DD268284A1 - Verfahren und vorrichtung zur trocknung oberflaechenbeschichteter kleinstteile - Google Patents

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DD268284A1
DD268284A1 DD31209788A DD31209788A DD268284A1 DD 268284 A1 DD268284 A1 DD 268284A1 DD 31209788 A DD31209788 A DD 31209788A DD 31209788 A DD31209788 A DD 31209788A DD 268284 A1 DD268284 A1 DD 268284A1
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coated
drying surface
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DD31209788A
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Inventor
Rainer Wilde
Manfred Graf
Rudolf Traeger
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Lehrgeraete Und Reparaturwerk
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trocknung oberflaechenbeschichteter Kleinstteile, wobei die Trocknung unter Ausnutzung zweier Wirkungen der Elektroenergie in Elektromagneten erfolgt, und zwar der Magnetwirkung zur lagestabilen Fixierung einer Vielzahl von oberflaechenbeschichteten Kleinstteilen sowie der Waermewirkung zur Trocknung der Oberflaechenbeschichtung durch Betreiben der Elektromagneten in einem zulaessigen Ueberspannungsbereich. Die Oberflaechentrocknung der Rueckseiten wird durch Umpositionieren der Kleinstteile auf einen in einer schwenkbaren Vorrichtung angeordneten zweiten Elektromagneten erreicht. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Oberflächentrocknung bzw. des Einbrennens von durch Farbspritzen oder andere Beschichtungsverfahren oberflächenbeschichteten Kleinstteilen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind bereits Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung (Trocknung) von Produkten bekannt, bei denen die Wärmebehandlung durch Infrarotlicht, durch Mikrowellen, durch Induktionsheizung, durch Heizspiralen oder Heizstäbo (DE-OS 3118251) sowie durch UV-Strahler (OE-OS 2253611) erfolgt. Bekannt ist auch die allseitige gleichmäßige Trocknung oberflächenbeschichteter Teile in Trockenöfen (OE-OS 3219928) sowie die Trocicnung durch stetig zugeführte Heißluft (DE-OS 3046849). In der DE-AS 2736868 ist auch ein Verfahren zum Warmhärten von Überzügen auf der Oberfläche eines metallischen Gegenstandes offenbart, bei dem das Erwärmen des Überzuges durch Wärmeaustausch mit einem auf die Aushärtetemperatur erwärmten flüssigen Wärmeträgermediums erfolgt.
Die Nachteile dieser bekannten technischen Lösungen bestehen darin, dpß eine definierte lagestabile Fixierung der Kleinstteile, die für die Erreichung einer Oberflächenbeschichtung hoher Qualität erforderlich ist, nur sehr schwer mit hohem manuellem Aufwand erreichbar ist.
Eine analoge Behandlung der Rückseiten der Teile erfordert nochmals einen erheblichen manuellen Aufwand. Besondere Schwierigkeiten bestehen darin, eine homogene Beschichtung im Kantenbereich zu erzielen. Ein weiterer Nachteil bekannter Trockeneinrichtungen ist der hohe Energieeinsatz.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Rationalisierung der Trocknung oberflächenbeschichteter Kleinstteile, die Verbesserung der Material- und Energieökonomie und die Erhöhung der Qualität der Oberflächenbeschichtung zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trocknung bei gleichzeitiger Positionierung und Halterung während des Trocknungsprozesses von durch Farbspritzen oder andere Beschichtungsverfahren beschichteter Kleinstteile zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Vielzahl ei Ή zu trocknenden Kleinstteile elektromagnetisch gehalten werden und die Trocknung durch Kontakt-, Strahlungs- und/oder Induktionswärme erfolgt, die durch Betreiben zweier
Haltemagneten in einem zulässigen Überspannungsbereich erzeugt wird.
Das Trocknen der Rückseiten erfolgt analog nach Umpositionierung der Kleinstteile an einen gegenüberliegende Elektromagneten durch elektrisches Umschalten der Magneten und nach Farbbeschichtung der Rückseiten in geschwenkter Stellung der Vorrichtung.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung bestehen darin, daß eine allseitige gleichmäßige Oberflächenbeschichtung von Kleinstteilen ohne manuellen Aufwand des Umpositionierens der Teile zur allseitigen gleichmäßigen Trocknung erreicht wird.
Wie bekannt ist, entsteht bei Nutzung der magnetischen Kraftwirkung von Elektromagneten zwangsläufig Verlustwärme, die im Normalfalle unerwünscht ist und minimiert wird.
Ein weiterer Vorteil eier Erfindung besteht darin, daß diese freiwerdende Wärme durch die spezielle Betriebsweise der Elektromagneten in einem zulässigen Überspannungsbereich zur Trocknung der Oberf lächenbeschichtung gezielt genutzt wird. Der Elektromagnet erfüllt zwei Aufgaben des Trocknungsprozesses:
die Halterung der Kleinetteile,
die Wärmeerzeugung zur Trocknung.
Ein weiterer Vorteil besteht in der effektiven Ausnutzung sowohl der Kontaktwärme des im magnetischen Eingriff befindlichen Haltemagneten als auch der Strahlungswärme des gegenüberliegenden, nicht im magnetischen Eingriff befindlichen Elektromagneten. AusfuhrungsbelspleJ Nachfolgend soll die· Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In Fig. 1 ist die prinzipielle Anordnung der Vorrichtung dargelegt. Die Elektromagneten 1 und 2 bilden das jeweils notwendige Magnetfeld zur Halterung der Kleinstteile und liefern gleichzeitig die Trocknungswärme. Die Anordnung ist durch geeignete, nicht dargestellte Mittel Regen starke Verunreinigungen durch das Beschichtungsmaterial geschützt. Die in Stellung I auf dem Magneten 1 der Vorrichtung gehaltenen und farbbeschichteten Kleinstteile 3 werden in Stauung Il der Vorrichtung durch Betreiben beider Elektromagneten in einem zulässigen Üherspannungsbereich mittels der dabei
entstehenden Kontaktwärme vom Elektromagneten 1 sowie der Strahlungsw arme des darüberliegenden Elektromagneten 2 ineinem Temperaturbereich bis beispielsweise 1200C und bei einer Farbe entsprechenden Zeitdauer getrocknet.
Der zulässige elektrische Überspannungsbereich ist begrenzt durch die Temperaturbeständigkeit der Lack- und Vergußmaterialien der Elektromagneten sowie durch die Auslegung der Spulen. Nach erfolgter Trocknung der Farbschicht wird der Elektromagnet 1 abgeschaltet, so daß auf Grund des wirkenden Magnetfeldes
des Elektromagneten 2 eine lagestabile Fixierung der Vielzahl Kleinstteile auf diesem erfolgt.
Nach Farbbeschichtung der Rückseiten der Kleinstteile in Stellun j I der Vorrichtung und deren Rückschwenkung in Stellung Il
erfolgt die Trocknung der Rückseitenbeschichtung analog der Tr >cknung der Vorderseiten.

Claims (2)

1. Verfahren zur Trocknung oberflächenbeschichteter Kleinstteile, dadurch gekennzeichnet, daß die oberflächenbeschichteten und auf einem Elektromagneten einer aus zwei Elektromagneten bestehenden Vorrichturg magnetisch lagestabil fixierten Kleinstteile durch Betreiben eines oder beider Elektromagneten in einem zulässigen Überspannungsbereich thermisch getrocknet, der haltende Elektromagnet abgeschaltet, die Kleinstteile auf den gegenüberliegenden Elektromagneten umpositioniert und nach erfolgter Farbgebung in abgeschwenkter Position dieses Elektromagneten in dessen Ausgangslage erneut durch Betreiben der Elektromagneten in einem zulässigen Überspannungsbereich getrocknet werden.
2. Vorrichtung zur Trocknung oberflächenbeschichteter Kleinstteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus zwei mit ihrer magnetischen Wirkungsfläche gegenüberliegenden und schwenkbar angeordneten Elektromagneten (1; 2) besteht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005039875A1 (de) * 2005-08-23 2007-03-01 Klaus-Peter König Beschichtungsvorrichtung zur Beschichtung von Kleinteilen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005039875A1 (de) * 2005-08-23 2007-03-01 Klaus-Peter König Beschichtungsvorrichtung zur Beschichtung von Kleinteilen
DE102005039875B4 (de) * 2005-08-23 2007-10-25 Klaus-Peter König Beschichtungsvorrichtung zur Beschichtung von Kleinteilen
DE102005039875C5 (de) * 2005-08-23 2010-02-25 Klaus-Peter König Beschichtungsvorrichtung zur Beschichtung von Kleinteilen

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