DD279706A1 - Schaufelradantrieb - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schaufelradantrieb eines Schaufelradbaggers zur Foerderung von Abraum bzw. zur Gewinnung von Kohle und anderen Mineralien, wobei die Antriebe des Schaufelrades 2 zur Erzielung hoher Grabkraefte grosse Antriebsleistungen uebertragen muessen. Zur Vermeidung der infolge der betriebsbedingten bzw. Eigenbelastung hervorgerufenen Verformungen der Antriebsgetriebeabtriebwelle und der daraus resultierenden verschleissbewirkenden Laengsverschiebungen und Kantenpressung der Verlagerung auf der Schaufelradachse 1 wird erfindungsgemaess das dem Schaufelrad 2 gegenueberliegende Ende der Hohlwelle 4 mittels einer Stuetzscheibe 6 und einem aus auf einer Nabe 7 radial angeordneten Rippen 8 bestehenden und auf der Schaufelradachse 1 befestigten Lagerbock abgestuetzt. Fig. 1
Description
Infolge der torsionsweichen Abstützung der Schaufelradhohlwelle an der dem Schaufelrad gegenüberliegenden Seite auf der Achse wird jetzt die gesamte Antriebsleistung vom Schaufelradgetriebe über die Hohlwelle und dem schaufelradseitigen Membranflansch auf das Schaufelrad übertragen. Betriebsbedingte Verformungen der Schaufelradachse und Hohlwelle infolge der am Schaufelrad einwirkenden Umfangs- und Seitenschneidkräfte bzw. Antriebsleistung und dergleichen werden zwischen dem Schaufelrad sowie der Hohlwelle und der dazugehörenden zweiten Abstützung durch die Stützscheibe und Rippen bzw. Speichen der torsionsweichen Konstruktion verschleißfrei kompensiert.
Infolge des ausschließlichen Abstützeffektes der dem Schaufeirad gegenüberliegenden Verlagerung erfolgt die vollständige Weiterleitung der Antriebsleistung vom Schaufelradgetriebe an das Schaufelrad auf dem kürzesten Übertragungsweg. Eine derartige Abstützung zwischen Schaufelradhohlwelle und Schaufelradachse kompensiert die hier auftretenden Relativbewegungen und Krafteinwirkungen, zum Beispiel die Kantenpressung und ist demzufolge völlig verschleißfrei. Dadurch erhöhen sich die Lebensdauer des Schaufelradantriebes und der Verlagerung sowie die Verfügbarkeit dor betreffenden Tagebaugeräte.
Ausführungsbeispiel
Nachfolgend ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben und in einer Skizze schematisch dargestellt. Es zeigen die
Fig. 1: Einen Schnitt durch den Schaufelradantrieb
Fig.2: Eine Seitenansicht des dem Schaufelrad gegenüberliegenden Antriebsgetriebeabtriebsstützpunktes (Lagerbock)
Auf der Schaufelradachse 1 ist das Schaufelrad 2 kraftschiüssig angeordnet und beides in der Verlagerungskonstruktion des Schaufelradauslegers drehbar gelagert. Über einen Membranflansch 3 ist das Schaufelrad 2 mit der Hohlwelle 4 als Abtrieb des Antriebsgetriebes 5 verbunden. Am gegenüberliegenden Ende der Hohlwelle 4 ist eine Stützscheibe 6 angeordnet und mit einem Lagerbock formschlüssig verbunden (Figur 1).
Dieser auf der Schaufelradachse 1 in üblicherweise, zum Beispiel mit Ringspannelementen oder dergleichen befestigte Lagerbock besteht zweckmäßigerweise aus der Nabe 7 mit mehreren sternförmig daran befestigten Rippen 8, Stegen oder Speichen, an deren oberen Enden, zur Hohlwelle 4 weisend, eine kreisringförmige Scheibe 9 zur Aufnahme der Befestigungselemente 10 für die Verbindung mit der Stützscheibe 6 angeordnet ist (Figur 2).
Diese Lösung ist besonders geeignet für den Antrieb von Schaufelrädern, wobei das Schaufelrad 2 und das Antriebsgetriebe 5 zwischen den Lagern der Sohaufelradachse 1 angeordnet sind. Eine derartige Anordnung erweist sich zur Erzielung hoher Grabkräfte sowie Übertragung großer Antriebsleistungen und demzufolge großer Drehmomente ?ls günstig. Alle einwirkenden Kräfte bzw. Verformungen werden durch den torsionsweichen Lagerbock in Verbindung mit der Si'ützscheibe 6 verschleißfrei aufgenommen und die Antriebsleistung wird vom Antriebsgetriebe 5 direkt über die Hohlwelle 4 an das Schaufelrad.2 weitergeleitet.
Claims (1)
- Schaufelradantrieb eines Schaufelradbaggers, dessen Schaufelrad und Antriebsgetriebe abtriebsseitig über eine Hohlwelle auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind, die in der Auslegerkonstruktion drehbar gelagert ist und wobei die Verbindung der Hohlwelle mit dem Schaufelrad zweckmäßigerweise mittels Membranflansch erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an die Hohlwelle (4) des Antriebsgetriebes (5) an ihrem dem Schaufelrad (2) gegenüberliegenden Ende eine Stützscheibe (6) angebracht ist, welche mit einer vorzugsweise kreisringförmigen Scheibe (9) eines auf der Schaufelradachse (1) angeordneten Lagerbockes, bestehend aus einer auf der Schaufelradachse (1) befindlichen Nabe (7), daran befestigten, zweckmäßigerweise in radiale Richtung weisende Rippen (8), Speichen oder Stege, an deren Enden an der dem Schaufelrad (2) zugewandten Seite sich die Scheibe (9) oder dergleichen befindet, verbunden ist.Hierzu 1 Seite ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft den Antrieb des Schaufelrades von Schaufelradbaggern, wie sie zum B sispiel in Tagebauen zur Förderung von Abraum bzw. zur Gewinnung von Kohle und anderen Mineralien Anwendung finden, wobei die Antriebe des Schaufelrades zur Erzielung hoher Grabkräfte große Antriebsleistungen und demzufolge große Drehmomente übertragen müssen.Charakteristik des bekannten Standes der TechnikEs sind Schaufelradantriebe bekannt, die mit einem Membranflansch als formschlüssiges Verbindungsmittel zwischen dem Schaufelrad und dem Antriebsgetriebe versehon sind, wie dies beispielsweise in den Ausführungen gemäß DD-PS 112.153, E 02 F3/24, der Fall ist, wobei das Schaufelrad auf einer Achse sitzt und mit dieser kraftschlüssig verbunden ist. Das Antriebsgetriebe stützt sich über den als Hohlwelle ausgehärteten Abtrieb einmal über das Schaufelrad sowie demgegenüber mittels bekannter Lager auf dieser Achse ab.Das Drehmoment wird vom Antriebsmotor über die Hohlwelle des Getriebeabtriebes und dann zum überwiegenden Teil über den an der Hohlwelle befestigten Membranflansch an das Schaufelrad abgegeben. Der Membranflansch hat darüber hinaus die Aufgabe, die während des Arbeitsvorganges entstehenden Verformungen der Hohlwelle, Schaufelradachse und Verlagerungskonstruktion weitgehend zu kompensieren.Bei einer derartigen SchaufelradanHebsanordnung entsteht infolge der Torsionsbeanspruchung dos als Hohlweile ausgebildeten Abtriebes eine Verdrehung dieser Hohlwelle, die sich am dem Schaufelrad gegenüberliegenden Stützpunkt des Antriebsgetriebes auf der Achse als Gleitbewegung am Achsumfang auswirkt und Verschleiß verursacht. Zum anderen werden infolge der Achsdurchbiegung durch die Einwirkung der Umfangs- und Seitenschneidkraft von den Graborganen des Schaufelrades sowie durch Fertigungsungenauigkeiten verschleißvers'ärkende Bewegungen bzw. Belastungen am Stützpunkt der Hohlwelle auf der Achse hervorgerufen.Es ist bekannt, diesem Verschleiß mit einer kugeligen Lagerung gemäß DE-PS 967.429,84d Gruppe 1/30 bzw. mit einer Verlagerung mittels elastiscner Elemente entgegenzuwirken. Diese Lösungen haben den Nachteil der aufwendigen Herstellung und Montage. Außerdem schließen sie die vorzugsweise auftretenden Längsbewegungen und den damit verbundenen Verschleiß des betreffenden Hohlwellenstützpunktes keinesfalls aus. Dadurch kommt es auch zu einer teilweisen Übertragung der Antriebsleistung über den dem Schaufelrad gegenüberliegenden Teil der Hohlwelle, deren Abstützung auf der Achse und die Achse salbst bis hin zum Schaufelrad.Ziel der ErfindungDie Erfindung hat zum Ziel, die Abstützung des Schaufelradantriebes auf der Schaufelradachse verschleißfrei zu gestalten und dadurch die Lebensdauer de," Schaufelradantriebes und somit die Geräteverfügbarkeit zu erhöhen.Darlegung des Wesens der ErfindungEs besteht die Aufgabe, einen Schaufelradantrieb zu erstellen, bei dem die Relativbewegungen der Antriebsgetriebeverlagerung auf der Schaufelradachse verschleißfrei aufgenommen werden und die gesamte Antriebsleistung direkt vom Antriebsgetriebe an das Schaufelrad übertragen wird.Erfindungsgemäß geschient dies dadurch, in dem an die Hohlwelle des Antriebsgetriebeabtriebes zweckmäßigerweise ein Membranflansch jeweils formschlüssig mit der Schaufelradkonstruktion verbunden und am dem Schaufelrad gegenüberliegenden Stützpunkt an die Hohlwelle eine Stützscheibo angeordnet ist. Diese ist wiederum form- bzw. kraftschlüssig mit einer auf der Schaufelradachse in bekannter Weise befestigten torsionsweichen Konstruktion verbunden. Dazu sind auf einer Verlagerungsnabe sternförmig Rippen bzw. Speichen in radialer Richtung angebracht, an deren Enden eine z. B. kreisringförmige Aufnahme die formschlüssige Verbindung über die Stützscheibe mit der Hohlwellenkonstruktion ermöglicht.
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| DD279706A1 true DD279706A1 (de) | 1990-06-13 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD279706A1 (de) |
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1989
- 1989-01-26 DD DD32524289A patent/DD279706A1/de unknown
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