DD277254A1 - Vorrichtung zur parallelverschiebung eines daempferstabes - Google Patents
Vorrichtung zur parallelverschiebung eines daempferstabes Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Parallelverschiebung eines Daempferstabes, der an der Kugelfuehrungsschiene des unteren Foerder- und Ausrichtetisches eines U-Falzwerkes so angeordnet ist, dass eine Relativbewegung zwischen der Kugelfuehrungsschiene und dem Daempferstab in Foerderrichtung der Bogen moeglich ist. Der Daempferstab (2) hat die Aufgabe, die aus einer Wendeeinrichtung (3) kommenden, gekrummten Bogen zu erfassen und diese mittels einer Schraege unter die Kugelfuehrungsschiene (5) zu leiten. Um dies fuer die Verarbeitung verschiedener Bogenformate zu gewaehrleisten, muss der Daempferstab (2) parallel zur Wendeeinrichtung (3) bewegt werden, wenn die Kugelfuehrungsschiene (5) parallel zu den Schraegfoerderwalzen des Foerder- und Ausrichtetisches auf ein anderes Bogenformat eingestellt wird. Dazu weist der Daempferstab (2) an seinem der Wendeeinrichtung (3) zugewandten Ende auf der Oberseite eine senkrecht zur Foerderrichtung der Bogen verlaufende Nut (4) auf, in welche ein ueber die gesamte Breite des Foerder- und Ausrichtetisches verlaufendes, an den beiden Seitenwaenden der Wendeeinrichtung (3) befestigtes Fuehrungsblech (1) senkrecht eingreift. Fig. 2
Description
Wird die Kugelführungsschiene parallel zu den Schrägförderwalzen des Förder- und Ausrichtetisches auf ein anderes BogenformaJ eingestellt, wird der Dämpferstab parallel zur Wendeeinrichtung in der Nut des Führungsbleches verschoben. Ein Verkanten und Blockieren des Dämpforstabes ist nicht möglich, da keine durch Fertigungstoleranzen bedingte Querkräfte auf ihn wirken. Die in Förderrichtung der Bogen erforderliche Relativbewegung zwischen der Kugelführungsschiene und dem daran lose befestigten Dämpferstab wird, wie schon bekannt, durch Langlöcher im Dämpferstab ermöglicht.
Ausführungsbeispiel
Nachstehend soll die Erfindung an einem Aubführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: die Seitenansicht der Vorrichtung zur Parallelverschiebung eines Dämpferstabes Fig. 2: einen Förder- und Ausrichtetiscli mit der Vorrichtung zur Parallolverschiebung eines Dämpferstabes in Draufsicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Para'lelverschiebung eines Dämpferstabes besteht aus einem abgewinkelten Führungsblech 1 und einem Dämpferstab 2, welcher an dem der Wendeeinrichtung 1 zugewandten Ende auf der Oberseite eine Nut 4 aufweist, die senkrecht zur Förderrichtung der Bogen verläuft. In Fig. 1 ist dargestellt, wie der senkrechte Schenkel des Führungsbleches ί in die Nut 4 eingreift.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß das abgewinkelte Führungsblech 1 parallel zur Wendeeinrichtung 3 angeordnet ist, so daß dar Dämpferstab 2 auch parallel zur Wendeeinrichtung 3 in einem konstanten Abstand von ihr zwangsgeführt wird. Diese Parallelverschiebung des Dämpferstabes ist dann erforderlich, wenn die Kugelführungsschiene 5 des Förder- und Ausrichtetisches zur Verarbeitung eines anderen Bogenformates mittels einer bekannten Verstelleinrichtung 6 eingestellt wird. Da der Dämpferstab 2 an der Kugelführungsschiene 5 befestigt ist, die bei einer Verstellung diagonal bewegt wird, muß eine Relativbewegung zwischen der Kugelführungsschiene 5 und dem Dämpferstab 2 in Förderrichtung der Bogen ausgeglichen werden. Dies erfolgt, wie schon bekannt, durch im Dämpferstab 2 vorgesehene Langlöcher und ein definiertes Spiel des Dämpferstabes 2 an den Befestigungsstellen der Kugelführungsschiene. Wenn erforderlich, können auch mehrere Dämpferstäbe nebeneinander vorgesehen werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Parallelverschiebung eines Dämpferstabes, der an der Kugelführungsschiene des unteren Förder- und Ausrichtetisches eines U-Falzwerkes so angeordnet ist, daß eine Relativbewegung zwischen der Kugelführungsschiene und dem Dämpferstab in Förderrichtung der Bogen möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpferstab (2) an seinem der Wendeeinrichtung (3) zugewandten Ende auf der Oberseite eine senkrecht zur Förderrichtung der Bogen verlaufende Nut (4) aufweist, in welche ein über die gesamte Breite des Förder- und Ausrichtetisches verlaufendes, an den beiden Seitenwänden der Wendeeinrichtung (3) befestigtes Führungsblech (1) senkrecht eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsblech (1) abgewinkelt ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Parallelverschiebung eines Dämpferstabes, der an der Kugelführungsschiene des unteren Förder- und Ausrichtetisches eines U-Falzwerkes so angeordnet ist, daß eine Relativbewegung zwischen der Kugelführungsschiene und dem Dämpferstab in Förderrichtung der Bogen möglich ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
An einem U-Falzwerk werden die Bogen von einem Eckfördertisch kommend über eine Wendeeinrichtung einem unter dem Eckfördertisch angeordneten Förder- und Ausrichtetisch zur Weiterleitung an ein Falzwerk zugeführt. Nach dem Durchlauf der Bogen durch die Wendeeinrichtung weisen sie eine Krümmung auf, die dazu führt, daß die Bogenvorderkante nicht unter die Kugeln der Kugelführungsschiene des Förder- und Ausrichtetisches gelangt, sondern aufsteigt, was zu Stoppern führt. Um dies zu verhindern, ist an der Kugelführungsschiene ein Dämpferstab angeordnet, welcher mit einem minimalen Abstand bis an die Wendeeinrichtung heranreicht, die aufsteigenden Bogen erfaßt und diese mittels einer Schräge unter die Kugelfübrungsschiene leitet. Um dies für die Verarbeitung verschiedener Bogenformate zu gewährleisten, muß der Dämpferstab parallel zur Wendeeinrichtung bewegt werden, wenn die Kugelführungsschiene parallel zu den Schrägförderwalzen des Förder- und Ausrichtetisches auf ein anderes Bogenformat eingestellt wird. Dazu ist der Dämpferstab mit einer Vorrichtung zur ParaHelverschiebung desselben verbunden. Sie besteht aus einer mit zwei Wälzlagern bestückten Gabel, welche an den Seitenflächen einer parallel zu der Wendeeinrichtung an der Unterseite des oberen Eckfördertisches angeordneten Schiene geführt wird.
Durch diese Zwangsführung bleibt der geringe Abstand des Dämpferstabes von der Wendeeinrichtung unabhängig von eier formatbedingten diagonalen Verschiebung der Kugelführungsschiene konstant. Die dazu in Förderrichtung der Bogen erforderliche Relativbewegung zwischen der Kugelführungsschiene und dem daran befestigten Dämpferstab wird dadurch ermöglicht, daß der Dämpferstab Langlöcher aufweist, durch welche Befestigungsschrauben hindurchrac/en, die so eingeschraubt sind, daß der Dämpferstab ein geringes Spiel quer zur Förderrichtung der Bogen hat. Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung zur Parallelverschiebung eines Dämpferstabes besteht darin, daß bedingt durch die Anordnung der Schiene zur Parallelführung der Gabel an der Unterseite des oberen Eckfördertisches ein großer Abstand zwischen dem Dämpferstab und der Führung der an ihm befestigten Gabel besteht. Fertigungstoleranzen wirken sich durch diesen großen Abstand überhöht aus und führen zum Verkanten und Blockieren des Dämpferstabes. Die diagonale Verschiebung der Kugelführungsschiene zur Einstellung auf das zu verarbeitende Bogenformat wird dadurch erheblich erschwert oder unmöglich gemacht.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist, eine Leichtgängigkeit der Kugolführungsschiene bei der diagonalen Verschiebung zur Einstellung auf das zu verarbeitende Bogenformat sicher zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Dio Aufgabo dor Erfindung bostoht darin, die Vorrichtung zur Parallelverschiebung des Dämpferstabes so auszubilden, daß seine Führung sonkrecht zur Fördorrichtung dor Bogen direkt, d. h. ohne toleranzbehaftete Zwischenteile wie eine Gabel, erfolgt, und oin Vorkanton und Blockioron des Dämpforstabos nicht auftritt.
Erfindungsgoma'ß wird die Aufgabo dadurch gelöst, daß der Dämpferstab an seinem dor Wenderichtung zugewandten Ende auf dor Oborsoito oino sonkrocht zur Fördorrichtung dor Bogon vorlaufende Nut aufweist, in welche ein übor die gesamte Breite des Förder- und Ausrichtotischos vorlaufondos, an den beiden Soitonwänden der Wendeeinrichtung befestigtes Führungsblech sonkrocht oingroift. Zwockmäßig ist dieses Führungsblech abgewinkelt, um die Befestigung an der Wendeeinrichtung zu bogünstigon.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD88322064A DD277254A1 (de) | 1988-11-23 | 1988-11-23 | Vorrichtung zur parallelverschiebung eines daempferstabes |
| DE3931290A DE3931290A1 (de) | 1988-11-23 | 1989-09-20 | Vorrichtung zur parallelverschiebung eines daempferstabes |
| IT06802689A IT1237279B (it) | 1988-11-23 | 1989-11-21 | Dispositivo di spostamento parallelo di un'asta di smorzamento, particolarmente nelle tavole di trasporto e di allineamento di fogli |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD88322064A DD277254A1 (de) | 1988-11-23 | 1988-11-23 | Vorrichtung zur parallelverschiebung eines daempferstabes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD277254A1 true DD277254A1 (de) | 1990-03-28 |
Family
ID=5604152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD88322064A DD277254A1 (de) | 1988-11-23 | 1988-11-23 | Vorrichtung zur parallelverschiebung eines daempferstabes |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD277254A1 (de) |
| DE (1) | DE3931290A1 (de) |
| IT (1) | IT1237279B (de) |
-
1988
- 1988-11-23 DD DD88322064A patent/DD277254A1/de not_active IP Right Cessation
-
1989
- 1989-09-20 DE DE3931290A patent/DE3931290A1/de not_active Withdrawn
- 1989-11-21 IT IT06802689A patent/IT1237279B/it active IP Right Grant
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3931290A1 (de) | 1990-05-31 |
| IT8968026A0 (it) | 1989-11-21 |
| IT1237279B (it) | 1993-05-27 |
| IT8968026A1 (it) | 1991-05-21 |
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