DD268361A3 - Abscher- und bergungsgeraet - Google Patents

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DD268361A3
DD268361A3 DD86293761A DD29376186A DD268361A3 DD 268361 A3 DD268361 A3 DD 268361A3 DD 86293761 A DD86293761 A DD 86293761A DD 29376186 A DD29376186 A DD 29376186A DD 268361 A3 DD268361 A3 DD 268361A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
chimney
house
demolition
kappmesser
transport
Prior art date
Application number
DD86293761A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Hildebrandt
Walter Ulrich
Heinz Kuehne
Hartmut Hilbich
Christian Wallborn
Otto Wallborn
Willi Berger
Guenter Stockmann
Hans-Guenter Schmidt
Original Assignee
Pgh Boerdebau Biere
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Publication date
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00—Working measures on existing buildings
    • E04G23/08—Wrecking of buildings
    • E04G2023/087—Wrecking of buildings of chimneys, smoke stacks or the like

Landscapes

  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Abstract

Abscher- und Bergungsgeraet zum stueckweisen Abbruch von defekten Hausschornsteinen oder Teilen davon. Ziel ist es, ein Abscher- und Bergungsgeraet zu schaffen, mit dessen Hilfe defekte Hausschornsteine teilweise oder ganz segmentweise mit Senkung des Zeitaufwandes abgebrochen werden koennen. Dabei ist die Staubbelaestigung zu senken und der Geruestbau einzusparen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein der Groesse des Hausschornsteines entsprechender, unten verstaerkter Blechmantel ueber den abzubrechenden Hausschornstein gefuehrt wird und ein Kappmesser mittels mechanischer Vorrichtung soweit in den Schaft des Hausschornsteines getrieben wird, bis er voellig durchtrennt ist. Der so entstandene Behaelter dient gleichzeitig zum Transport des Abbruchmaterials mittels Hebezeug in ein Transportmittel. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Abscher- und Bergungsgerät zum stückweisen Abbruch von defekten Hausschornsteinen oder Teilen davon.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei ganz oder teilweise zu erneuernden Hausschornsteinen wird der Abbruch des Mauerwerkes manuell vorgenommen, indem jeder Stein Stück für Stück abgebrochen wird. Das so gewonnene Abbruchmaterial wird mittels eines manuell zu transportierenden Gefäßes bis zur Schuttrutsche gebracht und dann in ein bereitstehendes Transportmittel geschüttet. Abbruch und Transport gehen nur unter hoher Staubbelästigung vonstatten.
Bei den meisten Schornsteinen ist es außerdem noch erforderlich, daß auf dem Dach ein Arbeitsgerüst gebaut werden muß, um eine entsprechende Arbeitssicherheit zu erreichen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Abscher- und Bergungsgerät zu schaffen, mit dessen Hilfe defekte Hausschornsteine ganz oder teilweise bzw, segmentweise bis eine Lage über Oberkante Fußboden abgebrochen werden können. Entscheidend dabei ist, daß der dazu erforderliche Zeitaufwand auf ein Minimum gesenkt und die hohe Staubbelästigung fast ausgeschlossen wird. Weiterhin wird durch den Einsatz des Dachfirstgerüstes der Gerüstbau eingespart.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den manuellen Aufwand beim teilweise oder vollständigen Abbruch von defekten Hausschornsteinen völlig auszuschahen. Gleiches trifft für die Staubbelästigung zu.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein der Größe des Hausschornsteines entsprechender, unten verstärkter Blechmantel über den abzubrechenden Hausschornstein geführt wird und ein Kappmesser mittels mechanischer Vorrichtung soweit in den Schaft des Hausschornsteines getrieben wird, bis er völlig durchtrennt ist. Durch das Kappmesser, welches als Boden wirkt, entsteht ein Transportbehälter, mit dessen Hilfe das abgetrennte Segment des Hausschornsteines in die bereitstehende Transportvorrichtung abgehoben wird. Hier wird das Kappmesser gezogen und der Blechmantel entleert.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1: aufgesetztes Abscher· und Bergungsgerät in der Draufsicht.
Fig. 2: Schnitt durch ein aufgesetztes Abscher· und Bergungsgerät.
Der zum ganz oder teilweisen Abbruch vorgesehene Hausschornstein 1 wird von einem Kollegen unter Zuhilfenahme des Dachfirstgerüstes zum Einsatz des Abscher· und Bergungsgerätes vorbereitet, indem in den Schaft dos Hausschornsteines 1 eine Kerbe angebracht wird. Dann wird der an den Anschlagösen 2 hängende Blechmantel 3, der der Größe des Hausschornsteines 1 entspricht, mittels Autokran oder eines anderen geeigneten Hebezeuges über den Hausschornstein 1 geführt. Unten am Blechmantel 3 befinden sich Führungen 4 In Verstärkungswinkeln 5 angeordnet zur Aufnahme des Kappmessers 6. Das Kappmesser Ö wird von dem Kollegen in die Kerbe eingelenkt und durch entsprechende Betätigung der mechanischen Vorrichtung wird das Kappmesser 6 in den Schaft des Hausschornsteines 1 vorgetrieben, bis das Segment vom Hausschornstein 1 völlig abgetrennt ist.
Nun wird mittels Hebezeug das Segment mit dem Abscher- und Bergungsgerät abgehoben und in das bereitstehende Transportmittel für den Bauschutt abgesetzt. Nach Ziehen des Kappmessers 6 ist das Abscher· und Bergungsgerät wieder einsatzfähig und ein neuerlicher Abbruch eines Segmentes vom Hausschornstein 1 kann erfolgen. An Gebäuden, an denen sich Spitztürmchen oder andere schornsteinähnliche Aufbauten befinden, kann das Abscher- und Bergungsgerät gleichfalls eingesetzt werden, indem ebenfalls ein segmentweiser Abbruch erfolgt.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Abscher- und Bergungsgerät zum teilweisen oder vollständigen Abbruch von Hausschornsteinen oder anderen Aufbauten an Gebäuden mit einem an Anschlagösen hängenden Blechmantel, der der Größe des abzubrechenden Hausschornsteines entspricht und über den abzubrechenden Schornstein geführt wird, gekennzeichnet dadurch, daß am Blechmantel (3) unten Verstärkungswinkel (5) mit Führungen (4) zur Aufnahme eines Kappmessers (6) angeordnet sind und das Kappmesser (6) mit dem Blechmantel (3) während des Transportes des Abbruchmaterials zum Transportmittel einen geschlossenen Behälter bildet.
2. Abscher- und Bergungsgerät, gekennzeichnet dadurch, daß dem Kappmesser (3) mechanische Vorrichtungen zum Vortrieb des Kappmessers zugeordnet sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Abscher- und Bergungsgerät zum stückweisen Abbruch von defekten Hausschornsteinen oder Teilen davon.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei ganz oder teilweise zu erneuernden Hausschornsteinen wird der Abbruch des Mauerwerkes manuell vorgenommenjndem jeder Stein Stück für Stück abgebrochen wird. Das so gewonnene Abbruchmaterial wird mittels eines manuell zu transportierenden Gefäßes bis zur Schuttrutsche gebracht und dann in ein bereitstehendes Transportmittel geschüttet. Abbruch und Transport gehen nur unter hoher Staubbelästigung vonstatten. Bei den meisten Schornsteinen ist es außerdem noch erforderlich, daß auf dem Dach ein Arbeitsgerüst gebaut werden muß, um eine entsprechende Arbeitssicherheit zu erreichen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Abscher- und Bergungsgerät zu schaffen, mit dessen Hilfe defekte Hausschornsteine ganz oder teilweise bzw. segmentweise bis eine Lage über Oberkante Fußboden abgebrochen werden können. Entscheidend dabei ist, daß der dazu erforderliche Zeitaufwand auf ein Minimum gesenkt und die hohe Staubbelästigung fast ausgeschlossen wird. Weiterhin wird durch den Einsatz des Dachfirstgerüstes der Gerüstbau eingespart.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den manuellen Aufwand beim teilweise oder vollständigen Abbruch von defekten Hausschornsteinen völlig auszuschalten. Gleiches trifft für die Staubbelästigung zu. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein der Größe des Hausschornsteines entsprechender, unten verstärkter Blechmantel über den abzubrechenden Hausschornstein geführt wird und ein Kappmesser mittels mechanischer Vorrichtung soweit in den Schaft des Hausschornsteines getrieben wird, bis er völlig durchtrennt ist. Durch das Kappmesser, welches als Boden wirkt, entsteht ein Transportbehälter, mit dessen Hilfe das abgetrennte Segment des Hausschornsteines in die bereitstehende Transportvorrichtung abgehoben wird. Hier wird das Kappmesser gezogen und der Blechmantel entleert.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1: aufgesetztes Abscher- und Bergungsgerät in der Draufsicht.
Fig. 2: Schnitt durch ein aufgesetztes Abscher-und Bergungsgerät.
Der zum ganz oder teilweisen Abbruch vorgesehene Hausschornstein 1 wird von einem Kollegen unter Zuhilfenahme des Dachfirstgerüstes zum Einsatz des Abscher- und Bergungsgerätes vorbereitet, indem in den Schaft des Hausschornsteines 1 eine Kerbe angebracht wird. Dann wird der an den Anschlagösen 2 hängende Blechmantel 3, der der Größe des Hausschornsteines entspricht, mittels Autokran oder eines anderen geeigneten Hebezeuges über den Hausschornstein 1 geführt. Unten am Blechmantel 3 befinden sich Führungen 4 in Verstärkungswinkeln 5 angeordnet zur Aufnahme des Kappmessers 6. Das Kappmesser 6 wird von dem Kollegen in die Kerbe eingelenkt und durch entsprechende Betätigung der mechanischen Vorrichtung wird das Kappmesser 6 in den Schaft des Hausschornsteines 1 vorgetrieben, bis das Segment vom Hausschornstein 1 völlig abgetrennt ist.
Nun wird mittels Hebezeug das Segment mit dem Abscher- und Bergungsgerät abgehoben und in das bereitstehende Transportmittel für den Bauschutt abgesetzt. Nach Ziehen des Kappmessers 6 ist das Abscher- und Bergungsgerät wieder einsatzfähig und ein neuerlicher Abbruch eines Segmentes vom Hausschornstein 1 kann erfolgen. An Gebäuden, an denen sich Spitztürmchen oder andere schornsteinähnliche Aufbauten befinden, kann das Abscher- und Bergungsgerät gleichfalls eingesetzt werden, indem ebenfalls ein segmentweiser Abbruch erfolgt.
DD86293761A 1986-08-21 1986-08-21 Abscher- und bergungsgeraet DD268361A3 (de)

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DD86293761A DD268361A3 (de) 1986-08-21 1986-08-21 Abscher- und bergungsgeraet

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DD268361A3 true DD268361A3 (de) 1989-05-31

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ID=5581934

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DD86293761A DD268361A3 (de) 1986-08-21 1986-08-21 Abscher- und bergungsgeraet

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT519042A3 (de) * 2016-09-05 2018-06-15 Karl Bau Gmbh Materialbehälter, dessen Verwendung und Verfahren zum Abriss eines Schornsteins

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT519042A3 (de) * 2016-09-05 2018-06-15 Karl Bau Gmbh Materialbehälter, dessen Verwendung und Verfahren zum Abriss eines Schornsteins
AT16044U1 (de) * 2016-09-05 2018-12-15 Karl Bau Gmbh Materialbehälter, dessen Verwendung und Verfahren zum Abriss eines Schornsteins
AT519042B1 (de) * 2016-09-05 2019-05-15 Karl Bau Gmbh Materialbehälter, dessen Verwendung und Verfahren zum Abriss eines Schornsteins
AT519042B9 (de) * 2016-09-05 2019-09-15 Karl Bau Gmbh Materialbehälter, dessen Verwendung und Verfahren zum Abriss eines Schornsteins

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