DD278689A3 - Schaltungsanordnung zur ermittlung der aktuellen zustellung eines eingelueckten schleifkoerpers - Google Patents

Schaltungsanordnung zur ermittlung der aktuellen zustellung eines eingelueckten schleifkoerpers Download PDF

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DD278689A3
DD278689A3 DD30624287A DD30624287A DD278689A3 DD 278689 A3 DD278689 A3 DD 278689A3 DD 30624287 A DD30624287 A DD 30624287A DD 30624287 A DD30624287 A DD 30624287A DD 278689 A3 DD278689 A3 DD 278689A3
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Gerhard Brandner
Andreas Guenther
Dietrich Drews
Hermann Meyer
Frank Weigel
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Zustellung eines eingelueckten Schleifkoerpers bezueglich einer Zahnflanke eines mit Einflankenschliff im Teilwaelzverfahren zu bearbeitenden Zahnradwerkstuecks. Aufbauend auf einer die Waelzbewegung grafisch abbildbaren und als Bezugsgroesse dienenden Geraden werden Speicher fuer ueberwiegend waelzbewegungsspezifische Daten und Arithmetikglieder fuer deren Verknuepfung so eingesetzt, dass die aktuelle Zustellung in Richtung der Bettschlittenachse aus nur zwei einmalig berechneten und zwischengespeicherten Konstanten sowie aus der aktuellen Rundtischposition als einziger Variable fortlaufend ermittelt wird und dadurch im Echtzeitbetrieb einer Anzeige fuer den Bediener zugaengig ist. Das Anwendungsgebiet der Erfindung sind CNC-gesteuerte Zahnflankenschleifmaschinen insbesondere mit elektronischem Getriebe. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf das Ermitteln der aktuellen Zustellung eines Schleifkörpers ausgehond von einer gleichen Einlückposition eines Zahnradwerkstücks und bezüglich einer Zahnflanke der betreffenden Zahnlücke. Ihre Anwendung ist bei numerisch gesteuerten und im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflaiikenschleifmaschinen in Verbindung mit einem bevorstehenden Einflankenschliff möglich und zweckmäßig.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bevor ein Zahnradwerkstück auf einer Zahnflankenschleifmaschine im Einflankenschliff bearbeitet werden kann, ist es nach dem E'nlücken erforderlich, eine für alle Zahnlücken geeignete Zustellgröße des Schleifkörpers zu finden, weil trotz gleicher Einlückposition desselben in jeder Zahnlücke an dei betreffenden Zahnflanke ein unterschiedliches Aufmaß vorhanden ist. Diese geeignete Zustellgröße erreicht der Bediener erst im Ergebnis einer sukzessiven Näherung. Zu diesem Zweck führt er im allgemeinen in ausgewählten Zahnlücken den Scnleifkörper aus einer festgelegten Position heraus, bis derselbe die entsprechende Zahnflanke berührt. In der ersten Zahnlücke stellt er die Berührung visuell fest, beispielsweise als Anfunken. Gleichzeitig läuft eine digitale Positionsanzeige mit. Die angezeigte Berührungsposition setzt den Bediener in die Lage, bei den nachfolgenden Zustellbewegungen in weiteren Zahnlücken schneller als in der ersten Zahnlücke diejenige Zustellgröße zu finden, bei der sich Schleifkörper und Zahnflanke berühren. Dabei verfolgt er ständig die angezeigte aktuelle Zustellung und steuert von Hand den Antrieb für die Zustellrichtung vorzugsweise im Tippbereich. Abhängig von den auftretenden Aufmaßunterschieden schränkt der Bediener die Anzahl der beteiligten Zahnlücken mehr oder weniger ein. Der Zeitaufwand für die sukzessive Näherung an eine weitgehend optimale Zustellgröße ste'it im reziproken Verhältnis zum Zeitaufwand für das nachfolgend selbsttätig ablaufende Teilwälzschleifen. Dem Bediener obl'egt es, die Gesamtzeit aus beiden Vorgängen möglichst kur/zu gestalten.
Die zur Anzeige gelangende aktuelle Zustellgröße wird einer geradlinigen Bewegung augeordnet und einem mit dem Bettschlitten gekoppelten Lagemeßwertgeber entnommen. Die Meßwerte sind auf den Wälzkreis des Zahnradwerkstücks bezogen.
Nachteiligerweise bleibt dabei der Eingriffswinkel unberücksichtigt. Deshalb weist die Meßwertänderung im Vergleich zur Zustelländerung einen bis etwa 6% reichenden Fehler auf.
In noch weit höherem Maße durch Ungenauigkeit erschwert wird die Suche der geeigneten Zustellgröße bei Schrägverzahnung, weil hier der Schrägungswinkel unberücksichtigt bleibt und bei einer Größe bis zu 45° eine bis zu 30% reichende Abweichung bewirkt. Mehr oder weniger kann bisher nur der Bediener diesen Fehlereinfluß berücksichtigen. Trotz dieser Nachteile ist als letzten Endes erfolgverbürgende Voraussetzung eine durch ein kartesisches Maschinenkoordinatensystem oder Werkstückkoordinate.isystem eindeutig definierte konstante Bezugsgröße vorhanden, hier in Form der vorerwähnten Einlückposition mit ihrer Bettschlittenachskomponente. Diese Voraussetzung ist wie auch in anderen gleichgearteten Fällen an eine separate Bewegung in nur einer Achsrichtung gebunden. Bekannte Anzeigeanordnungen, wie beispielsweise die für die Iststellung des Schlittens einer Werkzeugmaschine gemäß DE-OS 2010178, sind deshalb auch jeweils nur für Positionswerte oder daraus abgeleitete Werte in Richtung jeweils nur einer Achse vorgesehen und beziehen sich daL ji auf die jeweils andere Achse oder eine dazu parallel verlaufende Kante oder Linie.
Die genannte Voraussetzung ist bei einer nach dem Teilwälzverfahren arbeitenden Werkzeugmaschine mit elektronischem Getriebe nicht mehr gegeben. Bei einer solchen Maschine wird die Wälzbewegung im Bahnsteuerbetrieb von Bettschlitten und Rundtisch vollzogen und anstelle mechanischer Elemente durch entsprechenden Ausbau der numerischen Steuerung als CNC-Steuerung verwirklicht. Bekannte CNC-Steuerungen sind deshalb zwar für verschiedene Anzeigebetriebsarton ausgelegt, eine Anzeigebetriebsart für Positionswerte, die an die Wälzbewegung gekoppelt sind, wurde in Ermangelung einer vorangegangenen Bestimmung dieser Positionswerte aber bisher noch nicht realisiert.
Aus DE-PS 3033202 ist es weiterhin bereits bekannt, bei der Interpolation einer Werkzeugbahn zwischen einer kartesischen Achse und einer Rundachse die letztere steuerungstechnisch wie die erstere zu behandel" r^auf aufbauend ist es aus DD 235429 auch schon bekannt, in einem kartesischen Koordinatensystem mit einer Koordinatenachse Z für den Bettschlitten und einer Koordinatenachse C für den Rundtisch einer nach dem Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflankenschleifmaschine die Wälzbewegungen und die Spielauslagenbewegungen von Arbeitszyklen eines Werkstückträgers beim Einflanktnschliff eines im Teilwälzverfahren in Bearbeitung befindlichen Zahnrades als ansteigende Geraden grafisch darzustellen. Der Schleifkörper ist dabei in das Zahnrad eingelückt. Der Abstand des eingelückten Schleifkörpers von jeder der beiden benachbarten Zahnflanken ist unbestimmt. Nachteiligerweise läßi sich deshalb an das Einlücken nicht unmittelbar ein sinnvoller und zumindest kollisionsfreier Arbeitszyklus anfügen. Es bedarf vielmehr der Kenntnis dieses Abstandes und damit gleichbedeutend der aktuellen Zustellung relativ zu einer Bezugsgröße.
Ziel der Erfindung
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden, den Fertigungs- und Justageaufwand zu verringern, den subjektiven Einfluß des Bedieners auszuschließen und die Genauigkeit der ermittelten Zustellgrößeri zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Ermittlung der aktuellen Zustellung eines eingelückten Schleifkörpers gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs so auszubilden, daß sie für im Teilwälzverfahren arbeitende Zahnflankenschleifmaschinen mit elektronischen Getriebe einsetzbar ist, dabei den von Eingriffswinkeln und Schrägungswinkeln verursachten Fehlereinfluß ausschließt und die Bezugsgröße aus der nach dem beendeten Einlückvorgang erreichten Relativlage des Schleifkörpers herleitet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein erster Konstantwertbildner für die Vorarbeitung abgespeicherter, Eingriffswinkel und Schrägungswinkel beinhaltender Bestirr.mungsgrößen tanx als Steigung einer Bezugswälzgeraden g0, tanx' Φ tanx als Steigung einer aktuellen Wälzgeraden g Φ go sowie tanxb als Quotient mit einem Bezugskreisdurchmesser dB des Zahnradwerkstücks als Zählerwert und dem Grundkreisdurchmesser dB des Zahnradwerkstücks als Nennerwert vorgesehen und über einen ersten Anschluß an einem Speicher für tanx, über einen zweiten Anschluß an einem Speicher für tanx', über einen dritten Anschluß an einem Speicher für das Datum Eins sowie über einen vierten Anschluß an einem Speicher für tanxb angeschlossen ist, daß ein zweiter Konstantwertbildner für die Verarbeitung derselben Bestimmungsgrößen unt6r Einbeziehung eines Bezugspunkts P0 mit den Achskomponenten zo und co auf der Bezugswälzgeraden go sowie eines Startpunktes Ps mit den Achskomponenten zsundcsauf der aktuellen Wälzgeraden g vorgesehen und über einen ersten Anschluß an einem Speicher für C5, über einen zweiten Anschluß am Speicher für tanx', über einen dritten Anschluß an einem Speicher für zo, über einen vierten Anschluß an einem Speicher für zs, über einen fünften Anschluß am Speicher für tanx, über einen sechsten Anschluß an einem Speicher für co sowie über einen siebenten Anschluß am Speicher für tan Xb angeschlossen ist und die momentane Zustellgröße aus dem Produkt des vom ersten Ko istantwei tbildner ausgegebenen ers'.en Konstantwerts Ki und der aktuellen Rundtischposition c sowie diesem Produkt hinzuaddierten, vom zweiten Konstantwertbildner ausgegebenen zweiten Konstantwert K2 bestimmbar ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Lösung besteht darin, daß der erste Konstantwertbildner mit der Reihenschaltung eines ersten Dividierglieds, eines ersten Subtrahierglieds mit seinem Subtrahendeneingang sowie eines zweiten Dividierglieds mit seinem Zählereingang versehen und über seinen ersten Anschluß mit dem Zählereingang des ersten Dividierglieds, über seinen zweiten Anschluß mit dem Nennereingang des ersten Dividierglieds, über seinen dritten Anschluß mit dem Minuendeneingang des ersten Subtrahiergliids sowie über seinen vierten Eingang mit dem Nennereingang des zweiten Dividierglieds verbunden ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Lösung besteht darin, daß der zweite Konstantwertbildner mit der Reihenschaltung eines dritten Dividierglieds, eines zweiten Addierglieds mit seinem ersten Eingang, eines zweiten Subtrahierglieds mit seinem Mrnuendeneingang, eines zweiten MultipMzierglieds mit seinem ersten Eingang, eines dritten Subtrahiorglieds mit seinem Minuendeneingang sowie eines vierten Dividierglieds mit seinem Zählereingang versehen und über seinen ersten Anschluß mit dem Zählereingang des dritten Dividierglieds, über seinen zweiten Anschluß mit dem Nennereingang des dritten Dividierglieds, über seinen dritten Anschluß mit dem zweiten Eingang des zweiten Addierglieds, über seinen vierten AnscNuß mit dem Subtrahendeneingang des zweiten Subtrahierglieds, über seinen fünften Anschluß mit dem zweiten Eingang des zweiten MultipMzierglieds, über seinen sechsten Anschluß mit dem Subtrahendeneingang des dritten Subtrt'hierglieds sowie über seinen siebenten Anschluß mit dem Nennereingang des vierten Dividierglieds verbunden ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1: eine grafische Darstellung der von der Erfindung umfaßten Vorgänge in einem Werkstückkoordinatensystem mit daran
gebundenen geometrischen Beziehungen Fig.2: ein Blockschaltbild cior erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
In Fig. 1 ist ein kartesisches Koordinatensystem dargestellt, dessen Nullpunkt sich auf ein Zahnradwerkstück beziehen soll, das mittels des Bettschlittens ur des Rundtisches einer im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnflankenschleifmaschine gegenüber einem eingelückten Schleifkörper bewegbar ist.
Die Bettschlittenachse Z bildet die Abszisse und die Rundtischachse C die Ordinate des Werkstückkoordinatensystems. Nimmt ein ausgewählter Punkt des Schleifkörpers in einer ersten Zahnlücke bei seiner Abbildung im Koordinatensystem die Bezugsposition P0 mit den Achskomponenten z0 und C0 ein, dann bildet sich eine ab hier getätigte Wälzbewegung als Gerade g0 mit dem Steigungswinkel χ ab.
Für diese Wälzbewegung soll die Zustellgröße Null gelten. Wird der Schleifkörper aus der Bezugspcsition Poentferntundineine Startposition P0 mit den Achskomponenten zs und cs gebracht, dann stellt sich eine von dort ausgehende veränderte Wälzbewegung als Gerade g mit dem Steigungswinkel χ' dar. Ein Zustellungszuwachs bildet sich in χ' > χ ab, wobei die jeweils aktuell erreichte Zustellung durch den achsparallelen Abstand des auf der Geraden g wandernden Punktes P zum Ausdruck kommt. Die im vorliegenden Fall interessierende aktuelle Zustellung a, in Richtung der Betts* ;hlittenachse Z ist als Strecke mit der gleichlautenden Bezeichnung abgebildet.
Die Zahnflankenschleifmaschine ist mit einem elektronischen Getriebe versehen. Der Bahnsteuerbetrieb zwischen dem Bettschlitten und dem Rundtisch verläuft CNC-gesteuert.
Gemäß Fig. 2 verfügt die CNC-Steuerung unter anderem über einen Lagemeßwertgeber 1 für den Bettschlitten, einen Lagemeßwertgeber 2 für den Rundtisch, einen Rechner und einen Datenspeicher. Zum Bestimmen der auf den Grundkreis des Zahnradwerkstücks bezogenen aktuellen Zustellung a/b werden ein Rechenwerk 3 des Rechners sowie Teile des Datenspeichers in Gestalt eines Speichers 4 für tanx, eines Speichers 5 für tanx', eines Speichers 6 für tanxD als Quotient mit dem Bezugskreisdurchmesser dB des Zahnradwerkstücks als Zählerwert und mit dem Grundkreisdurchmesser da des /ahnradwerkstücks als Nennwert, eines Speichers 7 für das Datum Eins, eines Speichers 8 für die Achskomponente zo, eines Speichers 9 für die Achskomponente C0, eines Speichers 10 für die Achskomponente zs sowie eines Speichers 11 für die Achskomponente cs eingesetzt.
Das Rechenwerk 3 enthält in Reihe geschaltet ein erstes Multiplizierglied 12 und ein erstes Addierglied 13 mit seinem ersten Eingang. Ein erster Konstantwertbildner 14 besteht aus der Reihenschaltung eines ersten Dividierglieds 15, eines ersten Subtrahierglieds 16 mit einem Subtrahendeneingang und eines zweiten Dividierglieds 17 mit seinem Zählereingang. Ein zweiter Konstantwertbildner 18 setzt sich aus der Reihenschaltung eines dritten Dividierglieds 19, eines zweiten Addierglieds 20 mi seinem ersten Eingang, eines zweiten Subtrahierglieds 21 mit seinem Minuendeneingang, eines zweiten Multiplizierglieds 22 mit seinem ersten Eingang, eines dritten Subtrahierglieds 23 mit seinem Minuendeneingang sowie eines vierten Divdierglieds mit seinem 'ählereingang zusammen.
Der erste Eingang des ers'.en Multiplizierglieds 12 und damit der Eingang des Rechenwerks 3 ist am Lagemeßwertgeber 2, der zweite Eingang des ersten Multiplizierglieds 12 über einen ersten Zwischenspeicher 25 am Ausgang des ersten Konstantwortbildners 14 und der zweite Eingang des ersten Addierglieds 13 über einen zweiten Zwischenspeicher 26 am Ausgang des zweiten Konstantwertbildners 18 angeschlossen.
Der Speicher 4 istausgangsseitig mit dem Zählereingang des ersten Dividierglieds 15 und dadurch mit dem Eingang des ersten Konstantwertbildners 14 sowie mit dem zweiten Eingang des zweiten Multiplizierglieds 22 verbunden. Jeweils ausgangsseitig verbunden ist der Speicher 5 mit dem Nennereingang des ersten Dividierglieds 15 sowie mit dem Nennereingang des dritten Dividierglieds 19, der Speicher 6 mit dem Nennereingang des zweiten Dividierglieds 17 sowie mit dem Nennereingang des vierten Dividierglieds 24, der Speicher 7 mit dem Minuendeneingang des ersten Subtrahierglieds'16, der Speicher 8 mit dem zweiten Eingang des zweiten Addierglieds 20, der Speicher 9 mit dem Subtrahendeneingang des dritten Subtrahierglieds 23, der Speicher 10 mit dem Subtrahendeneingang des zweiten Subtrahierglieds 21 sowie der Speicher 11 mit dem Zählereingang des dritten Dividierglieds 19 und dadurch mit dein Eingang des zweiten Konstantwertbildners 18. Eingangsseitig ist der Speicher 10 am Lagemeßwertgeber 1 angeschlossen, der Speicher 11 am Lagemeßwertgeber 2. Dem Einschreibe-Aktivierungseingang des Speichers 10 wie auch demjenigen des Speichers 11 ist ein Taster 27 vorgeschaltet. Die Addierglieder 13 und 20, die Subtrahierglieder 16, 21 und 23, die Multiplizierglieder 12 und 22 sowie die Dividierglieder 15, 17,19 und 24 können durch einen einzigen Mikroprozessor oder durch mehrers Mikroprozessoren realisiert sein. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 beruht auf der Bestimmung der in Fig. 1 als Strecke a, dargestellten aktuellen Zi/Stellung a, aus Streckenabschnitten in der Rundtischachse C sowie auf den Bezug dieser aktuellen Zustellung auf den Grundkreis. Es gilt
ta η χ
urfd bezogen auf den Grundkreis
tan Xb
dB
mittanxb = (3)
de
dB = Bezugskreisdurchmesser des Zahnradwerkstücks db = Grundkreisdurchmesser des Zahnradwerkstücks
ac = c - I · tanx - C0 (4)
I = (z - zs) + (Z3 - Z0)
I = (c - C5) : tanx' + (zs - zo) (5)
Durch Einsetzen der Gleichung (5) in Gleichung (4) und dieser so umgeformten Gleichung (4) in Gleichung (2) ergibt sich
a,b = [c - {(u - cs) : tanx' + (zs - Z0)) tanx - cj : tanxb (6)
Durch Umformung der Gleichung (6) erhält mf.i
a,b = Ic · (1 - -^-) + (—Hl_ + ^0 - Z5). tanx - C0) : tanx„ (7)
tanx tanx
Gleichung (7) hat den Vorteil, daß sie nur c als einzige Variable enthält. Dadurch lassen sich zwei Konstanten festlegen mit
K1 = (1 - —H*-) : tanxb (8)
tanx
ίΓ
( + z0 - zs) tanx - c0 : tanxb (9)
tanx'
Die Konstante K1 wird im ersten Konstantwertbildner 14 errechnet, wobei erst das zweite Dividierglied 17 den Bezug auf den Grundkreis herstellt. Der zweite KonstantwertbildnPi IG errechnet die Konstante K2 und bezieht sich dabei auf den Grundkreis mittels des vierten Dividierglieds 24.
Das Rechenwerk 3 erfaßt die vom Lagemeßwertgeber 2 ausgegebene aktuelle Rundtischposition c, die im ersten Zwischenspeicher 25 abgelegte Konstante Ki sowie die im zweiten Zwischenspeicher 26 abgelegte Konstante K2 und bestimmt die aktuelle Zustellung a/b gemäß der Beziehung
a,b = cK, + K2 (10)
Die beschriebene Wirkungsweise schließt eine bestimmte Reihenfolge der in der Schaltungsanordnung ablaufenden Vorgänge ein. Zuerst werden die Speicher 4 und 6 bis 9 mit den entsprechenden Daten gefüllt. Sie ergeben sich überwiegend c us dem gewählten Bezugspunkt P0 und aus der von ihm ausgohenden Wälzbewegung. Für diese Wälzbewegung wird eine Zustellung von a,b gleich Null vereinbart.
Danach wird die Relativlage zwischen Schleifkörper und Zahnradwerkstück verändert und eine neue Wälzbewegung ausgeführt.
Betätigt der Bediener den Taster 27, dann fixiert er den Startpunkt P,. Die zum Zeitpunkt der Tasterbetätigung vom
Lagemeßwertgeber 1 'jusgegebene Achskomponente Z5 wird im Speicher 10 festgehalten und die vom Lagemeßwertgeber 2
ausgegebene Achskcmponente csim Speicher 11. Ein nicht dargestelltes Steuerwerk der CNC-Steuerung veranlaßt
anschließend die Berechnung der Konstanten K, und K2 sowie deren Zwischenspeicherung. Danach erst wird die vom
Startpunkt P5 ausgehende Wälzbewegung entsprechend der Geraden g gestartet.
Das Rechenwerk 3 ermittelt nach Maßgabe der fortlaufend veränderten Lage des Punktes P auf c^r Geraden g die zugehörige
ak'uelle Zustellung a,b gamäß Gleichung (10). Da diese Ermittlung auf die zuvor einmalig errechneten Konstanten Ki und K2
zurückgreift und nur der Wert c des Lagemeßwertgebe s 2 sich fortlaufend ändert, ist dieser Ablauf im Echtzeitbetrieb der
CNC-Steuerui.g durchführbar und die ermittelte aktuelle Zustellung a,b einer sofortigen digitalen Anzeige zugängig.
Da mit der Geraden g0 eine fes'e Bezugsgröße zur Verfügung steht, kann die aktuelle Zustellung a, trotz ihrer Abhängigkeit von der variablen Bettschlittenposition und von der variablen Rundtischposition auch bei Zahnflankenschleifmaschinen mit
elektronischem Getriebe eindeutig ermittelt werden. Die in den Speichern 4 bis 11 abgelegten Daten lassen sich auch bei
unterschiedlichen Eingriffswinkeln und Schi ägungswinkeln bestimmen, so daß die bisher vom Bediener subjektiv eingebrachte Ungenauigkeit ausbleibt.
Sind die beteiligten LagemelSwerte anstelle des Werkstückkoordinatensystems auf das Maschinenkoordinatensystem bezogen, dann muß der zwischen beiden gültige Festwert in die Berechnunijun üinbezogen werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß als genannte einzige Variable anstelle der aktuellen Rundtischposition c auch die aktuelle
Bettschlittenposition ζ eingesetzt werden könnte, wobei aber dementsprechend veränderte Anschlußbedingungen gelten
wurden und beide Konstantwertbildner 14 und 18 verändert aufgebaut sein müßten.
Weiterhin wird darauf aufmerksam gemacht, daß sich die Gerade go als reale Kante eines Werkstücks darstellen läßt. In diesem Fall würde die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung dazu dienen, einen achsparallelen Abstand eines in der
Koordinatenebene befindlichen beliebigen Punktes von dieser Kante zu ermitteln.

Claims (3)

1. Schaltungsanordnung zur Ermittlung der aktuellen Zustellung eines eingelückten Schleifkörpers in Richtung der Bettschlittenachse Z bezüglich einer Zahnflanke eines in einer numerisch gesteuerten Zahnflankenschleifmaschine zum Einflankenschliff aufgespannten Zahnradwerkstücks zum Zweck einer digitalen Anzeige dieser Zustellung a* bei einer sukzessiven Näherung an eine optimale Zustellgröße bezüglich einer gleichen Einlückposition für ein anschließer Jes Teilwälzschleifen, wobei eine Bezugsgröße für die Zustellung az festgelegt ist, die numeriscie Steuerung über achszugeordnete Lagemeßwertgeber, über einen Rechner sowie über einen Datenspeicher verfügt und wobei eine Wälzbewegung in einem kartesischen Koordinatensystem mit der Bettschlittenachse Z und uer Rundtischachse C grafisch als Wälzgerade abbildbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß ein erster Konstantwertbildner (14) für die Verarbeitung abgespeicherter, Eingriffswinkei und Schrägungswinkel beinhaltender Bestimmungsgrößen tanx als Steigung einer Bezugswälzgeraden g0, tanx' Φ tanx als Steigung einer aktuellen Wälzgeraden g Φ g0 sowie tanxb als Quotient mit einem Bezugskreisdurchmesser du des Zahnradwerkstücks als Zählerwert und dem Grundkreisdurchmesser dB des Zahnradwerkstücks als Nennerwert vorgesehen und über einen ersten Anschluß an einem Speicher (4) für tan χ, über einen zweiten Anschluß an einem Speicher (5) für tanx', über einen dritten Anschluß an einem Speicher (7) für das Datum Eins sowie über einen vierten Anschluß an einem Speichor (6) für tanxb
• angeschlossen ist, daß ein zweiter Konstantwertbildner (18) für die Verarbeitung derselben Bestimmungsgrößen unter Einbeziehung eines Bezugspunkts P0 mit den Achskomponenten zo und C0 auf der Bezugswälzgeraden g0 sowie eines Startpunktes P5 mit den Achskomponenten zs und cs auf der aktuellen Wälzgeraden g vorgesehen und über einen ersten Anschluß an einem Speicher (11) für cs, über einen zweiten Anschluß am Speicher (5) für tanx', über einen dritten Anschluß an einem Speicher (8) für z0, über einen vierten Anschluß an einem Speicher (10) für zs, über einen fünften Anschluß am Speicher (4) für tanx, über einen sechsten Anschluß an einem Speicher (9) für co sowie über einen siebenten Anschluß am Speicher (6) für tan xb angeschlossen ist und die momentane Zustellgröße aus dem Produkt des vom ersten Konstantwertbildner (14) ausgegebenen ersten Konstantwerts Κι und der aktuellen Rundtischposition c sowie diesem Produkt hinzuaddierten, vom zweiten Konstantwertbildner (18) ausgegebenen zweiten Konstantwert K2 bestimmbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Konstantwertbildner (14) mit der Reihenschaltung eines ersten Dividierglieds (15), eines ersten Subtrahierglieds (16) mit seinem Subtrahendeneingang sowie eines zweiten Dividierglieds (17) mit seinem Zählereingang versehen und über seinen ersten Anschluß mit dem Zählereingang des ersten Dividierglieds (15), über seinen zweiten Anschluß mit dem Nennereingang des ersten Dividierglieds (15), über seinen dritten Anschluß mit dem Minuendeneingang des ersten Subtrahierglieds (16) sowie über seinen vierten Eingang mit dem Nennereingang c"es zweiten Dividierglieds (17) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Konstantwertbildner (18) mit der Reihenschaltung eines dritten Dividierglieds (19), eines zweiten Addierglieds (20) mit seinem ersten Eingang, eines zweiten Subtrahierglieds (21) mit seinem Minuendeneingang, eines zweiten Multiplizierglieds (22) mit seinem ersten Eingang, eines dritten Subtrahierglieds (23) mit seinem Minuendeneingang sowie eines vierten Dividierglieds (24) mit seinem Zählereingang versehen und über seinen ersten Anschluß mit dem Zählereingang des dritten Dividierglieds (19), über seinen zweiten Anschluß mit dem Nennereingang des dritten Dividierglieds (19), über seinen dritten ^Schluß mit dem zweiten Eingang des zweiten Addierglieds (20), über seinen vierten Anschluß mit dem Subtrahendeneingang des zweiten Subtrahierglieds (21), über seinen fünften Anschluß mit dem zweiten Eingang des zweiten Multiplizierglieds (22), über seinen sechsten Anschluß mit dem Subtrahendeneingang des dritten Subtrahierglieds (23) sowie über seinen siebenten Anschluß mit dem Nennereingang des vierten Dividierglieds (24) verbunden ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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