DD280000A3 - Positioniereinrichtung zur maschinellen bearbeitung von planoptikteilen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Positioniereinrichtung zur maschinellen Bearbeitung von Planoptikteilen, insbesondere von Polygonprismen und -spiegeln. Erfindungsgemaess besteht die Bauteilaufnahme der Positioniereinrichtung aus einem planparallelen Kopierkoerper, dessen Aussenkontur mindestens drei Flaechenelemente aufweist und als Mess- und Winkelnormal ausgebildet ist. Die zu bearbeitenden Planoptikteile sind beidseitig am Kopierkoerper durch Ansprengverbindungen befestigt. Der Kopierkoerper ist ueber einen an einem Flaechenelement angesprengten Ausgleichskeil auf einer Traegerplatte durch eine Ansprengverbindung lagefixiert und wird ueber eine nach Interferenzstreifen positionierbare, ambulant angeordnete Ausrichtplatte justiert. Der Keilwinkel des Ausgleichskeiles ist derart bemessen, dass eine Bearbeitungsebene der Planoptikteile parallel zur Traegerplatte liegt und haengt von der Anzahl der Flaechenelemente am Kopierkoerper und der Anzahl der herzustellenden Flaechen an den Planoptikteilen ab. Durch Umschalten und Auflagewechsel des Kopierkoerpers auf den Ausgleichskeil loesen sich Flaechenelemente an den Planoptikteilen mit hoher Qualitaet erzeugen. Fig. 2
Description
Die Erfindung betrifft eine Positioniereinrichtung zur maschinellen Bearbeitung von Planoptikteilen, insbesondere von Polygonprismen und -spiegeln. Die Erfindung ermöglicht dio Fertigung von Polygonen mit unterschiedlicher Flächenunterteilung. Mit Polygonprismen werden bewegliche Ziele länger im Sucherfeld festgehalten. Bei Filmschneidetischen sind Polygonprismen für den Ablauf des Bewegungsvorganges der Filmprojektion eingesetzt.
Aus der DE-OS 3332903 ist ein Planschleifgerät bekannt, bei dem der Führungsanschlag bei arretierter Schräglage längs einer am Führungstisch angeordneten Führungsbahn parallel zum Schleifteller hin- und herschiebbar ist. Nachteilig ist die Einzelfertigung sowie Fertigungsungenauigkeit durch die konstruktive Anordnung.
In der DD-PS 214561 ist ein Verfahren zum Polieren von Glas oder glasähnlichen Substanzen erläutert, das die Oberflächenbeareitung '>pt:scher Bauelemente bis zu einer Flächengröße von einigen cm2 erlaubt.
Dabei ist ein Oberflächei.effekt relativ niedriger Spannungen im Material erzeugt, wobei die Oberflächenschicht bis zur Verflüssigung erwärmt und die oberflächenferneren Schichten über zusätzliche Energiezufuhr zur Verringerung der Spannungen führt.
Nachteilig sind bei diesem Verfahren die relativ kleinen zu polierenden Werkstücke und die zwischen den erwärmten Schichten auftretenden Spannungen.
Bekannt ist aus der DE-OS 3523901 eine Glasplattenschleifmaschine, bei der durch einen ersten Förderer mit einer über Kettenräder umlaufenden antreibbaren Kette, an deren bezüglich der Umlaufbewegung äußeren Umfang parallel zueinander Halteelemente angebracht sind, durch einen zweiten Förderer mit einem den Halteelementen gegenüberliegenden Förderband zum Einklemmen einer Glasplatte in Zusammenwirken mit den Halteelementen und zur Bewegung der Glasplatte und durch eine Schleifeinrichtung zum Schleifen der eingeklemmten und bewegten Glasplatte erfolgt. Die bekannten Lösunger, sind, da meist nur Einzelfertigung möglich ist, für eine effektive Nutzung ungeeignet.
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen, die maschinelle Fertigung von Polygonprismen und -spiegeln hoher Stückzahlen auf großen Flächen zu ermöglichen sowie eine hohe Zuverlässigkeit der Planoptikteile bei guter Qualität zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Positioniereinrichtung zur maschinellen Bearbeitung von Planoptikteilen, insbesondere von Polygonprismen und -spiegeln zu schaffen, welche dio maschinelle Fertigung von Planoptikteilen großer Stückzahl auf großen Flächen ermöglicht und eine hohe Zuverlässigkeit bei guter Qualität sichert. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Positioniereinrichtung, bestehend aus einer Bauteilaufnahme sowie Ausrichtelementcn, dadurch gelöst, daß die Bauteilaufnahme aus einem planparallelen Kopierkörper besteht, die Außenkontur des Kopierkörpers mindestens drei Flächenelemente aufweist und als Meß- und Winkelnormal ausgebildet ist, die Planoptikteile beidseitig am Kopierkörper durch Anspreng verbindungen befestigt sind, der Kopierkörper über einem an einem Flächenelement angesprengten Ausgleichskeil auf einer Trägerplatte durch eine Ansprengverbindung angeordnet ist, der Ausgleichskeil über eine ambulant angeordnete, nach Interferenzstreifen positionierbare, AusrLhtplatte justierbar ist und der Keilwinkel α des Ausgleichskeiles derart bemessen ist, daß eine Bearbeitungsebene der Planoptikteile parallel zur Trägerplatte liegt. Die Ausrichtplatte wird nach dem Ansprengen des Ausgleichskeiles wieder entfernt. Der Keilwinkel α des Ausgleichskeiles ist abhängig von der Anzahl der Flächenelemente des Kopierkörpers sowie der zu fertigenden Planoptikteile. Durch Umschalten des Kopierkörpers in Verbindugn mit einem Auflagewechsel des Ausgleichskeiles auf dem Kopierkörper werden nacheinander die einzelnen Flächenelemente an den Planoptikteilen erzeugt.
Die Positioniereinrichtung ermöglicht die maschinelle reproduzierbare Bearbeitung von Planoptikteilen hoher Stückzahl bei verbesserten Qualitätsparametern der Optikteile.
Ausführungsbeispiel
In einem nachstehenden Ausführungsbeispiel soll die erfindungsgemäße Positioniereinrichtung näher erläutert werden. Dazu zeigen:
Fig. 1: Vorderansicht der Positioniereinrichtung
Fig. 2: Seitenansicht der Positioniereinrichtung (Darstellung mit einem Planoptikteil) .
Figur 1 zeigt einen Kopierkö.-per 1, an denen beidseitig Planoptikteile 3 durch Ansprengverbindungen befestigt sind. Zur Fertigung von Polygonprismen aus den Planoptikteilen 3 wird an einem Flächenelement 7 des, wie aus Figur 2 ersichtlich, sechsflächigen Kopierkörpers 1, ein Ausgleichskeil 2 positioniert angesprengt. Die Positionierung des mit einem Keilwinkel α versehehen Ausgleichskeiles 2 erfolgt über eine ambulant am Kopierkörper 1 angeordnete Ausrichtplatte 4, wobei zur Erfassung der Position Inteferenzstreifen an einem Flächenelement 6 erfaßt und ausgewertet werden. Die Ausrichtplatte 4 wird nach der Fixierung des Ausgleichskeiles 2 wieder entfernt. Zur Fertigung der, wie in Figur 2 dargestellt, 18flächigen Polygonprismen, wire1 ein Ausgleichskeil 2 mit einem Keilwinkel α von 20° verwendet. Der Keilwinkel α richtet sich nach der Anzahl der zu fertigenden Flächenelemente an den Planopti (teilen 3 bzw. nach der Gestaltung des Kopierkörpers 1 und ist so bemessen, daß eine Bearbeitungsebene 8 der Planoptikteile 3 parallel zu e!ner Trägerplatte 5, aufweicher der Ausrichtkeil 2 und somit die gesamte Positioniereinrichtung lagofixiert ist, angeordnet ist.
Nach dem Fertigen der ersten sechs Flächenelemente an den Planoptikteilen 3, bei direkter Auflage der Flächenelemente des Kopierkörpers 1 auf die Trägerplatte 5, erfolgt das Anordnen des Ausrichtkeiles 2 in der beschriebenen Art und Weise, das heißt, die Positioniereinrichtung kommt zum Einsatz. Durch Umschalten des Kopierkörpers 1 in Verbindung mit einem Wechsel der Auflage des Ausgleichskeiles 2 sowie der Positionierung des Ausgleichskeiles 2 werden die einzelnen in der Bearbeitungsebene 8 der Planoptikteile 8 erzeugt.
Claims (1)
- Positioniereinrichtung zur maschinellen Bearbeitung von Planoptikteilen, bestehend aus einer Bauteilaufnahme sowie Ausrichtelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteilaufnahme aus einem planparallelen Kopierkörper (1) besteht, dio Außenkontur des Kopierkörpers (1) mindestens drei Flächenelemente aufweist und als Meß- und Winkelnormal ausgebildet ist, die Planoptikteile (3) beidseitig am Kopierkörper (1) durch Ansprengverbindungen befestigt sind, der Kopierkörper (1) über einen an einem Flächenelement (7) angesprengten Ausgleichskeil (2) auf einer Trägerplatte (5) durch eine Ansprengverbindung angeordnet ist, der Ausgleichskeil (2) über eine ambulant angeordnete, nach Interferenzstreifen positionierbare, Ausrichtplatte (4) justierbar ist und der Keilwinkel (α) des Ausgleichskeils (2) derart bemessen ist, daß eine Bearbeitungsebene (8) der Planoptikteile (3) parallel zur Trägerplatte (5) liegt.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| DD280000A3 true DD280000A3 (de) | 1990-06-27 |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102006005006B3 (de) * | 2006-01-31 | 2007-02-15 | Fachhochschule Jena | Verfahren zur Herstellung von Polygonen mit n gleichen Polygonaußenseiten |
| CN104608020A (zh) * | 2015-02-03 | 2015-05-13 | 中国电子科技集团公司第四十六研究所 | 一种双包层光纤八角形内包层的加工方法及夹具 |
| CN109623559A (zh) * | 2018-12-04 | 2019-04-16 | 天津津航技术物理研究所 | 适用于激光陀螺腔体光学表面加工用辅助块设计方法 |
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1987
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Cited By (4)
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