DD275431A1 - Absaugvorrichtung fuer einen schleifroboter - Google Patents

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DD275431A1
DD275431A1 DD31964388A DD31964388A DD275431A1 DD 275431 A1 DD275431 A1 DD 275431A1 DD 31964388 A DD31964388 A DD 31964388A DD 31964388 A DD31964388 A DD 31964388A DD 275431 A1 DD275431 A1 DD 275431A1
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DD
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grinding
suction
hood
suction hood
telescopic springs
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DD31964388A
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English (en)
Inventor
Hans Schroeer
Frank Elsner
Original Assignee
Energiewerke Nord Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Absaugvorrichtung fuer einen Schleifroboter. Sie dient der Entsorgung von Bearbeitungsrueckstaenden beim Schleifen, insbesondere bei der Kopplung des Schleifeffektors mit einem Industrieroboter beim muldenfoermigen Ausschleifen von Oberflaechenungaenzen an druckfuehrenden Komponenten eines Kernreaktors. Ziel und Aufgabe bestehen darin, bei Einsatz einer manipulatorgefuehrten Schleiftechnik, die Bearbeitungsrueckstaende beim muldenfoermigen Ausschleifen von Oberflaechenungaenzen vollstaendig zu entsorgen. Dies geschieht durch eine allseitig geschlossene Absaughaube, die mit einer Schleifeinrichtung ueber zwei Teleskopfedern elastisch verbunden ist. Nach aussen ist diese Absaughaube ueber einen Dichtungsgummi und eine Gummimanschette abgedichtet. Die beiden Teleskopfedern erzeugen den notwendigen Anpressdruck fuer die Abdichtung. Ueber die Gummimanschette werden entsprechende Zustellungen und Winkelbewegungen des Schleifkoerpers bei gleichzeitiger Abdichtung nach aussen realisiert.

Description

beim Unterwasserschleifen gefiltertes Wasser. Um Verwitbelungen innerhalb der Absaughaube vor dem Anschluß zu vermeiden, ist eine Strömungszunge vorgesehen, die weiterhin die Aufgabe hat, die Bearbeitungsrückstände, die unterhalb des Hauptstrahles beim Schleifprozeß liegen, weiterzuleiten.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Seitenansicht der Absaugvorrichtung Fig. 2: Draufsicht der Absaugvorrichtung
Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf einen Schleifprozeß des Reaktordruckgefäßes eines Kernreak* ors. Bei diesem Schleifprozeß wirkt ein Schleifkörper 6 auf die Oberfläche des Reaktordruckgefäßes. Die hierbei entstehenden Schleifrückstände werden übar den Anschluß 11 durch eine Absaugvorrichtung aus der Absaughaube 5 entsorgt. Diese Absaughaube 5 ist über zwei Teleskopfedern 8 mit der Schleifeinrichtung 9 elastisch verbunden, wobei die Teleskopfedern 8 an der Absaughaube 5 und an der Schleifeinrichtung 9 über eine Halterung 14 gelenkig angebracht sind. Der Dichtungsgummi 4 sowie die Anpreßkraft der beiden Teleskopfedern 8 ermöglichen die komplette Abdichtung der Absaughaube 5 gegenüber der Oberfläche des Reaktordruckgefäßes. Über die Halterung 14 der Teleskopfedern 8 sind diese mit dem Flanschdeckel 2 der Absaughaube 5 verbunden. Das beim Schleifprozeß verwendete Spülmedium gelangt in einem geschlossenen Kreislauf nach Passieren von bekannten Filtereinrichtungen über den Anschluß 13 In die Absaughaube 5 zurück. Beide Anschlußleitungen 11,12 werden mit Hilfe von Spannbändern angeschlossen. Um nun die Bearbeitungsrückstände auch außerhalb dos Hauptstrahles zu erreichen und abführen zu können, ist eine Strömungszunge 12 vorgesehen. Die Rotationsbewegung um die Zustellachse erfolgt sowohl von der Schleifeinrichtung 9 als auch von der Absaughaube 5 aus, wobei die notwendige Bewegung zum Beseitigen der Muldenkanten und u'er Zustellung nur durch die Schleifeinrichtung 9 erfolgt. Durch die Gummimanschette 3, die über den Flanschdeckel 2 mittels Maschinenschrauben 7 an der Abfiaughaube 5 befestigt ist, wird die bei diesen Bewegungen benötigte Abdichtung nach außen realisiert.
Mit der erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung ist es möglich, bei jeder Winkelstellung und Lage des Schleifkörpers, die an der Wirkstelle Schleifkörper/Anlagenoberfläche entstehenden Schleifstäube effektiv zu entsorgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Absaugvorrichtung sowohl für das Schleifen an Luft als tuch für das Unterwasserschleifen einzusetzen.

Claims (2)

  1. Absaugvorrichtung für einen Schleifroboter, gekennzeichnet dadurch, daß die zur bearbeitenden Werkstückoberfläche mit einem Dichtgummi (4) versehene Absaughaube (5) mit der Schleifeinrichtung (9) über zwei Teleskopfedern (8), die an der Absaughaube (5) und an der Schleifeinrichtung (9) über eine Halterung (14) gelenkig angebracht sind, elastisch verbunden ist, so daß die Drehung um die Zustellachse synchron zwischen der Schleifeinrichtung (9) und der Absaughaube (5) erfolgt und daß eine Gummimanschette (3), die über den Flanschdeckel (2) mittels Maschinenschrauben (7) an der Absaughaube (5) befestigt ist, gegenüber der Umgebung beim Schleifprozeß gewährleistet.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Absaugvorrichtung für einen Schleifroboter. Sie dient zur Entsorgung von Bearbeitungsrückständen beim Schleifen, insbesondere bei der Kopplung des Schleifeffektors mit einem Industrieroboter beim muldenförmigen Ausschleifen von Oberflächenungänzen an druckführenden Komponenten eines Kernreaktors.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    In der DE-AS 2318426 wird eine Absaugeinrichtung an einer mit einer umlaufenden Schleifscheibe arbeitenden Schleifmaschine beschrieben. Diese Absaugeinrichtung ist dabei mit einer der Schleifscheibe angepaßten und die Schleifscheibe seitlich übergreifenden Haube, die in einem mit der Schleifscheibe umlaufenden und in ihrer Form angepaßten und einem am Gehäuse der Schleifmaschine befestigten Teil aufgeteilt ist, ausgerüstet. Beide Teile der Haube sind durch eine Labyrinthdichtung gegeneinander abgedichtet. Zur Entsorgung von aktiviertem Schleifstaub beim muldenförmigen Ausschleifen von Oberflächenungänzen an druckführenden Komponenten eines Kernreaktors ist diese Absaugeinrichtung nicht geeignet. Weiterhin ist aus der DE-OS 2517479 eine Vorrichtung zur Entfernung von möglicherweise schädlichen Fertigungsrückständen oder dergleichen wie beispielsweise Metallspäne während der dem Betrieb vorausgehenden Prüfung aus einem Kernreaktor bekannt.
    Diese Vorrichtung bezieht sich auf die Beseitigung von Metallspänen, Metallschnitzeln und anderen festen Metallteilchen, die bei der Herstellung der Reaktorteile und beim Aufbau des Reaktors, bei Bearbeitungs-, Schweiß- und Zusammenbauarbeiten entstehen. In dieser Offenlegungsschrift ist nun vorgesehen, entsprechende Filteranordnungen mit darin eingesetzten Filterelementen zürn Ausfiltern von Metallspänen oder dergleichen im Druckbehälter des Kernreaktors anzuordnen. Bei dieser Vorrichtung handelt es sich um eine starre, feststehende Einrichtung im Reaktordruckgefäß, die keine Möglichkeit des Anflanschens an einen Manipulator vorsieht.
    Weiterhin ist von Nachteil, daß bei Füllung des Filters mit Partikeln dieser gewechselt werden muß und so eine Unterbrechung der Entsorgung notwendig ist.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei Einsatz einer manipulatorgeführten Schleiftechnik die Bearbeitungsrückstände an der Entstehungsstelle zu erfassen und zu antsorgen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die unter den Bedingungen der komplizierten Kinematik des Schrägeinstechnschleifens mit der Zusatzrotation um die z-Achse, dies beim muldenförmigen Ausschleifen von Obcrflächeungänzen entstehenden Bearbeitungsrückstände vollständig zu entsorgung. Der Schleifprozeß wird hierbei mit einem Manipulator durchgeführt. Die Schleifmulden werden mittels Schrägeinstechschleifens und einer Zusatzrotation um die Zustellachse hergestellt. Der Anstellwinkel des Schleifkörpers beträgt 0° bis max. 55° und die Zusatzrotation 0° bis 370°. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Absaughaube mit der Schleifeinrichtung über die zwei Teleskopfedern elastisch verbunden ist. Die Teleskopfedern werden dabei über die Halterungen an der Absaughaube und der Schleifeinrichtung gelenkig angebracht. Durch den Anpreßdruck der Teleskopfedern und durch den Dichtungsgummi, z. B. ein Schlitzgummi, wird die Abdichtung zwischen Anlagenoberfläche (Werkstück) und Absaughaube gewährleistet. Die Drehung um die Zustellachse erfolgt somit synchron zwischen Schleifeinrichtung und Absaughaube. Die Änderung des Anstellwinkels des Schleifkörpers erfolgt über die Drehachse für die Schleifeinrichtung. Eine Gummimanschette, die über den Flanschdeckel an der Absaughaube mittels Maschinenschrauben befestigt ist, folgt dieser Bewegung und dichtet gleichzeitig den Innenraum der Absaughaube gegenüber der Umgebung ab, wobei die Zustellbewegungen durch die Teleskopfedern kompensiert werden. Das Absaugen der Bearbeitungsrückstände erfolgt über den Anschluß. Hierzu wird ein flexibler Schlauch mittels Spannband befestigt. Über den Anschluß erfolgt die Zuführung des gereinigten Spülmediums. Beim Schleifen an Luft ist dies gereinigte Luft,
DD31964388A 1988-09-09 1988-09-09 Absaugvorrichtung fuer einen schleifroboter DD275431A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202012008456U1 (de) 2012-09-05 2012-09-28 Entstaubungsgeräte Pulsnitz GmbH Absaugvorrichtung
DE102012017534A1 (de) 2012-09-05 2014-03-06 Entstaubungsgeräte Pulsnitz GmbH Absaugvorrichtung
JP6191750B1 (ja) * 2016-09-30 2017-09-06 日本サカス株式会社 水槽壁面研磨装置及び水槽壁面研磨方法
CN111975596A (zh) * 2020-08-23 2020-11-24 吉林大学 一种适用于水下环境的仿形研磨装置

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