DD269095A1 - Anwendungsverfahren fuer elektrisch leitendes polyaethylen fuer ringelektroden transvenoeser elektrodenkatheter - Google Patents

Anwendungsverfahren fuer elektrisch leitendes polyaethylen fuer ringelektroden transvenoeser elektrodenkatheter Download PDF

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DD269095A1
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DD
German Democratic Republic
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ring
electrode
electrically conductive
transvenous
application method
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Application number
DD31077287A
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English (en)
Inventor
Guenter Lehmann
Peter May
Original Assignee
Dresden Ultraschalltech
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Anwendungsverfahren fuer elektrisch leitendes Polyaethylen fuer Ringelektroden transvenoeser Elektrodenkatheter zur temporaeren Elektrostimulation in Verbindung mit einem Kontaktring zur Herabsetzung des Uebergangswiderstandes vom inneren Leitungsdraht zur Ringelektrode. Die ueber dem Kontaktring angeordnete Ringelektrode wird durch thermisches Umformen in seinem Aussendurchmesser annaehernd auf den Schlauchdurchmesser reduziert.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Anwendungsverfahren für elektrisch leitendes Polyäthylen für Ringelektroden transvenöser Elektrodenkatheter. Der trannvenöse Elektrodenkatheter wird in Verbindung mit einem externen Stimulator, vorzugsweise Herzschrittmacher zur temporären Elektrostimulation, vorzugsweise Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Die Verbindung zwischen dem externen Stimulator und dem zu stimulierenden Organ wird durch einen transvenösen Elektrodenkatheter hergestellt. Sowohl die Potentialaufnahme als auch die Stimulationsimpulsabgabe erfolgt über die transvenösen Elektrodenkatheter, speziell über die entsprechenden Elektroden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Es sind bereits transvenöse Elektrodenkatheter bekannt, die mehrere Elektroden besitzen. Sie bestehen aus einem durchgehenden Schlauch, in dem die elektrischen Leiter eingeschoben werden. Diese elektrischen Leiter stellen die Verbindung zwischen den Elektroden des distalen Endes und des proximalen Endes des transvenösen Elektrodenkatheters her. An vorgegebenen Stellen der jeweiligen Enden wird der Schlauch durchstoßen, die Drähte herausgeführt, die Ringelektroden darüber geschoben und durch Bördeln oder Stauchen befestigt. Die Ringelektroden werden aus hochwertigem und teurem Material gefertigt. Für die Fertigung der Ringelektroden aus Metall sind aufwendige Herstellungsverfahren wie Trennen, Entgraten und elektrolytisches Polieren notwendig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines im Aufbau einfachen, funktionssicheren und in der Herstellung kostengünstigen transvenösen Elektrodenkatheters.
Darlegung des Wesens der Erfindung Es besteht die Aufgabe, ein Verfahren anzugeben, mit dem transvenöse Elektrodenkatheter mit Ringelektroden aus elektrisch
leitenden vernetzten Polyäthylen hergestellt werden können.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ringelektrode aus elektrisch leitendem und vernetztem Polyäthylen in Form von Katheterschlauch zum Einsatz kommt. Der höhere Übergangswiderstand von Ringelektroden aus Polyäthylen gegenüber F'.igelektroden aus Metall wird erfindungsgemäß durch einen offenen Kontaktring aus Metallfolie
gesenkt.
Die Metallfolie sitz unter der Ringelektrode aus Polyäthylen. Zur Erzielung eines durchmessergleichen Überganges der Ringelektrode am Katheterschlauch, wird die vernetzte Ringelektrode durch thermisches Umformen in ihrem Durchmesser
verringert und dadurch gleichzeitig fest positioniert und gegen den Kontaktring gepreßt.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß Ringelektroden aus Polyäthylen durch Abtrennen vom Schlauchmaterial einfach und schnell
zu fertigen sind. Die thermische Umformung der montierten Ringelektroden stellt ein rationelles, wenig Ausrüstungenbenötigendes, sicheres technologisches Verfahren dar. Die so hergestellten Ringelektroden sind kostengünstiger als
Ringelektroden aus Metall.
-2- 2G9 095 Ausführungsbeispiel Nachstehend soll die Erfindung am Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Figur 1: Ansicht einer Elektrode eines transvenösen Elektrodenkatheters
Figur 2: Kontaktring für innige Verbindung
Figur 3: Kontaktring für mechanische Verbindung
Figur 4: Teilschnitt durch den transvenösen Elektrodenkatheter im montierten Zustand vor dem thermischen Umformen der
Ringelektrode
Figur 5: Teilschnitt des transvenösen Elektrodenkatheters nach dem thermischen Umformen der Ringelektrode
Der transvenöse Elektrodenkathetor besteht im wesentlichen entsprechend Figur 1 aus einem Katheterschlauch 1, vorzugsweise radiopakes Kathetermaterial aus Polyäthylen, einem Elektrodenkopf und mindestens 3 Ringelektroden 2 aur elektrisch leitendem Polyäthylen mit je einem Kontaktring 3 aus dünner Metallfolie, die am distalen Ende 4 und am proximalen Ende 5 montiert sind. Die elektrische Verbindung des distalen Endes 4 und des proximalen Endes 5 erfolgt durch Leiter 6, vorzugsweise durch lackisolierte Drähte. Der Kontaktring 3 nach Figur 2 oder Figur 3 wird aus Metallfolie mit geeigneten Werkzeugen als offener Ring hergestellt. In der Sicke 7 nach Figur 2 des Kontaktringes 3 wird der Leiter 6 fest verbunden.
Der Kontaktring 3 wird auf den Katheterschlauch 1 über der Drahtausgangsöffnung 9 positioniert und mit einer Flachzange, die ein? Bohrung des entsprechenden Schlauchdurchmessers besitzt, angedrückt und damit Kontaktring 3 geschlossen. Für die Fertigung der Ringelektrode 2 wird elektrisch leitender und vernetzter Polyäthylenschlauch gleichen Durchmessers wie dar des Katheterschlauches 1 verwendet. Um die Ringelektrode 2 auf den Katheterschlauch 1 zu schieben, wird der Durchmesser der Ringelektrode vorher durch ein thermisches Verfahren vergrößert
Die Ringelektrode 2 wird über den Kontaktring 3 geschoben.
In diesem montierten Zustand, dargestellt in Figur 4, erfolgt durch thermisches Schrumpfen die Reduzierung des Außendurchmessers der Ringelektrode 2 auf den Katheterschlauchdurchmesser. Es ergibt sich der in Figur 5 und Figur 1 dargestellte Zustand. Durch die Reduzierung des Außendurchmessers der Ringelektrode 2 auf den Schlauchdurchmesser ergibt sich ein durchmessergleicher Übergang 10 zwischen der Ringelektrode 2 und dem Katheterschlauch 1.
Ausführungsbeispiel 2
Wie im Ausführungsbeispiel 1, jedoch mit Kontaktelement 3 nach Figur 3, bei der der Leiter 6 mit Lasche 8 mechanisch verbunden

Claims (4)

1. Anwendungsverfahren für elektrisch leitendes Polyäthylen für Ringelektroden transvenöser Elektrodenkatheterzurtemporären Elektrostimulation mit mindestens zwei elektrischen Leitern, die in einem flexiblen Schlauch angeordnet sind, einem Elektrc lenkopf und mindestens drei Ringelektroden aus körperverträglichem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelektroden aus elektrisch leitendem und vernetzten! Polyäthylenschlauch bestehen.
2. Transvenöse Elektrodenkatheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Ringelektroden durch thermisches Umformen annähernd auf den Katheterschlauchdurchmesser verringert wird.
3. Transvenöse Elektrodenkatheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter jeder Ringelektrode zur Senkung des elektrischen Übergangswiderstandes ein Kontaktring angeordnet ist.
4. Transvenöse Elektrodenkatheter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring aus dünner Metallfolie geformt wird.
DD31077287A 1987-12-21 1987-12-21 Anwendungsverfahren fuer elektrisch leitendes polyaethylen fuer ringelektroden transvenoeser elektrodenkatheter DD269095A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5476496A (en) * 1993-06-01 1995-12-19 Pacesetter Ab Implantable medical electrode system having an indifferent electrode formed as a part of the electrode insulator sleeve
US5609622A (en) * 1993-02-01 1997-03-11 W. L. Gore & Associates, Inc. Implantable electrode with conductive polytetrafluoroethylene elecrode
US5855552A (en) * 1994-09-21 1999-01-05 Ep Technologies, Inc. Catheter having ring electrodes secured thereon

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