DD271012A3 - Rodentizide paste zur herstellung von koedern zur nagetierbekaempfung - Google Patents

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DD271012A3
DD271012A3 DD30563087A DD30563087A DD271012A3 DD 271012 A3 DD271012 A3 DD 271012A3 DD 30563087 A DD30563087 A DD 30563087A DD 30563087 A DD30563087 A DD 30563087A DD 271012 A3 DD271012 A3 DD 271012A3
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paste
zinc phosphide
rodenticidal
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DD30563087A
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Joachim Lorenz
Guenther Barysch
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Delicia Veb
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Abstract

Rodentizide Paste auf Basis Zinkphosphid, Natriumkarboximethylzellulose, Monoethylenglykol und Wasser zur Herstellung von Giftkoedern fuer die Bekaempfung von Schadnagern. Die erfindungsgemaesse rodentizide Paste wird als akutwirdendes Frassgift auf von Nagern im jeweiligen Biotop bevorzugte Futtermittel gestrichen oder mit der Koedernahrung zu einem Teig vermengt und in Gaenge, Laufwege oder Futterplaetze der Nagetiere ausgelegt. Die erfindungsgemaesse Formulierung aus Zinkphosphid, Natriumkarboximethylzellulose, Monoethylenglykol und Wasser verhindert im wesentlichen eine Freisetzung von Phosphorwasserstoff, der auf die Nagetiere aeusserst repellent wirkt. Durch die Unterdrueckung der Repellentwirkung sowie den suessen Geschmack des Glykols ist eine gute Annahme und daraus resultierend eine ausreichende biologische Wirksamkeit des Mittels durch alle Nagetiere gegeben. Die erfindungsgemaesse Paste zeichnet sich durch hohe Lagerstabilitaet bei geeigneter Verpackung aus. Die Verwendung von Zinkphosphid als Wirkstoff schliesst Sekundaervergiftungen aus.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine verbesserte Giftpaste zur Herstellung von Giftködern für die Bekämpfung von Nagetieren,
insbesondere von Ratten und Wühlmäusen.
Die erfindungsgemäße rodentizide Paste wird als akut wirkendes Fraßgift auf von Nagern bevorzugte Futter- oder Nahrungsmittel gestrichen oder mit der Ködernahrung zu einem Brei oder Teig vermengt und in Gänge und auf Laufwege oder Futterplätze der Nagetiere ausgelegt. Die erfindungsgemäße rodentizide Paste zeichnet sich durch hohe Attraktivität gegenüber Schadnagern aus und erreicht nach Applikation hohe Abtötungsquoten sämtlicher Mäuse- und Rattenarten. Charakteristik des bekannten Standes der Technik Die gebräuchlichste Form der Schadnagerbekämpfung bildet der Einsatz von Köderpräparaten. Eine spezielle Formulierungsart
sind die Giftpasten, dio sich insbesondere für die Zubereitung von Ködern aus dem im jeweiligen Biotop vorkommenden attraktivsten Futtermitteln anbieten. Das Prinzip vieler Köder besteht darin daß Samen, Früchte, Gemüse, Fleisch, Fisch u.a.
Nahrungs- und Futtermittel mit einem geeigenten Wirkstoff versetzt sind. In den vergangenen Jahren kamen als Köder
hergestellte Präparate auf den Markt, von denen vor allem die giftüberzogenen Getreidekörner bzw. Getreideprodukte, die in
Plastfolien eingesiegelten bzw. mit einem Polymerträger versehenen Köder sowie solche Köder, die kunststoff^erkapsejten Wirkstoff enthalten, zu erwähnen sind. Diese Präparate brachten gegenüber den früheren Schädlingsbekämpfungsmitteln eine ganze Re ihe praktischer Vorteile. Sie
sind jedoch mit dem Mangel behaftet, daß entweder bereits bei der Herstellung der Köder die anfängliche Attraktanz der
Nahrungsmittelbeatandteile wesentlich eingeschränkt wird oder aber ihre Lagerfähigkeit relativ eng begrenzt ist, d. h. Wirkstoffgehalt und Attraktivität der Köder werden in Abhängigkeit von der Lagerzeit abgebaut. Giftpasten zur Herstellung von Ködern zeichnen sich dadurch positiv aus, daß jeweils erst zu.n Zeitpunkt der Applikation der Wirkstoff mit dem im Biotop für den Schadnager zur Verfugung stehenden attraktivsten Ködergrundstoff versetzt wird. Attraktivitätsverlust und Wirkstoffabbau durch Lagerung sind demzufolge ausgeschlossen und die Freßgewohnheiten der Tiere
werden berücksichtigt.
Als aktive Komponenten der Köderformulierung kommen alle toxischen Substanzen, die zur Vernichtung von Nagetieren
geeignet und allgemein bekannt sind, in Frage.
Antikoagulantien als Langzeitgifte mit subakuter Toxizität haben sich bei der Bekämpfung einiger Nagetierarten nicht bewährt. Die Tiere erfassen instinktiv, derartigo Giftköder zu meiden, insbesondere wenn bei Aufnahme des Köders in subletalen Dosen Unbehagen entsteht. Der Einsatz dieser Präparate kann außerdem bei den Schadnagern zur Entwicklung einer Resistenz
gegenüber den blutgerinnungshemmenden Substanzen führen.
Die Verwendung von Zinkphosphid als Fraßgift in Köderformuüerungen zur Schadnagerbekämpfung ist seit langem bekannt. Dieser Wirkstoff hat als Akutgift sehr gute rodentizide Eigenschaften, die insbesondere bei der äußerst schwierig zu
bekämpfenden Großen Wühlmaus zum Tragen kommen. Ködermittel auf Basis Zinkphosphid besitzen jedoch einen entscheidenden Nachteil. Die Annahme der Köder durch die Nagetiere ist z.T. stark reduziert bzw. wird total gemieden. Die
Ursache liegt in der Instabilität bzw. im Hydrolyseverhalten des Wirkstoffes gegenüber den Formuliei ungsbestandteilen und Feuchtigkeitseinflüssen begründet. Der bei diesen Reaktionen freigesetzte Phosphorwasserstoff wirkt bereits in geringen Konzentrationen auf die Nagetiere repellent. Es ist bekannt, einmal durch Zusätze bestimmter Chemikalien zu den Formulierungsbestandteilen sowie Hydrophobierung der Wifkstoffteilchen (BRD OS DE 3337666 A1, Int. Cl. A 01 N 59/26) und zum anderen durch Oberflächenversiegelung des Köders
mit einem wasserabweisenden bzw. wasserfesten Stoff (BRD OS 2158880, Int. Cl. A 01 N17/14) der Reaktivität von Zinkphosphid zu begegnen.
Weiterhin ist bekannt, daß mit gehärteter Gelatine versucht wird, einen Schutz der Aktivsubstanz vor dem Zugriff von Wasser zu
erwirken (DE 1143671 (451-17/08)).
Sowohl bei Fertigködern z. B. auf Basis Getreide und GetreideverarbeitungsprocHikten als auch bei Köderpasten, die ein Fungistatikum zur Konservierung des Präparates enthalten, wird jedoch auch mit flüssigkeitsdichtender Hülle oder
plastbeschichteten Zinkphosphid und Zumischen bestimmterchemischer Substanzen, die bevorzugt mit den Reaktionspartnern der Aktivsubstanz, wie Getreideinhaltsstoffen, Attraktantien, Fungistatika oder deren hydrolisierten Reaktionsprodukten, in
Verbindung treten sollen, Phosphorwaaserstoff freigesetzt. Die mit Polymeren überzogenen Präparate sind zusätzlich mit dem Nachteil behaftet, daß die Attraktivität der Köder
entscheidend verschlechtert wird, selbst wenn die Schutzschicht Lock- und Attraktivsto'fp f.nthält.
Allgemein arweisen sich wasserhaltige Formulierungen mit Zinkphosphid als Wirkstoff In ihrer Handhabung äußerst
problematisch. Zinkphosphid besitzt amphoteren Charaktar. Sowohl bereits im schwach saueren als auch schwach alkalischen
Miliei zersetzt sich die Aktivsubstanz unter Bildung von Phosphorwasserstoff. Der Einsatz geeigneter und aus der Literatur
bekannter Puffersubstanzen zur gezielten Regulierung bzw. Einstellung des pH-Wertes versagen bei Zinkphosphid ebenso wie eine Umhüllung der einzelnen Zinkphosphid-Partikelchen mit entsprechenden organischen Polymeren zum Schutz der
Aktivsubstanz vor einer Reaktion mit Wasser (Diffusion das Wassers durch die Polymerschicht!). Je vollständiger eine Oberflächenversiegelung durch Hydrophobierung des Wirkstoffes golingt, um so stärker wird die
biologische Wirksamkeit des rodentiziden Mittel J herabgesetzt. Der Wirkstoff passiert den Verdauungstrakt der Tiere, ohne mit der Magensäure reagieren zu können.
Die in DE 880817 (4513/06) angeführte Lösung schließt aufgrund des Hydrolysoverhaltens von Zinkphosphid eine wasserhaltige Formulierung aus. Als Pastengrundlage werden hochmolekulare Kohlenwasserstoffe eingesetzt. Damit wird eine extrem hohe Hydrophobierung der Aktivsubstanz erreicht, wodurch zwangsläufig die rodentizide Wirksamkeit des MiUaIs signifikant reduziert
wird. Zusätzlich verlieren Köder, die mit solch einer rezeptierten Paste hergestellt werden, infolge des starken Eigengeruches dieser Kohlenwasserstoffe erheblich an Attraktivität für die Schadnager.
Es ist eine wasserhaltige Paste auf Basis Zinkphosphid bekannt, die vom VEO Deiicia, Delitzsch unter 'Jet Bezeichnung Delicia- Rattekal-Paste kurzzeitig im Handel war und die als Fungistatikum 4-Hydroxibenzoesäuremethylestßr enthielt. Zersetzung des Wirkstoffes bei Lagerung bedingte die Einstellung der Produktion dieses Präparates. Die Lagerinstabilität des Erzeugnisses
führte bei undichter Verpackung zu einer spürbaren Verschlechterung der Konsistenz bis hin zum Austrocknen der Paste bzw. bei dichter Verpackung zum Platzen der Tuben.
Zusätzlich ist bei Einsatz der Delicia-Rattekal-Paste insbesondere bei den Kurzschwunzmauseatten eine Verminderung der Attraktivität zu beobachten (s. dazu weiter unten Mortalitätsraten, Pkt. 6, Ausführungsbeispiel 1), was auf Repellentwirkung
durch freigesetzten Phosphorwasserstcff zurückzuführen ist.
Ziel der Erfindung Ziel der Erfindung s;nd wasserhaltige rodentizide Mittel auf Basis Zinkphosphid, die insbesondere für die Bekämpfung von Ratten und Wühlmäusen unabhängig von Jahreszeit und standörtlichen Gegebenheiten sicher wirksam sind und vom Praktiker
leicht und gefahrlos gehandhabt werden können.
Die Verwendung von Zinkphosphid in der erfindungsgemäßen Paste soll Sekundärvergiftungen sowie schädigende Eingriffe im Biotop verhindern, da sich die Aktivsubstanz sowohl im Organismus der vergifteten Tiere als such im Boden zu nichttoxischen Verbindungen abbaut. Der technisch-ökonomische Fortschritt der Erfindung soll seinen Ausdruck in der Lagerstabilität der Paste in gasdichten Metalltuben mit Lagerzeiten von mind. 3 Jahren finden. Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, rodentizide Mittel mit ausreichender biologischer Wirksamkeit und hoher Attraktivität
zu entwickeln, die auch bei reichlichem natürlichen Nahrungsmittelangebot von den Nagetieren bevorzugt aufgenommen werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Gemisch aus Karboximethylzellulose, Monoethylenglykol, Zinkphosphid und Wasser gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es 12 bis 20Ma.-% an Monoethylenglykol, 4 bis 8 Ma.-% an Zinkphosphid, 4
bis 10Ma.-%an NatriumkarboximethyL'elluloseunddenRestzu 100Ma.-% an Leitungswasser enthält.
Es wurde gefunden, daß überraschender Weise Monoethylenglykol in zinkphosphidhaltfgen Pasten auf der Grundlage
quellbarer Zelluloseverbindungen die angeführten Nachteile der bekannten technischen Lösungen weitestgehend ausschließt.
Die Anwesenheit von Monoethylenglykol als Formulierungsbestandteil bewirkt eine signifikante Reduzierung dei Freisetzung
von Phosphorwasserstoff, so daß Lagerzeiten der rodentiziden Paste konfektioniert in dicht schließenden Metalltuben mit
Lagerzeiten von mindestens 3 Jahren ohne Beeinträchtigung der Gebrauchswerteigenschaften des Mittels bzw. der Verpackung
ermöglicht werden. Infolge Unterdrückung der Repellentwirkurig von Phosphorwasserstoff ist eine äußerst gute Annahme der mit dieser Paste präparierten Köder durch alle Schadnagerarten gegeben. Außerdem verhindert Monoethylenglykol durch seine hygroskopischen Eigenschaften ein völliges Austrocknen des Mittels, d.h., die pastösa Konsistenz bleibt auch nach Applikation längere Zeit erhalten. Der süße Geschmack dieses Polyols verändert zusätzlich positiv die Attraktivität der Ködermitte! gegenüber den Schadnagern. Darüber hinaus konserviert der mehrwertige Alkohol die applika'.ionsgerechte Mischimg, so daß Zusätze an weiteren Konservierungsmitteln und Fungistatika entfallen können.
Es stellt daher einen wesentlichen Vorteil mit einem hohen ökonomischen Effekt dar, t><n Gift bereitzustellen, dessen Geruch und Geschmack dahingehend wirKsam beeinflußt worden ist, daß die Nagetiere eine letale Dosis an Wirkstoff aufnehmen. Ein
weiterer Vorteil ist, daß das Einsetzen der Reaktion auf das Gift so lange verzögert wird, bis das Nagetier eine tödliche Menge verzehrt und den Bereich, in dem das Mittel ausgelegt ist, verlassen hat.
Der Tod der Tiere tritt innerhalb weniger Stunden bis spätestens 24Std. nach Aufnahme des Giftes durch Entwicklung von Phosphorwasserstoff unter Einwirkung der Magensäun ein. Da der Wirkstoff im Körper des vergifteten Nagers zersetzt wird,
sind diese als Beutetiere für Greifvögel und mäusefressende Säugetiere ungefährlich.
Die für die erfindungsgemäße Paste verwendete Ködergrundlage kann irgend ein beliebiges freßbares Produkt sein, wio ι. B. Obst, Gemüse, Getreide, Fleisch oder Fisch, vorzugsweise wählt man das für den Schadnager im jeweiligen Biotop
vorkommende attraktivste Futtermittel.
Monoethylenglykol ist bekannt und fällt bei der Hydrolyse 'on Ethylenoxid an. Es gibt jedoch auch andere Verführen zur Herstellung, die dem Fachmann bekannt sind. Zinkphosphid wird allgemein durch direkte Vereinigung der Elemente bei etwa 700 Grad Celsius hergestellt. Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von Zelluloseverbindungen ist die Umwandlung von Natronzellulose mit Veretherungsmitteln. Ausfuhrungsbeispiele Nachfolgend sind Beispiele aufgeführt, die die Erfindung erläutern. Beispiel 1:
8 Gewichtsanteile Natriumkarboximethylzbllulose werden mit 7 Gewichtsanteilen Zinkphosphid vermischt und anschließend unter Rühren mit 15 Gewichtsanteilen Monoethylenglykol unJ 7O Gewichtsanteilen Leitungswasser versetzt. Nach einer
Standzeit von etwa 12 Stunden und nochmaligem Rühren wird die so erhaltene gebrauchsfertige Paste auf einen freßbaren Träger aufgetragen oder mit diesem vermengt oder zur Lagerung in Tuben konfektioniert. Mit dieser erfindungsgemäßen Paste präparierte K jder (Schnittflächen halbierter Äpfel bestrichen mit etwa 5g Präparat) wurde
unter Testbedingungen die Wirksamkeit an verschiedenen Nagetierarten gegenüber einer Paste geprüft, die in gleicher Weise hergestellt, anstelle des Glykols 1 Gewichtsantei! 4-Hydroxibenzoesäuremethylester als Fungistatikum enthielt (Delicia-Rattekal-Paste).
Die folgende Tabelle enthält «sine Gegenüberstellung der Aktivitäten beider Pasten als Verhältnis von gestorbenen Tieren nach Ablauf von 24 Stunden zur Anzahl der im Versuch eingesetzten Tiere. Neben den begifteten Ködern erhielten die Tiere Las
übliche Futterangebot und zusätzlich zur Deckung ihres Flüssigkeitsbedarfes unbegiftete halbierte Äpfe.
Tierart * Durchschnittliche erfindungs- Mortalität
Körpermasse pro gem. Paste Paste mit
Tiering Fungistatikum
Albino-Ratte 20/20
(Stamm Wistar) 320 17/20
Wanderratte 9/10
Rattusnorvegicus) 120 4/10
Hausmaus-Albino 20/20
(Musmusculusj 25 10/10 19/20
Hausmaus—wildfarben 22 8/10
Feldmaus 10/10
(Microtusarvalis) 32 2/10
Wühlmaus
(Arvicola 4/4
terrestris) 110 0/4
Beispiel 2: Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden untsr gleichen Verfahren wie in Beispiel 1 7 Gewichtsanteile Zinkphosphid, 6 Gewich'santeile Natriumkarboximethylzellulose, 18 Gewichtsanteile Monoethylenglykol und
69 Gewichtsanteile Leitungswasser formuliert. Die rodentizide Aktivität der so hergestellten Paste entspricht den
Mortalitätsraten wie im Beispiel 1 angeführt. Zur Köderung insbesondere von Wühl- und Feldmäusen kann die rodenti ide Paste
z. B. mit frischen Möhren, Sellerie, Futterrüben u. a. in der Weise erfolgen, daß das Präparat in die ausgehölte Frucht gefüllt
Zur Köderung aller Langschwanzmausearten hat sich ein Giftbrei aus einem Gemisch der erfindungsgemäßen Paste mit Haferflocken, Gries, Weizen, Roggen oder anderen zerkleinerten Nahrungsmitteln im Mengenverhältnis 1 Teil Paste und 6Teilen Ködergrundmasse bewährt.

Claims (2)

1. Rodentizide Paste auf Basis Zinkphosphid, Quellsubstanz und Wasser zur Herstellung von Ködern zur Nagetierbekämpfung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der Hydrolyse die Formulierung aus 4 bis 8 Ma.-% Zinkphosphid, 4 bis 10Ma.-%Natriumkarboximethylzellulose, 12 bis 20 Ma.-% Monoethylenglykol und der Rest zu 100 Ma.-% aus Leitungswasser besteht.
2. Verfahren zur Herstellung von Ködern zur Bekämpfung von Nagetieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Paste nach Anspruch 1 auf bzw. in ein bevorzugtes FuiL'-rmittel appliziert oder aber mit der bevorzugten Ködernahrung zu einem Brei oder Teig vermengt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2131190C1 (ru) * 1992-06-05 1999-06-10 Коммонвелт Сайнтифик энд Индастриал Рисерч Организейшн Состав для производства фосфина, способ контролируемого производства фосфина, устройство для контролируемого производства фосфина, упакованный во влагонепроницаемую упаковку фосфидный состав и устройство для производства газа для фумигации
US6440390B2 (en) 1992-06-05 2002-08-27 Commonwealth Scientific And Industrial Research Organisation Formulations containing a phosphide for use in the controlled generation of phosphine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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RU2131190C1 (ru) * 1992-06-05 1999-06-10 Коммонвелт Сайнтифик энд Индастриал Рисерч Организейшн Состав для производства фосфина, способ контролируемого производства фосфина, устройство для контролируемого производства фосфина, упакованный во влагонепроницаемую упаковку фосфидный состав и устройство для производства газа для фумигации
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