DD280709A1 - Einrichtung zum wenden von werkstuecken - Google Patents

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DD280709A1
DD280709A1 DD32680389A DD32680389A DD280709A1 DD 280709 A1 DD280709 A1 DD 280709A1 DD 32680389 A DD32680389 A DD 32680389A DD 32680389 A DD32680389 A DD 32680389A DD 280709 A1 DD280709 A1 DD 280709A1
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DD
German Democratic Republic
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turning
workpiece
prismatic
workpieces
receiving device
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Application number
DD32680389A
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English (en)
Inventor
Joerg Richter
Peter Schirmer
Original Assignee
Werkzeugmaschinenbau Fz
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Wenden von Werkstuecken. Die Erfindung ist fuer Bearbeitungsvorgaenge anwendbar, bei denen infolge der Masse vorwiegend rotationssymmetrischer Bearbeitungsobjekte ein manuelles Wenden nicht moeglich, entsprechend des Arbeitsregimes Wenden aber erforderlich ist. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass eine Werkstueckaufnahmevorrichtung aussermittig schwenkbar angeordnet, mit einer Servoeinrichtung zur Einleitung der Schwenkbewegung wirkverbunden und unterhalb der Werkstueckaufnahme eine prismatische Wendeeinrichtung verfahrbar angeordnet ist. Die Wendeeinrichtung ist um eine z-Achse drehbar - Wendeoperation -, in x-Richtung laengs- und in z-Richtung hoehenverstellbar. Die Loesung hat die Vorteile, dass das Werkstueck beim Wenden innerhalb der Bearbeitungsstation bleibt, folglich seine identische und raeumliche Zuordnung behaelt und Mehrseitenbearbeitung moeglich ist. Fig. 1

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar, wenn Bearbeitungsvorgänge häufig mehrseitige Zugänglichkeit zum Bearbeitungsobjekt- Bauteil, Baugruppe - erfordern, z. B. wenn Montagearbeiten an der Ober- und Unterseite eines liegenden Bearbeitungsobjektes erforderlich sind und die Masse des Bearbeitungsobjektes ein rein manuelles Wenden nicht mehr zuläßt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Der Begriff „Wenden" wird in der Literatur mit unterschiedlicher Bedeutung verwendet. Lösungen, bei denen das Objekt um eine vertikale Achse gedreht wird, folglich die Auflagefläche erhalten bleibt, werden nicht weiter betrachtet.
Für Lösungen, bei denen das Objekt um eine horizontale Achse um 180° derart gedreht wird, daß die ehemals oben liegende Fläche zur Auflagefläche wird, sind mehrere technische Lösungsprinzipien bekannt.
In DD-WP 108059, DD-WP 136380, DD-WP 203030, DD-WP 238776, DD-WP 260045 werden Lösungen beschrieben, bei denen zwei Schenkel um einen Drehpunkt scherenartig aufeinander zu bewegt werden, folglich das Objekt in vertikaler Lage klemmen.
Hier übernimmt der vordem leere Schenkel das zu wendende Objekt, und die beiden Schenkel der Wendeeinrichtung werden in die Ausgangslage zurückgeführt.
Diese Lösungen haben die Nachteile, daß sie erstens nicht innerhalb einer Arbeitsstation anordenbar sind, sondern das zu wendende Objekt muß auo der Arbeitsstation heraus geführt werden. Dazu sind aufwendige Einrichtungen nötig. Zum zweiten wird damit die Lage des Objekts räumlich verändert.
In DD-WP 211975 wird eine Lösung beschrieben, bei der zum Wenden ein schwenkbarer Doppelgreifer angeordnet ist. Hier sind ebenfalls die Nachteile gegeben, daß das zu wendende Objekt die Arbeitsstation verlassen muß und somit eine räumliche Lageveränderung nicht vermieden werden kann.
In DÜ-WP 103824 wird eine Lösung beschrieben, beider ähnlich dem Rhönradprinzip Formkästen in einem Rollrahmen auf Rollenbahnen gewendet werden.
Bedingt durch die konstruktive Gestaltung des Rollrahmens ist diese Lösung nicht geeignet, in eine Arbeitsstation integriert zu werden. Lösungen, die auf dem Vibratorprinzip mit Wendeschikanen beruhen, sind nur für Werkstücke geringer Masse geeignet und werden hier nicht betrachtet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Wenden masseintensiver Bauteile, besonders im Hinblick auf Montageverrichtungen, die an mehreren Seiten des Bearbeitungsobjektes ausgeführt werden müssen, mit einfachen Mitteln zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung löst die Aufgabe, eine Einrichtung ium Wenden von Werkstücken, insbesondere von rotationssymmetrischen Werkstücken, wobei Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen erforderlich sind, erfinderisch so zu verbessern, daß das Werkstück die Bearbfiitungsstation nicht verläßt und folglich die gleiche Position wieder erhält.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Werkstückaufnahmevorrichtung um einen außermittigen Schwenkpunkt schwenkbar, zur Einleitung der Schwenkbewegung der Werkstückautnahme eino Servoeinheit und unterhalb der Werkstückaufnahme eine prismatische Wendeeinrichtung verfahrbar angeordnet sind.
Die schwenkbare Werkstückaufnahme ist gleichzeitig Bearbeitungsstation, an der die die Schwenkbewegung einleitende Servoeinrichtung angelenkt ist.
Die prismatische Wendeeinheit ist um die z-Aciise drehbar, in x-Richtung längs- und z-Richtung höhenverstellbar.
Dis Lösung hat die Vorteile, daß masseintensive Bearbeitungsobjekte einfach und sicher gewendet werden können, ohne daß das Bearbeitungsobjekt die Bearbeitungs7Montagestation ve ι lassen muß. Das Bearbeitungsobjekt behält folglich seine identische und räumliche Zuordnung.
Ausfülirungsbeisplel
Die Erfindung wird an einom Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: Prinzipskizze der Wendeeinrichtung - Bearbeitungsposition
Fig. 2: Bearberiungsobjekt ist in die prismatische Wendeeinrichtung geschwenkt Fig. 3: Aufnahmevorrichtung ist in Ruhelage geschwenkt, Bearbeitungsobjekt kann gewendet werden fig.4: Ansicht der prismatischen Wendeeinrichtung.
Das Werkstück 1.1 befindet sich in Bearbeitungslage 6, d. h. in horizontaler Lage in der Aufnahmevorrichtung 1. Siehe dazu Fig. 1.
Diese Aufnahmevorrichtung 1 positioniert das Werkstück 1.1 in einer (nicht dargestellten) Bearbeitungs-/Montagestation und is) außermittig schwenkbar gelagert (2). Zum Wenden wird die Aufnahmevorrichtung 1 über eine Servoeinrichtung 3, die sich einerseits am Gestell/Tisch 5 abstützt und andererseits über einen Anlenkpunkt 4 an der Aufnahmevorrichtung 1 angelenkt ist, um einen außermittigen Schwenkpunkt 2 in die prismatische Wendeeinrichtung 10 geschwenkt. Siehe dazu Fig.2, hier befindet sich d<e Aufnahmevorrichtung 1 in Übergabelage 7, und das Werkstück 1.1 stützt sich am Sicherungsarmpaar 11 ab. Das Werkstück 1.1 wird darauf folgend in vertikale Lage gekippt und die Aufnahmevorrichtung 1 über die Servoeinrichtung 3 in die Ruhelage 8 geschwenkt. Siehe dazu Fig.3.
Nach dem Ausschwenken der Aufnahmevorrichtung 1 kann die prismatische Wendeeinrichtung lOeinschließlich Werkstück 1.1 um 180° um die z-Achse gewendet werden. Zur Darstellung des Platzbedarfs ist der Wendeflugkreis 9 des Werkstücks 1.1 angegeben.
Das Zurückschwenken des Werkstücks 1.1 in die Bearbeitungslage 6 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Das Werkstück 1.1 befindet sich danach wieder in identischer und räumlicher Zuordnung zur Arbeitsstation.
Zur Anpassung an unterschiedliche Werkstückgrößen ist die prismatische Wendeeinrichtung 6 über die z-Achse höheneinstellbar. Weiterhin kann sie über die x-Achse aus dem Schwenkbereich ausgefahren werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    1. Einrichtung zum Wenden von Werkstücken, insbesondere von rotationssymmetrischen Werkstücken, wobei Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen erforderlich sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Werkstückaufnahmevorrichtung (1) um einen außermittigen Schwenkpunkt (2) schwenkbar, zur Einleitung der Schwenkbewegung der Werkstückaufnahme (1) eineServoeinheit (3) und unterhalb der Wf rkstückaufnahme (1) eine prismatische Wendeeinrichtung (10) verfahrbar angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Werkstückaufnahme (1) gleichzeitig Bearbeitungsstation ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Servoeinheit. (3) an der Werkstückaufnahme (1) angelenkt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die prismatische Wendeeinheit (10) um eine vertikale Achse (z) drehbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die prismatische Wendeeinheit (10) in x- und z-Richtung verfahrbar ist.
DD32680389A 1989-03-22 1989-03-22 Einrichtung zum wenden von werkstuecken DD280709A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4438574A1 (de) * 1994-10-28 1996-05-02 Smr Sondermasch Ruhla Gmbh Vorrichtung zum Sortieren von Werkstücken

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DE4438574A1 (de) * 1994-10-28 1996-05-02 Smr Sondermasch Ruhla Gmbh Vorrichtung zum Sortieren von Werkstücken

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