 23* angeordnetes Federelen.ent 211 21* mit seitlich angeformten Nocken 22; 22' aufweist. Das im wesentlichen aus dem mittleren Steg 20 des Verbindungsgliedes 5 gebildete und in der schlitzartig ausgebildeten Ausnehmung 23; 23' angeordnete Federelement 21; 21' ist derart ausgebildet, daß beim kreisbogenartigen Einfahren des Verbindungsgliedes 5 in die jeweilige Nut 15; 15' des einzelnen Teils 14 der Nocken 22; 22' entlang der Innenseite des Teils 14 gleitet, so daß das einzelne Feder-
element 21; 21' radial nach innen« d. h.« in don jeweiligen Schlitz 7 des Kugelkörpers 6 ausgelenkt wird und solange ausgelenkt bleibt« bis in einer bestimmten Position der Nocken 22; 22* aufgrund der federelastischen Rückstellkraft lösbar in den entsprechenden Einschnitt 18; 18* des Teils 14 einrastet und somit das einzelne Teil 14 mit dem Verbindungsglied 5 eine Einheit bildet. Der mittlere Kugelkörper 4 umfaßt acht Segmentteile 14 sowie acht Verbindungsglieder 5.
Der äußere Kugelkörper 3 umfaßt die gleiche Anzahl Segmentteile wie der mittlere Kugelkörper 4« wobei das einzelne segmentartige Teil 30 wie in Fig. 7 in größerem Maßstab dargestellt« an der inneren« dem mittleren Kugelkörper 4 zugewandten Seite mindestens ein Rastelement 31 aufweist« welches etwa schnappartig in die Ausnehmung 17 des jeweiligen Teile 14 des mittleren Kugelkörpers 4 einrastet« so daß die Teile 14; 30 im wesentlichen eine Einheit bilden. An der Außenseite des einzelnen« bogenförmigen Te4Is 30 sind, wie in Fig. 6 dargestellt« in Umfangsrichtuiig orientierte und im Abstand zueinander angeordnete Taschen 40 vorgesehen. Die einzelne« kreisbogenförmig ausgebildete Tasche 40 wird gebildet durch einen parallel zur Innenseite beziehungsweise zur Innenwand orientierten Einschnitt 36 mit Boden 33 und eine durch Stege 34; 34' begrenzte öffnung 35. In zusammengebautem Zustand« in welchem die oinzelnen Kugelkörper 6; 4; 3 zu einer Baueinheit zusammengefügt sind, bilden die Taschen 40 eine in sich geschlossene« umlaufende und längs der Großkreise orientierte Führungsbahn für die Schiebeteile 1; 2.
- 15 - λα -rev
gebildete Schiebeteil 1; 2 hat auf der dem einzelnen eegmentartigen Teil 30 dee äußeren Kugelkörpers 3 zugewandten Innenseite zwei im Abstand zueinander angeordnete und in die Taschen 40 eingreifende Führungsglieder 13; 13', welche im wesentlichen L-förmig ausgebildet sind und Je mit einem etwa radial nach innen gerichteten Steg 11; 11* in die Öffnung 35 und mit einem etwa in Umfangsrichtung orientierten Gleitstück 12; 12' in den Einschnitt 36 der Führungsbahn (Tasche 40) eingreifen. Das Gleitstück 12; 12' ist hierbei« wif in Fig« 6 dargestellt, an der Innenseite der . Stege 34; 34* der öffnung 35 anliegend geführt.
In Fig. 3 ist das Kombinations-Spielzeug 150 teilweise in Ansicht und teilweise aufgeschnitten dargestellt und man erkennt auf der einen, aufgeschnittenen Seite den aus den einzelnen segmentartigen Teilen 30 gebildeten und in seiner Gesamtheit dargestellten äußeren Kugelkörper 3 sowie die in den Taschen 40 des Kugelkörpers 3 in Pfeilrichtung X* um die sogenannte Rotationsachse X-X verstellbaren Schiebeteile 1; 2, welche in ihrer Gesamtheit die kugelförmige Darstellungefläche 10 bilden. Im Bereich der oberen Trennstelle E und der unteren Trennstelle E" der einzelnen Schiebeteile 1; 2 sind einzelne, in ihrer Gesamtheit nicht näher bezeichnete Rasteinrichtungen vorgesehen. Die Rasteinrichtung besteht im wesentlichen aus innenseitig am Schiebeteil 1; 2, d. h., auf der dem einzelnen segmentartigen Teil 30 zugewandten Seite angeordneten Kerben oder Nuten 8; 8' beziehungsweise 9; 9* sowie an der Oberfläche der einzelnen Teile 30 vorgesehene, federelastisch ausgebildete Rastelemente R; R'. Ops einzelne, oberflächig im Teil 30 angeordnete Rastelement R oder R' hat zwei in einer nicht näher bezeichneten Ausnehmung der Wand des Teils 30
- α6 - IC HC
angeordnete Zungen 28; 28' mit Nocken 29; 29*. Die Zungen 28; 28' sind federelastisch etwa radial nach innen auelenkbar ausgebildet und resten durch die eigene« federelastische Rückstellkraft bei bestimmter Stellung der Schiebeteile 1; 2, wie in Fig. 5 im Ausschnitt dargestellt, in die Kerben 8; 8' beziehungsweise 9; 91 des entsprechenden Schiebeteils 1; 2 ein.
Die im wesentlichen aus den Zungen 28; 28* und Nocken 29; 29' am Teil 30 sowie aus den Kerben 8; 8* ; 9; 9' an den Schiebeteilen 1; 2 gebildete Rasteinrichtungen sind so ausgebildet und angeordnet ι daß jedes einzelne Schiebeteil 1; 2 mit mindestens einer Rasteinrichtung in Eingriff steht und beim Verstellen längs der Großkreise - hierbei werden die Zungen 28; 28' geringfügig radial nach innen gedrückt mit der nächsten Rasteinrichtung in Eingriff gelangt. Eine Veretellbewegung längs der Meridiane ist erst dann möglich, wenn die Schiebeteile 1; 2 deckungsgleich mit den Segmentteilen der beiden Kugelkörper 4; 3 ist.
In Fig. 4 ist das Kombinations-Spielzeug 150 in teilweise aufgeschnittenen Zustand dargestellt und man erkennt die Schiebeteile 1; 2 sowie die im geschnittenen Teilstück am äußeren Umfang verteilt angeordneten, schematisch dargestellten und oberhalb des äußeren Kugelkörpers 3 angeordneten Rastelemente R.
Claims (11)
- Berlin« den 16. 6. 1988 AP A 63 H/313 866-1 69 930/25Patentansprüche1. Kombinotions-Spielzeug, insbesondere als Kugelkörper ausgebildetes Spielzeug mit mehreren in Großkreis- und Meridianschnittebenen unterteilten und mit entsprechend zugeordneten und ausgebildeten Halte- und Verbindungsgliedern in Eingriff stehenden Schiebeteilen» welche Schiebeteile zur Einnahme einer bestimmten Stellung gegeneinander an der Kugelkörper-Oberfläche längs der einzelnen Großkreise sowie der einzelnen Meridiane verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet« daß- das Kombinations-Spielzeug (150) im wesentlichen aus einem erster« inneren Kugelkörper (6)« einem zweiten« mittleren Kugelkörper (4)« einem dritten, äußeren Kugelkörper (3) und den daran verstellbar angeordneten Schiebeteilen (1; 2) besteht, daß der mittlere Kugelkörper (4) sowie der äußere Kugelkörper (3) jeweils in eine gleiche Anzahl segmentartiger Teile (14; 30) unterteilt und zur Durchführung der Verstellbewegung länge der Meridiane mittels entsprechender Halte- und Verbindungsglieder miteinander wirkverbunden sind, und daß jedes einzelne Teil (30) des äußeren Kugelkörpers (3) an seiner Außenseite mit im Abstand zueinander angeordneten Taschen (40) versehen ist, die im zusammengebauten Zustand in Umfangsrichtung orientierte Führungsbahnen bilden, in welchen die längs der Großkreiss verstellbaren Schiebeteile (1; 2) geführt sind.
- 2. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß der innere Kugelkörper (6) als einstückiger Hohlkörper zur formschlüssigen Aufnahme des aus den segmentartigan Teilen (14) gebildeten mittleren Kugel-körpers (4) sowie des aus den segmentartigen Teilen (30) gebildeten äußeren Kugelkörpers (3) ausgebildet ist.Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet« daß die einzelnen Teile (14) kugelschalenförmig ausgebildet und mittels entsprechend ausgebildeter, formschlüssig eingreifender Verbindungsglieder (5) als mittlerer Kugelkörper (4) zusammenfügbar sind.
- 4. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1 bis 3« dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, den äußeren Kugelkörper (3) bildenden Teile (30) kugelschalenförmig auegebildet und mittels schnappartig wirkender Rastelemente (31) an den einzelnen Teilen (14) des mittleren Kugelkörpers (4) lösbar befestigt sind.
- 5. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das einzelne Teil (14) beidseitig mit parallel zur äußeren Kontur orientierter Nut (1£· 15') und Steg (16; 16'), und das Verbindungsglied (5) zum formschlüssigen Eingriff mit in die Nut (15; 15') eingreifendem Steg (19; 19') versehen ist.
- 6. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (5) halbkreisförmig und im Profilquerschnitt T-förmig ausgebildet und an seinem Teilumfai.g mit mindestens einem Rastelement (25; 25') versehen ist, welches in zusammengebautem Zustand in einen kerbenartig ausgebildeten Einschnitt (18; 18') des Segmentteils (14) einrastet.
- 7. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet« daß der innere Kugeikörper (6) mit den aus den einzelnen, formschlüssig miteinander verbundenen segmentartigen Teilen (14; 30) gebildeten mittleren und äußeren Kugelkörper (4; 3) ale eine Baueinheit auegebildet ist.
- 8. Kombinationj-Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (30) des äußeren Kugelkörpers (3) auf der den Schiebeteilen (1; 2) zugewandten Seite mit im Abstand zueinander angeordneten Taschen (40) versehen ist, welche im zusammengebauten Zustand im wesentlichen in eich geschlossene, in Richtung der Großkreise orientierte Führungsbahnen bilden.
- 9. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das einzelne Schiebetoil (1; 2) auf der dem äußeren Kugelkörper (3) zugewandten Seite je zwei im Abstand zueinander angeordnete, formschlüssig in die Taschen (40) der Segmentteile (30) eingreifende Führungeglieder (13; 13') aufweist.
- 10. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das am Schiebeteil (1; 2) angeformte Führungsglied (13; 13') im Profilquerechnitt L-förmig ausgebildet ist und mit dem größeren, stegartigen Teilstück in die Tasche (40) dee einzelnen Segmentteils (30) formschlüssig eingreift.
- 11. Kombinations-Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeteile (1; 2) innenseitig mit Kerben (8; 8'; 9; 9') versehen sind und mit einer an den Teilen (30) des Kugelkörpers (3) angeordneten, imwesentlichen aus Zungen (28; 28') mit Nocken (29; 29') gebildeten Rasteinrichtung in Eingriff stehen« derart« daß die Schiebeteile (1; 2) gegen die Rückstellkraft der federelastisch wirkenden Teile in Form der Zungen (28; 28') bzw. Nocken (29; 29') in die Kerben (8; 8'; 9; 9') einraetend von einem zum anderen Teil (30) in Richtung der Großkreise verstellbar sind.
- 12. Kombinations-Spielzeug nach einem der Anspruch» 1 bis 11» dadurch gekennzeichnet« daß die einzelnen Teile aus Kunststoff im Spritzverfahren hergestellt sind.
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