DD270011A1 - Sprungski - Google Patents

Sprungski Download PDF

Info

Publication number
DD270011A1
DD270011A1 DD31365788A DD31365788A DD270011A1 DD 270011 A1 DD270011 A1 DD 270011A1 DD 31365788 A DD31365788 A DD 31365788A DD 31365788 A DD31365788 A DD 31365788A DD 270011 A1 DD270011 A1 DD 270011A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
ski
outsole
concavity
towards
beginning
Prior art date
Application number
DD31365788A
Other languages
English (en)
Other versions
DD270011B1 (de
Inventor
Horst Schneider
Helmut Recknagel
Original Assignee
Schmalkalden Sport Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmalkalden Sport Veb filed Critical Schmalkalden Sport Veb
Priority to DD31365788A priority Critical patent/DD270011B1/de
Publication of DD270011A1 publication Critical patent/DD270011A1/de
Publication of DD270011B1 publication Critical patent/DD270011B1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C2201/00Use of skates, skis, roller-skates, snowboards and courts
    • A63C2201/04Ski jumping

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Sprungski. Die angestrebten Verbesserungen sowohl in der Anlauf- als auch in der Flugphase werden dadurch erreicht, dass die Unterseite der Skispitze an der Spitze beginnend zunaechst eine annaehernd konvexe Form hat, die sich noch ausserhalb der Kontaktzone mit der Anlaufspur stetig veraendert und ueber eine Uebergangslinie in Konkavitaet umschlaegt. Die Konkavitaet ist dabei so ausgebildet, dass sie am Anfang der Laufsohle ihr Maximum hat und ueber die Gesamtlaenge der Laufsohle zum Skiende hin stetig abnimmt und dort ihr Minimum erreicht. Fig. 1

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung Das Anwendungsgebiet der Erfindung liegt in den verschiedenen Disziplinen des Skisprunglaufes. Charakteristik des bekannten Standes der Technik Die bekannten Sprungskier sind sich in ihrer konstruktiven Gestaltung alle sehr ähnlich. Sie haben eine völlig ebene Skiunterseite, die sich von der Spitze bis zum Ende der Laufsohle erstreckt und in der zumeist noch 3 Führungsrillen vorgesehen
sind. Solcherart ausgebildete Sprungskier bieten dem Springer keine zusätzliche Unterstützung zur Erzielung einer höheren
Anlaufgeschwindigkeit, eines verbesserten Absprunges sowie einer höheren Flugstabilität. Daneben sind es vor allem die für den Abfahrtslauf bestimmten Skier, die aufgrund ihrer Laufsohlenprofilierung o.a. in die Betrachtung einzubeziehen sind, obwohl die dort angestrebten Wirkungen, sieht man mal mit gewissen Einschränkungen von
der Erhöhung der Anlaufgeschwindigkeit ab, mit denen des Sprungski nicht vergleichbar sind.
So ist in der DE-PS 1060756 ein Ski mit einer im Querschnitt nach außen oder innen gewölbten Gleitfläche beschrieben, wobei
die Gleitfläche in ihren Randstreifen zusätzlich mit Schutzkanten besetzt ist. Zum Skiende hin vermindert sich die Wölbung der
Gleitfläche. Durch die konvex oder konkav ausgebildete Gleitfläche mit den Schutzkanten wird eine ausgezeichnete Führung am Hang, ein gutes Haften auf vereister Fahrbahn und ein minimales Abgleiten in den Kurven erreicht. Durch die Verminderung der Wölbung soll das Wenden der Skienden in den Kurven erleichtert werden. In der DE-OS 2638928 wird eine Skispitze mit integrierte.. oder nachträglich angebrachtem Spoiler vorgestellt, der eine konkave Querschnittsfläche hat, die an der äußersten Skispitze beginnt, in der Mitte der Schaufel ihr Maximum erreicht und zur Laufsohle
hin ausläuft. Verbessert werden soll durch diese Ausgestaltung der Skispitze vor allem das Skilaufen im Tiefschnee, was durch ein Aufschwimmen der Skispitzen wesentlich erleichtert wird.
In der DE-OS 3139119 wird eine konkave Laufsohle vorgestellt, die auch für den Sprunglauf geeignet sein soll. Dabei ist die Laufsohle ab der wie meist flach ausgebildeten Skischaufel bis zum Skiende konkav o.a. ausgebildet. Erreicht werden soll'damit
ein wesentlich spurtreuerer und griffigerer Ski, der sich auf ebenem, aber vor allem geneigtem Gelände besser beherrschen läßt.
Aussagen zum Einsatz beim Sprungski fehlen jedoch völlig. Die US-PS 4433855 beschreibt einen Abfahrtski, dessen Laufsohle eine überwiegend konkave Querschnittsform hat, die sich von
der Spitze zum Ende des Skis dahingehend ändert, daß die Konkavität Im vorderen Teil am größten ist, sich zum Skiende hin schrittweise verringert und im letzten Teil der Laufsohle in Konvexität umschlägt. Durch diese Ausgestaltung soll erreicht werden, daß der Ski schneller und spurtreuer läuft sowie sich leichter wenden läßt.
Nachteilig bei den eine Auswahl darstellenden Beispielen von Abfahrtsskiern ist die Tatsache, daß es im eigentlichen immer um
die Griffigkeit der Skier geht. Die Belange des vereinzalt angesprochenen Skisprunges, die durch die vorliegende Erfindung verbessert werden können, sind durch die aufgezeigten Mittel nicht zu erreichen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Sprungskis, der neben einer höheren Anlaufgeschwindigkeit, einem verbesserten Absprung und einer größeren Sprungweite auch eine höhere Flugstabilität gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, über eine entsprechende, sich ständig ändernde Ausgestaltung der Unterseite des Sprunpskis von der Spitze bis zu seinem Ende die erfinderische Zielstellung zu realisieren. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, cJ.iß die Unterseite der Skispitze an der Spitze be; nnend zunächst eine annähernd konvexe Form hat, die sich zur Laufsohle hin stetig verändert und noch außerhalb der Kontaktzone mit der Anlaufspur in eine sich schnell erweiternde Konkavität umschlägt. Diese Konkavität hat am An'ang der Laufsohle ihr Maximum und verkleinert sich stetig über die gesamte Länge der Laufsohle zu ihrem Ende hin und erreicht dort ihr Minimum.
Nach einem weiteren Merkmal ist vom Niveau der Anlaufspur aus gesehen das Höhenmaß a der Übergangslinie an der Skispitze immer größer als das Höhenmaß b der größten Konkavität.
Ausfiihrungsbelsplel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht eines Sprungskis Fig. 2: den Schnitt A-A nach Fig. 1 Fig.3: den Schnitt B-B nach Fig.1 Fig.4: den Schnitt C-C nach Fig. 1 Fig.5: den Schnitt D-D nach Fig. 1
Die Fig. 1 zeigt einen unbelasteten Sprungski 1 in Seitenansicht. Dabei ist der Ski 1 in die erfindungswesentlichen Teile Skispitze 2, Laufsohle 3 mit dem Skiende 4 gegliedert. Der Massenschwerpunkt 5 des Sprungski 1 befindet sich in allgemein üblicher Lage vor dem Fuß 6 des Skispringers. Der Schwerpunkt des Luftwiderstandes 7 in der Sprungphase liegt in Richtung der Skispitze 2 vor dem Massenschwerpunkt 6.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Skiunterseite wird in Fig. 2 bis 5 gezeigt. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, daß de Untorseite der Skispitze 2 an der Spitze beginnend zunächst eine annähernd konvexe Form 8 hat. Diese annähernde Konvexität 8 verkleinert sich zur Laufsohle 3 hin stetig und ist im Schnitt B-B der Fig. 3 an der Übergangslinie 10 gleich Null, d.h. hier ist die Unterseite völlig plan. Vor dieser Übergangslinie 10 aus ist die Skiunterseite konkav ausgeführt, derart, daß die Konkavität 9 sich schnell erweitert am Anfang der eigentlichen Laufsohle 3 ihr Maximum erreicht. Dieses Maximum ist als Schnitt C-C der Fig. 1 in Fig.4 dargestellt. Diese größte Konkavität ist durch den Radius R1 und das Höhenmaß b charakterisiert, für das als Größtmaß 6-8mm gelten. Wichtig ist hierbei, daß in jedem Fall das Höhenmaß a der Übergangslinie 10 immer größer als das Höhenmaß b der größten Konkavität ist.
Vom Punkt der größten Konkavität aus verkleinert sie diese über die gesamte Länge der Laufsohle 3 zum Skiende 4 hin stetig und erreicht dort ihr Minimum — Fig. 5. Die kleinste Konkavität ist durch den Radius R2 und das Höhenmaß c charakterisiert, wobei das Höhenmaß c nicht kleiner als 1 mm sein sollte.
Die genauen Größen der Höhenmaße b und c sind für jeden Skispringer individuell zu ermitteln. In den Randbereichen der Laufsohle 3 können zusätzlich Führungsri'len 11 vorgesehen sein.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Skispitze 2 sowie der Laufsohle 3 mit dem Skiende 4 wird sowohl in der Anlaufais auch in der Flugphase das Gesamtverhalten des Sprungskis 1 verbessert. Durch die über einen Teil der Skispitze 2 sich erstreckende annähernd konvexe Form 8 verringert sich der Luftwiderstand in der Anlaufphase. Gleichzeitig wird durch die Konkavität 9 der Laufsohle 3 bei zunehmender Geschwindigkeit in der Anlaufspur ein tragendes Luftpolster geschaffen, welches die Gleitreibung verringert und somit ebenfalls zur Erhöhung der Anlaufgeschwindigkeit beiträgt. Durch die aerodynamische Gestaltung der Skispitze 2, aber vor allem durch die den größten Luftwiderstand hervorrufende größte Konkavität am Anfang der Laufsohle 3 wird der Absprung erleichtert, da durch den erhöhten Luftwiderstand das Anstellen der Sprungski 1 unterstützt wird. Durch die zum Skiende 4 hin stetig abnehmende Konkavität 9 nimmt auch der Luftwiderstand ab, was während des Fluges dazu führt, daß insgesamt gesehen sich der Schwerpunkt des Luftwiderstandes 7 zur Skispitze 2 hin verlagert, was dem Skispringer die Möglichkeit einer ve· besserten, weil aerodynamischeren Flughaltung gibt. Durch die Konkavität 9 der Laufsohle 3 weist der Sprungski 1 eine vergrößerte tragende Wirkung auf sowie bessere Führungseigenschaften in der Flugphase und beeinflußt auch den Aufsprung positiv, da die Laufsohle 3 des Sprungskis 1 insgesamt griffiger ist.

Claims (2)

1. Sprungski, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Skispitze 2 an der Spitze beginnend zunächst eine annähernd konvexe Form (8) hat, die sich zur Laufsohle (3) hin stetig verändert und noch außerhalb der Kontaktzone mit der AnIjufspur in eine sich schnell erweiternde Konkavität (9) umschlägt, die am Anfang der Laufsohle (3) ihr Maximum hat und sich über die gesamte Länge der Laufsohle (3) zu Skiende (4) hin stetig zu ihrem Minimum verkleinert.
2. Sprungski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Niveau der Anlaufspur aus betrachtet das Höhenmaß a der Übergangslinie (10) immer größer ist als das Höhenmaß b der größten Konkavität.
DD31365788A 1988-03-14 1988-03-14 Sprungski DD270011B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD31365788A DD270011B1 (de) 1988-03-14 1988-03-14 Sprungski

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD31365788A DD270011B1 (de) 1988-03-14 1988-03-14 Sprungski

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DD270011A1 true DD270011A1 (de) 1989-07-19
DD270011B1 DD270011B1 (de) 1990-12-19

Family

ID=5597620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD31365788A DD270011B1 (de) 1988-03-14 1988-03-14 Sprungski

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD270011B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0577160A3 (en) * 1992-03-30 1994-05-18 Einar Kolset Jumping ski

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005006481A1 (de) 2005-02-12 2006-08-17 S.K.I. Gmbh & Co. Kg Sprungski

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0577160A3 (en) * 1992-03-30 1994-05-18 Einar Kolset Jumping ski

Also Published As

Publication number Publication date
DD270011B1 (de) 1990-12-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19504464C1 (de) Sportgerät
DE2632229A1 (de) Ski
EP0215255B1 (de) Ski mit Ausgleichselementen
DE2558939C2 (de) Langlaufski
EP1617920B1 (de) Schneegleitgerät, insbesondere carvingski
DE3441058A1 (de) Ski, insbesondere sprungski
CH658602A5 (de) Mehrschichtenski in sandwichbauweise.
DE3854720T2 (de) Schneeskis mit mikrorillen.
AT390006B (de) Ski
DD270011A1 (de) Sprungski
AT403991B (de) Alpinschi
CH622430A5 (en) Ski
EP0154310A1 (de) Schneegleitbrett
DE2723176A1 (de) Laufflaechenausbildung an schiern bzw. schibelaegen
AT394659B (de) Kurzer alpinski
AT503250A1 (de) Alpinski
DE3311779C2 (de) Schneegleitbrett
DE3012307A1 (de) Ski
DE3800164C2 (de)
DE2227980A1 (de) Radial-ski mit profilierter laufsohle
CH570178A5 (en) Cross country ski construction - has longitudinal running groove on either side of central binding
DE4107173A1 (de) Kurzskiartiges sportgeraet
DE4403499C1 (de) Langlauf-Ski
AT365079B (de) Langlaufski
EP2926875B1 (de) Langlaufschi