DD270496A1 - Zwillingsrad mit belastungsausgleich - Google Patents

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DD270496A1
DD270496A1 DD31459388A DD31459388A DD270496A1 DD 270496 A1 DD270496 A1 DD 270496A1 DD 31459388 A DD31459388 A DD 31459388A DD 31459388 A DD31459388 A DD 31459388A DD 270496 A1 DD270496 A1 DD 270496A1
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DD
German Democratic Republic
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wheel
wheels
hinge point
twin
load compensation
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Application number
DD31459388A
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English (en)
Inventor
Hartmut Doell
Thomas Starke
Werner Bertram
Rolf Ebeling
Georg Spruth
Original Assignee
Mechanisierung & Energie
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zwillingsradanordnung mit Belastungsausgleich fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere fuer Traktoren mit bodenschonendem Fahrwerk. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zwillingsrad mit Belastungsausgleich so zu gestalten, dass die einzelnen Raeder ueber Verbindungselemente derart einander zugeordnet sind, dass Bodenunebenheiten oder Hindernisse, die beim Befahren nur auf ein Rad einwirken, in ihrer Achsbelastung auf beide Einzelraeder annaehernd gleichmaessig uebertragen werden. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass an einer Achse 6 eine Radscheibe 3 angeordnet ist, an welcher ueber einem inneren Gelenkpunkt 4 am Umfang der Radscheibe 3 mehrere Waagebalken 2 mittig vorgesehen sind, die wiederum ueber den aeusseren Gelenkpunkt 5 mit den beiden Zwillingsraedern 1 verbunden sind. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Zwillingsradanordnung mit Belastungsausgleich für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere für Traktoren mit bodenschonendem Fahrwerk.
Charakterisierung der bekannten technischen Lösungen
Der Einsatz von bisher in der Praxis eingesetzten Radverbreiterungen, insbesondere von gleichgroßen Zwillingsrädern, zum Zwecke der Bodenschonung führt zu einer höheren Ac'isbelastung des Fahrzeuges gegenüber der Ausrüstung mit normalen Reifen, da bei Bodenunebenheiten im Extremfall das äußere Rad beim Überfahren eines Hindernisses trägt und das innere völlig entlastet wird. Da beide Räder über ein Distanzstück miteinander verschraubt sind, wird die Last der jeweiligen Radseite über einen größeren Hebelarm in das Getriebe eingeleitet, was zur Überlastung der Bauelemente im Achsvorgelege führt.
Beim Überfahren von Bodefunebenheiten, die auf Ackerflächen permanent vorhanden sind, wird der Boden unterschiedlich stark verdichtet. Besonders hoho Belastungen treten im Getriebe beim Einsatz von schmalen Zwillingspflegereifen auf, die infolge der Reihenabstände auf große Distanz gehalten werden. Hierbei können die Zwillingspflegereifen wie o. g. auch mittels einer Schraubverbindung über ein Distanzstück angeschraubt werden. Weiterhin kann auch als Verbindungsglied eine Schnellachseinrbhtung z. B. nach Patent FR 24 75 991 eingesetzt werden. Allerdings wird auch hier eine starre Verbindung über einen Zwischenring (US 38 93 689) zwischen beiden Rädern gebildet. Andere in der Praxis bekannte Lösungen sehen vor, ihrem Normalrad ein schmaleres Rad mit kleinerem Durchmesser zuzuordnen, welches auch wie vorstehend genannt, über Schraubverbindung starr mit dem Normalrad montiert ist. Der Effekt der Minderung von Bodenverdichtung ist gering, da der Normalreifen erst einsinken muß, bevor der 2. kleinere Reifen zu tragen anfängt. In der Patentliteratur wird ein elastisches Gitterrad (DD 74 135 und SU 89 35 88) beschrieben, das jedoch nur geringe Bodenunebenheiten ausgleichen kann. Hierbei ist neben dem Gummirad einmal das Gitterrad starr in dieses montiert und mit elastischen Stäben angefügt und zum anderen die Verbindungsstelle zwischen Gummirad und Gitterrad mit elastischen Elementen ausgerüstet, damit kann jedoch nur das Gitterrad bei Bodenunebenheiten ausweichen, aber nicht das Gummirad, was zu unterschiedlichen Bodendichten führt. Für Gitterräder sind auch Vorrichtungen aus der internationalen Literatur bekannt, bei denen über Federsysteme oin Ausweichen des Gitterrades bei höherer Beanspruchung möglich wird. Damit wird eine übermäßige Belastung des Bodens nicht ausgeschlossen. Die gemeinsamen Nachteile der bekannten Lösungen bestehen vor allem da in, daß die Verbindung zwischen den Zwillingsrädern oder auch Zwillingsrad und Gitterrad starr oder aber z. T. mit elastischen Elemente? angefügt wird. Damit kann eine unterschiedliche starke Verdichtung des Bodens und eine extreme Stoßbelastung beim Auffahren der äußeren Räder auf eine Bodenerhöhung nicht verhindert werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Zwillingsrad mit Belastungsausgleich zu entwickeln, welches die vorstehenden Nachteile weitestgehend vermeidet und ein bodenschonendes Befahren landwirtschaftlicher Nutzflächen gestattet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
- Die technische Aufgabe, die durch die E. findung gelöst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zwillingsrad mit Belastungsausgleich so zu gestalten, daß die einzelnen Räder über V jrbindungselemente derart einander zugeordnet sind, daß Bodenunebenhsiten oder Hindernisse, die beim Befahren nur auf ein Had einwirken, in ihrer Achsbelastung auf beide Einzelräder annähernd gleichmäßig übertragen werden.
Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Felgen einzelner Räder am inneren Umfang über mehrere Waagebalken miteinander verbunden sind. Die Waagebalken sitzen mittig auf einer Radscheibe auf. Die Verbindungsstellen der Waagebalken mit den Rädern und der Radscheibe sind gelenkig elastisch ausgeführt. Die Gelenke sind so aufgebaut, daß ständig eine gewisse Rückstellkraft vorhanden ist, die das Gelenk bei Nichtbelastung in die Normallage zurückstellt. Durch die gelenkige Verbindung der Räder mit der Radscheibe über Waagebalken wird erreicht, daß beim Auffahren eines Rades auf eine Bodenunebenheit dieses ausweichen kann und einen vollständigen Lastenausgleich bewirk'.. Die damit verbundene Schrägstellung des Fahrzeuges wird auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls durch die erfindungsgemäße Anwendung der Räder ausgeglichen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1: Schematische Darstellung einer Zwillingsanordnung auf einem Untergrund mit einem Hindernis
Entsprechend der Fig. 1 sind die Zwillingsräder 1 mit mehreren Waagebalkens 2 im Innenkreis der Räder über den äußeren Gelenkpunkt δ verbunden. Die Waagebalken 2 wiederum sind über den inneren Gelenkpunkt 4 an der Radscheibe 3 angelenkt. Die Radscheibe 3 ist über Schraubverbindungen an der Achse 6 befestigt. Die Waagebalken 2 sitzen mittig auf der Radscheibe 3. Der innere Gelenkpunkt 4 und der äußere Gelenkpunkt 5 sind gelenkig elastisch mit einem Element ausgestattet, daß die Waagebalken in Normallage zurückstellt.
Wird mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug mit der erfindungsgemäß ausgeführten Zwillingsradanordnung unebenes Gelände befahren, so wird durch die Schrägstellung des Waagebalken 2 und der Gelenkpunkte 4 und 5 mit den Zwillingsrädern 1 und der Radscheibe 3 diese Bodenunebenheit ausgeglichen. Somit erfolgt auch für diesen Fall eine annähernd gleichmäßige Belastung beider Räder. Die damit verbundene Schrägstellung des Fahrzeuges wird durch das auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Zwillingsradpaar ausgeglichen.

Claims (3)

1. Zwillingsrad mit Belastungsausgleich für Landmaschinen, insbesondere für Traktoren, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Achse (6) eine Radscheibe (3) angeordnet ist, an welcher über einem inneren Gelenkpunkt (4) am Umfang der Radscheibe (3) mehrere Waagebalken (2) mittig vorgesehen sind, die wiederum über den äußeren Gelenkpunkt (5) mit den beiden Zwillingsrädern (1) verbunden sind.
2. Zwillingsrad mit Belastungsausgleich für Landmaschinen, insbesondere für Traktoren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der innere Gelenkpunkt (4) und äußere Gelenkpunkt (5) so gestaltet ist, daß drei Freiheitsgrade garantiert sind und zu der Normallage eine Rückstellkraft wirkt.
3. Zwillingsrad mit Belastungsausgleich für Landmaschinen, insbesondere für Traktoren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Gelenkpunkte (4) und die äußeren Gelenkpunkte (5) so gestaltet sind, daß die Gelenke Gummigelenke sind, bzw. Kugelgelenke mit darübergesetzten Federelementen.
DD31459388A 1988-04-11 1988-04-11 Zwillingsrad mit belastungsausgleich DD270496A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5056871A (en) * 1988-11-02 1991-10-15 Sm Sbarro Mottas Engineering S.A. Structure with multiple independent wheels for cycle or engine-driven vehicle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5056871A (en) * 1988-11-02 1991-10-15 Sm Sbarro Mottas Engineering S.A. Structure with multiple independent wheels for cycle or engine-driven vehicle

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