DD280708A1 - Verfahren zum wenden von werkstuecken - Google Patents

Verfahren zum wenden von werkstuecken Download PDF

Info

Publication number
DD280708A1
DD280708A1 DD32680289A DD32680289A DD280708A1 DD 280708 A1 DD280708 A1 DD 280708A1 DD 32680289 A DD32680289 A DD 32680289A DD 32680289 A DD32680289 A DD 32680289A DD 280708 A1 DD280708 A1 DD 280708A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
workpiece
turning
receiving device
processing
pivoted
Prior art date
Application number
DD32680289A
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg Richter
Peter Schirmer
Original Assignee
Werkzeugmaschinenbau Fz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugmaschinenbau Fz filed Critical Werkzeugmaschinenbau Fz
Priority to DD32680289A priority Critical patent/DD280708A1/de
Publication of DD280708A1 publication Critical patent/DD280708A1/de

Links

Landscapes

  • Feeding Of Workpieces (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Abstract

Die Erfindung beinhaltet ein Verfahren zum Wenden von Werkstuecken. Die Erfindung ist anwendbar, wenn aus Bearbeitungsgruenden haeufiges Wenden des zu bearbeitenden Werkstuecks erforderlich ist, das infolge seiner Masse manuell nicht ausgefuehrt werden kann. Das Objekt wird dazu einschliesslich einer aussermittig schwenkbar angeordneten Aufnahmeeinrichtung ueber eine Servoreinrichtung in eine prismatische Wendeeinrichtung geschwenkt. Nach Ausschwenken der Aufnahmevorrichtung kann die Wendeeinrichtung um 180 um eine vertikale z-Achse gedreht und nach einschwenken der Aufnahmevorrichtung ueber die Servoeinrichtung wieder in Bearbeitungsposition gebracht werden. Das Objekt behaelt dabei seine identische und raeumliche Zuordnung zur Bearbeitungsstation, d. h. es verlaesst die Station nicht. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar, wenn Bearbeitungsvorgänge häufig mehrseitige Zugänglichkeit zum Bearbeitungsobjekt-Bauteil, Baugruppe - erfordern, z. B. wenn Montagearbeiten an der Ober- und Untorsoite eines liegenden Bearbeitungsobjektes erforderlich sind und die Masse des Bearbeitungsobjektes ein rein manuelles Wenden nicht mehr zuläßt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Der Begriff „Wenden" wird in der Literatur mit unterschiedlicher Bedeutung verwendet. Lösungen, bei denen das Objekt um eine vertikale Achse gedreht wird, folglich die Auflagefläche erhalten bleibt, worden nicht weiter betrachtet.
Für Lösungen, bei denen das Objekt um eine horizontale Achse um 180" derart gedreht wird, daß die ehemals oben liegende Fläche zur Auflagefläche wird, sind mehrere technische Lösuncr prinzipien bekannt.
In DD-WP 108059, DD-WF" 136380, DD-WP 203030, DD-WP 238776, DD-WP 260045 werden Lösungen beschrieben, bei denen zwei Schenkel um einen Drehpunkt scherenartig aufeinander zu bewegt werden, folglich das Objekt in vertikaler Lage klemmen.
Hier übernimmt der vordem leere Schenkel das zu wendende Objekt, und die beiden Schenkel der Wendeeinrichtung werden in die Ausgangslage zurückgeführt.
Diese Lösungen haben die Nachteile, daß sie erstens nicht innerhalb einer Arbeitsstation anordenbar sind, sondern das zu wendende Objekt muß aus der Arbeitsstation heraus geführt werden. Dazu sind aufwendige Einrichtungen nötig. Zum zweiten wird damit die Lage des Objekts räumlich verändert.
In DD-WP 211975 wird eine Lösung beschrieben, bei der zum Wenden ein schwenkbarer Doppelgreifer angeordnet ist. Hier sind ebenfalls die Nachteile gegeben, daß das zu wendende Objekt die Arbeitsstation verlassen muß und somit eine räumliche Lageveränderung nicht vermieden werden kann.
In DD-WP 103824 wird eine Lösung beschrieben, bei der ähnlich dem Rhönradprinzip Formkästen in einem Rolkahmen auf Rollenbahnen gewendet werden.
Bedingt durch die konstruktive Gestaltung des Rollrahmens ist diese Lösung nicht geeignet, in eine Arbeitsstation integriert zu werden. Lösungen, die auf dem Vibrationsprinzip mit Wendeschikanen beruhen, sind nur für Werkstücke geringer Masse geeignet und werden hier nicht betrachtet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Wenden masseintensiver Bauteile, besonders im Hinblick auf Montagevorrichtungen, die an mehreren Seiten des Bearbeitungsobjektes ausgeführt werden müssen, mit einfachen Mitteln zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung löst die technische Aufgabe, das Verfahren zum Wenden von Werkstücken erfinderisch so zu verbessern, daß bei wechselnder Bearbeitungsseite das Wenden des Bearbeitungsobjektes mit einfachen Mitteln innerhalb der Bearbeitungsstation erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Werkstückaufnahmevorrichtung einschließlich Werkstück mittels Servoeinrichtung in eins verfahrbare prismatische Wendeeinrichtung geschwenkt wird, das Werkstück so weit gekippt wird, daß die Aufnahmevorrichtung in die Ruhelage ausgeschwenkt werden kann, daß die Wendeeinrichtung einschließlich Werkstück um 180° gedreht wird, das Werkstück soweit gekippt wird, daß die Aufnahmevorrichtung wieder in die Wendeeinrichtung eingeschwenkt und einschließlich Werkstück in die Arbeitslage zurück geschwenkt werden kann.
Die Lösung hat die Vorteile, daß Bearbeitungsobjekte, die infolge ihrer Masse rein manuell nicht mehr zu handhaben sind, innerhalb der Arbeitsstation gewendet werden können, ohne die Arbeitsstation zu verlassen. Dabei verläuft der Wendevorgang so, daß sich das Bearbeitungsobjekt auch nach dem Wenden in identischer räumlicher Zuordnung zur Arbeitsstation befindet.
-2- 280 708 Autföhrungsbelspiel Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: Prinzipskizze der Wendeeinrichtung - Bearbeitungsposition
Fig. 2: Bearbeitungsobjekt ist in die prismatische Wendeeinrichtung geschwenkt
Fig. 3: Aufnahmevorrichtung ist in Ruhelage geschwenkt, Bearbeitungsobjekt kann gewendet werden
Fig. 4: Ansicht der prismatischen Wendeeinrichtung.
Das Werkstück 1.1 befindet sich in Bearbeiiungslage 6, d. h. in horizontaler Lage in der Aufnahmevorrichtung 1. Siehe dazu Fig. 1.
Diese Aufnahmevorrichtung 1 positioniert das Werkstück 1.1 in einer (nicht dargestellten) Bearbeitungs-ZMontagestation und ist außermittig schwenkbar gelagert (2). Zum Wenden wird die Aufnahmevorrichtung 1 über eine Servoeinrichtung 3, die sich einerseits am Gestell/Tisch 5 abstützt und andererseits über einen Anlenkpunkt 4 an der Aufnahmevorrichtung 1 angelenkt ist, um einen außermittigen Schwenkpunkt 2 in die prismatische Wendeeinrichtung 10 geschwenkt. Siehe dazu Fig. 2, hier befindet sich die Aufnahmevorrichtung 1 in Übergabelage 7, und das Werkstück 1.1 stützt sich am Sicherungsarmpaar 11 ab. Das Werkstück 1.1 wird darauf folgend in vertikale Lage gekippt und die Aufnahmevorrichtung 1 über die Servoeinrichtung 3 in die Ruhelage 8 geschwenkt. Siehe dazu Fig.3.
Nach dem Ausschwenken der Aufnahmevorrichtung 1 kann die prismatische Wendeeinrichtung 10 einschließlich Werkstück 1.1 um 180° um die z-Achse gewendet werden. Zur Darstellung des Platzbedarfs ist der Wendeflugkreis 9 des Werkstücks 1.1 angegeben.
Das Zurückschwenken des Werkstücks 1.1 in die Bearbeitungslage 6erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Das Werkstück 1.1 befindet sich danach wieder in identischer und räumlicher Zuordnung zur Arbeitsstation.
Zur Anpassung an unterschiedliche Werkstückgrößen ist die prismatische Wendeeinrichtung 6 über die z-Achse höheneinstellbar. Weiterhin kann sie über die x-Achse aus dem Schwenkbereich ausgefahren werden.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Wenden von Werkstücken, insbesondere von rotationssymmetrischen Werkstücken, wobei das Werkstück die Bearbeitungsstation nicht verläßt und die gleiche Position wieder erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückaufnahmevorrichtung (1) einschließlich Werkstück (1.1) mittels Servoeinrichtung (3) in eine verfahrbare prismatische Wendeeinrichtung (10) geschwenkt wird, das Werkstück (1.1) so weit gekippt wird, daß die Aufnahmevorrichtung (1) in die Ruhelage (8) ausgeschwenkt werden kann, daß die Wendeeinrichtung (10) einschließlich Werkstück (1.1) um 180° gedreht wird, das Werkstück (1.1) soweit gekippt wird, daß die Aufnahmevorrichtung (1) wieder in die Wendeeinrichtung (10) eingeschwenkt und einschließlich Werkstück (1.1) in die Arbeitslage (6) zurück geschwenkt werden kann.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD32680289A 1989-03-22 1989-03-22 Verfahren zum wenden von werkstuecken DD280708A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32680289A DD280708A1 (de) 1989-03-22 1989-03-22 Verfahren zum wenden von werkstuecken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32680289A DD280708A1 (de) 1989-03-22 1989-03-22 Verfahren zum wenden von werkstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD280708A1 true DD280708A1 (de) 1990-07-18

Family

ID=5607880

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD32680289A DD280708A1 (de) 1989-03-22 1989-03-22 Verfahren zum wenden von werkstuecken

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD280708A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69107700T2 (de) Werkzeugmaschine.
DE69931087T2 (de) Biegevorrichtung
DE10026069C2 (de) CNC-Bearbeitungszentrum sowie Verfahren zur Holzbearbeitung
DE8322699U1 (de) Automatisch gesteuerte handhabungsvorrichtung
DE69603908T2 (de) Werkzeugmaschine zum Bearbeiten von länglichen Elementen mit als Ausleger montierten Werkstückträgern
DE102013216752A1 (de) Werkzeug-Maschine
EP1175278A1 (de) Werkzeugmaschine mit einem manipulator
EP0812653A2 (de) Verfahren zum Betreiben einer Werkzeugmaschine
DE8817048U1 (de) Vorrichtung zum Handhaben, insbesondere Transportieren von Werkstücken zwischen zwei benachbarten Bearbeitungsstationen
DE10007578C2 (de) Einspannvorrichtung für zu lackierende Gegenstände
DE3625037A1 (de) Vorrichtung zum einlegen und entnehmen von werkstuecken aus/in eine haltevorrichtung
DE19853945C2 (de) Werkzeugmaschine, insbesondere Fräsbearbeitungszentrum
DD280708A1 (de) Verfahren zum wenden von werkstuecken
DE1502561B1 (de) Vorrichtung zum Spannen von zu beschleifenden rohrfoermigen Werkstuecken aus Glas u.dgl.
DD280709A1 (de) Einrichtung zum wenden von werkstuecken
DE4137563C1 (en) Holder for objects of varying dimension - has prismatic bearers with cams sliding in curved grooves, also having curved body moving to give scale reading of object shape
EP0502233B1 (de) Transportautomat, insbesondere zum Transportieren von Werkstücken zwischen Pressen
DE10064416C2 (de) Werkzeugmaschine, insbesondere Fräsbearbeitungszentrum
DE1552417C3 (de) Koordinaten-Bohr- und Fräsmaschine
CH649243A5 (en) Machine tool
DE3126873A1 (de) Ladezange
DE3446702A1 (de) Werkstueckwechselvorrichtung an bearbeitungsmaschinen
DD233965A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur flexiblen verkettung von bearbeitungsmaschinen
DD297928A5 (de) Wechseleinrichtung fuer werkzeugspindeltraeger an einer bearbeitungsmaschine
DE9108068U1 (de) Vorrichtung zum Spannen von Werkstücken auf einem Maschinentisch

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee