DD273402A1 - Schleisstueckfederung an scherenstromabnehmern - Google Patents

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DD273402A1
DD273402A1 DD31730388A DD31730388A DD273402A1 DD 273402 A1 DD273402 A1 DD 273402A1 DD 31730388 A DD31730388 A DD 31730388A DD 31730388 A DD31730388 A DD 31730388A DD 273402 A1 DD273402 A1 DD 273402A1
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DD
German Democratic Republic
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stop
rocker
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stitching
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Application number
DD31730388A
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English (en)
Inventor
Helmut Moeller
Werner Boettcher
Original Assignee
Lokomotivbau Elektrotech
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifstueckfederung an Scherenstromabnehmern fuer Schienentriebfahrzeuge mit zwei parallel zueinander angeordneten Schleifleisten. Mindestens zwei Drehfedern je Schleifstueck sind in Laengsrichtung am Wippentraeger gelagert, wobei der freie Teil der Drehfeder als Oese ausgebildet ist und mit einer Anschlagbuchse, die in einem Langloch eines am Wippentraeger befestigten Anschlags horizontal und vertikal begrenzt bewegbar gefuehrt wird, mit der Schleifstueckfassung starr verbunden ist. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet dor Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifstückfederung an Scherenstromabnehmern für Schienentriebfahrzeuge mit zwei parallel zueinander angeordneten Schleifleisten.
Charakteristik der bekannten Losungen
Es ist bekannt, zur Erzielung einer guten Kontaktgabe zwischen Schleifstück und Fahrdraht Federsysteme unterschiedlichster Konstruktionen zu verwenden. Als häufigste Ausführungsform tritt die Wippe in Erscheinung. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen Wippen, bei denen die Schleifstücke starr untereinander verbunden sind, und solchen, bei denen die Schleifstücke über eine Einzelfederung verfügen.
Wippen mit starr verbundenen Schleifstücken besitzen überwiegend höhere Massenkräfte und eigenen sich nur für Fahrzeuge mit niederen Geschwindigkeiten.
In der DE-PS 3104678 wurde eine Lösung veröffentlicht, bei der die negativen Erscheinungen wie Pumpen oder Geigen sowie seitliches Schwingen durch verstellbare oder fixe Anschläge zur Begrenzung der Schwingbewegung der Schleifstücke nach oben verhindert werden. Als besonders vorteilhaft wird hierbei angegeben, daß die Grenzlage gleich oder tiefer als diejenige Lage ist, die sich bei Anlegen des Stromabnehmers mit seiner statischen Anpreßkraft an die Fahrleitung ergibt.
Durch die vorliegende Lösung werden horizontal wirkende Längs- und Querkräfte durch die Federelemente bzw. durch die Schrägstellung der Anlenkhebel aufgenommen und erzeugen vertikale Kraftkomponenten, die die eigentliche Foderwirkung negativ beeinflussen.
Ziel der Erfindung
Die erfindungsgemäße Lösung soll es ermöglichen, mit geringem Materialaufwand eine Schleifstückfederung zu schaffen, die eine lange Lebensdauer der Schleifstücke gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleifstückfederung an Scherenstromabnehmern zu schaffen, die es gestattet, die horizontal wirkenden Längs- und Querkräfte bei Einleitung in das System ohne schädliche Nebenwirkungen abzubauen. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß die Schleifstücke In Längsrichtung mit mindestens je zwei Drehfedern am Wippenträger gelagert sind und daß der als Öse ausgebildete freie Teil der Drehfeder mit Hilfe einer Anschlagbuchse, die in einem Langloch eines am Wippenträger befestigten Anschlags horizontal und vertikal begrenzt bewegbar geführt wird, mit der Schleifstückfassung starr verbunden ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Seltenansicht einer Vorrichtung nach der erfindungsgemäßen Lösung im Schnitt Fig. 2: eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 besteht die Schleifstückfederung aus einer Drehfeder 1 die auf dem Führungsrohr 2 zentriert ist und mit ihrem gespannten Federschenkel mit Hilfe einer Spannschelle 3 am Wippenträger 4 befestigt ist. Die entsprechende Vorspannung wird durch ein im Wippenträger 4 eingearbeitet3S, bogenförmig ausgeführtes Langloch erreicht, durch die eine Verstellung der ' Spannschelle 3 ermöglicht wird. Der federnd Schenkel der Drehfeder 1 verfügt über eine im rechten Winkel abgebogene Öse, die mit einem Anschlagbolzen 5 einer Anschlagbuchse 6 und der Anschlagmutter 7 an der das Schleifstück 8 tragenden Schleifstückfassung 9 befestigt ist.
Anschlagbuchse 6 und Anschlagmutter 7 bilden mit ihrem Bund Anschläge zur seitlichen Begrenzung des Federweges während der Stromabnahme, wobei der Schaft der Buchte als Anschlag zur Begrenzung deo Federwegos In der Höhe dient. Als Führung wird das in Anschlag 10 eingearbeitete Langloch 11 verwondet. Anschlag 10 ist starr mit dem Wlpponträger 4 verbunden. Auf beiden Seiten des Wippanträgers 4 sind zur Abfederung der beiden Schleifstücke 8 je zwei Drehfedern 1 nvt ihrem dazugehörenden Bauelementen angeordnet.
Beim Anlegen der Schleifstücke 8 an den Fahrdraht befindet sich die Anschlagbuchse 6 im Idealfall etwa in der Mitte des Langlochs 11, so daß die Schleifstücke 8 in horizontaler und vertikaler Richtung frei beweglich sind.

Claims (1)

  1. Schleifstückfederung an Scherenstromabnehmern für Schienentriebfahrzeuge mit zwei parallel zueinander angeordneten Schleifleisten, die durch Stahlfedern einzeln und unabhängig voneinander abgefedert und durch Anschläge in einen vorbestimmten Arbeitsbereich begrenzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifstücke (8) in Längsrichtung mit mindestens je zwei Drehfedern (1) am Wippenträger (4) gelagert sind und daß der als Öse ausgebildete freie Teil der Drehfeder (1) mit Hilfe einor Anschlagbuchse (6), die in einem Langloch (11) eines am Wippenträger (4) befestigten Anschlags (10) horizontal und vertikal begrenzt bewegbar geführt wird, mit der Schleifstückfassung (9) starr verbunden ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichungen
DD31730388A 1988-06-29 1988-06-29 Schleisstueckfederung an scherenstromabnehmern DD273402A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5152380A (en) * 1988-06-23 1992-10-06 Hoffmann & Co. Elektrokohle Gesellschaft Mbh Collector shoe for collector and process for producing it

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