DD270102A1 - Verfahren zur herstellung von mehrschichtigen hinterluefteter aussenwandplatten - Google Patents

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DD270102A1
DD270102A1 DD31359588A DD31359588A DD270102A1 DD 270102 A1 DD270102 A1 DD 270102A1 DD 31359588 A DD31359588 A DD 31359588A DD 31359588 A DD31359588 A DD 31359588A DD 270102 A1 DD270102 A1 DD 270102A1
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DD
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roofing felt
weatherproof
ventilation
insulating layer
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Application number
DD31359588A
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Joerg Stapel
Bernd-Michael Welsch
Matthias Drechsler
Katrin Seyfarth
Miriam Sladczyk
Original Assignee
Erfurt Wohnungsbau
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine hinterlueftete mehrschichtige Aussenwandplatte fuer Bausysteme mit grossformatigen Aussenwandelementen im Industrie-, Landwirtschafts-, Wohn- und Gesellschaftsbau. Mit dem Ziel eine eventuelle Durchfeuchtung der Daemmschicht durch Risse und durch Ausfuehrungsfehler in der Wetterschutz- oder Putzschicht zu verhindern, werden ohne zusaetzliche Nacharbeit und kompliziert ausgebildete Hilfsmaterialien Hinterlueftungskanaele ueber der Daemmschicht erzeugt. Erfindungsgemaess werden ueber der Daemmschicht 5 nach Fig. 2 verrottbare Distanzelemente 8 unter einer Lage steifer Dachpappe oder Folie 7 vertikal orientiert in gewuenschten Abstaenden der spaeteren Hinterlueftungskanaele 1 gelegt. Die ueber der Dachpappe oder Folie 7 eingebrachte Wetterschutz- oder Putzschicht 2 drueckt die Dachpappe oder Folie 7 nicht vollstaendig an die Distanzelemente 8, wodurch Hinterlueftungskanaele 1 entstehen, die durch die Verrottung der Elemente noch vergroessert werden. Die Dachpappe oder Folie 7 wirkt als zusaetzliche Sperre gegen eventuell eindringende Feuchte. Fig. 2

Description

Steifigkeit der Dachpappe oder Folie 7 verhindert ein vollständiges Anschmiegen an die Distanzstricke 8. Im oberen und unteren Elementerandbereich können die Distanzelemerite 8 wahlweise Hüllkappen oder Hülsen erhalten, damit der Putz der Wetterschutzschicht nicht die Ausbildung der Hinterlüftungskanäle 1 beeinträchtigt.
Der neben den Distanzelementen 8 entstehende Raum ist als Hinterlüftungskana' 1 ausreichend groß dimensioniert. Die Verwendung billiger und verrottbarer Materialien wie vorzugsweise Alttextilien, Papier o. a. ist möglich und erhöht längerfristig noch den Hinterlüftungseffekt durch ei ι Entstehung größerer Hinterlüftungskanalquerschnitte. Die verwendete steife Dachpappe oder Folie 7 muß mit vorzugsweise Edelstahlnadeln 3 oder anderen geeigneten Krampen durchstechbar sein, um die darüberbefindliche Wetterschutz- oder Putzschicht 2 mit der unter der Dämmschicht 5 befindlichen Tragschicht 6 zu verankern. Aus der Dämmschicht 5 ragende Edelstahlanker 4 können mit der Dachpappe oder Folie 7 umlegt werden oder diese durchbrechen. Die Dachpappe oder Folie 7 stellt einen zusätzlichen Schutz gegen durch Pisse oder Ausführungsfehler bedingte eindringende Feuchte dar. An den durchstoßenen Punkten der Dachpappe oder Folie 7 eindringende Feuchte kann leicht durch die Hinterlüftungskanäle 1 entweichen.

Claims (3)

  1. Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen hinterlüfteten Außenwandplatten, dadurch gekennzeichnet, daß über der Dämmschicht (5) vorzugsweise geschoßhoher Außenwandplatten Distanzelemente (8) aus vorzugsweise billigen und verrottbaren Material vertikal orientiert in gewünschten Abständen, vorzugsweise als Strick oder mit horizontalen Hilfsstricken zur Matte verbunden unter steifer Dachpappe oder Folie (7) als zusätzlicher Feuchteschutz der Dämmschicht (5) und darüberliegender mit der Tragschicht (6) über vorzugsweise Edelstahlnadeln (3) und Edelstahlanker (4) verbundene Wetterschutz- oder Putzschicht (?) derart eingelegt sind, daß neben Distanzelementen (8) und durch deren Verrottung während der Nutzung noch vergrößert Hinterlüftiinyskanäle (Düber die gesamte Elementehöhe ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung kann in Industrie-, Landwirtschafts-, Wohn- und Gesellschaftsbau für alle Bausysteme mit großformatigen Außenwandelementen angewendet werden.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Bekannt sind einschalige Mehrschichtkonstruktionen für Außenwände mit eingebauten Hinterlüftungs- bzw. Wasserdampfentspannungskanälen. Bereits im Vorfertigungsprozeß werden diese Kanäle entweder in dem Beton der Wetterschutzschicht ausgeformt oder durch Einlegen gefalteter Schichtmaterialien erzeugt. Ein Beispiel für ausgeformte Hinterlüftungskanäle in Wetterschutzschichten sind Zweischichtplatten für Außenwände aus Gasbetonstreifen mit aufbetonierten Schwerbetonwetterschutzschichten. Kunalbildende Formkörper werden in Abständen von 20 bis 30cm dicht über dem Gasbeton in die Wetterschutzschicht einbetoniert und nach der Erhärtung wieder entfernt. In anderen Fällen werden gefaltete Schichtmaterialien zwischen Dämmschicht und Wetterschutzschicht angeordnet, so daß sich direkt über der Dämmschicht Hinterlüftungskanäle oder kleinere Wasserdampfentspannungskanäle bilden. Als gefaltete Schichtmaterialien werden Dachfalzpappe oder Wellbit verwendet. Weitere Lösungen zur Ausformung von Hinterlüftungs- oder Wasserdampfentspannungskanälen sind nicht bekannt.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Außenwandplatte mit erhöhten Gebrauchswerteigenschaften. Sie soll die eventuelle Durchfeuchtung durch Risse in der Putzschicht oder durch andere Ausführungsfehler dauerhaft verhindern und die Möglichkeit des Einsatzes feuchtigkeitsempfindlicherer Dämmstoffe eröffnen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, Verfahren der Herstellung mehrschichtiger hinterlüfteter Außenwandplatten mit Hinterlüftungs- bzw. Wasserdampfentspannungskanälen ohne zusätzliche Nacharbeiten und kompliziert ausgebildete Hilfsmaterialien zu entwickeln. Die Herstellungstechnologie muß sich in bekannte Produktionsprozesse komplikationslos einordnen lassen. Die Hilfsmaterialien sollen einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz für die Dämmung darstellen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß über der Dämmschicht vorzugsweise geschoßhoher Außenwandplatten verrottbare Distanzelemente unter einer Lage Dachpappe oder anderen geeigneten steifen Folienmaterialien in entsprechenden Abständen und vorzugsweise vertikal orientiert angeordnet werden. Über der Dachpappe oder Folie eingebrachter Wetterschutzschalenbeton oder Putz drückt die Dachpappe oder Folie nicht vollständig an die Distanzstricke, wodurch sich über die gesamte Geschoßhöhe hinweg Hinterlüftungskanäle bilden. Im Laufe der weiteren Gebäudenutzung vergrößern sich die Hinterlüftungskanäle unter der Wetterschutzschicht durch Verrotten der Distanzelemente und führen verstärkt zum Austrocknen einer eventuell durch durchfeuchteten Dämmschicht. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert:
    Fig. 1: Horizontalschnitt durch eine hinterlüftete mehrschichtige Außenwandplatte Fig.
  2. 2: Detail der Ausbildung von Hinterlüftungskanälen durch Distanzstricke Fig.
  3. 3: Vertikalschnitt durch eine hinterlüftete mehrschichtige Außenwandplatte
    Ausführungsbeispiel
    Die Distanzelemente 8 liegen in den gewählten Abständen der späteren Hinte,'lüftungskanäle 1 auf der Dämmschicht 5 und können vorzugsweise als Strick oder mit horizontalen Hilfsstricken zur Matte verbunden, eingelegt worden sein. Über dio Lage steifer Dachpappe oder Folie 7 wird in bekannter Weise die Wetterschutz- oder Putzschicht 2 eingebracht und verdichtet. Die
DD31359588A 1988-03-11 1988-03-11 Verfahren zur herstellung von mehrschichtigen hinterluefteter aussenwandplatten DD270102A1 (de)

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