DD271610A3 - Vorrichtung zum zerkleinern voluminoeser und sperriger kunststoffabfaelle - Google Patents

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DD271610A3
DD271610A3 DD87309184A DD30918487A DD271610A3 DD 271610 A3 DD271610 A3 DD 271610A3 DD 87309184 A DD87309184 A DD 87309184A DD 30918487 A DD30918487 A DD 30918487A DD 271610 A3 DD271610 A3 DD 271610A3
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DD
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knife
cutting
crushing
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stator
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DD87309184A
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Hans Wagner
Juergen-Dieter Nickel
Lothar Starke
Klaus Elster
Original Assignee
Tech Hochschule C Schorlemmer
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/62Plastics recycling; Rubber recycling

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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern voluminoeser und sperriger Kunststoffabfaelle, insbesondere gebrauchter oder verworfener Formteile mit hoher Formelastizitaet und grosser Abmessung. Die Vorrichtung ist besonders geeignet zum Zerkleinern von geblasenen Hohlkoerpern aus Kunststoffen, wie Flaschen, Kanister, Faesser, aber auch grossflaechiger Formteile, wie Kaesten, Gehaeuse, Abdeckungen und Rohre. Die diesbezuegliche Aufgabe wird erfindungsgemaess dahingehend geloest, dass in einem Gehaeuse ein mit Schlagarmen bestueckter Messerrotor gegen Statormesser arbeitet, die auf ihre Arbeitsflaeche achsparallele, durchgaengige, scharfkantige Vertiefungen aufweisen oder diese Vertiefungen durch auf den Schneidarm in Abstaenden aufgesetzte Schneidmesser gebildet werden.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung turn Zerkleinern voluminöser und sperriger Kunststoffabfalle, Insbesondere gebrauchter oder verworfener Formteile aus polymeren Werkstoffen mit hoher Formelastizität und großer Abmessung. Die Vorrichtung ist besonders geeignet ium Zerkleinern von Flaschen, Karlstern, Hobboks, Fässern, Kästen, Paletten, Gehäusen, Abdeckungen, Platten und Rühren aus Kunststoffen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Zum Zerkleinern von Kunststoffabfällen sind Schneidmühlen bekannt. Ihre Hauptelemente sind ein Schneidrotor, im Gehäuse
befestigte Statormesser und ein auswechselbares Sieb. Der Schneidvorgang erfolgt zwischen je einem Rotor· und Statormesser.
Die Rotormesser sind hierbei auf der Mantelfläche des Rotors, vorzugsweise in achsparalleler Richtung, geradlinig über die
gesamte Rotorlänge, durchgängig oder unterbrochen und versetzt (DE 2216640), in einzelnen Fällen auch schraubenförmig (DE 3210842) oder schräg (DE 24 60 455) angeordnet. Um auch bei zähen Kunststoffen einen Trennbruch zu erreichen, arbeiten solche Schneidmühten mit hohen Schnittgeschwindigkeiten von 10 biu 16 m/s.
Diese Anordnung der Rotormesser hat d in Nachteil, daß ein Mahlgut in voluminöser oder sperriger Form den Schneiden
schlecht zugeführt werden kann und Formteile mit hoher Formelastizität, insbesondere Hohlkörper, dem Schneidvorgang ausweichen.
Nach 'JE 2309400 soll eine geolgneto geometrische Gestaltung des Zuführraumes und nach DE 24 54 476 die Anwendung eines
verstellbaren Prellbalkens das Einzugsverhalten verbessern. Weitere Lösungen sohen eine Zwangsführung mittels
Förderschnecke oder Walzenpaar vor. Nach DE 2422758 weist eine lotrecht arbeitende Schneidmühle zur Zerkleinerung von Hohlkörpern aus Kunststoffen an der oberen Stirnkante des Schneidrotors einen hörnerartigen Vorreißer als Zerkleinerungswerkzeug auf. Diese Lösungen überwinden den prinzipiellen Nachteil der fehlenden Anpassung des Zuführspaltes an das Aufgabegut nicht Es wurde vorgeschlagen, das Zerkleinern in einem Behälter vorzunehmen, an dossen Boden in eine* oder mehreren Ebenen Schlagzerkleinerungswerkzeuge rotieren und gegen feststehende am Behälterboden oder -mantel angeordnete Messer arbeiten
(DE 2432345, DE 2432494, DE 2432495, DE 2432603). Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie nur diskontinuierlich betrieben werden können. Es ist ferner bekannt, Kunststoffolien zu Ballen zu schichten und zum Zerkleinern durch einen
Metallrost zu pressen (DE 3507 854), Schaumstoffabfälle durch einen aus Heizdrähten gebildeten Rost zu pressen (DE 2516461), Kunststoffabfälle mittels rotierender Druckrollen durch eine rotierende Siebtrommel zu pressen (DE 2826553) oder Gummiabfälle, insbesondere Gummireifen, mittels eines Kaltfließprozesses durch öffnungen zu pressen (DD 150572). Auch
diese Vorrichtungen arbeiten nur diskontinuierlich und sind auf bestimmte Werkstoffe, Werkstoffstrukturen oder Gestalt beschränkt.
Zur Zerkleinerung gebrauchter Reifen werden auch Schneidwerke eingesetzt, die aus zweiwelligen ,gegensinnig angetriebenen Schneidrotoren bestehen, wobei oin wechselseitiger formschlüssiger Eingriff der Schneidscheiben erfolgt (z. B. DE 2360341,
DE 2531706,DE 3011351).
Es handelt sich um langsamlaufende, werkstoff- und erzeugnisspezifische Vorrichtungen, die den geforderten Einzugsbedingungen nicht angepaßt sind. Eine ähnliche Lösung ist, beschränkt auf dünnwandige Kunststoffabfälle,
insbesondere Folienabfälle, in DE 2442497 beschrieben.
Im DD149780 wird vorgeschlagen zum Zerkleinern flächiger oder flächenstückiger Workstoffreste ein fräserartiges Rotationswerkzeug gegen profilentsprechende Schneidleisten arbeiten zu lassen. Für das Vorzerkleinern von Wirrfaserabfällen, Folienpreßballen u. ä. ist schließlich eine Anlage bekannt, die aus einem langsamlaufenden, zweiflügeligen Schneidrotor
besteht, der gegen ein U-förmiges Statormesser arbeitet. Beide Lösungen verhindern nicht das elastische Ausweichen von
Hohlkörpern aus Kunststoffen. Ziel der Erfindung
Ziel dor Erfindung Ist die Schaffung einer Vorrichtung, die es gestattet, voluminöse und sperrige Kunststoffabfalle mit hoher Formelattltltlt, Insbesondere geblasene Hohlkörper, mit großer Durchsatilelstung, geringer Empfindlichkeit gegenüber Fremdstoffen und Verschmutzungen, etörunanfällig und mit geringem Verschleiß der Werkzeuge zu zerkleinern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zerkleinern voluminöser und sperriger Kunststoffabfall mit hoher Formelaitliltät, Insbesondere geblasener Hohlkörper, mit kontinuierlicher Arbeitsweise zu schaffen, die eine Geometrie des Zuführ- und Schneldiaumns besitzt, die ein elastisches Ausweichen des Mahlgutes aus dem Schneldraiim verhlndeit und damit eine große Durchsatzlelstung aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß In einem Gehäuse ein sich um eine watgerechte Achse bewegender Messerrotor angeordnet Ist, der gegen feststehende Statormesser arbeitet. Der Messerrotor besteht aus mehr flügeligen Schlagmessern, die In Abstanden auf der Achse angeordnet sind. In den Raum zwischen die Schlagmesser ragen Stator messer. Diese Statormesser sind auf den Arbeltsflachen, die der Drehbewegung des Messet rotors entgegengesetzt sind, geometrisch so gestaltet, daß sie elastische Formteile festklemmen und am Ausweichen hindern. Dazu weisen die Statormesser übor ihre Lange eine oder mehrere scharfkantige, achsparallele Vertiefungen auf, die über die gesamte Breite der Statormesser verlaufen. Diese Vertiefungen liegen auch vor, wenn auf einem Statormesserarm mehrere, vorzugsweise 2 bis 4 Schneidmesser in Abstanden so befestigt sind, daß die Wirkflache eines Schneidmoseers einen Abstand zur nächsten Flache des Statormesserarms aufweist.
Ausfuh/ungsbelsplele Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert werden. Ausfuhrungsbnlsplel 1: Fig. 1 zeigt das Schema einer Ausführung der erfindungsgemaßen Vorrichtung. Dpnach Ist in einem Gehäuse 1 eine Schnoldrotorwelle 2 an beiden Enden In Wellenlagorn 3 gelagert und über bine Kupplungsscheibe 4 angetrieben. Der Antrieb
der Rotorwelle erfolgt wahlweise In beiden Drehrichtungen.
Auf der Schneidrotorweile sin I dreiflügelige Schlagmesser 5 in Abständen befestigt. Entgegen der Drehrichtung sind an der Gehausewand beidseitig Statormesser angeordnet, die aus einem Schneidarm 6 und Schniiidmessern 7 bestehen. Fig. 2 zeigt das Schema einer Ausführung eines Statormessers. Auf der Flache des Schneidarmes 6, die der Drehbewegung 9 dos Schneidr-itnrs entgagenge.ichtet ist, sind Schneidmesser 7 In Abständen so befestigt, daß zwischen zwei Messern ein Zwischenraum entsteht, der in Schneidrichtung scharfkantig begrenzt ist. Ausfuhrungsbeispiel 2:
Fig. 3 zeigt das Schema einer weiteren Ausführung eines Statormessers. Schneidarm und Schneidmesser bestehen hier aus einem Stück. Auf der Flache, die der Drehbewegung 9 des Schneidrotors entgegengerichtet ist, sind in Abstanden Vertiefungen ausgespart, die in Schneidrichtung scharfkantig begrenzt sind.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Zerkleinern voluminöser und sperriger Kunststoffabfall mit einer hohen Formelastizität, Insbesondere geblasener Hohlkörper, mit einem sich um eine waagerechte Achse bewegenden Messerrotor mit mehrf lügellgen, auf der Achse in Abständen angeordneten Schlagmessern und feststehenden, zwischen die Schlagmesser ragenden Statormeseern, gekennzeichnet dadurch, daß die Statormesser (6) auf den Flächen, die der Drehbewegung (9) der Schlagmeseor (5) entgegengerichtet sind, in Abständen über die gesamte Breite eine oder mehrere achsparallele scharfkantige Vertiefungen aufweisen.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekenr zeichnet, daß die Vertiefungen durch die Abstände gebildet werden, in denen auf der Fläche eines Messerarmes (6), die der Drehbewegung (9) der Schlagmesser (5) entge gengerichtet fat, Schneidmesser (7) befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf judem Messerarm (6) 2 bis
4 Schneidmesser (7) in Abständen befestigt sind.
DD87309184A 1987-11-19 1987-11-19 Vorrichtung zum zerkleinern voluminoeser und sperriger kunststoffabfaelle DD271610A3 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5147155A (en) * 1988-11-15 1992-09-15 Molnlycke Ab Device for achieving uniform distribution of airborne fibres, e.g. cellulose-fibres

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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