DD270078A5 - Verfahren zur herstellung stickstoffhaltiger derivate von epipodophyllotoxinglucosiden - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von neuartigen stickstoffhaltigen Epipodophyllotoxinglucosid-Derivaten. Die ueber das erfindungsgemaesse Verfahren hergestellten Verbindungen sind als Antitumormittel therapeutisch anwendbar.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von neuartigen stickstoffhaltigen Epipodophyllotoxinglucosld-Derivaten.
Etoposid (VP-16,1 a) und Teniposid (VM-26,1 b) sind klinisch anwendbare Antikrebsmittel, welche von natürlich vorkommendem Lignan, Podophyllotoxin (II), abgeleitet sind. Zum besseren Verständnis der Nomenklatur ist P rmel Il teilweise durchnumeriert.
CB
OCB,
IaA = CH3 lbA = 2-Thienyl
Etoposid und Teniposid sind Epipodophyllotoxin-Derivate; Epipodophyllotoxin ist eine epimere Form des Podophyllotoxin an dessen 4-Postion. Etoposid und Teniposid zeigen eine Antitumorwirkung bei der Behandlung verschiedener Krebsarten, wie dem («!einzeiligen Lungenkarzinom, der nichtlymphozytischen Leukämie und dem nicht-seminomatösen Hodenkrebs (AMA Drug Evaluation, 5th Edition, American Medical Association, 1983, Chicago, Illinois, S. 1554-1555).
Etoposid undTeniposid sowie deren Herstellungsverfahren sind in der US-PS 3 524844 beschrieben. Etoposid-3',4'-chinon (III a) wird durch elektrochemische Oxidation von Etoposid hergestellt (J. J.M.Holthuis, et al, J. Electroanal. Chem. Interfacial Electrochem., 1985,184 [2]: 317-329). Die Herstellung der Chinone III durch chemische Oxidation ist in der US-PS 4609644 beschrieben. Epipodophyllotoxin-3',4'-chinon-Derivate III, worin A und Y der für Formel IV angegebenen Definitionen entsprechen, dienen als Ausgangsmaterial zur Herstellung der erfin Jungsgemäßen stickstoffhaltigen Epipodophyllotoxin-Derivate.
Ilia A = CH,; Y=H
wird von Ayres und Lim in „Cancer Chemother. Pharmacol.", 1982,7:99-101, beschrieben.
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von stickstoffhaltigen Epipodophyllotoxinglucosid-Derivaten der allgemeinen Formel IV, welche als Antitumormittel therapeutisch anwendbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe * jgrunde, ein Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Epipodophyllotoxinglucocld-Derivaten der folgenden allgemeinen Formel IV zur Verfügung zu stellen:
IV
B '
einem C,-10-Alkyl-, C2_20-Alkenyl-, C^-Cycloalkyl-Rest; einem 2-Furyl- oder 2-Thienylrest; einem Aryl-, Aralkyl- und Aralkenylrest,wobei jeder aromatische Ring unsubstituiert oder substituiert sein kann mit einem odar mehreren Gruppen, ausgewählt untereinem Halo-, C,_a-Alkyl-, Ci-e-Alkoxy·, Hydroxyd-, Nitro- oder einem Aminorest; oder
IVa
IVb
und
NHR
.11
IVC '
mehreren Gruppen ausgewählt unter einem C^-Alkylrest oder Z substituiert ist; wobei Z aus der Gruppe folgender Resteausgewählt ist: Halo-, Cn-Alkoxy-, Amino-, Nitro-, Cyano-, Hydroxy- und Mercaptorest;
R11 ein Wasserstoffatom, einen -CH-, -CR10-, -COR10- oder
Il Il Il
0 0 0 -CNhR -Rest bedeutet; worin R eine C1 ,--Alkylgruppe,
welche unsubstituiert vorliegt oder substituiert ist mit einem oder mehreren Z, oder einen Aryl-C|-6-alky!rest bedeutet; R3 ein Wasserstoffatom oder eine Phenolschutzgruppe bedeutet; R4 und R6 jeweils unabhängig voneinander R'1 oder R* bedeuten; oder R4 ein Wasserstoffatom bedeutet und R5 eine Sulfonylgruppe
I« V< 13
oder -CH-
bedeutet,
worin R" ein Wass'jrstoffatom oder eine C^-Alkylgruppe bedeute1; P13 ein Wasserstoffatom, R1, oder -S-R1 bedeutet;η Hr 2 oder 3 und vorzugsweise 2 steht; oder
und worin X- ein anionischo Gruppe darstellt;
unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom odor eine CK-Alkylgruppe bedeuten und R9 eine Ct-e-Alkylgruppe darstellt; ader
und R5 an Stickstoff gebunden sind. Alkyl bedeutet eine unverzweigte oder verzweigte gesättigte Kohlenstoffkitte, wie einen
(Ära) alkylaminocarbonyl- odersubstituierten (Ara)alkylaminocarbonylrest darstellt, jedoch nicht auf diese Beispiele beschränktist. Sulfonyl bedeutet einen organischen Rest mit einer-SO2-Gruppe. Halo bedeutet Fluor, Chlor, Brom oder Jod.
welches die Verabreichung einer wirksamen Menge einer Antitumorvarbindung der ι !!gemeinen Formel IV an denlumorerkrankten Säuger umfaßt.
4'-Dimethylepipodophyllotoxin-ß-D-glii'-osid-Derivates I mit einem Oxidationsmittel hergebe Ti werden. Dieses Verfahren ist inder üben erwähnten US-PS 4609644 beschrieben.
IVa
worin A, Y und R1 der nben angegebenen Definition entsprechen.
allgemeinen Formel III mit einem U-substituierten Hydroxylamin oder einem Säureadditionssalz hiervon in einem geeignetenorganischen Lösungsmittel, wie z. B. Pyridin, umgesetzt werden. Die Reaktion wird vorzugsweise bei Zimmertemperatur undeinerGesarntdauervon etwa 3Or ήη bis etwa 1h durchgeführt, einem Zeitraum, derausreicht, um den Monooximether zu bilden.
können diese ohne vorherige Isolierung direkt zu den entsprechenden Aminen der allgemeinen Fon~n4l V reduziert werden
Va
B, Methyl
worin A und Y der oben angegebenen Definition entsprochen.
Amine der allg'.melnen Formel V kennen durch Reduktion der Oxlne der allgemeinen Formel IVa hergestellt werden; und wie oben bereits erwähnt, kann hierzu entweder eine gereinigte Verbindung der allgemeinen Formel IVa oder das entsprechende Rohprodukt verwendest werden. Die Reduktion der Tximether kann unter konventionellen Bedingungen z. B. mit einem milden chemischen Reduktionsmittel oder durch Hydrierung In Gegenwart eines geeigneten Katalysators, wiu Pt, Pd, Ni, Ru oder Rh, erfolgen. Vorzugsw >se wird eine katalytisch Hydrierung durchgeführt. Aminverbindungen der allgemeinen Formol V können außerdem direkt aus den ortho-Chinonen III durch Umsetzung mit Ammoniak oder einem Alkylamin bei Raumtemperatur hergestellt werden; eine Umsetzung mit teuerem führt sowohl zu Aminen der allgemeinen Formel V als auch zu den entsprechenden alkylsubsti uierten Ammer. Die bevorzugte Ausfuhrungsform ist die Reduktion des Oximethers der allgemeinen Formel IVa.
Die Aminoverbindungen der alicemeinen Formel V können mit unterschiedlichen Reagenzien zu Verbindungen der allgemeinen Fcnel IVb (R2 bedeutet eine Methylgruppe und R4 und Rs können nicht gleichzeitig ein Wasseretoffatom bedeuten) umgesetzt werden. Die Reaktionen werden allgemein in einem inerten, organischen Lösungsmittel, wie z.B. Tetrahydrofuran, Dichlormethan oder chloroform, sowie unter den für das jeweilige Produkt geeigneten Bedingungen durchgeführt. Die Produkte können mit Hilfe herkömmlicher Methoden, wie Umkristallisation sowie verschiedenen chromaicgraphiscneii Techniken Isoliert und gereinigt werden
Somit betrifft die vorliegende Erfindung außerdem Verbindungen der allgemeinen Formel Vl,
nrV
worin A, Y und R3 der oben angegebenen Definition entsprechen; R4 ein Wasserstoffatom bedeutet und R5 einen Sulfonyl-,
~£H~' ~»R "' ~£0R ~ oder -CNHR ; .Restbedeutet,worinR10einen(WAlkylwstbedeutet, OOO Ö
welcher unsubstituiert oder mit ein ;m oder mehreren Z substituiert ist, oder einen
Ara(C1.10)alkyl-f-pH-I^^H2)n oder -QH-Nj) " Rest
^^2n oder -QH-Nj) 12 C)V3 R12 J
bedeutet, worin n, R12 und R13 den oben angegebenen Definitionen entsprechen.
Eine bevorzugte Ausführungsform betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel Vl, worin R3 ein Wasserstoffatom bedeutet. Verschiedene Acylverbindungen der allgemeinen Formel Vl können mit Hilfe von Standardmethoden hergestellt werden. Beispielsweise können Amidderivate durch Acylierung der 3'-Aminogruppe der Verbindung V durch Umsetzung mit einer Carbonsäure, vorzugsweise in Gegenwart von kondensierenden Verbindungen, wie Dicyciohexyicarbodiimid (DCC), umgesetzt werden. Weiterhin ist eine Umsetzung mit einem Säurehaiogenid, mit einem symmetrischen oder unsymmetrischen Anhydrid, einem reaktiven Ester oder einem Amid möglich. Ähnlich wie die Amide, können auch Sulfonamide durch Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel V mit einem Sulfonsäurederivat, wie z. B. einem Sulfonylhatogenid, hergestellt werden. Die Herstellung von Amiddei Vaten unter Verwendung eines Säurehalogenids oder eines Anhydrids sowie dio Herstellung von Sulfonamidderivaten wird vorzugsweise unterhalb Zimmertemperatur in einem Bereich von etwa -20°C bis etwa +50C durchgeführt. In Verbindungen der allgemeinen Formel V kann durch Behandlung mit Chlorformiaten oder Kohlensäureestern die 3'-Aminogruppe in einen Carbamatrest überführt werden. Durch Umsetzung mit substituierten Isocyanaten können die entsprechenden Harnstoffderivate hergestellt werden. In den vorangegangenen Beispielen ist es oft dann von Vorteil, eine Aminbase dem Reaktionsgemisoh zuzugeben, wenn eine starke Säure als Reaktionsnebenprodukt erwartet wird; geeignete Aminbasen sind z. B. Pyridin, Triethylamin, Diisopropylethylamin und Dimeihylaminopyrldin. Wenn eine Maskierung der 4'-Hydroxygruppe der Verbindungen mit der allgemeinen Formel Vl gewünscht wird, kann unter einer Reihe von Phenolschutzgruppen ausgewählt werden, z. B. einer Benzyl- oder einer Acylgruppe, oder einem Acetal. Die Auswahl des jeweiligen Reagens, die Einfügung sowie die Entfernung der Schutzgruppe werden in allgemeinen Lehrbüchern, z. B. Theodore Greene's „Protective Groups in Organic Synthesis" (John Wiley and Sons, 1981), diskutiert. Im allgemeinen ist das Verfahren zum Schutz von Phenolgruppen auf alle Verbindungen der allgemeinen Formel IVb anwendbar. Aminaiverbindungen der Formel Vl, worin R5 einen
-CH-
oder
-CH-N j)
-Rest bedeutet, können durch Umsetzung des Amids der
13
allgemeinen Formel V mit einem cyclischen Imid in Gegenwart von mindestens einem Äquivalent eines Aldehyds hergestelltwerden.
Vl
worin A, Y und R3 der oben angegebenen Definition entsprechen, R* und R6 jeweils unabhängig voneinandär ein Wasserstoffatom oder eine Ct-io-Alkylgruppe bedeuten, wobei R4 und R6 nicht gleichzeitig ein Wasserstoffatom sind. Eine bevorzugte Ausführungsform stellen Verbindungen der allgemeinen Formel Vl dar, worin R3 und R4 jeweils Wasserstoff bedeuten.
N-Alky llerte Derivate der allgemeinen Formel Vl können auf verschiedenen Wegen hergestellt werden. Das Amin V kann z. B. mit einem Alkylhalogenid direkt alkyliert werden, wobei mono- oder disubstituierte Derivate entstehen. Wie oben bereits erwähnt, kann auch das Chinon III mit einem Alkylamin umgesetzt werden, wobei man das Alkylderivat zusätzlich zum Amin V erhält. Die Reduktion von Amiden, Iminoderivaten und Amlnalen unter Verwendung von chemischen Reduktionsmitteln oder durch katalytische Hydrierung kann ebenso zur Herstellung monoalkylierter Derivate von V verwendet werden. Gegebenenfalls kann ein weiterer Alkylierungsschritt mit der gleichen oder einer anderen Ail.ylgruppe erfolgen. Diese Methoden sind aus dem Stand der Technik bekannt und von einem Fachmann auf dem uebiet der organischen Synthese ohne Schwierigkeiten durchzuführen. Gegenstand der Erfindung sind außerdem Verbindungen der allgemeinen Formel VII (
VII
N-CHR
worin A, Y, R3 und R4 der oben angegebenen Definition entsprechen.
einem Aldehyd bei Raumtemperatur und vorzugsweise in Gegenwart eines Säurekatalysators, wie z. B. p-Toluolsulfonsäure,sowie vorzugsweise unter Verwendung einer Methode zur Wasserabtrennung hergestellt werden. Geeignete Verfahrenbeinhalten deshalb eine Verwendung von dehydratisierenden Zusätzen, wie z. B. von Molekularsieben, oder eine azeotrope
neutralem Aluminiumoxid isoliert.
duich Umsetzung mit einem Amidacetal erhalten werden können. Eine bevorzugte Ausführungsform beinhaltet Verbindungender allgemeinen Formel Viii, worin R14 ein Wasserstoffatom bedeutet sowie Verbindungen der allgemeinen Formel IX, worin R7und R8 jeweils eine C^-Alkylgruppe bedeuten.
VIII worin A, Y, R3, R7, R8 und R14 jeweils der oben angegebenen Definition entsprechen.
worin A, Y und X- jeweils der oben angegebenen Definition entsprechen und R3 eine Phenolschutzgruppe darstellt. Verbindungen der allgemeinen Hormel V können in einem inerten organischen Lösungsmittel bei verminderter Temperatur unter Bildung eines stabilen inneren Diazoniumhydroxidsalzes Xa diazotiert werden, gefolgt von einer wäßrigen Aufarbeitung. Ein Diazoniumsalz Xb mit einem Gegenion kann dadurch hergestellt v/erden, daß vor dem Diazotierungsschrltt die 4'-Hydroxygruppe z.B. durch Einführung einer konventionellen Phenolschutzgruppe, derivatiniert wird. Weitere Gagenstände der vorliegenden Erfindung sind 3'-Azido- und 3'-Nitroderivate der allgemeinen Formeln Xl und XIL
XII
worin A, Y und R3 jeweils der oben angegebenen Definition entsprechen.
erhält man durch Oxidation einer Verbindung der allgemeinen Formel V mit einer Persäure.
phenolgeschütztoi. Uiazoniumverbindung der allgemeinen Formel X b durch Umsetzung mit einem Amin erhalten werden; eineanschließende entfernung der Schutzgruppe führt zur entsprechenden 4'-Hydroxy-3'-triazenverbindung.
XIII
N=N-NHR'
worin A, Y, R3 und R9 jeweils der oben angegebenen Csfinltion entsprechen.
OH
XXV
XV
worin R11 eine Acylgruppe bedeutet und A und Y jowells der oben angegebenen Definition entsprechen. Eine bevorzugte Ausführungsform stellen Verbindungen der allgemeinen Formeln XIV und XV dar, worin R11 ein Wasserstoffatom, einen Formyl-, substituierten oder unsubstituierten Alkanoyl-, substituierten oder unsubstituierten Alkoxycarbonyl- oder einen substituierten oder unsubstituierten (Ära) alkylaminocarbonylrest bedeutet. Verbindungen der allgemeinen Formel XIV können durch Oxidation von Verbindungen der allgemeinen Formel Vl hergestellt werden, worin R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom und R6 eine Acylgruppe bedeuten. Oxidierende Verbindungen, wie NalO4/CH3CN/H2O, NaNO2/AcOH/THF, sowie andero herkömmliche Oxidationsmittel können hierzu verwendet werden. Verbindung ·· ι der allgomoinen Formel XIV können durch Reduktion mit einem geeigneten Reduktionsmittel, wie z. B. Natriummetabisulfit, oder durch katalytische Hydrierung direkt in die entsprechenden Hydrochinone XV überführt werden. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Verbindungen der allgemeinen Formeln XVhXIX, welche durch die im Schema gezeigte Reaktionssequenz hergestellt werden können. Die Acylgruppe des Hydrochinons der allgemeinen XV kann hierzu unter Verwendung herkömmlicher Methoden entfernt werden, wobei das 3',4'-Dihydroxy-5'-aminoderivat der allgemeinen Formel XVl entsteht; wenn z. B. R5 eine Trichlorethoxycarbonylgruppe darstellt, kann diese z. B. in Gegenwart von Zink und Essigsäure entfernt werden. Verbindungen der allgemeinen Formel XVI können dann in die entsprechenden 3', 4'-Dihydroxy-5'-azido-Derivate der allgemeinen Formel XVIII durch folgendes allgemeines Verfahren hergestellt werden. Rückflußkochen des Azidderivates in einem chlorierten Kohlenwasserstoff führt zum korrespondierenden 3'-Aminoorthochinon der allgemeinen Formel XIX. Ein Verfahren zur Umwandlung eines azidosubstituierten Benzohydrochinons in ein aminosubstituiertes Benzochinon ist in H.W.Moore und H.R.Shelden, „J. Org. Chem.", 1968,33:4019-24, beschrieLen.
XIX
XVIII
worin A und Y jeweils der oben angegebenen Definition entsprechen.
P388-Leukämie
bestimmte Dusis getestet und zehn Mäuse wurden zur Kontrolle mit Saline behandelt. Die Verbindungen wurden am Tag S und8 durch intraperitoneale Injektion verabreicht (Tag 1 entspricht dem Tag der Tumorimplantation). Die Antitumoraktivität wurde
in %T/C-Werten berechnet; diese entsprechen dem Verhältnis der mittleren Überlebenszeit (MST, median survival time) der mitder Testsubstanz behandelten Gruppe zur MST der salinebehandelten Kontrollgruppe. Eine Verbindung mit einem % T/C-Wertgrößer als 125 wurde allgemein als signifikant antitumoraktiv im P388-Test eingestuft. Am Ende der Versuchsdauer von 31 Tagenwurde die Anzahl überlebender Mäuse notiert. Tabelle I beinhaltet die Ergebnisse der oben beschriebenen Bestimmung; hierinwurden jeweils nur die maximalen % T/C-Werte und diejenigen Dosen aufgeführt, weiche einen maximalen Effekt zeigten.
| Verbindung | Dosis | MaxflT/C» |
| aus Beispiel | (mg/kg/in])· | 200(444) |
| 1 | 100 | 242 |
| 2 | 50 | 228(444) |
| 3 | 60 | 170(275) |
| 4 | 140(80) | 135(275) |
| 7 | 70(80) | 110(275) |
| 10 | 2:160 (80) | 110(280) |
| 11 | a 160(60) | 150(280) |
| 12 | 140(60) | 230(275) |
| 13 | > 200 (80) | 195(280) |
| 17 | £140(60) | 200(280) |
| 13 | 2120(60) | 230(280) |
| 11 | 2:200(60) | 175(275) |
| 20 | 70-140(80) | 225(280) |
| 2i | > 200 (60) | 235(275) |
| 22 | > 200 (80) | >140(>140) |
| 24 | 140(25) | 240(275) |
| 25 | > 200 (80) | 165(280) |
| 27 | 2120(60) | 125 (> 140) |
| 28 | 160(25) | 135(275) |
| 29 | 2 200(80) | |
* Die Zahlenangaben in Klammern entsprechen den Werten für Etoposid, welches als positive Kontrolle im gleichen Experiment eingesetzt wurde.
Der in vitro Cytotoxizitätstest beinhaltet die Züchtung verschiedener Säugertumorzellen, einschließlich menschlicher Tumorzellen, auf Mikrotiterplatten unterVerwendung konventionellerZellkulturtechniken. Die für jede Verbindung erforderliche Konzentration, welche eine 50%ige Inhibition (ICn) des Zellwachstums bewirkt, wurde mit Hilfe der vierfachen Reihenverdünnungsmethode bestimmt. Die Relevanz dieser Methode wird durch einen Bericht in „Proceedings of the American Association for Cancer Research", 1984,25:1891 (Abst. No.328) bekräftigt. An folgenden Tumorzelltypen wurae jede Substanz getestet:B16-F10 Mäusemelanom; Moser menschlicher Dickdarm; SW900 menschliche Lunge; sowie drei menschliche Dickdarmtumorzellinien, nämlich HCT-116, HCT-VM und HCT-VP, wobei die beiden letzten resistant gegen Teniposid (VM) bzw. Etoposid (VP) sind. IC60-WeIIe geringer als 500ug/ml gelten als positiver Indikator für Antitumoraktivität. Tabelle Il zeigt IC60-WeHe für verschiedene Verbindungen der vorliegenden Erfindung bei Versuchen mit oben genannten Zellinien.
B-16-F10
HCT-116
HCT/VM34
HCT/VP35
MOSER
SW900
| 13,9 17,9 | 16,2 15,7 | co co CM CO | 40 47 | 56 49 | 63 63 |
| 54 63 | 60 63 | 63 65 | O CO O) CO | >188 82 | 78 >188 |
| 57 87 | 71 78 | 81 100 | CM CO O) O | 121 >250 | 116 >250 |
| 44 40 | 58 98 | 24 26 | 30 31 | 89 93 | 74 84 |
| 61 54 | 54 62 | 59 >188 | 88 132 | 90 | >188 >188 |
| 5,5 8,7 | 3,6 4,1 | IV CO cm" ei | 3,4 3,3 | 12,3 12,1 | 11.0 8,6 |
| 6,7 8,4 | 12,3 10,1 | 23 24 | 31 44 | 45 45 | 22 44 |
| 12,5 15,3 | 29 18,4 | 37 >125 | 55 >125 | 40 37 v | 40 |
| Beispiel 19 | 16,9 | Beispiel 20 | 13,3 | Beispiel 21 | 5,3 | Beispiel 22 | 10,9 | Beispiel 24 | 41 | Beispiel 25 | 29 | Beispiel 27 | 5,3 | Beispiel 26 | 72 | Beispiel 29 | 39 | 13,9 | 21 | 71 | 38 | 42 |
| 16,4 | 19,8 | 4,3 | 14,1 | 60 | 25 | 4,3 | 81 | 38 | 12,7 | 19,3 | >188 | 32 | 28 | |||||||||
| 9,6 | 92 | 35 | 74 | >188 | ||||||||||||||||||
| 5,6 | >188 | 61 | >188 | 78 | ||||||||||||||||||
| 10,0 | 14 | 26 | 25 | 76 | ||||||||||||||||||
| 39 | 10,6 | 15,6 | 27 | 33 | ||||||||||||||||||
| 17,0 | 21 | 36 | >250 | >250 | ||||||||||||||||||
| 13,3 | 16,2 | 43 | >250 | >250 | ||||||||||||||||||
| 43 | 56 | >188 | 92 | 66 | ||||||||||||||||||
| 53 | 82 | 92 | 84 | 90 | ||||||||||||||||||
| 24 | 38 | 78 | >250 | 76 | ||||||||||||||||||
| 38 | 43 | 102 | 120 | >250 | ||||||||||||||||||
| 10,0 | 14 | 26 | 25 | 76 | ||||||||||||||||||
| 39 | 10,6 | 15,6 | 27 | 33 | ||||||||||||||||||
| 66 | 58 | 84 | 87 | 80 | ||||||||||||||||||
| 68 | 64 | 70 | 71 | >188 | ||||||||||||||||||
| 53 | 55 | 77 | 71 | >188 | ||||||||||||||||||
| 46 | 53 | 70 | 77 | >188 | ||||||||||||||||||
* Die Werte für Eloposid im gleichen Ansatz (außer Beispiele 24 und 28) sind 2,7,1,9 (B16-F10); 2,1,2,7 (HCT-116); 6.1,3,1 (HCT-VM 34); 30,41
(HCT/VP35); 38,39 (MOSER) und 67,12,5 (SW900)
1 D[eWertef0rEtopostdimgleichenAnsatzs!nd7,0,4,e|B16-F10);9,6,10,2(HCT-1ie);31,33(HCT/VM34);92,51(HCT/VP35); 128,112(MOSER)und 25,65(SWSOO).
Den oben gezeigten Ergebnissen der Tierversuche ist zu entnehmen, daß Verbindungen der allgemeinen Formel IV eine inhibitorische Wirkung gegen Säugertumorzellen aufweisen. Die Erfindung betrifft folglich auch eine Methode zur Inhibierung von Säugertumoren, welche die Verabreichung einer wirksamen tumorinhibierenden Menge eines Antitumormittels der allgemeinen Formel IV an dem jeweiligen Tumorträger umfaßt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind außerdem pharmazeutische Mittel, welche eine wirksame tumorinhibierende Menge eines Antitumormittels der allgemeinen Formel IV sowie einen pharmazeutisch verträglichen Träger umfassen. Diese Mittel können in unterschiedlicher pharmazeutischer Form verabreicht werden. Beispiele fürsolche Mittel beinhalten feste Mittel zur oralen Verabreichung, wie z. B. Tabletten, Kapseln, Pillen, Pulver und Granulate, flüssige Mittel zur oralen Verabreichung, wie Lösungen, Suspensionen, Sirups oder Elixiere und Präparate zur parenteralen Verabreichung, wie sterile Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen. Diese Mif el können auch in Form steriler Feststoffe vorliegen, welche unmittelbar vor dem Gebrauch in sterilem Wasser, physiologischer Saline oder in irgendeinem anderen sterilen injizierbaren Medium gelöst werden. Optimale Dosierungen und Bedingungen für das jeweilige Säugetier können von einem Fachmann rasch bestimmt werden. Hierbei ist natürlich zu berücksichtigen, daß die aktuelle Dosis je nach Formulierung des Mittels, je nach verwendeter Verbindung, sowie in Abhängigkeit von der Applikationstechnik und dem jeweiligen Situs, sowie je nach Patient und der behandelten Erkrankung variiert. Hierzu ist eine ganze Reihe von Faktoren, welche die Wirkung des Mittels beeinflussen, zu berücksichtigen. Diese beinhalten: Alter, Gewicht, Geschlecht, Ernährung, Zeitpunkt der Verabreichung, Form der Verabreichung, Ausscheidungsrate, Zustand des Patienten, Medikamentenkombinationen, Reaktionsempfindlichkeit und Stärke der Erkrankung.
Die folgenden Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung und sind als nicht limitierende Beispiele für die vorliegende Erfindung gedacht.
In den folgenden Beispielen erfolgen sämtliche Temperaturangaben in 0C. Schmelzpunkte sind unkorrigiert und wurden in einer Thomas-Hoover-Kapillarschmelzpunkt-Apparatur bestimmt.'H-NMR-Spektren wurden entweder auf einem Bruker WM 360- oder einem Varian VX2 200-Spektrophotometer (unter Verwendung von CDCI3 als interner Standard) aufgenommen. Chemische Verschiebungen sind in δ-Einheiten und Kopplungskonstanten in Hertz angegeben. Die Signalaufspaltung wird wie folgt angegeben: s, Singulett; d, Dublett; t, Triplett; q, Quartett; m, Multiple«; bp, breiter Peak; und dd, Dublett eines Dubletts. Infrarotspektren wurden entweder auf einem Beckman Modell 4240 oder einem Perkin-Elmer 1800 Fourier Transform )r .'rarotspektrometer aufgenommen und sind in reziproken Zentimetern (cm*') angegeben. Dünnschichtchromatographie (TLC) wurde auf vorbeschichteten Silikagelplatten (60F-254) durchgeführt und mit Hilfe von UV-Licht und/oder Joddämpfen sichtbar Ijemacht. Massenspektren hoher und niedriger Auflösung wurden auf einem KRATOS MS 50- bzw. KRATOS MS 25RFA-üpektrophotometer aufgenommen. „Flashchromatographie" bezieht sich auf das Verfahren von Still (W. C. Still et al. .J. Org. Jhem.", 1978,43:2923) und wurde entweder unter Verwendung von E.Merck-Silikagel (200-400 mesh) oder von Woelm-Silikagel (32-63Mm) durchgeführt. Lösungsmittel wurden unter reduziertem Druck abgedampft.
Etoposld-ortho-chinon-S'-O-methyloxlm
(IVa; A = R1 »Methyl; Y - H)
Eine Lösung von Etoposld-ortho-chlnon III a (350mg, 0,611 mMol) In Pyrldln (20ml) wird mit einer Lösung von Methoxylaminhydrochlorid (350mg, 4,19mMol) in Pyridin (10ml) behandelt. Die resultierende orange Lösung wird 30min lang bei Raumtemperatur gerührt und das Pyridin im Vakuum entfernt. Der Rückstand wird in CHaCI2 (50 ml) gelöst und mit Wasser (20 ml) und 1N HCI (10 ml) partitioniert. Die wäßrige Phase wird nochmals mit CH2CI2 (25ml) extrahiert und die vereinigten organischen Extrakte werden über MgSO4 getrocknet. Das Lösungsmittel wird im Vakuum abgedampft, wobei ein dunkeloranges Ol entsteht.
Flashchromatographie über Silikag?! (14g) mit 5% CH3OH In CH2CI2 ergibt 243mg (66%) der Titelverbindung als orangen Feststoff. Verreiben mit Et2O liefert die analytische Probe. Für große Ansätze wurde dieses Oxim im allgemeinen nicht gereinigt, sondern direkt zum AmIn Va mit einer Ausbeute ^ on etwa >/>'« hydrogeniert.
IR (KBr) 3480,1775,1670,1625,1488,1237,1040Cm"1.
1HNMR (CDCI3) δ 6,82 (s, 1 H), 6,56 (s, 1 H), 6,48 (d, 1 H), 6,07 (d, 1 H), 6,01 (d, 1 H), 5,75 (d, 1 H), 4,92 (d, 1 H), 4,76 (q, 1 H), 4,66 (d, 1 H), 4,50 (dd, 1 H), 4,38 (dd, 1 K), m,27 (d, 1 H), 4,22-4,17 (m, 1 H), 4,15 (s, 3 H), 3,79 (s, 3 H), 3,78-3,74 (m, 1 H), 3,63-3,58 (m, 1 H), 3,44 (dd, 1 H), 3,38-3,30 (m, 3H) l',95 -2,87 (m, 1 H), 1.40 (d, 3H),
| Analyse für C29H31NO13: | h | N |
| C | 5,19 | 2,33 |
| ber.: 57,90 | 5,04 | 2,41 |
| gef.: 56.01 | ||
Etoposid-ortho-chinon-S'-O-benzyloxim
(IVa; A = Methyl; Y = H; R1 = Benzyl)
Hierzu wird die allgemeine Methode von Beispiel 1 angewendet, wobei O-Benzylhydroxylamin-hydrochlorid anstelle von Methyloxylamin-hydrochlorid unter Bildung der Titelverbindung eingesetzt wird.
3'-Amino-3'-desmethoxy-etoposid (V a)
Das ungereinigte Oxim, welches aus Etoposid-ortho-chinon (lila) (4,1 g, 7,2mMol) und Methoxylamin-hydrochlorid (4,1 g, 49mMol) mit Hilfe des Verfahrens nach Beispiel 1 erhalten wird, wird in Alkohol (275ml) gelöst und mit 20% Palladiumhydroxid auf Kohle (290mg) und 10% Palladium auf Kohle (1,6g) behandelt. Das Gemisch wird bei 40-50psi H2 hydroyaniert. Nach 16h wird das Gemisch über Celite filtriert, mit Ethylacetat gewaschen und das Lösungsmittel abgedampft. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie auf 300g E. Merck 230-400mesh Silikagel unter Verwen Jung von 8:2 EtOAc/Hexan als Elutionsmittel gereinigt, wobei 2,89g (insgesamt 70%) der Titelverbindung als weißer feststoff erhalten werden. Die analytische Probe wird in Ethanol umkristallisiert.
IR (KBr) 3455,1775,1615,1490,1235,1070,1030,1000,930cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 6,76 (s, 1 H), 6,48 (s, 1 H), 6,37 (d, 1 H), 5,96 (ABq, 2 H), 5,65 (d, 1 H), 4,87 (d, 1 ri), 4,73 (q, 1 H), 4,61 (d, 1 H), 4,47 (d, 1 H), 4,38 (dd, 1 H), 4,23-4,16 (m, 2 H), 3,78 (s, 3 H), 3,76-3,72 (m, 1 H), 3,60-3,55 (m, 1 H), 3,42 (dd, 1 H), 3,37-3,30 (m, 2 H), 3,21 (dd, 1 H), 2,97-2,88 (m, 1 H), 1,37 (d, 3H).
| Analyse für C28H31NO)2: | H | N |
| C | b.45 | 2,44 |
| ber.: 58,63 | 5,76 | 2,35 |
| gef.: 57,85 | ||
3'-Desmf hoxy-3'-methylamin-etoposid
(Vi; A = R5= Mothyl; Y = R3 = R4 = H)
Eine Lösung von 40% wäßrigem Methylamin (1 ml, 12,8OmMoI) in MeOH (4ml) wird innerhalb von 3min zu einer Lösung von Etoposid-ortho-chinon (lila) (0,25 g, 0,437 mMol) in MeOH (50ml) zugegeben und bei Raumtemperatur gerührt. Die dunkelrote Lösung wird dabei dunkelbraun. Nach 30min wird die Lösung konzentriert und durch präparative Chromatographie auf Silikagel unter Verwendung von 5% MeOH in CH2CI2 als Elutionsmittel gereinigt. Die Isolierung der beiden intensivsten UV-aktiven Banden ergibt die beiden Hauptprodukte des komplexen Gemisches. Die obere isolierte Bande ergibt die Titelverbindung (45mg; 18%) als weißlichen Feststoff.
1H NMR (CDCI3) δ 6,82 (s, 1 H), 6,38 (s, 1 H), 6,16 (s, 1 H), 5,94 (m, 2H), 5,85 (s, 1 H), 4,95 (d, J = 3,2Hz, 1 H), 4,75 (m, 1 H), 4,70-4,32 (m, 3 H), 4,21 (m, 2 H), 4,78 (s, 3 H), 4,75-2,85 (m, 7 H), 2,V 2 (s, 3 H), 1,40 (d, J = 5,0 Hz, 1 H).
Die untere isolierte .Bande (51 mg; 20%) ergibt die Verbi idung aus Beispiel 3.
3'-Butylamino-3'-desmethoxy-etoposid
(Vl; A - Methyl; Y = R3 - R4 - H; R6 = Butyl)
Die allgemeine Versuchsvorschrift von Beispiel 4 wird wiederholt, wsbei n-Butylamin verwendet wird und die Titelverbindung sowie die Verbindung aus Beispiel 3 entsteht.
MS(EI)M/e+ = 630(m + 1)+
Partielles 'H-Spektrum (CDCI3): δ 6,80 (s, 1 H), 6,54 (s, 1 H), 6,14 (bs, 1 H), 5,94 (d, 2H). 5,78 (bs, 1 H), 3,75 (s, 3H), 1,36 (d, 3H), 0,89
3'-Desmethoxy-3'-formylamino-etoposid
(Vl; A = Methyl; R3 - R4 Y » H; R8 = Formyl)
0,60ml, 16 mMol)2U Essigsäureanhydrid (1,23 ml, 13mMol) und gleichzeitigem Rühren bei Raumtemperatur und unter Stickstoffhergestellt. Die Lösung wird 1,6h lang bei 650C gehalten und anschließend auf Raumtemperatur abgekühlt. Ein Teil dieses
tropfenweise hinzugegeben, wobei bei 20C und unter Stickstoff gerührt wird. Das Reaktionsgemisch wird 2 h lang bei 2'Cweitergerührt und innerhalb 1 h auf 10°C aufgewärmt. Das Reaktionsgemisch wird in Wasser (50ml) gegeben und mit 60ml
IR (KBr) 3430 (b), 2940,1780,1690cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 8,46 (bs, 1 H), 8,45,8,19 (Slngulett-Paar, 1H, Formyl H), 7,80 (bm, 2H), 6,95,6,85,6,71,6,58,6,53,6,15,(Singuletts, total integ. 4 H), 5,98 (bs, 1 H), 5,05 Im, 1 H), 4,78 (d, J = 4,9 Hz, 1 H), 4,69-4,40 (m, 3 H), 4,38-4,10 (m, 2 H), 3,86,3,83(s, 1 H), 3.80-3,51 (m, 2H), 3,60-3,30 (m, 4H), 3,02 (bm, 1 H), 1,39 (d, J = 4,9H, 3H).
(Vl; A = Methyl; Y = ?.? = R4 = H; R6 = Acetyl)
gerührt und anschließend mit weiteren 0,01 ml (0,11 mMol) Essigsäureanhydrid versetzt. Das Reaktionsgemisch wii 11 h lang bei20C gerührt und anschließend in eine Lösung von 25ml H2O und 25ml gesättigten wäßrigen NaHCO3 überführt. Das Gemischwird dreimal mit 50ml CH2CI2 extrahiert, die vereinigten organischen Phasen werden mit gesättigter wäßriger NaCI gewaschenund über wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Aufkonzentrieren und Flashchromatographie auf Silikagel unter Verwendung von3% und anschließend 4% MeOH in CH2CI2 als Elutionsmittol ergeben 19,3mg eines nicht-identifizierten Nebenproduktes (TLC
IR (KBr) 3350-3080,2960,1'770CnT1.
1H NMR (CDCI3) δ 8,45 (s, 1 H), 8,23 (bs, 1 H), 6,76 (s, 1 H), 6,61 (s, 1 H), 6,49 (s, 1 H), 6,38 (s, 1 H), 5,84 (d, J = 8,6Hz, ?. H), 4,86 (d, J =3,2 Hz, 1 H), 4,63 (m, 1 H), 4,30-4,15 (m, 3 H), 4,15-4,05 (m, 2 H), 3,72 (s, 3 H), 3,6-3,4 (m, 2 H), 3,4-3,25 (m, 4 H), 2,86 (m, 1 H), 2,19(s, 3 H), 1,26 (d, J = 5,0 Hz, 3 H).
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; Rs = Trifluoracetyl)
(200 mg, 0,349 mMol) in trockenem CH2CI2 (10ml) und Pyridin (50μΙ) hinzugegeben, wobei bei O0C unter Stickstoff gerührtVvird.
(75ml) und CH2CI2 (75ml) partitioniert. Die organische Phase wird mit Brine (75ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und die
IR (KBr) 3420,1775,1735,1625,1510,1490,1237,1165,1082,1045,1010,940,878,702cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 7,03 (d, 1 H), 6,99 (d, 1 H), 6,82 (s, 1 H), 6,49 (s, 1 H), 6,00 (br s, 2 H), 4,97 (d, 1 H), 4,74 (q, 1 H), 4,66 (d, 1 H), 4,57(d, 1 H), 4,42 (dd, 1 H), 4,30-4,14 (m, 2 H), 3,92 (s, 3 H), 3,75 (m, 1 H), 3,56 (m, 1 H), 3,49-3.-17 (m, 4 H), 3,09- 2,92 (m, 1 H), 1,38 (d, 3 H).
| C | H | N | |
| ber.: | 53,82 | 4,52 | 2,09 |
| gef.: | 53,62 | 4,44 | 1,96 |
3'-Desmethoxy-3'-[((2,2,2-trichlorethyl)-oxyl-carbonyl]-amino-etoposid
(IVb; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; Rs = 2,2,2-Trichlorethoxycarbonyl)
(0,4ug, 0,7OmMoI) und Pyridin (90μΙ, 1,11 mMol) in 5ml CH2CI2 hinzugegeben, wobei bei 20C unter Stickstoff gerührt wird. Das
wird in 50ml Wasser gegossen und dreimal mit jeweils 50 ml CH2CI2 extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden überwasserfreiem MgSO4 getrocknet und anschließend durch Flashchromatographie auf Silikagel unter Verwendung von 3% MeOHin CH2CI2 als Elutionsmittel gereinigt. Eine Isolierung des weniger polaren Hauptproduktes ergibt 0,32g (62%) eines gelben
IR (KBr) 3440,2910,1780 (b), 1625 1552Cm"1.
1HNMR (CDCI,)δ7,12 (m, 1 H),β,83 (m, 2H),6,49 (β, 1 H), 5,95 (m,2H),5,65(β, 1 H),4,94 (d, J - 3,28Hz, 1 H),4,80-4,60 (m,4H),4,54 (d, J - 5,3 Hz, 1 H), 4,38 (m, 1 H), 4,23-4,05 (m, 2 H), 3,94 (s, 3 H), 3,72 (m, 1 H), 3,52 (m, 1 H), 3,43 (m, 1 H), 3,32 (m, 2 H), 3,23 (dd, J - 14,2,5,4Hz, 1 H), 3,01 (m, 1 H), 2,68 (s, 1 H), 2,41 (s, 1 H), 1,38 (d, J - 2,4Hz,3H). MS (FAB) m/e 748 (M + H)+
3'-[(2-Chlorethylamlno)-carbonyl]-amlno-3'-desmethoxy-etoposid
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; R6 = 2-Chlorethylaminocarbonyl)
2O0C und unter Stickstoff, 2-Chlorethylisocyanat (62 μΙ 0,76 mMol) tropfenweise über eine Spritze zugefügt. Auf die Zugabe folgtunmittelbar die Bildung eines weißen Niederschlages. Das Reaktionsgemisch wird 4 h lang bei 20°C und anschließend 15 minlang bei O0C gerührt. Absaugen über einen Filter und Vakuumtrocknung ergibt 0,32g (68%) eines weißlichen amorphen
IR (KBr) 3400 (b), 2920,1770,1660cm'1.
1HNMR(CDCI3/DMSO)ö8,97(bs,1H),7,87(s,1H),6,71 (s, 1H),6,54(t,J - 5,6Hz, 1H),6,33(s,1 H),6,31 (s, 1 H),6,24(s, 1 H),5,78(ABQ, Jab = 5,5 Hz, 2 H), 4,79 (d, J = 5,3 HZ, 1 H), 4,58 (m, 1 H), 4,51-4,24 (m, 4 H), 4,06-3,98 (m, 2 H), 3,61 (s, 3 H), 3,45-3,33 (m, 6 H),3,24-3,12 (m, 4 H), 2,80-2,76 (m, 1 H), 1,21 (d, J = 2,71 !*, 1 H).
gef.: 678.1826.
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 H; RB = Benzylaminocarbonyl)
(200mg, 0,349mMol) In 9:1 CH2CI2ZTHF hinzugefügt. Nach 20min wird der entstandene Niederschlag abfiltriert, mit kaltem
1HNMR (CDCI3) δ 7,33-7,18 (m, 6H)17,01 (s, 1 H), 6,55 (d, 1 H) 6,51 (s, 1 H), 6,00 (d, 2 H), 5,22 (d, 2 H), 4,92 (d, 1 H), 4,71 (q, 1 H), 4,59(d, 1H, J = 7,7 Hz), 4,49 (d, 1H, J = 5,5 Hz), 4,31-4,07 (m, 3 H), 3,67 (s, 3 H), 3,49-2,95 (m, 7 H), 1,37 (d, 3 ri).
3'-Desmethoxy-3'-methansulfonamido-etoposid
(Vl; A = Methyl; Y = R3 =R4 = H; R8 = Methansulfonyl)
und Pyridin (0,10ml, 1,24 mMol) in 9 ml trockenem CH2CI2 hinzugegeben, während bei -2O0C unter Stickstoff gerührt wird. Das
vereinigten organischen Extrakte werden mit wasserfreiem MgSO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert.
(56%) eines weißlichen Feststoffes; Fp = 208-2110C (weißer Feststoff zu pinkfarbigem Schaum).
IR (KBr) 3460 (b), 2925,1779,1620,1340,1163cm"1.
1H NMR (CDCI3/DMSO) δ 7,04 (s, 1 H), 6,97 (s, 1 H), 6,77 (s, 1 H), 6,66 (d, J = 1,7 Hz, 1 H), 6,41 (s, 1 H), 6,37 (d, J = 1,7Hz, 1 H), 5,89(m, 2 H), 4,89 (d, J = 3,4 Hz, 1 H), 4,67 (m, 1 H), 4,66 (m, 2 H), 4,40 (m, 1 H), 4,17 (m, 2 H), 3;82 (s, 3 H), 3,66 (t, J = 8,8 Hz, 1 H). 3,39-3,28(m, 4H), 2,90 (m, 1 H), 2,85 (s, 3H), 1,32 (d, J = 5,0Hz, 3H).
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; RB = (N-SuccinimidoJ-methy!)
wobei 0,272 g (76%) eines weißlichen Feststoffs erhalten werden; Fp = 210-2120C.
IR (KBr) 3435 (b), 2920,1780,1705,1620cm"1.
1HNMR (CDCI3/DMSO) δ 6,81 (s, 1 H), 6,40 (s, 2 H), 5,80 (d, J = 7,9 Hz, 2 H), 5,83 (s, 1 H), 5,82 (s, 1 H), 5,04-4,97 (m, 2 H)(1 austauschbar), 4,73-4,67 (m, 3H), 4,51 (d,J = 7,0Hz, 1H), 4,38 (m, 2H), 4,14 (t, J = 8,3Hz, 2H), 3,97 (d, J = 2,9Hz, 1H), 3,75 (s,3 H), 3,61 (t, J = 2,2 Hz, 1 H), 3,53 (t, J = 9,0 Hz, 1 H), 3,36-3,25 (m, 4 H)12,99 (bm, 1 H), 2,51 (m, 4 H), 1,32 (d, J = 5,C Hz, 3 H).
MH+berechnetfürC33H3eO,4N2: 684.2167 gef.: 684.2151.
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; R6 = IN-ß-Octylthiol-succinimidoJ-methyl)
(0,085g, 0,35mMol) in 6ml EtOH bei gleichzeitigem Rühren und Rückflußkochen hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 3 h
lang rückflußgekocht und dann 14h lang bei Raumtemperatur gerührt. Es werden rit ;hrpals 5mg Succinimid und 5μΙ Formalin
hinzugefügt, nochmals 1 h lang rückKußgekocht und anschließend auf Raumtemperatur abgekühlt. Ethanol wird Im Vakuumentfernt und anschließend wird eine Flashchromatographie auf Sllikagel durchfloführt, wobei 4% MeOH in CH]CIi als
ergab das Vorliegen zweier Dlasteromerer (1:1>.
IR (KBr) 3480,2962,292S, 1781,1707,1621,1520,1490cm"1.
1H NMR (COCI3) δ 6,83,6,81 (s, 1 H), 6,49,6,47 (s, 1 H), 6,45 (s, 1 H), 6,95 (m, 2 H), 5,84,5,81 (s, 1 H), 6,33 (s, 1 H), 6,01 (m, 2H),4,80-4,70 (m, 2 H), 4,62 (m, 1 H), 4,45 (m, 1 H), 4,37 (m, 1 H), 4,15 (m, 2 H), 3,80 (s, 3 H), 3,68 (m, 1 H), 3,67 (m, 2 H), 3,41 (m, 1 H), 3,19(m, 2H), 3,04 (m, 1 H), 3,02 (m, 2H), 2,R2 (m, 1 H), 2,62-2,30 (m, 4H), 1,60-1,40 (m, 2H), 1,37 (d, J - 2,4Hz, 3H), 0,36 (t, J - 6,3Hz,
3'-Desmethoxy-3'-l(N-malelmido)-methyl)-amlno-etoposld
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; R* = Malelmidometh·, I)
und nach Chromatographie in 68%iger Ausbeute ein schwach gelbliches Pulver entsteht.
IR (KBr) 3440,2918,1775,1710,1616,1605,1486Cm-1.
1HNMR (CDCI3) δ 6,85 (s, 1 H), 6,67 (s, 1 H), 6,56 (s, 2 H), 6,45 (s, 1 H), 6,95 (m, 2 H), 6,76 (s, 1 H), 5,31 (s, 1 H), 5,01 (d, J - 3,3 Hz, 1 H),4,91 (m, 1 H), 4,78-4,66 (m, 3 H), 4,47 (d, J = 5,3 Hz, 1 H), 4,37 (m, 1 H), 4,18 (m, 2 H), 3.82 (s, 3 H), 3,74 (ni, 1 H), 3,56 (m, 1 H), 3,43(m, 1 H), 3,22 (m, 2H), 3,20 (dd, J = 7,0,5,26Hz, 1 H), 3,05 (m, 1 H), 2,68 (s, 1 H), 2,41 (s, 1 H), 1,38 (d, J - 4,9Hz, 3H).
3'-Desmethoxy-3'-[N-(2-pyrldyl)-'iiio]-succinlmldol-methylamlno-etopo3id
(Vl; A = Methyl; Y = R3 = R4 = H; R5 (N-(3-(2-Pyridyl)-thlo|-8ucclnlm!do]-methyl)
thiosuccinimid ersetzt wird und sich ein chremefarbener Feststoff bildet; Schmelzpunkt: langsame Zersetzung oberhalb 185'C.
3'-Desmethoxy-3'-[(3-thienyl)-methylenJ-amino-etoposid
(VII; A = Methyl; Y = R3 = H; Re => 3-Thienyl)
(2,7 g) und p-Toluolsulfonstfure-monohydrat (11 mg) wirJ unter Stickstoff mit trockenem CH]CI2 (30ml) behandelt undanschließend über eine Spritze mit 3-Thiophencarboxaldehyd (3,37 g, 30,1 mMol) versetzt. Das Gemisch wird Im Dunkeln 7 Tagelang bei Raumtemperatur gerührt, filtriert und der dabei erhaltene Feststoff mit CH2CI2 (10ml) und EtOAc (25ml) gewaschen. Das
IR (KBr) 3445,1775.. 1630,1605,1510,1495,1290,1240,1165,1085,1045,1008,940,875,805,700cm1.
1H NMR (CDCI3) δ 8,45 (s, 1 H), 7,77 (d, 1H, < = 2,9 Hz), 7,64 (d, 1H, J » 5,2 Hz), 7,35 (dd, 1H, J » 2,9 and 5,2 Hz), 6,81 (s, 1 H), 6,58 (d,1H,J = 1,6Hz),6,54(s,1H),6,40(d,1H,J = 1,6Hz),5,97(d,2H),4,91 (d,1H,J = 3,5Hz),4,75(q,1 H,J - 5,0Hz),4,65(d,1 H,
1 H), 3,34-3,31 (m, 2H), 3,26 (dd, 1H, J = 6,3 und 14,0Hz), 2,94-2,88 (m, 1 H), 1,38 (d, 3H, J = 5,0Hz).
3'-Desmethoxy-3'-I(2-furyl)-methylen)-amino-etoposid (VII; A = Methyl; Y = R3 = H; Re = 2-Furyl)
Die allgemeine Versuchsvorschrift von Beispiel 19 wird hierzu verwendet, wobei 3'-Amino-etoposid (Va) (213 mg, 0,371 mMol), wasserfreier MgSO4 (2,0g), aktiviortes 4 A Molekularsieb (2,5g), p-Toluolsulfonsäure-monohydrat (13mg), 2-Furancarboxaldehyd (3,39g, 35,2mMol) und CH2CI2 (30ml) eingesetzt werden. Nach 72 h bei Raumtemperatur wird das Gemisch wie in Beispiel 19 beschrieben weiterverarbeitet und gereinigt. 79,0 mg (33%) der Titelverbindung werden als gelboranger Feststoff ausgebeutet.
IR (KBr) 3440,1775,1630,1603,1508,1488,1285,1235,1162,1080,1023,935,893,765,705cm"1.
1HNMR(CDCI3)Oe1SO(S,!H),7,57(d,1H,J = 1,5Hz),6,95(d,1 H,J = 3,5Hz),6,80(s,1H),6,66(d,1H,J - 1,5Hz),6,53(s,1 H),6,34 (d,1H,J = 1,bHz),5,97(d,2H),4,89(d,1H,J = 3,4Hz), 4,73 (q,1 H, J = 5,0H*),4,65(d,1H,J = 7,5 Hz), 4,60 (d, 1h, J = 5,3Hz),4,41 (dd, 1 H), 4,23-4.13 (m, 2 H), 3,83 (s, 3 H), 3,75 (dd, 1 H), 3,56 (dd, 1 H), 3/'. (dd, 1 H), 3,34-3,31 (m, 2 H), 3,25 (dd, 1H, J = 5,3 and 14,1 Hz), 2,93-2,88 (m, 1 H), 1,38 (d, 3H, J = 5,0Hz)
3'-Desmethoxy-3'-((4-pyridyl)-methylen]-amino-etoposid
(VII; A = Methyl; Y = R3 = H; Re = 4-Pyridyl)
in CH2CI2 (250ml) wird der überschüssige Aldehyd entfernt; eine weitere Elution mit 5-6% CH3OH in CH2CI2 ergibt 114,2mg (46%)der Titelverbindung als gelb-oranger Feststoff; Fp = 198~204eC (Zersetzung).
IR (KBr) 3440,1775,1608,1490,1388,1292,1238,1165,1085,1040,1010,940,705cm"1.
'HNMR (CDCI3) δ 8,72 (d, 2 H, J = 4,5 Hz), 8,49 (s, 1 H), 7,70 (d, 2 H, J = 4,5Hz), 6,82 (s, 1 H), 6,65 (s, 1 H), 6,63 (d, 1H, J «1,7 Hz), 6,54 (s, 1 H), 6,49 (d, 1H, J = 1,7 Hz), 5,98 (d, 2 H), 4,92 (d, 1H, J = 3,5Hz), 4,73 (q, 1H, J = 5,0Hz), 4,66 (d, 1H, J = 7,6Hz), 4,62 (d, 1H, J = 5,3Hz)14,42 (dd, 1 H), 4,25-4,15 (m, 2 H), 3,82 (s, 3 H), 3,77 (m, 1 H), 3,56 (dd, 1 H), 3,44 (dd, 1 H), 3,34-3,20 (m, 3 H), 2,91-2,87 (m, 1 H), 1,38 (d, 3 H, J = 5,0 Hz).
3'-Desmethoxy-3'-[[(4-methoxy)-phenyl]-methylen]-amino-etoposid
(VII; A = Methyl; Y = R3 = H; Re = p-Methoxyphenyl)
anschließend mit 0,31 g aktiviertem 4A Molekularsieb behandelt und bei Raumtemperatur 13Tage lang gerührt. Das
1780C (Zersetzung).
IR (KBr) 3450,1775,1605,1390,1260,1235,116 3,1080,1040,940,840,705cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 8,37 (s, 1 H), 7,81 (d, 2 H), 6,94 (d. 2 H), 6,81 (s, 1 H), 6,57 (d, 1 H), 6,55 (s, 1 H), 6,41 (d, 1 H), 5,97 (d,2»I), 4,91 (d,1 H),4,73 (q,1 H), 4,65 (d,1 H), 4,61 (d, 1 H), 4,41 (dd, 1H . 4,23-4,13 (m, 2 H), 3,85 (s, 3 H), 3,81 (s, 3 H), 3,74 (dd, 1 H), 3,56 (dd, 1 H),3,43 (dd, 1 H), 3,34-3,31 (m, 2H), 3,25 (dd, 1 H), 2,i 4-2,87 (m, 1 H), 1,37 (d, 3H).
CHN ber.: 62,51 5,39 2,01 gef.: 62,48 5,67 2,11
3'-Desmethoxy-3'-(((3,4,5-trimethoxy)-phenyl]-methylen]-amino-etoposid
(VII; A = Methyl; Y = R3 = H; Re = 3,4,5-Trimethoxyphenyl)
p-Toluolsulfonsäure-monohydrat (2 mg) und wäßrgem MgSO4 in CH2C2 (15 ml) wird 11 Tage lang bei Raumtemperatur gerührt.
von 3% CH3OH in CH2CI2 ergibt 155,5 mg (82%) der Titelverbindung in Form eines hellgelben Feststoffes; Fp. = 192-1960C(Zersetzung).
IR (KBr) 3445,1776,1585,1490,1460,1380,1330,1235,1128,1038,1005,940,760,700cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 8,39 (s, 1 H), 7,11 (s, 2H), 6,81 (s, 1 H), 6,53 (s, 1 H), 6,53-6,49 (m, 2H), 5,97 (d, 2H), 4,91 (d, 1 H), 4,73 (q, 1 H), 4,63(d, 1 H), 4,59 (d, 1 H), 4,41 (dd, 1 H), 4,24-4,08 (m, 2 H), 3,91 (br s, 9 H), 3,80 (s, 3H), 3,72 (dd, 1 H), 3,55 (dd, 1 H), 3,42 (dd, 1 H),3,32-3,17 (m, 3H), 2,94-2,88 (m, 1 H), 1,37 (d, 3H).
3'-Desmethoxy-3'-|((3-nitro)-phenyl)-methylen]-amino-etoposid
(VII; A = Methyl; Y = R3 = H; fle = 3-Nitrophenyl)
mit p-Toluolsulfonsäure-monohydrat (3mg) behandelt. Nach 15min wird der entstandene Niederschlag abfiltriert und mitkaltem CH3OH gewaschen, wobei 20 mg eines gelben kristallinen Feststoffes erhalten werden. Das Filtrat wird eingedampft undnach Kristallisation des Rückstandes erhält man 150g der Titelverbindung als gelben Feststoff (zusammen 69%).
IR (KBr) 3445,1775,1605,1535,1505,1485,1355,1235,1095,1075,1040,1005,935,890,870,815,735,680cm"1.
4,29-4,26 (m, 2 H), 4,07 (dd, 1 H), 3,7? is, 3 H), 1,23 (d, 3 H, J = 5 Hz).
3'-Desmethoxy-3'-[(N,N-dimethylamino)-methylen]-amino-etoposid
(IX; A = R7 = R8 = Methyl; Y = R3 = H)
Ν,Ν-Dimethyl-dimethylformamidacetal (80μΙ, 0,60 mMol) hinzugefügt. Nach 20min zeigt eine Dünnschichtchromatographiedas Produkt (TLC Rf = 0,18; 10% MeOH in CH2CI2) sowie kein Ausgangsmaterial (TLCRf = 0,25). Das Lösungsmittel wird im
als Elutionsmittel ergibt 171 mg eines hellbraunen Feststoffes, der auf Silikagel unter Verwendung von 10%, 20% undanschließend 30% Aceton in EtOAc rechromatographiert wird, wobei 85 mg (30%) eines weißlichen Feststoffs erhalten werden;Fp. = 198-2000C.
IR (KBr) 3440 (b), 2925,1780,1645,1615cm~1.
1H NMR (CDCI3) δ 7,60 (s, 1 H), 6,82 (s, 1 H), 6,57 (s, 1 H), 6,37 (&, 1 H), 6,17 (s, 1 H), 5,99 (d, J = 4,4Hz, 2H), 4,91 (d, J = 3,4Hz, 1 H),4,76(q,J = 9,0Hz,iH),4,66(d,J = 7,2 Hz, 1H), 4,58 (d, J = 4,6Hz, 1 H), 4,42 (t, J = 9,6Hz, 1H), 4,22 (t, J = 7,8 Hz, 2 H), 3,75 (s, 3 H),3,60 (t, J = 9Hz, 1 H), 3,49-3,21 (m, 5H), 3,03 (s, 6H), 2,95 (m, 1 H), 1,41 (d, J = 6,0Hz, 3H).
3'-Desmethoxy-3'-nitro-etoposid
(XII; A = Methyl; Y = R3 = H)
114 mg, 0,542 mMol) behandelt und β Tage lang bei Raumtemperatur gerührt. Das Gemisch wird mit gesättigter wäßriger
(70ml) und Brine (50ml) verdünnt und nochmals mit CK2CI2 (20ml) und EtOAc (100ml) extrahiert. Die organischen Phasenwerden mit Brine gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert. Der Rückstand wird auf Silikagel unter
werden.
IR (KBr) 3460,1775,1630,1550,1492,1455,1393,1340,1275,1240,1160,1100,1080,1040,935,890,760,705Cm"1.
1HNMR (CDCI3) δ 7,42 (d, 1H, J = 1,6 Hz), 6,83 (s, 1 H), 6,76 (d, 1H, J = 1,6 Hz), 6,44 (s, 1 H), 5,99 (d, 2 H), 4,93 (d, 1H, J = 3,2 Hz), 4,72(q, 1H, J= 5 Hz), 4,62 (d, 1H, J = 7,6 Hz), 4,59 (d, 1H. J = 5,4 Hz), 4,42 (dd, 1 H), 4,23 (dd, 1 H), 4,15 (dd, 1 H), 3,94 (s, 3 H), 3,71 (dd,1 H), 3,55 (m, 1 H), 3,41 (dd, 1 H), 3,37-3,27 (m, 3H), 2,81-2,73 (m, 1 H), 1,37 (d, 3 H, J = 5Hz).
13C NMR(CDCI3)S 174,6,149,3,149,1,147,6,145,6,133,2,131,0(2Cs), 128,5,121,3,116,3,110,2,109,2,102,0,101,7,99,7,79,6,74,4,73,5,73,0,60,0,67,9,66,4,56,7,43,0,40,7,37,3,20,1.
3'-Desmethoxy-3'-diazonium-etopos!d-hydroxid-inneresSalz
(Xa; A »Methyl; Y = H)
0,384 mMol) in trockenem THF (17 ml) unter Rühren bei O0C sowie unter Stickstoff hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wird3,4h bei O0C geruht und in 150ml CH2CI2 gegossen. Die dunkelrotu organische Phase wird mit 100ml wäßrigem NaHCO3gewaschen. Die vereinigten organischen Extrakte werden mit 100ml gesättigtem NaHCO3 gewaschen, über MgSO4 getrocknetund im Vakuum konzentriert, wobei 0,177g (79%) eines rötlich-orangen Feststoffs erhalten werden; Schmelzpunkt: langsame
IR (KBr) 3440 (b), 2930,2160,2120,1779cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 6,78 (s, 1 H), 6,73 (s, 1 H), 6,52 (S, 1 H), 5,97 (d, J = 8,3Hz, 2H), 5,82 (s, 1 H), 4,86 (d, J = 2,2Hz, 1 H), 4.72 (m, 1 H),4,54 (d, J = 7,6Hz, 1 H), 4,43 (t, J = 9,0Hz, 1 H), 4,35 (d, J = 5,1 Hz, 1 H), 4,26 (t, J = 8,3Hz, 1 H), 4,14 (m, 1 H), 3,71 (s, 3H), 3,55 (t,
3'-D ismethoxy-3'-azido-etoposid
(Xl; A = Methyl; Y = R3 = H)
unter Stickstoff befindet, wird Eisessig (2ml) gefolgt von festem Natriumnitrit (149mg, 2,16mMol) hinzugefügt. Das Gemischwird bei O0C 2h lang und bei Raumtemperatur 1 h lang gerührt. Eine Lösung von Natriumazid (110mg, 1,69mMol) in H2O (1 ml)wird anschließend hinzugefügt und nach 15 min mit weiteren 200 mg festem Natriumazid versetzt. Das Gemisch wird bei
Feststoff.
IR (KBr) 3460,2120,1775,1612,1510,1490,1240,1165,1080,1045,1006,935,700cm"1.
1HNMR (CDCI3) δ 6,80 (d, 1 H), 6,79 (s, 1 H), 6,48 (s, 1 H), 5,99 (ABq, 2 H), 5,79 (d, 1 H, J = 1,6Hz), 4,88 (d, 1H, J = 3,5 Hz), 4,73 (q, 1H,
3,41 (dd, 1 H), 3,33-3,30 (m, 2 H), 3,24 (dd, 1 H), 2,89-2,83 (m, 1 H), 1,37 (d, 3H, J = 5Hz).
(VIII; A = Methyl; Y = R14 = H)
1-2 Tropfen 60%iger Perchlorsäure behandelt. Das Gemisch wird 18h lang bei Raumtemperatur gerührt, anschließend wird das
gereinigt, wobei 80 mg (33%) der Titelverbindung als farbloser Feststoff erhalten werden.
1H NMR (CDCI3) δ 7,97 (s, 1 H), 7,18 (br s, 1 H), 6,81 (s, 1 H), 6,52 (br s, 2H), 5,97 (m, 2H), 4,90 (d, 2 H, J = 3,4Hz), 4,75-4,71 (m, 2H),4,64 (d, 1H, J = 7,5Hz), 4,41 (dd, 1 H), 4,20-4,15 (m, 2H), 4,02 (s, 3H), 3,76-3,72 (m, 1 H), 3,58-3,54 (m, 1 H), 3,45-3,41 (m, 1 H),3,37-3,32 (m, 3H), 2,95-2,90 (m, 1 H), 1,37 (d, 3H, J = 5Hz).
(XIV; A = Methyl; R11 = Acetyl; Y = H)
(0,150g,0,244mMol) in 20ml trockenem THF unter Stickstoff und gleichzeitigem Rühren bei 20C hinzugegeben. Die klare Lösung
verfärbt sich langsam rot und verdunkelt allmählich mit zunehmendem Verlauf der Reaktion. Das Reaktionsgemisch wird 3,5 h
bei 20C gerührt, in 100ml 50% ETOAc in Et2O gegossen und zweimal mit 50ml einer gesättigten wäßrigen
IIP.;:
flaehchromatographiert, wobei 91 mg (62%) eines dunkelroten Feststoffes erhalten werden; Fp = 24'J-250°C, TLC RF (6% MeOHInCH2CI2).
IR (KBr) 3450 (b), 2925,1779,1669cm'1.
1H NMR (CDCI3) δ 7,78 (m, 2 H), 6,77 (s, 1 H), 6,56 (s, 1 H), 5,99 (m, 2 H), 5,70 (s, 11 ·), 4,89 (d, J = 3,24 Hz, 1 H), 4,74 (q, J = 5,1 Hz, 1 H),4,56 (d, J = 7,8 Hz, 1 H), 4,45 (t,J =3,2 Hz, 1 H), 4,34 (t, J = 7,5 Hz, 1 H), 4,26 (d, J = 6,3 Hz, 1 H), 4,1 β (dd, J » 5,4,2,1 Hz, 1 H), 3,70 (t,
J » 4,9Hz, 3H).
5'-Desmethoxy-5'-[((2-chlorethyl)-am!nol-carbonyl]-amino-etopooid-3',4'-ortho-chlnon(XIV; A = Methyl; R11 = 2-I(Chlorethyl)-amino]-carbonyl)
IR (KBr) 3400 (b), 2940,1780 cm"1.
1H NMR (CDCI3) δ 8,62 (s, 1 H), 7,53 (s, 1 H), 7,43 (s, 1 H), 7,28 (bt, J = 7,2Hz, 1 H), 6,83 (s, 1 H), 6,61 (s, 1 H), 5,98 (bs, 2 H), 5,59 (s, 1 H),4,95 (d, J = 3,1 Hz, 1 H), 4,79 (m, 2 H), 4,58-4,30 (m, 3 H), 4,28-4,13 (m, 2 H), 3,80-3,60 (bm, 7 H), 3,60-3,25 (bm, 3 H), 2,98 (m, 1 H),1,41 (d,J = 5,1 Hz, 3H).
5'-Desmethoxy-5'-(((2,2,2-tr!chlorethyl)-oxy]-carbonylj-amino-etoposid-3',4'-ortho-chinon(XIV; A = Methyl; R11 = 2,2,2-((Trichlorethyl)-oxy]-carbonyl)
CH
Man wiederholt die allgemeine Versuchsvorschrift von Beispiel 28, wobei man die nachfolgend angegebenen 3'-Acetylaminoetoposidedukte einsetzt. Man erhält die entsprechenden o-Chinondorivate.
31 R = H(Beispiel6)
32 R = CF3 (Beispiel 8)
33 R= -NHCH2Ph (Beispiel 11)
(XV; A = Methyl; Y = H; R" = Acetyl)
unter Verwendung von4%MeOH in CH2CI2ergibt 73 mg(18%) des hellbraunen festen Produktes; Fp = 210-22O0C (Zersetzung).
IR (KBr) 3440 (b), 2945,1775cm"1.
1HNMR(CDCl3)69,49(bs,2H),6,97(bs,1H),6,84(s,1H),6,61(d,J = 2,0Hz,1H),6,46(s,iH),e,20(d,J = 2,0Hz,1H),5,95,(s,2H),
4,94 (d, J = 3,6 Hz, 1 H), 4,75 (q, J = 5,2 Hz, 1 H), 4,55-4,39 (m, 3 H), 4,30-4,16 (m, 2 H), 3,61 (m, 2 H), 3,43-3,29 (m, 4 H), 2.98 (bm, 1 H),?.19(s,3H),1,38(d,J = 4,8Hz,3H).
FAB MS (m/e) 602 (MH+).
Beispiele 35 bis 37
OH
Eine Reduktion mit Natriummetabisulfit wie in Beispiel 34 beschrieben wird auf folgende ortho-Chinone zur Herstellung der entsprechenden Hydroohinone angewendet.
35 NHCH2CHjCI (Beispiel 29)
36 H (Beispiel 31) 37
3'-Desmethoxy-5'-demethyl-3'-([[(2,2,2-trichlor)-ethyll-oxy)-carbonyU-amino-etoposid
(XV; A = Methyl; Y=H; R11 = ^^-[(Trichlort-ethyll-oxycarbonyl) !
Natriumnitrit (0,200g, 2,9OmMoI) wird zu einer Lösung von Etoposid-5'-trinhlorethylcarbamat (Produkt aus Beispiel 11,0,354g, 0,473 mMol) und Essigsäure (3 ml) in THF (10ml) unter Stickstoff u· .d Rühren bei 20C hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 3 h lang gerührt und die gebildete rote Lösung in gesättigtes wäßriges NaHCO3 (80ml) gegossen und anschließend mit 80ml EtOAc, gefolgt von 2 χ 25ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit wäßriger NaCI (50ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert, wobei ein roter Feststoff anfällt, weicher in 7 ml THF gelöst wird. Wasser (1 ml) und Eisessig (1 ml) werden hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch wird in einem Eiswasserbad gekühlt, anschließend wird aktiviertes Zink (0,20g, 3,0SmMoI) hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wird aus dem Eisbad entfernt. Die rote Farbe verblaßt schnell und nach 15 min wird das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und dreimal mit EtOAc extrahiert. Die organischen Phasen werden über MgGO4 getrocknet und durch Flashchromatographie auf Silikagel unter Verwendung von 5% MeOH in CH2CI2 als Eluenten gereinigt, wobei 0,2052g (58%) eines weißlichen Feststoffes erhalten werden; Fp IR (KBr) 3440,2930,1772 (b), 1623cm"1.
1HNMR (CDCI3) δ 8,12 (bs, 1 H), 7,79 (bs, 1 H), 7,64 (bs, 1 H), 5,73 (s, 1 H), 6,64 (s, 1 H), 6,26 (s, 1 H), 6,24 (s, 1 H), 6,73 (m, 2 H), 4,75 (d, J = 3,4Hz, 1 H), 4,76-4,43 (m, 4H), 4,31 (d, J = 7,5Hz, 1 H), 4,24-4,15 (m, 2H), 4,02-3,95 (m, 2 H), 3,43-3,33 (m, 2H), 3,20-3,05 (m, 4H), 2,86-2,78 (m, 1 H), 1,16 (d, J = 5,0Hz, 3H)
MS (FAB) m/e 734 (M+ H)+.
3'-Desmethoxy-5'-demethyl-3'-amino-etoposid
(XVI; A = Methyl; Y = H)
Aktivierter Zinkstaub (0,40g, 6,11 mMol) wird zu einer Lösung von Etoposid-dihydroxy-trichlorethylcarbamat (0,205g, 0,273mMol) in 5ml THF, 0,5ml H2O und 0,5ml Eisessig unter Rühren bei Raumtemperatur hinzugegeben. Das Reaktionsgefäß wird 90 min lang in ein Ultraschallbad gehalten. TLC-Anaiyse (5% MeOH in CH2CI2 auf Silikagel) zeigt die Bildung eines Produktes mit einem geringeren Rf-Wert als das Ausgangsmaterial. Das Reaktionsgemisch wird in Wasser gegossen und viermal mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte worden über Na2SO4 getrocknet, konzentriert und durch Flashchromatographie auf Silikagel unter Verwendung von b% MeOH in CH2CI2 ils Elutionsmittel gereinigt, wobei 29 mg (19%) eines dunkelgrauen metallisch-glänzenden Feststoffs erhalten werden. Schmelzpunkt.
IR (KBr) 3434,2923,1767,1734,1486cm"1.
1HNMR (CDCIj/DMSO) δ 7,75 (bs, 1 H), 6,61 (s, 1 H), 6,26 (s, 1 H), 57S (s, 1 H), 5,71 (m, 2 H), 5,67 (s, 1 H), 4,70 (d, J = 3,2 Hz, 1 H), 4,53 (m, 1 H), 4,45 (bs, 1 H), 4,28 (d, J = 7,7 Hz, 1 H), 4,22-4,13 (m, 2 M, 3,996 (m, 2 H), 3,50 (bm, 1 H), 3,34 (m, 2 H), 3,15-3,0 (m, 3 H)1 2,80-2,75 (m, 1 H), 1,15 (d, J = 4,9Hz, 3Hl.
MS (FAB) m/e 560 (M + H)+.
3'-De8methoxy-3'-methyltriazenyl-etoposld
(XIII; A = R9 - Methyl; Y « R3 - H)
Das Produkt aus Beispiel 9 wird in CH2Ci2 mit Pyridin, gefolgt von 2-Trimethyl8ilylethoxy-methylchlorld behandelt, wobei das Silylethoxymethylacetal-phenoigeschutzte Derivat entsteht. Aktivierter Zinkstaub wird zu der Lösung der phenolgeschützten Verbindung In THF/HjO/ACOH hinzugegeben. Das so erhaltene 3'-Amlnoprodukt wird mit HCI/NaNO2 diazotieit. Eine Umsetzung der Dlazonlumverbindung mit Methylamin und anschließender Entfernung der SEM-Etherschutzgruppe unter Verwendung von Bu4 NF liefert die Titelverbindung.
3'-Desmethoxy-3'-amino-etoposid-ortho-chinon
(XIX; A «Methyl; Y = H)
Das Produkt au« Beispiel 39 wird diazotiert und anschließend mit Natriumazid entsprechend der allgemeinen Versuchsvorschrift von Beispiel 26 behandelt. Rückflußkochen der resultierenden Azidoverbindung in Chloroform liefert die Titelverbindung.
Claims (37)
- Patentansprüche:1. Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Derivate von Epipodophyllotoxinglucosiden der allgemeinen Formo!:(IV)1worinY ein Wasserstoffatom bedeutet und A aus der Gruppe folgender Reste ausgewählt ist:einem C1-I0-AIkVl, C2-2o-Alkenyl, Cs-e-Cycloalkyl-Rest; einem 2-Furyl- oder 2-Thienylrest; einem Aryl-, Araikyl- und Aralkenylrest, wobei jeder aromatische Ring unsubstituiert oder substituiert sein kann mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt unter einem Halo-, C^-Alkyl-, C1-S-Alkoxy-, Hydroxyd-, Nitro- oder einem Aminorest;A und Y jeweils einen Ci-e-Alkylrest bedeuten; oderA und Y und das Kohlenstoffatom, an welches sie gebunden sind, eine C^-Cycloalkylgruppebilden; und B ausgewählt ist aus der Gruppe folgender Resto:OR , R0OIVaIVbundNHR11IVC 'worinR1 eine C^o-Alky!-, C^-Cycloalkyl-, C2-i0-Alkenyl- oder Cj-^-Mlkinylgruppe bedeutet, wobei jede der oben angegebenen Gruppen unsubstituiert oder mit einem oder mehreren Z substituiert sein kann; oder eine Aryl-, Heteroaryl-, Araikyl- oder Heteroaralkylgruppe bedeutet, wobei der in den oben genannten Gruppen enthaltene Ring unsubstituiert oder mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt unter einem C^-Alkylrest oder Z substituiert ist; wobei Z aus der Gruppe folgender Reste ausgewählt ist: Halo-, C1^-AIkOXy-, Amino-, Nitro-, Cyano-, Hydroxy- und Mercaptorest;R2 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet;R11 ein Wasserstoffatom, einen -CH , -CR10 , -COR10 oderIl Il Il0 0 0 CNHR -Rest bedeutet; worin R eine C1 ,„-Alkylgruppe, ι0 'welche unsubstituiert vorliegt oder substituiert ist mit einem oder mehreren Z, oder einen AiYl-C1-s-alkylrest bedeutet;R3 ein Wasserstoffatom oder eine Phenolschutzgruppe bedeutet; R4 und R6Jt veils unabhängig voneinander R11 oder R1 bedeuten; oder R4 ein Wasserstoffatom bedeutet und RB eine Sulfonylgruppe O-CH-:h-N v<""2'noderIl-CH-N l)bedeutet,worin R12 ein Wasserstoffatom oder eine C1_8-Ar'ylgruppe bedeutet; R13 ein Wasserstoffatom, R1, oder-S-R1 bedeutet; η für 2 odc« 3 steht; oderR3, R4 und R5 zusammen -CHRK = bedeuten worin R14 ein Wasserstoffatom oder einen C1^- Alkylrest bedeutet; oderNR4R5 eine Nitro- oder A-.idogruppe bedeutet; oder NjX" bedeutet, unter der Bedingung, daß R3 kein Wasserstoffatom bedeutet und worin X- eine anionische Gruppe darstellt; oderNR4R6 einen -N=^CHR6, -N=CHNR7R8 oder-N=NNHR9-Rest bedeutet, worin R8 der Definition für R1 entspricht, R7 und Rr jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine C1-S-Alkylgruppe bedeuten und R9 eine C^-Alkylgruppe darstellt; oderR3 und NR4R6 zusammen ein inneres Diazoniumhydroxidsaiz darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß manA) eine Verbindung der allgemeinen Formel: V(IH)CH3O'mit einem Oxim der allgemeinen Formel H2NOR1 oder mit einem Säureadditionssalz davonumsetzt, wobei eine Verbindung der allgemeinen Formel IVa:(IVa)gebildet wird,B) eine Verbindung der allgemeinen Formel IVa zu einer Verbindung der allgemeinen Formel V:(V)reduziert; odereine Verbindung der allgemeinen Formel III mit Ammoniak oder einem Alkylamin zu einerVerbindung der allgemeinen Formel V umsetzt,welche anschließend umgesetzt wird mit einer Verbindung ausgewählt unter:Acylierungsmitteln; Sulfonylierungsmitteln; Chlorformiat; Kohlensäureestern; substituierten Isocyanaten; Alkylierungsmitteln; einem Aldehyd mit der allgemeinen Formel R6CHO; einem Trialkoxyester der allgemeinen Formel R14C(OaIk)3); einem Amidacetal der allgemeinen Formel IaIkO)2CHNR7R8; einem Diazotisierungsreagens und anschließend gegebenenfalls einem Alkalimetallazid oder einem Amin der allgemeinen rormel R9NH2; einer Persäure; einemcyclischen Imid der allgemeinen Formel,13oderin Gegenwart eines Aldehyds der allgemeinen Formel R12CHO;C) eins Verbindung der allgemeinen Formel IV,worin B definiert ist als:worin R2 eine Methylgrupoe bedeutet,R3 und R4 ein Wasserstoffatom bedeuten undR5eine Acylgruppe bedeutet,zum korrespondierenden o-Chinon oxidiert, welches man gegebenenfalls zum korrespondierenden o-Hydrochinon reduziert, dieses anschließend deacyliert und gewünschtenfalls das deacylierte Produkt mit einer Verbindung ausgewählt unter einem: Alkylierungsmittel, Acylierungsmittel, Chlorformiat, Kohlensäureester und subst!<:uierten Isocyanat umsetzt, oder das deacylierte Produkt diazotiert, mit einem Azid behandelt und thermolysiert.wobei die Substituenten n, A, Y, B, R1 bis R14 den oben gegebenen Definitionen entsprechen. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV erhält, worin B folgenden Rest bedeutet:NORJworin R1 einen C^o-Alkyl-, Phenyf-C^o-alkyl- oder einen Phenyi-C^io-aikyirest bedeutet, dessen aromatischer Ring mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt unter Z und einem C^-Alkylrest, substituiert ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin Y ein Wasserstoffatom und Λ einen Methyl- oder 2-Thienylrest bedeutet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin A einen Methylrest bedeutet.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R1 einen C^-Alkyl- oder einen Phenylmethylrest bedeutet.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R1 einen Methylrest bedeutet.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV erhält, worin B folgenden Rest bedeutet:nrVworin R2 ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest bedeutet, R3 ein Wasserstoffatom oder eine Phenolschutzgruppe bedeutet; R4 ein Wasserstoffatom und R6 eine Sulfonylgruppe; R11; einen C-CH-N I01^n oder -CH-N jbedeutet,worin R12 ein Wasserstoffatom bedeutet; η für 2 oder 3 steht, R13 ein Wasserstoftatom, einen Ci_10-Alkylrestoder-S-R1 bedeutet; oderR4 und R6 jeweils einen CMo-Alkylrest bedeuten; oderR3, R4 und R6 zusammen -CHR14= bedeuten, worin R14 ein Wasserctoffatom oder einen Ci_e-Alkylrest bedeutet; oderNRR5 eine Nitro- oder Azidogruppe bedeutet; oder NjX" bedeutet, wobei R3 kein Wasserstoffatom ist; und X- eine anionische Gruppe bedeutet; oderNR4R6 eine N=CHR6-, N=CHNR7R8- oder N=NNHR9-Gruppe bedeutet; ν ^ !n Re eine Aryl- oder Heteroarylgruppe darstellt und der Ring einer jeden Gruppe unsubstituiert i-i: oder mit einer oder mehreren Gruppen, ausgewählt unter Z und einem C^-Alkylrest substituiert ist; R7 und R8 jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder einen Ci^-Alkylrest bedeuten; R9 einen C1^- Alkylrest bedeutet; oderR3 und NR4R6 ein inneres Diazoniumhydroxidsalz bedeuten.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin Y ein Wasserstoffatom und A eine Methyl- oder 2-Thienylgruppe bedeutet.
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin A eine Methylgruppe bedeutet.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhiilt, worin R2 eine Methylgruppe bedeutet; R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom bedeuten.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R5 für R11 steht.
- 12. Verfahren nach Anspruch 1 !,dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R5 ein Wasserstoffatom, einen Formyl-, Acetyl-, Trifluorethyl-, 2,2,2-Trichlorethoxycarbonyl-, 2-Chlorethylnminocarbonyi- oder einen Phenylmethylaminocarbonylrest oedeutet.
- 13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R5 einen N-Maleimidmethylrest bedeutet.
- 14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R6 folgenden Rest bedeutet:worin R13 ein Wasserstoffatom oder-S-R1 ist.
- 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man fine Verbindung erhält, worin R13 ein Wasserstoffatom, einen Octylthio- oder einen 2-Pyridylthiorest bedeutet.
- 16. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R6 einen Sulfonylrest bedeutet.
- 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R5 einen Methansulfonylrest bedeutet.
- 18. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß man eine Verbindung erhält, worin R5 einen C^-Alkylrest bedeutet.
- 19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R5 einen Methyl- oder n-Butylrest bedeutet.
- 20. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß man eine Verbindung erhalt, worin R2 einen Methylrest bedeutet; R3 ein Wasserstoffatom bedeutet; und NR4R6 eine N=CHR8-Gruppe bedeutet, worin R6 der Definition in Anspruch 7 entspricht.
- 21. Verfanren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R6 einen 2-Furyl-, 2-Thienyl-, 3,4,5-Trimethoxyphenyl-, 4-Methoxyphenyi-, 3-Nitrophenyl- oder einen 4-Pyridylrest bedeutet.
- 22. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 eine Methylgruppe bedeutet; R3 ein Wasserstoffatom bedeutet; und NR4R5 eine Nitrogruppe oder jine Azidogruppe bedeutet.
- 23. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 eine Methylgruppe bedeutet; R3 eine Phenolschutzgruppe bedeutet; und NR4R6 eine NpC-Gruppe bedeutet, worin X" eina anionischa Gruppe darstellt.
- 24. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 eine Methylgruppe bedeutet; R3 ein Wasserstoffstom bedeutet und NR4R6 eine NN-Diinethylformamidin· : J. · N=NNHR9-Gruppe bedeutet, worin R9 eine C^-Alkylgruppe darstellt.
- 25. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 eine Methylgruppe bedeutet; R3 und NR4R5 ein inneres Diazoniumhydroxidsalz bedeuten.
- 26. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 eine Methylgruppe bedeutet, R3, R4 und R5 zusammen -CH= bedeuten.
- 27. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2, Aa und R4 jeweils ein Wasserstoffatom bedeuten; und R5 für R11 steht.
- 28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält/worin R5 ein Wasserstoffatom oder -CR1^ -COR^ oder -CNHR*^ darstellt, worin11 11 IlOO OlR10 eine C^10-Alkylgruppe bedeutet, die unsubstituiert oder mit einem oder mehreren Z substituiert ist, oder eine Ara-C^-alkylgruppe darstellt.
- 29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R6 einen Acetyl- oder 2,2,2-Tr ichlorethoxycarbonylrest darstellt.
- 30. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 und R3 jeweils ein Wasserstoffatom bedeuten; NR4R5 eine Azidogruppe bedeutet.
- 31. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 ein Wasserstoffatom bedeutet; R3 und NR4R5 ein inneres Diazoniumhydroxidsalz darstellen.
- 32. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R2 ein Wasserstoffatom bedeutet; R3 eine Phenolschutzgruppe bedeutet; und NR4R5 NjX" bedeutet, worin X~ eine anionische Gruppe darsteüi.
- 33. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV erhält, worin B folgenden Rest darstellt:NHR11
worin R"1 ein Wasserstoffatom oder -CH, CR , -CORIl Il Il0 0 0 oder -CNHR bedeutet; worin R eine C1 Λ _-AlkylgruppeIi 1 —IUbedeutet, welche unsubstituiert oder mit einem oder mehreren Z substituiert ist, oder einen Ara-Ci-6-alkylrest bedeutet. - 34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin Y nin Wasserstoffatom und A einen Methyl- oder 2-Thienylrest bedeuten.
- 35. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin A einen Methylrest bedeutet.
- 36. Verfahren nnch Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung erhält, worin R11 einen-CR10-, -COR10 oder -CNHR10-Rest bedeutet; worin H100 0 0eine CWo-Alkylgruppe bedeutet, welche unsubstitulert oder mit einer oder mehreren Halogruppen substituiert ist, oder einen Ara-C^-alkylrest bedeutet.
- 37. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet daß man eine Verbindung erhält, worin R11 einen Acetyl-, 2,2,2-Trich'orethoxycarbonyl· oder 2-Chlorethyi minocarbonylrest bedeutet.
- 38. Verfahren nach Ansprucn 33, dadurch gekennzeichnet, daß nun eine Verbindung erhält, worin R11 ein Wasserstoffatom bedeutet.
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