DD269408A5 - Fuehrungsmittel zur bewegung eines mit greifern versehenen schusspaares innerhalb des webfaches eines webstuhles - Google Patents

Fuehrungsmittel zur bewegung eines mit greifern versehenen schusspaares innerhalb des webfaches eines webstuhles Download PDF

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DD269408A5 DD87311016A DD31101687A DD269408A5 DD 269408 A5 DD269408 A5 DD 269408A5 DD 87311016 A DD87311016 A DD 87311016A DD 31101687 A DD31101687 A DD 31101687A DD 269408 A5 DD269408 A5 DD 269408A5
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Abstract

Die Vorrichtung zum Fuehren der mittels Zahnraedern gegeneinander hin- und herbewegter Greiferbaender fuer den Schusseintrag im Bereich des Webfachs von Webmaschinen mit Hilfe von Fuehrungsplatinen mit einer Ausnehmung, die im Abstand vom Webblatt an der Weblade befestigt sind, soll mit dem Ziel der Erhoehung der Lebensdauer und der Vermeidung von Fadenbruechen konstruktiv umgestaltet werden. In diesem Sinne werden die Greiferbaender mit mindestens einer unterschnittenen Nut ausgestattet, und die Fuehrungsplatinen umgreifen diese Greiferbaender einschliesslich ihrer Nut formschluessig. Die Ausnehmung in den Fuehrungsplatinen ist zum Webblatt hin offen. Fig. 3

Description

Vorrichtung zum Führen der mittels Zahnrädern gegeneinander hin- und herbewegten Greiferbänder für den Schußeintrag im Bereich des Webfachs von Webmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen der mittels Zahnrädern gegeneinander hin- und herbewegten Greiferbänder für den Schußeintrag im Bereich des Webfaches von Webmaschinen in einer horizontalen Ebene» bestehend aus einer Vielzahl von Führungsplatinen mit einer Führungsnut für die Greiferbänder, wobei die Führungsplatinen auf der zum Webblatt ausgerichteten Weblade senkrecht zu diesem angeordnet sind·
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, daß bei modernen schützenlosen Webmaschinen des hier spezifizierten Typs noch immer das Problem zu lösen ist, die schußfadenlegenden Greifer innerhalb des Faches exakt zu führen, um sicherzustellen, daß die hin- und hergehenden Bewegungen dieser Greifer sowie deren Bewegung im Verhältnis zur Weblade und zum Webblatt korrekt sind, und gleichzeitig weitestgehend den Verschleiß der Greifer, dor Greiferbänder und der anderen an deren Bewegung beteiligten Elemente sowie die Belastungen der Kettfäden, zwischen denen der Schußfaden eingetragen wird, zu begrenzen.
Trotz einer großen Zahl von Verbesserungen, die besonders in den letzten Oahren bei den genannten Führungen vorgenommen wurden, ist es bisher nicht gelungen, die unterschiedlichen und widersprüchlichen Anforderungen dieses wesentlichen Aspekts der Konstruktion und des Baws von Webmaschinen zufriedenstellend zu lösen»
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Eine kur^c Darstellung der bisher angewendeten Lösungen soll dazu beitragen« die Situation zu erklären.
Bei den ersten schützenlosen Webstühlen wurde die Bewegung der Greifer (und das über viele Oahre und noch heute bei zahlreichen Typen von Webstühlen) durch zwei parallele und dicht nebeneinander liegende Reihen von Führungsplatinen geführt« die die Greiferbänder auf beiden Seiten führten« d. h. auf der Seite des Webblattes und auf der Seite des Gewebeanschlages· Diese Elemente, die auf der Weblade angebracht waren« hatten die Form von gegenüberliegenden Haken mit im wesentlichen rechtwinkligen Auflagen« in welche die Haken eingriffen, um darin mit den Seitflächen und mit den Enden der oberen und unteren Flächen zu gleiten.
Diese Anordnung zeigte schon sehr bald ihre Schwächen« da die im wesentlichen korrekte Führung der Greifer begleitet war durch einen übermäßigen Verschleiß der Greiferbänder« bestimmt durch die besondere Lage und die sehr begrenzten Reibungsflächen, die sehr schnell verschlissen, als die Geschwindigkeit der Webmaschinen zunahm. Die Beschädigung durch gebrochene Schußfäden oder durch Kettfaden, die nicht an der ordnungsgemäßen Fachbildung teilnehmen, war nicht auszuschließen. Diese Fäden gelangten zwischen die Führungsflächen und das Greiferband und führten zu Störungen im Schußeintrag und zur Beschädigung der Kettgarne.
Die Bemühungen der Konstrukteure waren darauf gerichtet, alle die oben genannten Nachteile bei den Vorrichtungen zur Führung der Bewegung von schußfadenlegenden Greifern im Fach von Webmaschinen zu beseitigen. Bisher sind aber nur sehr partielle Lösungen der damit verbundenen Probleme gefunden worden.
Zu den interessantesten Lösungsversuchen gehören die des Autors in den europäischen Patentanmeldungen Nr, 84111236*0 und 86107378.1. Im ersten Fall betrifft die Verbesserung die Form der Auflage der Führungsplatinen, die die Greiferbänder führen. Die übrigen Teile sind in herkömmlicher Weise gestaltet· Ziel dieser Lösung ist es, die Gefahr auszuschalten oder zu verringern, daß die Kettfäden im Bereich der Führungsplatinen zwischen deren Auflagen und den Greiferbändern eingeklemmt werden. Im zweiten Fall besteht die Verbesserung darin, die Reihe der Führungsplatinen dicht am Webblatt auszuschalten und die Funktion des Mitnehmens und effektiven Führens beider Greiferbänder und Greifer nur der verbleibenden Reihe von Führungsplatinen zu überlassen, die entsprechend in Form und Bauweise angepaßt wurden.
Diese Anordnungen gestatteten es zwar, spezielle der genannten Probleme wirksam zu lösen, ermöglichten es aber nicht, alle Nachteile zu überwinden, wodurch sie sich als beinahe nutzlos erwiesen. Insbesondere konnte die zweite Lösung nicht die Probleme beseitigen helfen, für welche die erste Lösung gedacht war, und umgekehrt. Außerdem berücksichtigte keine der genannten verbesserten Anordnungen die Probleme des Verschleißes, die besonders bei der zweiten Lösung sehr schwerwiegend blieben, bei der auch Probleme mit dem Anordnen der Greiferbänder unterhalb der Greifer auftraten, während bei der ersten Lösung alle die Probleme nicht berücksichtigt wurden, die mit unregelmäßigen und/oder abgesenkten Kett- oder Schußfäden im Zusammenhang stehentf
Auch eine weitere Lösung der bekannten Technologie (CH 589 736), die darin besteht, die Führungselemente auf eine einzelne Reihe von hakenförmigen Führungsplatinen zu beschränken. Diese
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Führungsplatinen sind zum Webblatt hin gerichtet« um die die Greifer tragenden Greiferbänder nur an der dem Gewebe zugewabdten Kante zu führen. Die Führung ist an der Seite der Anschlagkante und von oben durch die Platinen gerichtet« während die Greiferbänder unten frei auf den unteren Kettfäden des Webfaches und auf der anderen Seite am Webblatt gleiten· Dieses brachte keine befriedigende Lösung« weil« besonders bei hohen Geschwindigkeiten, die Führung der Greiferbänder und damit der Greifer nicht ausreichend präzise war· Das Problem des Spreizens der Kettfäden nahe am Webblatt sowie das Problem des Einklemmens von Kett- und Schußfäden zwischen Führungsflächen der Führungsplatinen und dam Greiferband treten hier nicht auf· Diese Lösung erfordert jedoch die Verwendung von besonderen, halbstarren Greiferbändern, die ihre Bewegungsbahn konstant halten können. Dadurch erhöhten sich jedoch die Kosten erheblich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei niedrigen Maschinenkosten die Lebensdauer der Führungsplatinen und der Greiferbänder zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, die Greiferbänder in beiden Koordinatenebenen quer zur Bewegungsbahn der Greiferbänder im Webfach formschlüssig zu führen und gerissene Kett- und/ oder Schußfäden von den Führungsflächen zwischen den Führungsplatinen und den Greiferbändern abzuweisen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
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Greiferbänder mindestens eine unterschnittene Führungsnut aufweisen und daß die Führungsplatinen die Greiferbänder einschließlich ihrer Führungsnut formschlüssig umgreifen. Vorzugsweise überragt der Querschnitt der Greiferbänder die Führungsplatinen zum Webblatt hin« Die Führungeplatinen sind aus diesem Grunde zum Webblatt hin offen« An dieser Seite sind die G-eiferbänder mit den Greifern verbunden.
Zur Sicherung einer stabilen formschlüssigen Führung der Greiferbänder bei geringster Reibung ist die formschlüssige Führung an den Führungsplatinen in wenigstens zwei senkrecht aufeinanderstehenden Ebenen vorgesehen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung besteht darin« daß die Greiferbänder einen nach unten offenen U-förmigen Querschnitt besitzen, dessen Basis und der vom Webblatt abgewandte Schenkel von den Führungsplatinen formschlüssig umgriffen wird.
Die Gefahr des Einklemmens von unregelmäßig liegenden Kett- und Schußfäden wird weiter gemindert, wenn die Führungsplatinen das Ende des freien Schenkels im Abstand umgreifen. Noch besser wird das Einklemmen von den genannten Fäden verhindert, wenn die Greiferbänder einen horizontal liegenden doppel-T-förmigen Querschnitt besitzen und dio Führungsplatinen formschlüssig in die obere und untere Ausnehmung dieses Profiles eingreifen.
Auch hier ist es zweckdienlich, daß die Führungsplatinen die freien Schenkel des vom Webblatt abgewandten Teiles des Querschnittes im freien Abstand umgreifen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nun anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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In den Zeichnungen zeigen:
Fig· 1: einen Querschnitt durch das Webfach einer Webmaschine mit darin eingeführtem Greiferband;
Fig. IA: eine modifizierte Ausführung der Führungsplatinen des in der Fig« 1 gezeigten Führungselementes;
Fig. 2: eine schematische Draufsicht auf die Weblade in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1;
Fig. 3: eine zur Fig. 1 analoge Darstellung mit einer zweiten Variante des Greiferbandes und der Führungeplatinen;
Fig· 3A: eine modifizierte Ausführung der Führungsplatinen des in der Fig· 3 gezeigten Führungselementes; und
Fig* 4: ^inen Querschnitt durch das Webfach gemäß Fig. 1 im Bereich des Greifers·
Die Zeichnungen zeigon die verbesserte Führung nach der Erfindung« angewendet bei einer Greiferwebmaschine durch Greiferbänder 1 angetriebene Greifer G. Die Greiferbänder 1 werden mit Hilfe von zwei Zahnrädern mit hin- und hergehender Bewegung auf einer im wesentlichen horizontalen Ebene bewegt. Die Greifer G sind an der Spitze der Greiferbänder 1 angebracht. Die Greiferbänder 1 werden innerhalb des Webfaches durch eine Vielzahl von Führungsplatinen geführt, die auf der Weblade C, ausgerichtet zum Webblatt P und senkrecht zu diesem angeordnet, angebracht sind.
Die Fig· 1 und 2 der Zeichnungen zeigen das Webblatt P und die Weblade C sowie die Litzen L der Webschäfte, deren Kettfäden das Oberfach OS und das Unterfach OI bilden· Oberfach
05 und Unterfach OI bilden das Webfach« in welches der Schußfaden eingetragen wird. Dies erfolgt zwischen dem Webblatt P und der Anschlagkante T für den Schußfaden im Bereich der Fachspitze· Zu diesem Zweck werden zwei Greifer, die sich parallel zum Webblatt bewegen und den Schußfaden in der Mitte des Webfaches einander übergeben, verwendet·
Mach der Erfindung haben die Greiferbender 1, an denen die schußfadenlegenden Greifer angebracht sind, wenigstens eine unterschnittene Nut 2. Im Ausführungsbeispiel der Fig· I haben die Greiferbänder 1 einen nach unten offenen U-förmigen Querschnitt.
Ebenfalls nach der Erfindung bestehen die Führungsplatinen 3, die die Greiferbänder 1 führen, aus Platinen, die in Ebenen senkrecht zum Webblatt P angeordnet und an der Weblade C befestigt sind· Im Beispiel erfolgt dies durch Schrauben 4, die diese mit einer speziellen Halteplatte 5 mit der Weblade C verbinden. Die Führungsplatinen 3 besitzen eine Ausnehmung zur Aufnahme der Greiferbänder 1, die zum Webblatt P hin offen ist und ein D«^r sich kreuzender Führungen für die Greiferbände ··.· 1 bildet. Letztere steht aus der genannten Ausnehmung
6 zum Webblatt P hin vor. Die Ausnehmung 6 der Führungsplatinen 3 ist mit einer flachen oberen Führungsfläche 7 versehen, die sich fast über die gesamte Breite der oberen Fläche des Greiferbandes 1 erstreckt· Senkrecht zur Führungsfläche ist die Rückseite 8 ausgerichtet (in Fig. 1 rechts).
An der Unterseite ist in der Ausnehmung 6 ein nach oben gerichteter Vorsprung 9 vorgesehen, der formschlüssig in die Nut 2 des Greiferbandes 1 eingreift. Die Ausnehmung 6 ist an
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der Frontseite zum Webblatt P hin offen« und die Grqiferbänder 1 stehen daraus hervor. Die Auflage 6 garantiert für die Schelle zwei Paare von sich kreuzenden Führungen« die in wenigstens zwei zueinander senkrechten Ebenen wirken»
Fig. IA zeigt eins modifizierte Ausführung der Führungsplatinen 3« nach welcher die Führung von unten nur durch den Vorsprung 9 und die Not 2 des Greiferbandes 1 erfolgt. Oer freie Schenkel des U-förmigen Greiferbandes 1 wird im freien Abstand IO von der Führungsplatine 3 umgriffen.
Bei dem in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt das Greiferband 1 einen doppel-T-förmigen Querschnitt mit einer unteren Nut 2 und einer oberen Nut 11. Die Führungsplatinen 3 haben entsprechend auch einen oberen Vorsprung 12, der in die Nut 11 formschlüssig eingreift. Der obere und der untere Vorsprung 9; 12 der Ausnehmurg 6 kann auch so konstruiert werden« daß die Führungsplatinen die rechten freien Schenkel des Greiferbandes 1 im freien Abstand übergreifen (Fig. 3A)4
Die Vorrichtungen nach der Erfindung zur Führung der Hin- und Herbewegung eines Paares von Greifern mit Hilfe der Greiferbänder 1 innerhalb des Webfaches gestatten es, alle die Probleme, die in der Beschreibungseinleitung angeführt wurden, vollständig und zufriedenstellend zu lösen. Die Anwendung dieser Vorrichtung gestattet es tatsächlich, eine äußerst zuverlässige Führung für die Greiferbänder 1 zu erreichen, den Verschleiß der Greiferbänder 1 auf annehmbare Worte zu senken und die Belastungen für die Kettfäden auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Greiferbänder 1 werden durch die unterschnittenen Nuten
2 und 11 und auch die entsprechende Form der VorsprUnye 9; der Führungsplatinen 3 in formschlüssigen Führungen geleitet« Während der vollen Bewegungslänge innerhalb dee Webfaches wird die Bewegung exakt auf den vorgesehenen Bahnen, ohne die Möglichkeit von Abweichungen nach der Seite oder nach oben gesichert. Das Einfangen von Kett- oder Schußfäden wird verhindert, indem diese Kettfäden von den freien Schenkeln der Taster U-förmigen Querschnitts geführt werden und dort angesichts der freien Abstände nicht geklemmt werden können. Von den formschlüssig führenden Flächen werden diese Fäden fern gehalten. Das aus der Ausnehmung 6 hervorstehende Teil des Querschnittes des Greiferbandes 1 ermöglicht die Befestigung der Greifer im Bereich der größten Fachöffnung·
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, daß diese Gestaltung es ermöglicht, daß der Schwerpunkt der Greifer nahe an die Achse des Greiferbandes herangebracht werden kann und damit das Entstehen schädlicher Schwingungen eingeschränkt werden kann.
Der Verschleiß der Greiferbänder wird erheblich verringert und gleichmäßig verteilt, was aus der großen Ausdehnung der Reibungsflächen resultiert. Er wird in jedem Fall unter dem Niveau gehalten, der bei Webmaschinen zu erwarten ist, die mit herkömmlichen Vorrichtungen zur Führung der Greiferbänder arbeiten. Ein Verschleiß am Webblatt oder anderen Webmaschinenteilen, die eine periodische Instandsetzung verlangen, tritt nicht auf.
Das Vorhandensein einer einzelnen Reihe von Führungsplatinen, die zum Webblatt hin offen sind und einen Abstand zu diesem haben, schließt alle Probleme damit aus, daß unregelmäßig angeordnete Kettfäden eingeklemmt werden können. Derartige
Unannehmlichkeiten treten immer nur durch die Elemente auf ι die nahe am Webblatt angeordnet und zum Gewebe hin offen sind, was bei der Lösung nach der vorliegenden Erfindung nicht der Fall ist· Die Elemente, die dich t am Gewebe angeordnet und zum Webblatt hin offen sind, weisen diesen Nachteil nicht auf, da zum einen die Teile, die Garn mitnehmen könnten, weiter vom Webblatt entfernt sind und zum anderen anders angeordnet sind.
Das Vorhandensein dieser Führungselemente im Abstand zum Webblatt und die dorthin gerichtete Öffnung schließt eile Probleme damit aus, daß lose und/oder abgesenkte Schußgarne beim Anschlagen durch das Absenken von Kettfäden aufgenommen werden· Derartige Unannehmlichkeiten treten tatsächlich nur bei Führungselementen auf, die dicht am Webblatt u<)d zum Gewebe hin offen angeordnet sind, die bei der Lösung nach der Erfindung fehlen« Die Elemente, die dicht am Gewebe angeordnet und zum Webblatt hin offen sind, weisen diesen Nachteil nicht auf, da das Absenken der Schußgarne durch die Kettfäden nur in der Gegenphase mit der Bewegung der Weblade erfolgen kann, wodurch die genannten Führungsplatinen 3 dazu gebracht werden könnten, die Schußfäden aufzunehmen*
Die Erfindung schließt auch alle Probleme des Bruchs oder der Beschädigung von Kettfäden aus, die möglicherweise dadurch, daß sie lose oder in anderer Weise nicht perfekt angeordnet sind, zwischen die Greiferbänder 1 und die Führungspldtinen 3 gelangen könnten· Tatsächlich wird der einzige Abschnitt, in welchem dieser Typ von Garn, beispielsweise der Faden OX, das mit Strichen in der Abb* 1 gekennzeichnet ist, sich selbst zwischen das Führungselement und die Schelle einführen könnte, so verringert, daß die Bildung von Fadenschlingen ausgeschlossen ist· Außerdem werden alle anderen Gefahren durch
die Lösungen der Fig* 3A und IA ausgeschlossen, in denen die Möglichkeit des "Einklemmens" von Garn physisch auf Grund der Hohlräume ausgeschlossen wird, die auf der rechten Seite des Greiferbandes 1 zwischen diesem und der Ausnehmung der Führungsplatinen 3 gebildet werden.
Die Erfindung verringert - auf Grund des beachtlichen Abstandes der Führungselemente vom Webblatt - erheblich den Fachwinkel, in dem die Kettfäden auseinander gespreizt werden, wodurch die Belastung der genannten Garne in einem solchen Maße verringert wird, daß die Möglichkeit ihres Bruches ausgeschaltet und Schäden an diesen faktisch ausgeschlossen werden.

Claims (7)

26 940 Berlin, den 14.4.1988 WP O 03 0/311 016-0 - 1 -, 69 804/23 Patentanspruch
1. Vorrichtung zum Führen der mittels Zahnrädern gegeneinander hin- und herbewegten Greiferbänder für den Schußeintrag im Bereich dee Webfachs von Webmaschinen in einer horizontalen Ebene« bestehend aue einer Vielzahl von Führungsplatinen mit einer Führungsnut für die Greiferbänder, wobei die Führungsplatinen auf der zum Webblatt ausgerichteten Weblade senkrecht zu diesem angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbänder (1) wenigstens eine unterschnittene Führungsnut (2) aufweisen und daß die Führungeplatinen (3) die Greiferbänder (1) einschließlich ihrer Führungsnut (2) formschlüssig umgreifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatinen (3) zum Webblatt (P) hin offen sind und daß die Greiferbänder (1) die Führungsplatinen (3) zum Webblatt (P) hin überragen.
3« Vorrichtung nach Ansprjch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Führung an den Führungsplatinen (3) in wenigstens zwei senkrecht aufeinander stehenden Ebenen vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbänder (1) einen nach unten offenen U-förmigen Querschnitt besitzen und die Führungsplatinen (3) dessen Basis und den vom Webblatt (P) abgewandten Schenkel des Querschnittes formschlüssig umgreifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet! daß die Führungsplatinen (3) das Ende des genannten Schenkels im Abstand umgreifen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnete daß die Greiferbänder (1) einen horizontal liegenden doppel-T-förmigen Querschnitt aufweisen und die Führungsplatinen (3) formschlüssig mit Vorsprüngen (9; 12) in die obere und untere Ausnehmung (2; 11) dieses Profiles eingreifen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6« dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatinen (3) die freien Schenkel des vom Webblatt (P) abgewandten Teiles des Querschnittes im freien Abstand umgreifen.
DD87311016A 1986-12-23 1987-12-22 Fuehrungsmittel zur bewegung eines mit greifern versehenen schusspaares innerhalb des webfaches eines webstuhles DD269408A5 (de)

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