DD268526A1 - Verfahren zur risstiefenbestimmung und/oder qualitaetskontrolle von rissverpressungen in beton und anderen feststoffen - Google Patents

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DD268526A1
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crack
quality control
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concrete
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Application number
DD31245688A
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Inventor
Juergen Vocke
Frank Haeussler
Ernst-Juergen Langrock
Hubert Barth
Hartmut Baumbach
Andreas Herrmann
Original Assignee
Cottbus Wohnungsbau
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Abstract

Verfahren zur Risstiefenbestimmung und/oder Qualitaetskontrolle von Rissverpressungen von Beton und anderen Feststoffen. Die Erfindung ist anwendbar im Bauwesen aber auch anderen Gebieten mit Feststoffkoerpern. Die Zielstellung besteht darin, Risstiefen und/oder die Qualitaetskontrolle von der Seite der Rissoeffnung aus zerstoerungsfrei zu bestimmen. Von einem bekannterweise eingebrachten Radionuklid werden die Zaehlraten mittels Kernstrahlungsdetektor, Kollimator und einem Zaehlgeraet erfasst. Die unter Beruecksichtigung der Zerfallskonstante korrigierten und normierten Zaehlraten werden anschliessend ueber den Abstand "PK" aufgetragen mit entsprechenden Eichkurven verglichen und die Risstiefe bestimmt. Analog wird bei der Qualitaetskontrolle von Rissverpressungen verfahren.

Description

Titel der Erfindung
Verfahren zur Rißtiefenbestimmung und/oder Qualitätskontrolle von Rißverpressungen in Beton und anderen Feststoffen,
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar bei der Bestimmung von Rißtie* fen in Beton im Bauwesen aber auch in anderen Feststoffen wie Keramik, Glas, Gesteinen u#a«, sowie zur Qualitätskontrolle von Rißverpressungen mit Epoxidharz, Zementmörtel uoä,
ι ο
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekannt ist Rißtiefen in Betonen und anderen Feststoffen mit Hilfe des UItraschallvorfahrens zu bestimmen» Der Machteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Materialstruktur wie Schichtenaufbau, Stahleinlagen undandere, aber auch die Oberflächenbeschaffenheit des jeweilinen Materials eine präzise Rißtiefenbestimmung oftverhindern«.
Tomografische Verfahren sind im Prinzip für die Rißtie-
fenbestimnung geeignet, stehen aber in der Regel für technische Zwecke nicht zur Verfügung«Bekannt ist ein Verfahren nach DD 233 761, nach dem mit Hilfe von Radionukliden, die in geeigneterweise in den Beton eingebracht werden, der Rißverlauf bestimmt werdenkann. Nachteilig ist dieses Verfahren jedoch für dieRißtiefenbestimmung bei Messungen von der Seite der Rißöffnung,denn werden bei dieser Methode die Meßimpulse zum überwiegenden Teil von der radioaktiven Markierung der Rißöffnung verursacht, sind Schlußfolgerungen aufdie Rißtiefe nicht möglich8
Sinngemäßes gilt auch für die Überprüfung der Qualität von Rißverpressungen mit Epoxidharz, Zementmörtel o.ä«, für die es kein praxiswirksames zerstörungsfreies Kontrollverfahren gibt, da nur Bohrkernentnahme oder die
Methode der Oberlaufkontrolle bekannt ist. Ziel der Erfindung
Die Zielstellung besteht darin, Rißtiefen von der Seite der Rißöffnung her zu bestimmen und/oder eine Qualitätskontrolle von Rißverpressungen mit Epoxidharz, Zementmcrtel u.ä„ zerstörungsfrei zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Rißtiefen und/oder die Qualitätskontrolle von Rißverpressiingen inittele Radionuklide vcn der Seite der Rißöffnung aus zerstörungsfrei, unter Verwendung geeigneter Meßinstrumente zu erfassen und zu bestimmen, wobei auch aino Anwendbarkeit bei einer geklüfteten Oberfläche oder bei Störungen in der Materialstruktur gegeben sein muß. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Radionuklid bekannterweise in den Riß eingebracht wird. Mittels eines Kornstrahlungsdetektors in Verbindung mit einem geeigneten Kollimator, der mindestens zwei Bohrungen aufweist und einem Zählgerät, werden Zählraten erfaßt, die unter Berücksichtigung der Zerfallskonstante des verwendeten Radionuklide korrigiert und normiert werden,, Die korrigisrten und normierten Zählratcn werden anschließend über den Abstand "PK" aufgetragen, mit entsprechenden Eichkurven verglichen und die Rißtiefe bestimmt« Der Abstand "PK* wird dabei gebildet zwischen der Oberfläche des Prüfobjektes zum Kollimator·
In ähnlicher Weise wird auch die Qualitätskontrolle bei Rißverpressungen durchgeführt. Das Verpres3ungsmittel wird nach Markierung wie ein markierter Riß nachgewiesen, deh. die Rißtiefe entspricht der Verpressungstiefe,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Wie in der achematischen Zeichnung dargestallt, wird an einem Prüfobjekt (3) ein Riß (5) mit der Rißtiefe HRTM
angenommen. Das Radionuklid wird bekannterweise dem Prüfobjekt zugeführt» Auf der Se\te der Rißöffnung wird ein geeigneter Kollimator (1), der mindestens zwei Bohrungen aufweist, mit einem Kernstrahlunysdetektor (2) aufgestellt. Mit Hilfe eines Zählgerätes (4) werden die Zählraten ermittelt, die unter Berücksichtigung der Zerfallskonstante des verwendeten Radionuklide korrigiert und normiert werden«. Die korrigierten und normierten Zählraten werden anschließend über denAbstand "PK" aufgetragen, mit entsprechenden Eichkurven verglichen und die Rißtiefe bestimmt.
Analog wird bei der Qualitätskontrolle von Rißverpressungen verfahren«.

Claims (2)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur Rißtiefenbestimmung und/oder Qualitätskontrolle von Rißverpressungen in Beton und anderen Feststoffen mittels eingebrachten Radionuklids, unter Verwendung bekannter Meßinstrumente, gekennzeichnet dadurch, daß von der Seite der Rißöffnung aus die Zählraten mittels e*n&s Kernstrah-Jungsdetek'cors 2 in Verbindung mit einem geeigneten Kollimator 1 und einem Zählgerät 4 erfaßt werden* die unter Berücksichtigung der Zerfallskonstante des verwendeten Radionuklids korrigierten und anschliessend normierten Zählraten überden Abstand "PK" aufgetragen werden und die Rißtiefe über Eichkurven bestimmt wird»
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verpressungsmittel nach Markierung wie ein markierter Riß nachgewiesen wird«
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