DD285304A5 - Anordnung und verfahren zur maschinellen fertigung von polygonprismen - Google Patents

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DD285304A5
DD285304A5 DD30313987A DD30313987A DD285304A5 DD 285304 A5 DD285304 A5 DD 285304A5 DD 30313987 A DD30313987 A DD 30313987A DD 30313987 A DD30313987 A DD 30313987A DD 285304 A5 DD285304 A5 DD 285304A5
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
prisms
polygonal
polygon
intermediate plate
prism
Prior art date
Application number
DD30313987A
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English (en)
Inventor
Guenter Hempel
Guenter Graefe
Trula Spangenberg
Dietrich Saeumel
Karl-Heinz Seyffert
Original Assignee
Veb Carl Zeiss Jena,Dd
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/015Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor of television picture tube viewing panels, headlight reflectors or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen. Die Erfindung findet Anwendung bei Rotationsmaschinen, bei Filmschneidetischen und als bewegliche Ziele im Sucherbild. Ziel der Erfindung ist es, die maschinelle Fertigung von Polygonprismen hoher Stueckzahlen zu ermoeglichen und eine hohe Zuverlaessigkeit bei guter Qualitaet der Polygonprismen zu sichern. Erfindungsgemaesz werden vorgearbeitete, formaequivalente Teilprismen ueber mehrere Bauelemente angesprengt, gemeinsam feinbearbeitet, anschlieszend geloest und die Teilprismen zu Polygonprismen versprengt. Fig. 1{Verfahren; Anordnung; Polygonprisma; ansprengen; maschinelle Fertigung; Glasbearbeitung, schleifen, polieren}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen, die bei Rotationsmaschinen, bei Filmschneidetischen und als bewegliche Ziele im Sucherbild Anwendung finden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der vorliegenden Patentliteratur sind kaum direkt vergleichbare Lösungen zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen bekannt. Bekannt ist ein Planschleifgerät aus der DE-OS 3332903, die dem der Führungsanschlag bei arretierter Schräglage längs einer an Führungstisch angeordneten Führungsbahn parallel zum Schleifteller hin- und herschiebbar ist.
Bekannt ist ein Verfahren zum Polieren von Glas oder glasähnlichen Substanzen nach DD-WP 214561, bei dem die optischen Bauelemente mit einer Flächengröße bis zu einigen cm2 oberflächenbearbeitet werden.
Dabei wird ein Oberflächeneffekt geringer Spannungen im Material erzeugt, wobei die Oberflächenschicht bis zur Verflüssigung erwärmt und die oberflächenferneren Schichten über zusätzliche Energiezufuhr zur Verringerung der Spannungen führt.
Die bekannten Lösungen sind sehr zeitaufwendig, sie ermöglichen nur Einzelanfertigung und sind damit für eine effektive Nutzung ungeeignet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Qualität von Polygonprismen bezüglich der Parallelgenauigkeiten gegenüberliegender Flächen zu verbessern und dabei gleichzeitig den Fertigungsprozeß effektiver zu gestalten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung sowie ein Verfahren zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen zu entwickeln, deren Einsatz eine reproduzierbare, maschinelle Großserienfertigung von Polygonprismen mit großen Flächen ermöglicht und dabei auftretende Summenteilungsfehler weitestgehend ausschließt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Anordnung zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen dadurch gelöst, daß ein flächenvorbereitetes Polygonprisma aus mindestens zwei vorgearbeiteten in der Hauptsache halbierten Teilprismen besteht, die über ein planparalleles Distanzelement deckungsgleich miteinander verbunden sind und die Trennflächen der Teilprismen über eine Zwischenplatte auf einem mit der Polygonprismenaufnahme verbundenen austauschbaren Winkelelement fixiert sind.
Vorteilhaft dabei ist, daß jedes Polygonflächenelement so einem Winkelelement zugeordnet ist, daß das zu bearbeitende Polygonflächenelement parallel zur Feinbearbeitungs- und Aufnahmeebene liegt.
Von Vorteil ist weiter, daß die Verbindungen zwischen den Teilprismen und dem Distanzelement, zwischen den Trennflächen der Teilprismen und der Zwischenplatte, zwischen der Zwischenplatte und dem Winkelelement und zwischen dem Winkelelement und der Polygonr rismenaufnahme durch Ansprengverbindungen sind.
Weiterhin wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen dadurch gelöst, daß vor der Aufnahme des vorgearbeiteten Polygonprismas das Polygonprisma durch eine seiner Hauptachsen halbiert wird und die halbierten Teilprismen über ein Distanzelement sowie durch Ausrichten und Fixieren der Trennflächen auf einer Zwischenplatte deckungsgleich miteinander verbunden werden und die mit Teilprismen versehene Zwischenplatte auf einer Aufnahmefläche eines mit der Polygonprismenaufnahme lösbar verbundenen Winkelelementes fixiert wird. Vorteilhaft bei der anschließenden Feinbearbeitung der Polygonflächenelemente ist die Zuordnung je eines Winkelelementes, wobei immer das Polygonflächenelement feinbearbeitet wird, welches ontsprechenü dem verwendeten Winkelelement parallel zur Aufnahme- und Werkzeugebene liegt. Vorteilhaft dabei ist, daß nach der Polygonflächenbearbeitung die Teilprismen von der Zwischenplatte sowie dem Distanzelement gelöst und anschließend durch Ansprengen der Trennflächen zu einem Polygonprisma verbunden werden.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht das Schleifen und Polieren von Polygonprismen mit Parallelitätsgenauigkeiten gegenüberliegender Flächen und Summenteilungsfehlern gegen Null. Mit der Erfindung sind Polygonprismen, deren Flächenanzahl durch zwei teilbar ist, fertigbar.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1: die Vorderansicht
Fig. 2: die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Anordnung und
Fig. 3: zwei zusammengesprengte formäquivalente Teilprismen.
Die Erfindung wird an der Fertigung eines zwölf Flächen umfassenden Polygonprismas näher erläutert. Wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, sind zwei vorgearbeitete, formäquivalente Teilprismen 2,3 zwischen einem planparallelen Distanzelement 4 und den Trennflächen 5,6 über eine Zwischenplatte 7 auf ein Winkeleloment 9 gesprengt.
Nach dem Schleifen und Polieren eines Polygonflächenelementes wird das Winkelelement 9 durch ein anderes (nicht dargestellt) ersetzt.
Das nächste Polygonflächenelement wird gefertigt. Für ein Polygonprisma mit zwölf Flächen sind drei Winkelelemente 9 erforderlich. Zwei vorgearbeitete, formäquivalente Teilprismen, 2,3 werden immer gemeinsam auf einem Winkelelement 9 bearbeitet. Auf einer Polygonprismenaufnahme 8 sind etwa zwanzig Paare formäquivalenter Teilprismen 2,3 gleichzeitig fertigbar. Nach der Fertigstellung von sechs Polygonflächenelementen werden die formäquivalenten Teilprismen 2,3 von der Zwischenplatte 7 gelöst und so miteinander versprengt, daß die Hauptachse 1 genau zwischen die Teilprismen 2,3 führt (Figur 3).
Dijrch die Erfindung sind der Parallelitätsfehler gegenüberliegender Polygonflächenelemente und der Summenteilungsfehler angeglichen und erreichen Werte um Null.

Claims (3)

1. Anordnung zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen, bestehend aus einer auf der Werkstückspindel einer Planoptikfeinbearbeitungsmaschirie angeordneten Prismenaufnahme mit mindestens einem darauf fixierten flächenvorbearbeiteten Polygonprisma sowie einem an einer Werkzeugspindel befestigten Feinbearbeitungswerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein vorbearbeitetes Polygonprisma aus zwei durch eine Hauptachse (1) halbierte, formäquivalente Teilprismen (2,3), die über ein planparalleles Distanzelement (4) deckungsgleich miteinander verbunden sind, besteht, die Trennflächen (5,6) der Teilprismen (2,3) über eine Zwischenplatte (7) auf einem mit der Polygonprismenaufnahme (8) verbundenen austauschbaren Winkelelement (9) derart zugeordnet ist, daß das zu bearbeitende Polygonflächenelement parallel zur Feinbearbeitungs- und Aufnahrreebene liegt.
2. Anordnung zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen den Teilprismen (2, 3) und dem Distanzelement (4), zwischen den Trennflächen (5,6) der Teilprismen (2,3) und der Zwischenplatte (7), zwischen der Zwischenplatte (7) und dem Winkelelement (9) sowie zwischen dem Winkelelement (9) und der Polygonprismenaufnahme (8) Ansprengverbindungen sind.
3. Verfahren zur maschinellen Fertigung von Polygonprismen, bei welchem ein flächenelementmäßig vorbearbeitetes Polygonprisma auf eine Polygonaufnahme einer Feinbearbeitungsmaschine aufgenommen und anschließend mittels eines Feinbearbeitungswerkzeuges einer weiteren Polygonflächenbearbeitung unterzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufnehmen des vorgearbeiteten Polygonprismas das Polygonprisma durch eine seiner Hauptachsen halbiert wird, die halbierten Teilprismen über ein planparalleles Distanzelement sowie durch Ausrichten und Fixieren der Trennflächen auf einer Zwischenplatte deckungsgleich miteinander verbunden werden, die mit mindestens zwei Teilprismen versehene Zwischenplatte auf einer Aufnahmefläche eines mit der Polygonprismenaufnahme lösbar verbundenen Winkelelementes fixiert wird, anschließend die Feinbearbeitung der einzelnen Polygonflächenelemente derart vorgenommen wird, daß jedem Polygonflächenelement ein Winkelelement zugeordnet wird, wobei immer das Polygonflächenelement feinbearbeitet wird, welches in Abhängigkeit vom Winkel des verwendeten Winkelelementes parallel zur Aufnahme- und Werkzeugebene liegt, nach der Polygonflächenfeinbearbeitung die Teilprismen von der Zwischenplatte sowie dem Distanzelement gelöst und durch Ansprengen der Trennflächen zu einem Polygonprisma um 180° verdreht verbunden werden.
DD30313987A 1987-05-26 1987-05-26 Anordnung und verfahren zur maschinellen fertigung von polygonprismen DD285304A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006005006B3 (de) * 2006-01-31 2007-02-15 Fachhochschule Jena Verfahren zur Herstellung von Polygonen mit n gleichen Polygonaußenseiten

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DE102006005006B3 (de) * 2006-01-31 2007-02-15 Fachhochschule Jena Verfahren zur Herstellung von Polygonen mit n gleichen Polygonaußenseiten

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