DD270011A1 - Sprungski - Google Patents
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C2201/00—Use of skates, skis, roller-skates, snowboards and courts
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Sprungski. Die angestrebten Verbesserungen sowohl in der Anlauf- als auch in der Flugphase werden dadurch erreicht, dass die Unterseite der Skispitze an der Spitze beginnend zunaechst eine annaehernd konvexe Form hat, die sich noch ausserhalb der Kontaktzone mit der Anlaufspur stetig veraendert und ueber eine Uebergangslinie in Konkavitaet umschlaegt. Die Konkavitaet ist dabei so ausgebildet, dass sie am Anfang der Laufsohle ihr Maximum hat und ueber die Gesamtlaenge der Laufsohle zum Skiende hin stetig abnimmt und dort ihr Minimum erreicht. Fig. 1
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
sind. Solcherart ausgebildete Sprungskier bieten dem Springer keine zusätzliche Unterstützung zur Erzielung einer höheren
der Erhöhung der Anlaufgeschwindigkeit ab, mit denen des Sprungski nicht vergleichbar sind.
die Gleitfläche in ihren Randstreifen zusätzlich mit Schutzkanten besetzt ist. Zum Skiende hin vermindert sich die Wölbung der
hin ausläuft. Verbessert werden soll durch diese Ausgestaltung der Skispitze vor allem das Skilaufen im Tiefschnee, was durch ein Aufschwimmen der Skispitzen wesentlich erleichtert wird.
ein wesentlich spurtreuerer und griffigerer Ski, der sich auf ebenem, aber vor allem geneigtem Gelände besser beherrschen läßt.
der Spitze zum Ende des Skis dahingehend ändert, daß die Konkavität Im vorderen Teil am größten ist, sich zum Skiende hin schrittweise verringert und im letzten Teil der Laufsohle in Konvexität umschlägt. Durch diese Ausgestaltung soll erreicht werden, daß der Ski schneller und spurtreuer läuft sowie sich leichter wenden läßt.
die Griffigkeit der Skier geht. Die Belange des vereinzalt angesprochenen Skisprunges, die durch die vorliegende Erfindung verbessert werden können, sind durch die aufgezeigten Mittel nicht zu erreichen.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Sprungskis, der neben einer höheren Anlaufgeschwindigkeit, einem verbesserten Absprung und einer größeren Sprungweite auch eine höhere Flugstabilität gewährleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, über eine entsprechende, sich ständig ändernde Ausgestaltung der Unterseite des Sprunpskis von der Spitze bis zu seinem Ende die erfinderische Zielstellung zu realisieren. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, cJ.iß die Unterseite der Skispitze an der Spitze be; nnend zunächst eine annähernd konvexe Form hat, die sich zur Laufsohle hin stetig verändert und noch außerhalb der Kontaktzone mit der Anlaufspur in eine sich schnell erweiternde Konkavität umschlägt. Diese Konkavität hat am An'ang der Laufsohle ihr Maximum und verkleinert sich stetig über die gesamte Länge der Laufsohle zu ihrem Ende hin und erreicht dort ihr Minimum.
Nach einem weiteren Merkmal ist vom Niveau der Anlaufspur aus gesehen das Höhenmaß a der Übergangslinie an der Skispitze immer größer als das Höhenmaß b der größten Konkavität.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Die Fig. 1 zeigt einen unbelasteten Sprungski 1 in Seitenansicht. Dabei ist der Ski 1 in die erfindungswesentlichen Teile Skispitze 2, Laufsohle 3 mit dem Skiende 4 gegliedert. Der Massenschwerpunkt 5 des Sprungski 1 befindet sich in allgemein üblicher Lage vor dem Fuß 6 des Skispringers. Der Schwerpunkt des Luftwiderstandes 7 in der Sprungphase liegt in Richtung der Skispitze 2 vor dem Massenschwerpunkt 6.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Skiunterseite wird in Fig. 2 bis 5 gezeigt. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, daß de Untorseite der Skispitze 2 an der Spitze beginnend zunächst eine annähernd konvexe Form 8 hat. Diese annähernde Konvexität 8 verkleinert sich zur Laufsohle 3 hin stetig und ist im Schnitt B-B der Fig. 3 an der Übergangslinie 10 gleich Null, d.h. hier ist die Unterseite völlig plan. Vor dieser Übergangslinie 10 aus ist die Skiunterseite konkav ausgeführt, derart, daß die Konkavität 9 sich schnell erweitert am Anfang der eigentlichen Laufsohle 3 ihr Maximum erreicht. Dieses Maximum ist als Schnitt C-C der Fig. 1 in Fig.4 dargestellt. Diese größte Konkavität ist durch den Radius R1 und das Höhenmaß b charakterisiert, für das als Größtmaß 6-8mm gelten. Wichtig ist hierbei, daß in jedem Fall das Höhenmaß a der Übergangslinie 10 immer größer als das Höhenmaß b der größten Konkavität ist.
Vom Punkt der größten Konkavität aus verkleinert sie diese über die gesamte Länge der Laufsohle 3 zum Skiende 4 hin stetig und erreicht dort ihr Minimum — Fig. 5. Die kleinste Konkavität ist durch den Radius R2 und das Höhenmaß c charakterisiert, wobei das Höhenmaß c nicht kleiner als 1 mm sein sollte.
Die genauen Größen der Höhenmaße b und c sind für jeden Skispringer individuell zu ermitteln. In den Randbereichen der Laufsohle 3 können zusätzlich Führungsri'len 11 vorgesehen sein.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Skispitze 2 sowie der Laufsohle 3 mit dem Skiende 4 wird sowohl in der Anlaufais auch in der Flugphase das Gesamtverhalten des Sprungskis 1 verbessert. Durch die über einen Teil der Skispitze 2 sich erstreckende annähernd konvexe Form 8 verringert sich der Luftwiderstand in der Anlaufphase. Gleichzeitig wird durch die Konkavität 9 der Laufsohle 3 bei zunehmender Geschwindigkeit in der Anlaufspur ein tragendes Luftpolster geschaffen, welches die Gleitreibung verringert und somit ebenfalls zur Erhöhung der Anlaufgeschwindigkeit beiträgt. Durch die aerodynamische Gestaltung der Skispitze 2, aber vor allem durch die den größten Luftwiderstand hervorrufende größte Konkavität am Anfang der Laufsohle 3 wird der Absprung erleichtert, da durch den erhöhten Luftwiderstand das Anstellen der Sprungski 1 unterstützt wird. Durch die zum Skiende 4 hin stetig abnehmende Konkavität 9 nimmt auch der Luftwiderstand ab, was während des Fluges dazu führt, daß insgesamt gesehen sich der Schwerpunkt des Luftwiderstandes 7 zur Skispitze 2 hin verlagert, was dem Skispringer die Möglichkeit einer ve· besserten, weil aerodynamischeren Flughaltung gibt. Durch die Konkavität 9 der Laufsohle 3 weist der Sprungski 1 eine vergrößerte tragende Wirkung auf sowie bessere Führungseigenschaften in der Flugphase und beeinflußt auch den Aufsprung positiv, da die Laufsohle 3 des Sprungskis 1 insgesamt griffiger ist.
Claims (2)
1. Sprungski, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Skispitze 2 an der Spitze beginnend zunächst eine annähernd konvexe Form (8) hat, die sich zur Laufsohle (3) hin stetig verändert und noch außerhalb der Kontaktzone mit der AnIjufspur in eine sich schnell erweiternde Konkavität (9) umschlägt, die am Anfang der Laufsohle (3) ihr Maximum hat und sich über die gesamte Länge der Laufsohle (3) zu Skiende (4) hin stetig zu ihrem Minimum verkleinert.
2. Sprungski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Niveau der Anlaufspur aus betrachtet das Höhenmaß a der Übergangslinie (10) immer größer ist als das Höhenmaß b der größten Konkavität.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31365788A DD270011B1 (de) | 1988-03-14 | 1988-03-14 | Sprungski |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31365788A DD270011B1 (de) | 1988-03-14 | 1988-03-14 | Sprungski |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD270011A1 true DD270011A1 (de) | 1989-07-19 |
| DD270011B1 DD270011B1 (de) | 1990-12-19 |
Family
ID=5597620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31365788A DD270011B1 (de) | 1988-03-14 | 1988-03-14 | Sprungski |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD270011B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0577160A3 (en) * | 1992-03-30 | 1994-05-18 | Einar Kolset | Jumping ski |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005006481A1 (de) | 2005-02-12 | 2006-08-17 | S.K.I. Gmbh & Co. Kg | Sprungski |
-
1988
- 1988-03-14 DD DD31365788A patent/DD270011B1/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0577160A3 (en) * | 1992-03-30 | 1994-05-18 | Einar Kolset | Jumping ski |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD270011B1 (de) | 1990-12-19 |
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