DD279037B5 - Anordnung zur horizontierung, insbesondere fuer zweiraupenfahrwerke von tagebaugeraeten - Google Patents

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DD279037B5
DD279037B5 DD32435388A DD32435388A DD279037B5 DD 279037 B5 DD279037 B5 DD 279037B5 DD 32435388 A DD32435388 A DD 32435388A DD 32435388 A DD32435388 A DD 32435388A DD 279037 B5 DD279037 B5 DD 279037B5
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DD32435388A
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Klaus Dipl-Ing Osterwald
Klaus Dipl-Ing Fiedler
Gerald Dipl-Ing Hausmann
Peter Dipl-Ing Kersten
Klaus Pinkert
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Buckau Maschf Gmbh
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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar für Raupenfahrzeuge, insbesondere Tagebaugeräte, die auf geneigten Ebenen arbeiten oder fahren und mit einem starren Zweiraupentahrwerk ausgestattet sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Horizontiereinrichtungen an Tagebaugeräten mit einem Zweiraupenfahrwerk bekannt, bei denen die Aufbauten längs und/oder quer zur Fahrtrichtung waagerecht gestellt werden können.
Diese Einrichtungen (DE-OS 1028944; DE-OS 1226497; DD-PS 58933) haben den Nachteil, daß die Unterbauten zwecks Horizontierung prinzipiell in zwei übereinanderliegende Scheiben geteilt sind, was eine Vergrößerung der Gerätehöhe zur Folge oat, sich für die Einsatztechnologie der Geräte negativ auswirkt und die Gebrauchseigenschaften der Geräte somit verschlechtert.
Weiterhin ist nach DD 212546 eine Horizontiereinrichtung bekannt, die zwar den Nachteil der Geräteerhöhung durch übereinander angeordnete Scheiben vermeidet, dafür aber folgende wesentliche Nachteile besitzt:
- eine Horizontierung ist nur in Längsrichtung möglich,
- die Standsicherheitsbedingungen sind wesentlich schlechter durch die kleinere Standfläche infolge des statisch bestimmten Abstützsystems der Raupenträger auf dem Fahrplanum,
- die Kraftverteilung vom Unterbau zu den Raupenträgern ist ungünstig und damit die Bauweise materialökonomisch schlechter,
- die Baulänge de: Raupenträger ist infolge des räumlichen Platzbedarfes der Horizontiereinrichtung größer.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Abbau bzw. das Freilegen von geneigten Kohleflözen o. dgl. mit Geräten, die ein Zweiraupenfahrwerk besitzen, zu ermöglichen, ohne die bei nicht horizontierten Geräten bestehende geringe Baubreite und -länge der Fahrwerke sowie Bauhöhe und Standsicherheitsbedingungen zu verschlechtern, und dabei gegenüber bekannten Systemen folgende Vorteile zu realisieren:
- Horizontierung quer und längs zur Fahrtrichtung,
- Minimierung der mechanischen Elemente,
- einfache Montage und Demontage,
- materialökonomisuhe Bauweise.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf der Grundlage eines starren Rahmens, z. B. eines starren Zweiraupenfahrwerkes, eine Anordnung zur Horizontierung eines Körpers, z.B. eines Unterbauringträgers, zu schaffen, welche kleine Horizontierwege und eine Horizontierung quer und längs zur Fahrtrichtung gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Unterbauringträger statisch bestimmt in einem starren Rahmen, bestehend aus zwei Raupenträgern und zwei Querträgern, über ein Kugelgelenk in einem Raupenträger sowie über zwei längenveränderliche Zug-Druck-Stäbe mit sphärisch ausgebildeten Endpunkten in den Querträgern gelagert ist und zwischen dem Unterbauringträger und dem zweiten Raupenträger eine Vertikalführung angeordnet ist.
In weiterer Ausbildung ist vorgesehen, daß zwischen dem Unterbauringträger und dem zweiten Raupenträger vorrigsweise eine vertikale Kulisse mit Kulissenstein angeordnet ist.
Eoenso ist es möglich, daß zwischen dem Unterbauringträger und dem Raupent'äger eine vertikale Gleitachse mit sphärisch beweglichem Gleitstein angeordnet und der Unterbauringträger im Kugelgelenk verschieblich gelagert ist. Mit der erfindungsgemäßen Lösung werden die vorgegebenen Bedingungen und Zielstellungen erfüllt und die infolge der Horizontierung auftretenden Winkel- und Längenänderungen von den Lagern zwängungsfrei aufgenommen.
Aiisführungsbelspiel
D>e Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel anhand von Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. I: Draufsicht Unterbauringträger mit starrem Zweiraupenfahrwerk
Fig. 2: Schnitt A-A (Variante 1)
Fig. 3: Schnitt A-A (Variante 2)
Fig.4: Schnitt B-B (schematische Darstellung des längenveränderlichen Zug-Diuck-Stabes mit Lagerung).
Im Ausführungsbeispiel besteht der äußere Rahmen .us den Raupenträgern 1 und 2 und den beiden Querträgern 3, die starr miteinander verbunden sind. Der Unterbauringträger t hat vier Pratzen 5,6,15 und ist als innerer Körper in dem starren äußeren Rahmen angeordnet. In der Pratze 6 befindet sich die Drehachse 7, deren Kugelkopf mit der Lageruig im Raupenträger 1 das Kugelgelenk 13 bildet. In den Köpfen der beirlon Pratzen 5 befinden sich die Mechanismen für die Längenänderung, die gleichzeitig Ί eil der sphärischen Lagerung für die beiden Zug-Druck-Stäbe 11 sind.
Die Lagerung der beiden Zug-Druck-Stäbe 11 in den Querträgern 3 erfolgt mittels zwängungsfreier Gleitlager nach WP 2986135 (Figur 4, Schnitt C-C) und Bolzen 10. Die zur Aufnahme der Horizontalkräfte notwendige und gleichzeitig als vertikale Führung dienende Kulisse ist in Pratze 15 gelagert. Darin bewegt sich derKulissenstein 12, derauf einer im Raupenträger 2 gelagerten Achse 16 drehbar befestigt ist. Damit umschließt der starre Rahmen 1,2,3 den Unterbauringträger 4 in gleicher Höhe, und die Bauhöhe des Gerätes bleibt unverändert. Je nach Bewegung der beiden längenveränderlichen Zug-Druck-Stäbe ist eine Horizontierung quer und/oder längs zur Fahrtrichtung möglich.
Die Wahl der geometrischen Systemabmessungon der Stützpunkte hat wesentlichen Einfluß auf die Horizontierwege sowie auf die Stützkräfte. Die Horizontierung erfolgt durch die Längenveränderung der Zug-Druck-Stäbe 11, und zwar mechanisch mittels Gewindespindel mit Mutter oder auch hydraulisch mittels Hydraulikzylinder.

Claims (3)

1. Anordnung zur Horizontierung, insbesondere für Zweiraupenfahrwerke von Tagebaugeräten, die auf einer längs und/oder quer zur Fahrtrichtung geneigten Ebene arbeiten und mit einem starren Zweiraupenfahrwerk ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterbauringträger (4) statisch bestimmt in einem starren Rahmen, bestehend aus den Raupenträgern (1) und (2) und den Querträgern (3), über ein Kugelgelenk (13) im Raupenträger (1) sowie über zwei länoenveränderliche Zug-Druck-Stäbe (11) mit sphärisch ausgebildeten Endpunkten in den Querträgern (3) gelagert ist und zwischen dem Unterbauringträgei (4) und dem Raupenträger (2) eine Vertikalführung angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Unterbauringträger (4) und dem Raupenträger (2) eine vertikale Kulisse (14) mit Kulissenstein (12) angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Unterbauringträger (4) und dem Raupenträger (2) eine vertikale Gleitachse (9) mit sphärisch beweglichem Gleitstein (8) angeordnet und der Unterbauringträger (4) im Kugelgelenk (13) verschieblich gelagert ist.
DD32435388A 1988-12-29 1988-12-29 Anordnung zur horizontierung, insbesondere fuer zweiraupenfahrwerke von tagebaugeraeten DD279037B5 (de)

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DD279037A1 DD279037A1 (de) 1990-05-23
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DE19541867C1 (de) * 1995-11-09 1997-06-05 Man Takraf Foerdertechnik Gmbh Einrichtung zum Heben, Senken und Horizontieren von Auslegern von Tagebaugeräten

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DD279037A1 (de) 1990-05-23

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