DD271136A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von regelmaessigen geflochtenen stahllitzen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von regelmaessigen geflochtenen stahllitzen Download PDF

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DD271136A1
DD271136A1 DD88312762A DD31276288A DD271136A1 DD 271136 A1 DD271136 A1 DD 271136A1 DD 88312762 A DD88312762 A DD 88312762A DD 31276288 A DD31276288 A DD 31276288A DD 271136 A1 DD271136 A1 DD 271136A1
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Istvan Barkoczi
Bela Bodnar
Gyula Kaderjak
Albert Veres
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December 4 Drotmuevek
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von regelmaessigen geflochtenen Stahllitzen, insbesondere zur Herstellung von ein- oder mehrlagigen Drahtseillitzen gleicher Windungshoehe aus hochfesten vorgeformten Stahldraehten. Das Wesen des erfindungsgemaessen Verfahrens besteht darin, dass die die Einzeldraehte aufnehmenden Spulen auf einem feststehenden Ablaufgeraet angeordnet werden, und die von hier ablaufenden Einzeldraehte durch einen ebenfalls feststehenden Spinnkopf durchgefuehrt werden, wo sie vorgeordnet und entspannt werden. Danach werden die so vorbehandelten Einzeldraehte in einem Punkt zusammengefasst und verdichtet durch eine in diesem Punkt erfolgende Drehung zu einer regelmaessigen geflochtenen Litze vereinigt. Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemaesse Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von regelmäßigen geflochtenen Stahllitzen, insbesondere von aus hochfesten vorgeformten Stahldrähten gefertigten, ein- oder mehrlagigen Drahtseillitzen gleicher Windungsrichtung und gleicher Windungshöhe.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Eine Grundbedingung bei der Herstellung von Drahtseibn aus Stahldrähten besteht darin, daß im Interesse einer gleichmäßigen Belastung der Einzeldrähte regelmäßig verseilte Litzen hergestellt werden. Zur Herstellung von regalmäßigen verseilten Stahllitzen werden verschiedene Korbverseilmaschinen bzw. Rohrverseilmaschinen (Schnellverseilmaschinen) eingesetzt. Bekannt sind ferner Doppelschlagverseilmaschine^ die jedoch zur Herstellung von regelmäßigen Litzen nicht geeignet sind. Bei den gegenwärtig bekannten und verbreiteten Verseilmaschinen sind die die Einzeldrähte aufnehmenden Spulen im Inneren diesür Maschinen angeordnet. Diese Maschinen besitzen daher eine große drehende Masse, die einen entsprechend starken Antrieb mit hohem Energieverbrauch erfordern.
Aus cv erwähnten Spulenanordnung resultiert ferner, daß die Abmessungen der verwendbaren Spulen begrenzt ist. Dadurch ist auch der Anteil der Nebenzeiten dieser Maschinen im Vergleich zur Maschinenhauptzeit infolge des häufig notwendigen und umständlichen Spulenwechsels — in Abhängigkeit von der Größe und Anzahl der Spulen — äußerst groß und unregelmäßig. Der Anteil der Nebenzeiten beträgt in Abhängigkeit von der Spulenanzahl (Maschinen mit 7 Spulen bis zu 35 Spulen) zwischen 15 und 80%. Das häufige Inbetriebsetzen und Abstellen des voluminösen Maschinenkörpers ist neben dem Zeitverlust auch mit großem Energieverlust verbunden.
Bei modernen Verseilmaschinen sind die Spulen in der Achslinie der Verseilmaschine angeordnet, wodurch sich die Abmessungen der Maschine in Längsrichtung und ihr Gewicht erhöhen. Der größere Platzbedarf steigert die allgemeinen Betriebskosten, erschwert die Bedienung der Maschine und ihre Ergänzung mit Hilfsvorrichtungen. Auf Grund des langen Maschinenkörpers ist das Durchfädeln der Einzeldrähte eine sehr mühsame und zeitaufwendige Arbeit. Eine gleichmäßige Drahtspannung ist praktisch nicht erreichbar. Während des Fertigungsprozesses sind die häufigen abrupten Richtungsänderungen der Einzeldrähte ebenfalls ungünstig. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Rauscheffekt im Betrieb dieser Maschinen. Darüber hinaus benötigen diese Maschinen einen hohen Aufwand an Instandhaltungsarbeiten, die mit höhuren Kosten verbunden sind. Die höhere Spulenanzahl erhöht den Bedarf an Arbeitskräften. Außerdem sind diese Maschinen auf Grund ihrer Kompliziertheit und den großen Abmessungen auch recht teuer.
Die aufgezeigten Nachteile schränken in starkem Maße die Möglichkeit einer weiteren Produktivitätssteigerung in der Drahtseilherstellung ein. Für die Bedienung dieser herkömmlichen Maschinen benötigt man zu viel Arbeitskraft.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Produktions- und Anlagekosten in der Drahtseilherstellung bei gleichzeitiger Sicherung einer hohen Erzeugnisqualität zu senken.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Behebung der obigen Nachteile und die Ausarbeitung eines Verfahrens, wonach in kontinuierlichen Betrieb ohne beträchtliche Nobenzeiten der Struktur der regelmäßigen verseilten Litzen ähnliche geflochtene Stahllitzen hergestellt werden können sowie die Schaffung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die einen einfachen Ausbau, einen relativ geringen Platzbedarf und eine geringe rotierende Masse aufweist, wodurch ihr Energiebedarf um eine Größenordnung kleiner ist als der Energiebedarf der früheren Vorrichtungen, ihre Bedienung kann gut mechanisiert werden, wodurch ihre Produktivität bedeutend gesteigert werden kann. Außerdem soil die erfindungsgemäße Vorrichtung minimale Arbeitskraft benötigen, für verschiedene Produktionszwecke geeignet sein, ein niedriges Geräuschniveau aufweisen, einfach und billig instandhaltbar sein und gleichzeitig infolge ihrer Einfachheit billig herstellbar sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Lösung vorzuschlagen, die die Herstellung einer regelmäßig verdichteten, geflochtenen Litze für die Drahtseilproduktion gestattet.
Erfindungsgsmäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Spulen an einem feststehenden Ablaufgerät angeordnet werden und die von hier ablaufenden Einzeldrähte über einen ebenfalls feststehenden Spinnkopf hindurchgeführt, dort vorgeordnet und entspannt werden, dann in einem Punkt zusammengefaßt und verdichtet durch eine in diesem Punkt erfolgende Drehung zu einer regelmäßigen geflochtenen Litze vereinigt werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird die fertiggeflochtene regelmäßige Litze derart umgelenkt, daß sie sich über eine innerhalb des gedrehten Maschinenkörpers angeordnete Ausziehvorrichtung und einen am Mantel des gedrehten Maschinenkörpers angebrachten Strangverteiler infolge der relativen Drehgeschwindigkeit zwischen der Drehung des Maschinenkörpers und der im Maschinenkörper gelagerten Fertigwarentrommel um ihre eigene Achse auf die Fertigwarentrommel aufwickelt.
Zur Durchführung des Verfahrens wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung verwendet, bei der die Spulen an einem außerhalb des drehbaren Maschinenkörpers angeordneten feststehenden Ablaufgerät bremsbar gelagert sind. Hinter dem Ablaufgerät ist ein feststehender vorformender Spinnkopf angeordnet, der die von den Spulen ablaufenden Einzeldrähte in eine regelmäßige Form ordnet und entspannt, und der aus einem drei- oder mehrgliedrigen Rollensystem besteht. Die elementaren Drähte werden durch den Spinnkopf in einen mit dem drehbaren Maschinenkörper verbundenen verdichtenden Ziehring eingeführt, während zur Weiterleitung der hier entstehenden geflochtenen Lit>/ line im drehbaren Maschinenkörper symmetrisch zur HauDtachse der Maschine angeordnete und über ein Planetengetriebe angetriebene Ausziehvorrichtung eingebaut ist. Von der Ausziehvorrichtung gelangt die geflochtene Litze über Umlenkrollen auf eine mit dem Maschinenkörper mitdrehende, an dessen Mantel angebrachte Strangverteilvorrichtung und wird von hier auf eine ebenfalls im drehbaren Maschinenkörper gelagerte Fertigwarentrommel überführt, die mit einer von der Ausziehvorrichtung über eine Rutschkupplung angetriebenen Aufwickelvorrichtung verbunden ist.
Erfindungsgemäß besteht die Ausziehvorrichtung aus zwei oder mehreren Einheiten, die symmetrisch um die Hauptachse angeordnet sind. Diese Einheiten enthalten Ausziehräder, in deren Mäntel umlaufende Nuten vorgesehen sind.
Ausführungsbelspiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die dazugehörige Zeichnung zeigt den schematischen Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Seitenansicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält ein außerhalb des drehbaren Maschinenkörpers 8 angeordnetes Ablaufgerät 1, auf dem die Spulen 2 mit den zu verarbeitenden Einzeldrähten bremsbar gelagert sind. Die auf die Spulen 2 aufgewickelten, aus hochfestem Stahl hergestellten Einzeldrähte 3 werden in einen feststehenden, aber leicht auswechselbaren, eine Vorformung d. h. eine Entspannung der Drähte gewährleistenden Spinnkopf 4 eingefädelt, wo sie über ein aus drei oder mehreren Gliedern bestehendes Rollensystem geführt werden. Die im Spinnkopf 4 in eine regelmäßige Anordnung gebrachten Einzeldrähte 3 werden danach in oinem mit dem drehbaren Maschinenkörper 8, genauer gesagt, mit dessen Hohlwelle mitdrehenden zentrierenden Ziehringhalter 5 zusammengeführt, in dem ein zweckmäßig bemessener, sich drehender Ziehring angeordnet ist. In diesem Ziehring 11 entsteht die fertige regelmäßige geflochtene Litze 9, die von hier über eine Umlenkrolle 12 an eine im Inneren des Maschinenkörpers 8 angeordnete, aus mehreren, gegebenenfalls aus zwei Einheiten bestehende Ausziehvorrichtung 7 gelangt, die Ausziehräder mit genutetem Mantel aufweist. Der Maschinenkörper 8 wird von einem Antriebsmotor über eine Keilriemenscheibe 6 angetrieben. Dieser Antrieb wird über ein Planetengetriebe auf die Ausziehräder der Ausziehvorrichtung 7 übertragen. Von der Ausziehvorrichtung 7 gelangt die regelmäßige geflochtene Litze 9 mit Hilfe von weiteren Umlenkrollen auf eine Strangverteilvorrichtung 13, die sich mit dem Mantel des Maschinenkörpers 8 mitdreht und eine Hin- und Herbewegung ausführend die aufzuwickelnde fertige geflochtene Litze 9 auf dem Umfang einer Fertigwarentrommel 10 verteilt, die ähnlich der Ausziehvorrichtung 7 innerhalb des Maschinenkörpers 8 gelagert ist. Die Fertigwarentrommel 10 dreht sich ebenfalls zusammen mit dem Maschinenkörper 8 und wird von einer Aufwickelvorrichtung 14 angetrieben, die ihrerseits über eine Rutschkupplung vcn der Ausziehvorrichtung 7 angetrieben wird. Auf diese Weise wird die geflochtene Litze 9 mit einer zwischen ciö.- Drehung des Maschinenkörpers 8 und der Fertigwarentrommel 10 bestehenden relativen Drehgeschwindigkeit auf die Fertigwarentrommel 10 aufgewickelt, die während des Aufwickeins die erforderliche kontinuierliche Ausspannung der Litze gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Lösung weist im Vergleich zu den bekannten Lösungen eine ganze Reihe von Vorteilen auf. Dadurch, daß die Spulen außerhalb des drehbaren Maschinenkörpers 8 angeordnet sind, kann die Bedienung der Vorrichtung mechanisiert werden (z. B. mit einem Gabelstapler). Der Arbeitsprozeß wird kontinuierlicher und die Spulen der Drahtziehmaschinen können ohne abzuwickeln in der Vorrichtung eingesetzt werden, da ihre Abmessungen von der Anzahl und der Größe der Spulen unabhängig ist und lediglich von den Abmessungen dor die Fertigware aufnehmenden Trommel bestimmt werden. (Die Abmessungen der Fertigwarentrommel sind zweckmäßigerweise den Abmessungen der Drahtseilschlagmaschine angepaßt.) Auf diese Weise kann durch die Anwendung von typisierten Spulen mit höherer Aufnahmekapazität auch die Produktivität der Drahtziehmaschinen wesentlich erhöht werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die rotierende Masse der Vorrichtung wesentlich kleiner ist, wodurch sich auch ihr Energiebedarf und der Rauscheffekt bedeutend vermindern. Die erfindungsgemäße Lösung verringert auch den Platzbedarf, den Materialbedarf und infolge ihres einfachen Aufbaus auch die Herstellungskosten der Vorrichtung. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann bei beliebiger Spulonzahl von einer einzigen Person überwacht werden. Ihre Instandhaltung ist einfach und billig.
Die auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellten geflochtenen Stahllitzen werden immer in einer vollverschlossenen (verdichteten) Ausführung gefertigt. Die Vorrichtung ist universell einsetzbar. Mit ihrer Hilfe können geflochtene Litzen aus drei bis hundert Einzeldrähten hergestellt wei den, wodurch sie auch zur Herstellung von Litzenstrukturen mit linearer Berührung geeignet ist (z. B. WS 6 χ 41, WS 6 x 46, WS 6 χ 55).
Bei einem Einsatz für die Großserienproduktion kann die Vorrichtung auf einfache Weise programmiert werden wodurch sich die Nebenzeiten um eine Größenordnung verringern.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren entsteht eine im Vergleich zu den herkömmlichen verseilten Litzenstrukturen regelmäßige, verdichtete und geflochtene Litze, deren mechanische Parameter infolge der geringen Verseil- bzw. Spinnarbeit und der Verdichtung besser sind imd einen günstigeren Spannungszustand aufweisen, so daß die Lebensdauer der ans sojchen Litzen gefertigten Drahtseile wesentlich langer ist.
Die Erfindung kann besonders vorteilhaft in Betrieben für die Herstellung von Drahtseilen und Kabeln bzw. von Kabelmaschine!-, eingesetzt werden.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung von regelmäßigen geflochtenen Stahllitzen, insbesondere zur Herstellung von aus hochfesten vorgeformten Stahldrähten bestehenden ein- oder mehrlagigen Drahtseillitzen gleicher Windungshöhe, wobei die auf Spulen aufgewickelten Einzeldrähte durch eine relative Verdrehung in einem Punkt zusammengefaßt zu einer Litze vereinigt werden, die über eine Ausziehvorrichtung auf eine Fertigwarentrommel aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen auf einem feststehenden Ablaufgerät angeordnet werden und die von hier ablaufenden Einzeldrähte durch einen ebenfalls feststehenden Spinnkopf hindurchgeführt, vorgeordnet und entspannt werden, und danach die vorgeordneten und entspannten Einzeldrähte in einem Punkt zusammengefaßt und verdichtet durch eine in diesem Punkt erfolgende Drehung zu einer regelmäßigen geflüchteten Litze vereinigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fertiggeflochtene regelmäßige Litze derart umgelenkt wird, daß sie über eine im Inneren des gedrehten Maschinenkörpers angeordnete Ausziehvorrichtung und einer am Mantel des gedrehten Maschinenkörpers angebrachten Strangverteilvorrichtung infolge einer relativen Drehgeschwindigkeit zwischen der Drehung des Maschinenkörpers und der im Maschinenkörper gelagerten Fertigwarentrommel auf die Fertigwarentrommel aufgewickelt wird.
3. Vorrichtung zur Herstellung von regelmäßigen geflochtenen Stahllitzen, insbesondere zur Herstellung von aus hochfesten vorgeformten Stahldrähten bestehenden ein- oder mehrlagigen Drahtseillitzen gleicher Windungshöhe, mit einem drehbaren Maschinenkörper, Einzeldrähte aufnehmenden Spulen, einem im Verseilpunkt angeordneten Ziehring, einer Ausziehvorrichtung sowie einer Fertigwarentrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (2) auf einem außerhalb des drehbaren Maschinenkörpers (B) angeordneten feststehenden Ablaufgerät (1) bremsbar gelagert sind; hinter dem Ablaufgerät (1) ein die von den Spulen (2) ablaufenden Einzeldrähte (3) in eine regelmäßige Form ordnender und entspannender, feststehender Spinnkopf (4) angeordnet ist, der aus einem drei- öder mehrgliedrigen Rollensystem besteht, über den die Einzeldrähte (3) in den mit dem drehbaren Maschinenkörper (B) verbundenen verdichtenden Ziehring (11) eingeführt sind, während zur Weiterleitung der hier entstehenden regelmäßigen geflochtenen Litze (9) in dem drehbaren Maschinenkörper (B) eine zur Hauptachse der Maschine symmetrisch angeordnete und über ein Planetengetriebe angetriebene Ausziehvorrichtung (7) eingebaut ist, von der die geflochtene Litze (9) über Umlenkrollen (12) auf eine mit dem Maschinenkörper (B) umlaufende, an dessen Mantel angebrachte Strangverteilvorrichtung (13) und von dieser auf die ebenfalls im drehbaren Maschinenkörper (B) gelagerte Fertigwarentrommel (10) überführt wird, die mit einer von der Ausziehvorrichtung (7) über eine Rutschkupplung angetriebenen Aufwickelvorrichtung (14) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausziehvorrichtung (7) aus zwei oder mehreren Einheiten besteht, die symmetrisch um die Hauptachse angeordnet sind jnd Ausziehräder enthalten, deren Mäntel umlaufende Nuten aufweisen.
DD88312762A 1987-02-09 1988-02-09 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von regelmaessigen geflochtenen stahllitzen DD271136A1 (de)

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