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Schreibstiftanordnung für Einrichtungen zur Durchführung von Zeitmessungen
und ähnlichen auf Zeitmessungen zurückführbaren Messungen Die Erfindung betrifft
Registriergeräte für Zeitmessungen und solche Messungen, die sich auf Zeitmessungen
zurückführen lassen, bei denen ein elastischer, elektrisch leitender Aufzeichnungsstift,
fortwährend- längs einer geschlossenen Bahn bewegt, einen Papierstreifen periodisch
überstreicht und bei jeder durch einen Meßimpuls ausgelösten elektrischen Entladung
auf dem Papierstreifen ein Zeichen erzeugt, dessen Lage durch die Stellung des Aufzeichnungsstiftes
im Moment der elektrischen Entladung bestimmt ist.
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Die Erfindung bezweckt, für einen Registrierapparat der beschriebenen
Art einen einfachen, leichten Aufzeichnungsstift von langer Lebensdauer zu schaffen.
Bekannte Aufzeichnungsstifte bestehen aus einem kurzen Stück eines Federdrahtes,
der von einem beweglichen Wagen so getragen wird, daß das geschleppte Ende bzw.
die Spitze auf dem Auf.-schreibpapier schleift. Der Stift muß federnd sein, damit
die Spitze, selbst nach einer beträchtlichen Abnutzung, noch auf dem Papier anliegt.
Leider bewirkt diese Federwirkung ein freies Schwingen des Stiftes, wenn dieser
das Papier am Rand des letzteren mit einem Ruck verläßt; dieses Schwingen hat eine
starke Beanspruchung des Materials und gegebenenfalls den Bruch neben der Stelle
zur Folge, an welcher der Schreibstift am Träger befestigt ist. Ferner bewirkt die
Länge, die der Stift haben muß, um die gewünschte Federwirkung für
seine
Bewegung bis zum Papier und von diesem weg zu erhalten, eine unerwünschte seitliche
Nachgiebigkeit gegenüber der Wagenbewegungsrichtung, so daß es vorkommen kann, daß
der Stift bei den aufeinanderfolgenden Querbewegungen über das Papier von der vom
Wagen vorgeschriebenen Bahn abweicht.
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Solche schädlichen Schwingungen und ein Abweichen des Stiftes von
der vorgeschriebenen Bahn werden vermieden, indem erfindungsgemäß eine Drahtschleife
vorgesehen ist, die an dem Schreibstift-träger eingespannt ist und eine- solche
Länge besitzt, daß sie als schwingungsdämpfender Führungsteil für den Schreibstift
wirkt und desisen selbsttätige Rückführbewegung in die entspannte Lage begrenzt,
wenn das freie Ende des Schreibstiftes die Aufzeichenfläche verläßt.
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Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeis.pieles
erläutert. Es zeigt Abb. i einen Teil eines mit einer Stiftkonstruktion gemäß der
Erfindung ausgerüsteten Tiefenschreibers eines Echo-Lotgerätes in der Draufsicht,
Abb. 2 eine Einzelansicht im Schnitt längs der Ebene II-II der Abb. i mit der Schreibstiftanordnung
in der Seitenansicht und Abb.3 eine Seitenansicht längs der Ebene III-III der Abb.
2 mit der Schreibstiftanordnung in einer Rückenansicht.
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Der in derAbb. i dargestellteTeil desRegis.trierapparates weist einen
Riemen 33 auf, der zwischen zwei Riemenscheiben gespannt ist. Die eine, 34, dieser
Riemenscheiben ist dargestellte; die andere, in der Zeichnung nicht .dargestellte
Riemenscheibe kann eine einfache, lose Scheibe sein. Die Riemenscheibe 34 ist durch
einen von ihr ausgehenden Stift 45 und eine geschlitzte Scheibe -44 mit der Welle
43 eines Antriebsmotors 42 gekuppelt, der die Riemenscheibe 34 mit gleichbleibender
Geschwindigkeit antreibt. Unterhalb des Riemens 33 ist ein Tisch 31 angeordnet,
über welchen ein Schreibstreifen 15 durch nicht dargestellte Mittel mit gleichbleibender
Geschwindigkeit von rechts nach links bewegt wird. Am Riemen 33 sind ein Schreibstift
32 und eine Bürste 47 angebracht, so daß der Stift 32 periodisch quer über den Papierstreifen
15 bewegt wird, wobei die Bürste 47 gleichzeitig eine elektrische Verbindung des
Stiftes 32 mit der stromleitenden Bahn herstellt, die mit einer Stromquelle elektrisch
verbunden ist, so daß eine Spannung an den Stift 32 gelegt wird; hierdurch wird
auf dem Papier 15 eine Markierung erzeugt, deren Lage durch die Stellung bestimmt
wird, die der Stift beim Anlegen der Spannung auf dem Papier gerade einnimmt.
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Der Stift 32 und die Drahtbürste 47 isind beispielsweise durch Schweißverbindung
an den entgegengeset7ten Seiten 491 bzw. 492 eines rechtwinkligen Metallrahmens
49 befestigt, der einen Stiftträger bildet. Die beiden anderen Seiten 493 und 44
dieses Trägers 49 sind mit Öffnungen 495 versehen, in welche die kegelförmigen Enden
einer Zapfenstange 5o eingreifen, deren mittlerer Teil in einem am Riemen 33 beispielsweise
durch Vulkanisieren befestigten Block 51 aus Gummi od. dgl. eingebettet ist. Der
Block 51 besteht vorzugsweise aus einem gut biegsamen Material, damit er sich beim
Vorbeigang an den den Riemen tragenden Riemenscheiben der Krümmung der letzteren
anpassen kann.
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Die Anordnung, die aus der Zapfenstange So und dem Rahmen 49 besteht,
bildet einen leichten Träger für den Markierstift 32 und für die Bürste 47. Dieser
Träger drückt den Stift 32 gegen den Schreibstreifen *15 und die Bürste 47 gegen
die Bahn 52. Der Rahmen 49 läßt sich von der Zapfenstange So dadurch bequem trennen,
daß man die Rahmenseiten 491 und 492 zusammenpreßt, wodurch sich die Seiten 493,
494 auseinanderbiegen und mit 'den Enden der Zapfenstange So außer Eingriff kommen.
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Wie am besten aus der Abb. 2, hervorgeht, bildet der Stift 32 einen
Winkel von etwa 45° mit der Schreibfläche 15, während er diese in Querrichtung überstreicht.
Sobald sich die Spitze des Stiftes abnutzt, würde sie mit dem Papier nicht mehr
in Berührung stehen, wenn der Stift nicht eine namhafte Nachgiebigkeit besäße und
wenn er nicht durch eine geeignete Federspannung vorgespannt wäre. Wegen dieser
Vorspannung springt aber der Stift 32 beim Verlassen des Papierstreifens 15 von
disem plötzlich ab. Wenn keine Mittel vorgesehen wären, um dieses Abspringen in
Grenzen zu halten, würde der Stift auf jeder Seite seiner neutralen Stellung beträchtlich
lange hin und her schwingen. Ein solches Schwingen, das sich nach jeder Aufzeichenbewegung
.des Stiftes wiederholen würde, hätte eine isolche Beanspruchung des Stiftes an
seinem Befestigungspunkt -am Wagen 49 zur Folge, daß nach verhältnismäßig kurzer
Zeit ein Bruch unvermeidlich wäre.
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Gemäß der Erfindung werden schädliche Schwingungen des Stiftes 32
durch einen Anschlag- und Führungsdraht 6o verhindert, der etwa die Form eines V
aufweist und zwei Schenkel 6o1 und 6o2 besitzt, die sich an der Spitze
603 des V vereinigen und an der Seite q:91 des. Trägers 49 befestigt
sind. Zweckmäßig werden der Stift 32 und der Anschlag 6o aus einem einzigen Drahtstück
hergestellt, wie A.bb. 2 zeigt, wobei sich .das obere Ende des Schenkels 6o2 in
waagerechter Richtung erstreckt und einen geradlinigen Teil 604 bildet, der sich
gegen die Seite 491 des Wagens, legt und dessen rechtes Ende den Schreibstift 32
bildet. Der Teil 604 und das obere Ende des Schenkels6oi können durch Schweißen
oder Löten an der Wagenseite 491 befestigt sein.
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Die Schenkel 6o1 und 6o2 wirken als Führungen für den Stift 32 und
verhindern jede unerwünschte Seitenbewegung dies letzteren, ohne dessen innerhalb
vorbestimmter Grenzen erfolgende lotrechte Bewegungsmöglichkeit zu beschränken.
Zu diesem Zweck liegen die Schenkel 6o1 und 6o2 in verschiedenen Ebenen, wie Abb.
3 deutlich zeigt. Dies hat zur Folge, .daß, während sich die Spitze des
Stiftes
32 auf dem Papier 15 bewegt, der Stift in seiner lotrechten Bewegung unbeeinträchtigt
bleibt und :die Spitze infolge der Federvorspannung des Stiftes gegen das Papier
fest angedrückt wird. Wenn der Stift aber das Papier verläßt, gleitet er nach kurzer
Bewegung in die Spitze 603 des Winkels, wie in Abb. 2 gestrichelt gezeigt
ist. Dadurch wird :sein Schwingen gedämpft und die Lebensdauer des Stiftes erheblich
verlängert. Die Lebensdauer <des Schreibstiftes 32 ist durch die Abnutzung seiner
Spitze infolge der Reibung auf dem Papier 15 und infolge Materialverbrauchs durch
die Verbrennung infolge der elektrischen Entladung bei der Erzeugung des Zeichens
bestimmt.
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Dadurch, daß der Anschlag 6o in :der Bewegungsebene V-förmig ausgebildet
ist, erhält er :eine genügende Festigkeit, um seinerseits der Verformung zu widerstehen.